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Beer like star Stone Ruination IPA

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 7.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Stone Ruination IPA wird hier als Produktbild gezeigt.
#5611

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
91% Avatar von Dahund
90% Avatar von dreizack
86% Avatar von Felix
51% Avatar von Blueshawk

91% Ein IPA was in sich absolut stimmig ist

Avatar von Dahund

Eine ordentliche, aber nicht zu einseitige Hopfenbombe.

Bewertet am

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51% Double IPA ohne ausgeprägte Noten !

Avatar von Blueshawk

- satte gold-gelbe Farbe mit einer leichten Trübung und kurzfristiger Schaumbildung
- Aromen nach reifen Zitrusfrüchten und Orangenschalen
- an Carbonisierung hätte ich mir eine Idee mehr gewünscht
- der Antrunk ist dann doch etwas enttäuschend, die Fruchtaromen bleiben irgendwie hinter der Hopfenbitternis auf der Strecke
- positiv anzumerken ist, dass man den erhöhten Alkoholgehalt – zumindest geschmacklich – nicht im geringsten merkt
- der ganze Körper ist relativ voluminös, aber dadurch auch leicht eintönig
- die ganze Hopfenbitternis ist bis in den Abgang so sehr ausgeprägt, dass ergänzende andere Noten kaum zum Vorschein kommen

Bewertet am

90% Rezension zum Stone Ruination IPA

Avatar von dreizack

Magnum, Nugget, Centennial, Simcoe, Citra & Azacca.
Hopfen hoch 10, Pinie, Harz, Toffee.

Motto: Was willste mit einem Stück? - Nimm gleich die ganze Torte!

Bewertet am

86% Rezension zum Stone Ruination IPA

Avatar von Felix

Das Ruination IPA von Stone kommt angeberisch mit einem IBU-Wert von 100+ daher. Eine interessante Nebeninformation ist, dass es nicht trockengehopft wurde.
Im Glas wirkt es erstmal nicht auffällig schön, es ist recht blass, die Farbe strahlt noch nicht die Intensität aus, die man erwartet.
Im Geruch wendet sich das Blatt bereits. Beim ersten Zug erwartet einen eine heftige Hopfennote, das ist reiner, grüner Hopfen, vom Malz ist nicht ein Hauch zu spüren. Das Bier riecht grün, wobei es die bekannte Knospigkeit für meine Begriffe nicht besitzt. Es ist darüberhinaus noch sehr fruchtig, für IPA-Verhältnisse hält sich aber auch diese Fruchtnote im Zaum. Interessant an ihr ist vor allem, dass sie absolut nicht auseinanderzunehmen ist. Es ist wirklich schwierig, von einer gewissen Frucht zu sprechen, Die frischen Noten von Hopfen und Früchten sind derartig geradlinig, dass ich keine typischen Aromen herausriechen kann, weder Maracuja oder Passionsfrucht noch irgendeine Mango oder Papaya, Ananas oder Pfirsich. Der Hopfen dominiert sich sozusagen selbst. Einzig ein Aroma von frischer, süßer Birne scheint hervorzukommen. Zu sagen ist auf jeden Fall: Die Hopfenaromatik scheint irgendwie "anders".
Im Mund ist es sofort sehr frisch, es besitzt die grünen Hopfenaromen, die durch den Geruch zu erwarten waren. Auch die undefinierbare Frucht hält sich, steht aber stets hinter dem Hopfen, im Mund vergeht dann auch langsam die grüne Note, die verschiedenen Noten des Hopfen vermengen sich und bilden ein schwer zu entschlüssendes Konstrukt. Toll ist an dieser Stelle die Geschlossenheit der Aromen, mir persönlich fehlt aber auch gerade aus diesem Grund die Abwechslung, es ist durchaus als einseitig bzw. definitiv als nicht-komplex zu beschreiben, da keinerlei Gegenpole (bspw. durch die Malze) ausgespielt werden.
Der Körper des Ruination ist trotz der bemerkenswerten 7,7%ABV nicht übermaäßig schwer, sondern eher geradezu punktgenau balanciert, um alles zu übertragen, was er übertragen muss. Die Geradlinigkeit des Bieres besitzt an dieser Stelle ihren wesentlichsten Punkt. Toll gearbeitet. Ein gutes Pferd springt beim Springreiten auch nie höher als es muss. Genau das scheint sich das Ruination in der Textur zu Herzen genommen zu haben.
Der Nachtrunk schlägt dann natürlich ziemlich mit der Bitterkeit zu. Das Ruination ist schon durchaus als "scheiße bitter" zu bezeichnen. Spannend ist hier vor allem die Geschwindigkeit und Intensität, in der das geschieht. Sofort im Moment des Schluckens springt einem die Bittere an den Gaumen und beschlägt die gesamte hintere Mundpartie. Toll ist, dass sich das Bier seine Frische bewahrt und doch nicht zu leicht wird, ich würde mich trotz der Aromatik schwer tun, es als wirklich "erfrischend" zu bezeichnen. Also eine gewisse Voluminösität kommt dennoch durch. Auch ist die Bitterkeit - obgleich sie sehr deutlich ist - nicht so übertrieben, wie man es erwarten könnte. Ich habe sie in keinem Falle als überladen oder zu intensiv empfunden, das Bier ist ordentlich bitter, aber nicht zu sehr. Wieder einmal ein Beispiel dafür wie wenig Bittereinheiten wirklich aussagen, die Harmonie macht es, nicht die errechneten Werte.
Insgesamt urteile ich: Das Ruination IPA (stilistisch wohl im Bereich Double IPA einzuordnen) ist ein tolles, sehr überdurchschnittliches Bier, das genau das durchzieht, was es sich vorgenommen hat. Es überzeugt durch Geradlinigkeit und Kompromisslosigkeit, büßt dadurch aber für meinen Geschmack leider auch die Komplexität ein. Die Ausprägung der Hopfenaromatik ist genial, könnte aber vielleicht an der einen oder anderen Stelle durchaus noch durch Malz eine sinngerechte Ergänzung finden, darauf wird jedoch komplett verzichtet. Ich will darüber nicht schlecht urteilen, mir hat es wunderbar geschmeckt und es ist auch wieder ein Beweis dafür, dass auch extreme Biere rund und harmonisch gearbeitet sein können.
Ein wirklich schönes Double IPA!

Bewertet am