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Beer like star Svijany Svijanský Rytíř

  • Typ Lager, Hell
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#15895

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Schluckspecht
69% Avatar von goldblumpen

73% Kräftig würzig mit dezenter Süße

Avatar von Schluckspecht

Mal wieder ein Tscheche, da ist immer für Vorfreude gesorgt. Nach den beiden überzeugenden 13 %-Varianten der Brauerei (hell und dunkel) teste ich nun das etwas mildere 12 % (kennzeichnet den Stammwürzegehalt) und 5,0 % Alkoholgehalt. Witzig sind die Bezeichnungen: Die etwas stärkeren 13 % nennen sich (übersetzt) Fürst und Fürstin, das mildere 12 % ist der Ritter, darüber gibt es mit 15 % noch den Baron. Angesichts dieser Namen macht das ritterliche Brauereilogo absolut Sinn, die silbernen Etiketten beim Svijany Svijanský Rytíř symbolisieren die blecherne Metallrüstung. Was mir auch gut gefällt: Die Biere sind unpasteurisiert. Leider steht jeweils Zucker in der Zutatenliste.

Zunächst mal zur Optik: Wenn man mal vom schnell schwindenden Schaum absieht, sieht das anregend sprudelnde Bier im hellen Bernstein-Gold absolut fabelhaft aus. Es duftet nach einem Meer aus Gerstenmalz, in dem der Saazer Hopfen ein ausgiebiges Bad nehmen durfte. Wenn man hier bereits das Haar in der Suppe finden will, attestiert man eine leicht muffige Note. Ich lasse das aber mal.

Der Antrunk ist sehr weich, malzig und süß. Systematisch kommen erdige, blumige Hopfennoten auf. Eindeutig ist das der Saazer Hopfen, der neben der böhmischen Braugerste das typische Aroma tschechischer Biere ausmacht. Die leichte Zuckerung kontrastiert die teils harzig-würzigen Hopfennoten, die recht zügig ins Bittere übergehen. Der Abgang zeigt sich mindestens so hopfenherb, wie man hierzulande ein Pils kennt. Doch die Gerste hat sich noch nicht abgemeldet, ein pilstypisch schlanker Körper liegt hier also nicht vor. Den tendenziell immer herber erscheinenden Abgang muss man mögen - ich kann man mich mit ihm letztlich ganz gut anfreunden.

Den milden Ritter (12 %) finde ich insgesamt ein wenig stimmiger und damit auch besser als den Fürsten (13 %). Beide sind sich aber dann doch sehr ähnlich und betonen ziemlich zügig würzige Hopfennoten, die durch hinzugefügte Süße abgerundet wird und dadurch dennoch eine ansehnliche Süffigkeit aufkommen lassen. Es ist also gut, dass bei aller Hopfigkeit Zucker in der Zutatenliste auftaucht...

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