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Beer like star Stone Smoked Porter

  • Typ Obergärig, Porter
  • Alkohol 5.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 86% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

Das Bier Stone Smoked Porter wird hier als Produktbild gezeigt.
#5608

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
87% Avatar von dreizack
84% Avatar von Felix

87% Rezension zum Stone Smoked Porter

Avatar von dreizack

Torfgeräuchertes Malz; schöne milde Rauchigkeit. Intensiv-aromatische Schokoladen- und Kaffeenoten.
Gutes Ding!

Bewertet am

84% Rezension zum Stone Smoked Porter

Avatar von Felix

Das Smoked Porter von Stone riecht im ersten Moment erstaunlich mild, sofort wird klar; dieses Bier ist kein Vorschlaghammer, weder im Bereich des Porter - noch in dem des Rauchbierstils. Es besitzt eine geradezu verhaltene Art, drückt sich aus durch dezente Schokolade und etwas Malzsüße mit einem angehauchten Rauch und leichten Röstnoten. Alles zusammen bildet ein unglaublich schüchternes, aber auch genauso harmonisches Miteinander.
Im Einstieg ist es zuerst mild-herb, Zartbitternoten und die wirklich sehr hintergründige Kaffeeröstigkeit kommen hervor und aus diesen entsteigt dann ganz allmählich in einer unglaublich organischen Bewegung der feine, sehr trockene Rauch mit seinem Aroma von Holzkohle und Schinken (wobei die "Specknote" hier auf keinen Fall mit bspw. der des Schlenkerla zu vergleichen ist). Das Bier ist nicht deftig, wie man es von Rauchbieren sonst kennt, der Rauch ist durch seine Trockenheit wunderbar im Einklang mit dem Malz und sogar der Hopfen kommt aromatisch gut erkennbar durch und setzt einen schönen Kontrast. Genial ist vor allem die Art und Weise wie die beiden Bierstile miteinander einhergehen ohne sich gegenseitig zu übertrumpfen. Das Smoked Porter ist wirklich im selben Maße "Smoked" wie es auch "Porter" ist. Und diese Einheit finde ich besonders lobenswert.
Der Körper ist voll, hat aber keinerlei Schwere. Der relativ geringe ABV-Gehalt kommt nicht hervor und macht das Bier auch nicht kräftiger als es sein soll. Es würde sich auch wunderbar dazu eignen, es vielleicht einfach nebenbei zu trinken. Hervorhebenswert ist in diesem Zusammenhang, dass dieser Stone-Vertreter absolut nicht überladen daherkommt, sondern fein und hintergründig arbeitet.
Der Nachtrunk hält dann nun mehr Rauch bereit - man muss bedenken, der Rauch steigt im Mund weiter und weiter auf und entwickelt sich sehr langsam aber kontinuierlich. Nach dem Schlucken jedoch vergehen die Malzaromen, dafür kommt der Hopfen hervor. Es ist, als würden sich Malz und Hopfen ablösen, auch das geschieht völlig nahtlos. Die Bitterkeit des Bieres ist auf keinen Fall übermäßig, dennoch hat sie etwas zu bieten, sie kommt erstaunlicherweise eher vom Hopfen als vom Röstmalz. Dieser Hopfen macht nun erstmalig auch aromatisch auf und verbindet sich durch dezent grasige Noten mit dem Rauch.
Ich muss dieses Bier wirklich hoch loben: Am überzeugendsten ist es wegen der unglaublichen Weichheit sowie des organisch-linearen Verlaufes der Aromatik. Hier wollte niemand ein richtiges Hau-Drauf-Bier brauen, es sollte ein Bier mit deutlichem, aber leichtem Rauchgehalt werden und genau das ist es geworden. Mich fasziniert die Entwicklung, das Bier mutet an, sich selbst langsam aber stetig zu entsteigen, es übertreibt es niemals und ist zu jedem Zeitpunkt des Trinkverlaufes harmonisch, die Aromen spielen nicht miteinander, sie springen nicht hervor, sondern lösen sich weich und gleitend ab, sie fließen förmlich ineinander über. Die Stile Porter und Rauchbier sind gleichermaßen getroffen und doch perfekt miteinander verschmolzen. Auch die Leichtigkeit des Bieres stört keineswegs, gerade das Fehlen von besonders schweren Aromen macht dieses Porter so angenehm mild, und dennoch zeigt sich der Rauch mit interessanter, wunderbar ergänzender, einzigartiger Note.
Ein wunderbares Bier, das besonders ist und diese Besonderheit auf eine seltene, aber perfekte Weise ausspielt: Harmonie ist das schwierigste!

Bewertet am