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Beer like star Svijany Svijansky Knize 13%

  • Typ Untergärig, Spezial
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 13%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#21569

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
70% Avatar von Schluckspecht
70% Avatar von dawn2k
53% Avatar von Bier-Klaus

70% Würzig-herber Tscheche

Avatar von Schluckspecht

Aus einer der ältesten Brauereien Tschechiens kommt mein neuestes Testexemplar: Das helle Spezialbier 13° aus Svijany. Helles, klares Kupfer trifft auf ein Gebirge aus sahnigem, feinporigen Schaum. Ein Spezialitätenbier hat eine spezielle Farbe verdient und das ist hier auch der Fall. Man sieht dem Bier an, dass es ein etwas kräftigerer Tscheche ist. Mit 5,6 % ABV und 13 % Stammwürze ist es eines der stärkeren Biere seines Landes. Gut gefällt mir der Hinweis "Tradiční Pivo - Bez Pasterizace" - unpasteurisiert, traditionell. Weniger gut gefällt mir, dass Zucker enthalten ist - und dafür kein Naturhopfen. Da bleibt also nur die fehlende Pasteurisierung und die kräftigere Stammwürze übrig, auf die ich mich freuen kann.

Es riecht malzig-würzig und dezent scheint auch der Zucker durch - zumindest glaubt man das. Der Duft hat etwas typisch Tschechisches, auch wenn er keine besonderen Akzenten setzen kann. Mild, beinahe wässrig, und mit spritziger Kohlensäure steigt das Svijanský Kníže 13 % ein. Das Wasser wirkt vergleichsweise hart - das ist man so von tschechischen Bieren sonst nicht gewohnt. Der Körper gelingt dafür weitaus besser, denn sowohl Hopfen als auch bereiten ein Fest für die Sinne vor. Der Hopfen kommt grasig-kernig zur Geltung - und ist gar nicht mal so blumig wie bei so manch anderem Tschechen. Das Malzaroma erscheint packend und der Zucker ist gut auf beide Aromen abgestimmt, man bemerkt ihn praktisch nicht. Wahrscheinlich ist hier der Zucker der Ersatz für den Aromahopfen, denn so kann das tolle Malz ein lieblich-leckeres Aroma austragen - mit Tendenz zu einer Fruchtnote nach süßem, roten Apfel. Auch das Wasser tritt nun weicher auf. Unmittelbar an den Körper knüpft bereits der bitterhopfige Abgang an, der mit der starken Zunahme an Würzigkeit etwas unharmonisch erscheinen kann. Mir persönlich gefällt das würzige Finale, da er für einen interessanten, aber dennoch gut gewählten Kontrast zum milden Antrunk sorgt. Übel nehmen kann man dem Abgang, dass er die Alkoholnote nach vorn schiebt und es somit ein Duett aus Bitterhopfen und Alkohol gibt, dazu gesellt sich eine leichte Röstmalznote. Das ist insgesamt ein wenig unglücklich geraten.

Für ein tscheschisches Bier erscheint das Svijanský Kníže 13 % ziemlich mächtig und büßt an Süffigkeit ein. Das Aroma ist wegen des zu streng-würzigen Abgangs auch nicht sonderlich rund. Interessant ist das unpasteurisierte Dreizehner aber allemal und sicherlich auch noch einen Zweittest wert. Der Körper besitzt die erwünschten Hopfen- und Malznoten, der Rest überzeugt mich nur bedingt. Der Ansatz stimmt also, auch wenn man dem Bier eine gewisse Billignote andichten muss - vor allem im Abgang. Ich habe schon tschechische 13° getrunken, die schlüssiger und wertiger wirkten. Dennoch ist das Bier aus Svijany für mich kein Fehlgriff - wer gute Seiten zeigt, darf auch seine charakteristischen Makel haben.

Bewertet am

53% Rezension zum Svijany Svijansky Knize 13%

Avatar von Bier-Klaus

Goldgelbe blanke Farbe mit dichter, fester und stabiler Schaumkrone aus mittelgroßen Schaumperlen. Es riecht etwas muffig und malzig. Kräftig malziger Antrunk, im Mittelteil etwas getreidig und im Nachtrunk sehr herb.
Diese Kombination schmeckt im Normalfall gut.
Bei diesem Bier in Kombination mit den kräftigen Malz- und Getreidenoten wirkt es sehr unrund und unharmonisch komponiert.

Bewertet am