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Beer like star Störtebeker Whisky-Bier

  • Typ Obergärig, Strong Ale
  • Alkohol 9% vol.
  • Stammwürze 20.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 16°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 56% von 100% basierend auf 19 Bewertungen und 14 Rezensionen

#18196

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 19 Bewertungen
87% Avatar von tonne
85% Avatar von Biervana
83% Avatar von Bastus
76% Avatar von Hobbytester
71% Avatar von freibad
68% Avatar von Daniel McSherman
65% Avatar von gerdez
63% Avatar von LordAltbier
63% Avatar von madscientist79
60% Avatar von Bierkules
56% Avatar von Schluckspecht
49% Avatar von Felix
48% Avatar von Blueshawk
48% Avatar von Dunkel-Fhyrst
44% Avatar von Puck
40% Avatar von moench
32% Avatar von bromfiets
18% Avatar von bierdoc
17% Avatar von dreizack

48% Schlussendlich wird es einfach dann doch zu undefinierbar !

Avatar von Blueshawk

- die Aromen sind ein interessanter Gemisch aus Torf, Rauch und einer karamellartigen Süße
- dies setzt sich dann auch im Geschmack/Antrunk sehr angenehm fort
- Temperatur in jedem Fall über 12 °
- im Abgang verlieren sich dann leider die Torf-/Raucharomen und die Süße wird zu einem etwas
undefinierbaren Gemisch.

Bewertet am

40% Weder Whisky noch Bier

Avatar von moench

Optisch noch interessant, im Einstieg fragwürdig und im Abgang eine Enttäuschung. Schmeckt weder richtig nach Whisky noch nach Bier.
Wer beides haben möchte, muss wohl 2 getrennte Produkte kaufen.

Bewertet am

49% Rezension zum Störtebeker Whisky-Bier

Avatar von Felix

Farblich goldrötlich und gefiltert. Die Schaumbildung ist eher gering.

Der Geruch ist enorm süß und sirupig, aber nicht erschlagend. Die Aromatik bewegt sich dabei zwischen alkoholischen, gezuckerten Erdbeeren und (irgendwie) Whiskymalz, wobei ich hierbei keineswegs von Torf reden würde. Tatsächlich sind Rauchnoten zu spüren, doch die unterscheiden sich kaum von den auch durch deutsche Rauchmalze hergestellten Noten. Eine Mischung aus Rauchbier und Bock, und dies nun obergärig gebraut, ist es, was sich darstellt. Eigentlich keine Komplexität, sehr eindimensional.

Im Mund eine enorme, zuckrige, bonbonartige Süße. Das Raucharoma setzt sich zwar fort, doch nicht besonders hinterlegt. Es gibt im ganzen Bier eine gewisse Grundnote her, die aber nicht sehr eigenständig agiert. Eigentlich hat auch die Süße kaum Eigenaroma. Es macht sich vielmehr eine sehr geschmeidige, auch nicht unangenehme, sondern sogar liebsame Zuckrigkeit im Mund breit, die aber nichts weiter mit sich führt.

Der Körper ist von einer schönen Kontur. Insgesamt samtig und weich, dabei weder schwer und dicht noch dünn oder wässrig findet er eine zufriedenstellende Balance. Der Alkohol ist erstaunlich zurückhaltend und kommt tatsächlich nicht durch - zwar ist er schmeckbar, aber kaum störend und erst recht nicht spitz. Erst nach fasst einer ganzen Flasche des Sudes wird er aufdringlich. Aber auch nur, weil es keine Aromatik gibt, die ihn zu überdecken versteht. Das Rauchmalz ist zwar dominant, aber selbst nicht durch Tiefe geprägt. Die Kohlensäure dagegen wirkt etwas unausgereift. Zum Teil ist sie sehr hintergründig - was gar nicht schlecht ist -, zum Anderen aber lässt sie eine kribbelige Mineralwasserkonsistenz durchschimmern, die wenig adäquat erscheint.

Der Abgang ist eigentlich kaum der Rede wert. Hier ist das Bier weiterhin pflegeleicht und weich. Der Alkohol kommt auch hier nicht negativ zum Tragen und das Raucharoma schlägt noch einmal durch, hinterlässt aber keinerlei anhaltenden Film. Das Bier ist eigentlich aromatisch insgesamt sehr zahm und könnte viel mehr Energie rüberbringen.

Charakter: Das Störtebeker Whisky-Bier ist ein ziemlich introvertierter Geselle, der aber gern nach außen hin total taff wirkt. Er kleidet sich auffällig und zeigt an, hart im Nehmen zu sein und eine echte Kopfnuss verteilen zu können. Spricht man ihn dann aber an, kommt kaum mehr als ein schrilles, verschrecktes Piepsen heraus - zugegeben ein gewisser Wohlklang in jener Oktave, aber nicht der Rede wert.

Dieses Strong Ale weist nicht wirklich Fehler auf und macht sich insgesamt durchaus solide, kann aber mit sehr wenig Besonderem punkten. Natürlich gibt es hier eine nette Rauchmalznote und eine tiefe Honigsüße, sirupig und warm, aber leider war es das dann auch schon. Weder sind diese Noten irgendwie kraftvoll noch vielseitig. Das Bier setzt alles auf den hohen Alkoholgehalt, der es schafft trotz 9,0%ABV recht weich zu bleiben. Das mag gelungen sein, doch was bringt eine angenehme Basis, wenn nichts von Wert daraufgeladen wird? Der Zucker auf der Zutatenliste ist dagegen schon kontraproduktiv, wenn es sich hierbei um ein komplexes Bier handelte, denn Zucker tut wenig anderes, als Tiefe zu simulieren, die nicht da ist, um Stärke herzustellen, die wiederum nur gespielt erscheint.
Wie wird also ein Urteil aus dieser Rezension: Das Bier ist ganz nett. Durchaus kein totaler Fehlgriff, aber auch mit keinerlei Besonderheit behaftet oder irgendwie sonst bemerkenswert. Vielmehr ringt es mir ein müdes Lächeln ab, das sagen soll: ja, hübsch, aber kommt da noch was? Große Töne spucken und einen auf Whisky machen? Süß...
Ein paar Schnitzer sind drin, die verzeihe ich gerne - wie die Kohlensäure und den Zucker -, aber wenn dann nicht einmal irgendeine EIgenständigkeit hinterherkommt, dann kann ich wenig mehr tun, als gelangweilt abzuwinken.

Bewertet am

44% Rezension zum Störtebeker Whisky-Bier

Avatar von Puck

Die auf der Flasche angegebene Bezeichnung torfig trifft es voll, das Malzige geht echt unter. Den Geruch empfinde ich nicht als angenehm und hat mit Whisky für mich nichts zu tun. Relativ süß. Ein "anderes" Bier, aber nichts für mich. Einmal probiert, mehr dann aber auch nicht.

Bewertet am

17% Torfbombe

Avatar von dreizack

Unangenehm intensiver Geruch von Rauch und Torf, hintergründig und leider gut versteckt sind Aromen von Karamell und Muskat zu erahnen.

Betont lebhafte Karbonisierung; stark hervortretende rauchige und torfige Aromen, auch geräuchertes Fleisch. Unangenehm intensiv. Im Trinkverlauf nehmen diese Aromen ein wenig ab (oder man gewöhnt sich daran) und es tritt eine karamellige Süße nach vorne.

Der Abgang wird zu einem vollends unharmonischen Gemisch aus Torf, Rauch und Karamell mit metallischer Beinote. Der Alkohol knallt plötzlich und unmotiviert heraus. Keinerlei Balance. Ich habe mich regelrecht durchgequält. Never again.

Bewertet am

83% Eine Wucht

Avatar von Bastus

Ein Bier bei dem man das Gefühl hat man müsse erst mal alle Muskeln anspannen bevor man den ersten Schluck nimmt.Aber der erste Antrunk ist überaschend sanft und doch: Oha!! Die Süsse ist richtig dominant und sticht auf anhieb heraus. In der Sache kann ich dem ein oder anderen beipflichten : zu süss!! Aber gut, nach dem Zuckerschock schlägt die Rauchnote zu, torfiger Speck in Butter gebraten mit Honig und karamelisirten Orangen,dass ganze dann abgelöscht mit holzfassgereiften SingleMalt , und im Hintergrund raucht ein Fetter Kubaner eine dicke Havanna und trinkt weisswein. Geschmacklich ist hier ganz schön was los, da tummelt sich so einiges.Der Hopfen findet so gut wie gar nicht statt, da hat der Zucker was dagegen.Dieses Bier ist ist was Besonderes, ohne Zweifel.
Wäre nur nicht die gehobene Süsse so vordergründig(seufz...).Wat solls, das Whikey Bier ist ein sehr spezielles Rauchbier bei dem Bierfans ruhig mal Streiten dürfen. Ich sage.....Daumen Hoch!! Dieses Strong Ale hat einfach was für sich.

Bewertet am

56% Torfig, aber extrem süß

Avatar von Schluckspecht

Dank belassener Hefe zeigt sich das Whisky-Bier blickdicht und hefetrüb. Die bernsteinfarbene, recht intensive Farbgebung steht einem Whisky in absolut nichts nach. Leider verfliegt die feinporige, zart angebräunte, weiße Schaumkrone in Rekordzeit.

Die Nase erfasst würzigen, leicht rauchig anmutenden Malz und zarte Fruchtaromen, wie etwa nach Banane, Honigmelone oder reifem Apfel. Der gut strukturierte, prickelige Einstieg erscheint angenehm malzig. Der etwas kräftigere, stark gesüßte Körper bringt nun den rauchig-torfigen Whiskymalz zum Vorschein und verschleiert auch den hohen Alkoholgehalt nicht mehr. Dank der körperreichen Hefe und den dezenten Fruchtnoten ergibt sich ein komplexes Aroma - allerdings stört die penetrante Süße, die durch Zugabe von Malzzucker erzielt wurde. Der Abgang klingt würzig-rauchig aus, bringt jedoch gleichermaßen auch eine an Karamell erinnernde Süße sowie eine nahezu unfassbar zarte Hopfenbittere. Der durch den hohen Alkoholgehalt lang getragene Abgang mündet in einen feinwürzigen, fruchtig süßen und zart bitteren Nachgeschmack. Der an Whisky erinnernde torfrauchige Malz verweilt auf der Zunge und überlebt sogar die harmonisch ausgeprägte Alkoholnote. Zurück bleibt allerdings auch das Gefühl, gerade ein paar Zuckerwürfel verspeist zu haben.

Trotz des sehr hohen Alkoholgehaltes ist die Süffigkeit recht hoch, wobei sich die torfigen Geschmacksnoten zu genießen lohnen. Der Alkohol trägt sämtliche Aromen auf harmonische Weise und sorgt gleichermaßen für einen herrlich würzigen Abgang - mit allerdings kräftiger Süße. Der CO2-Gehalt ist relativ gering und so wirkt das Whisky-Bier nicht besonders spritzig. Einstieg und Abgang passen aber perfekt aneinander und so trinkt sich dieses Strong Ale erstaunlich flüssig.

Fazit:

Der Name ist Programm: Es sieht aus wie Whisky und es schmeckt auch in der Tat beinahe wie eine schwache Ausgabe davon. Der Malz hinterlässt einen positiven Eindruck, die zarten Fruchtnoten lassen das Bier lebendig wirken. Der hinzugefügte Malzzucker erscheint allerdings geschmacklich fehlplatziert und überwältigt alle anderen Aromen. Eventuell ist er eine Hommage an den in fast allen gängigen Whiskys eingesetzten Zuckerkulör, der für die gleichmäßige Farbgebung zuständig ist. Bei der gefährlichen Kombination aus viel Alkohol und Süße ist der Schädel wohl vorprogrammiert.

Bewertet am

71% Ein Erlebnis im Antritt

Avatar von freibad

Whisky bedeutet hier"Insel-Whisky". Recht torfig im Antritt. Super klasse für den, der es mag. Das Bier ist torfig - nicht rauchig. Es hat nichts mit Rauchbier zu tun und ist auch viel süffiger. Sehr süß. Eigentlich ein richtig leckeres ausgefallenes Bier - aber leider gezuckert. Zucker im Bier ist für mich ein "no go". Schade !!

Bewertet am

63% Ist ganz Ok, aber hat mit Whisky nicht viel zu tun

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-herb, süß und leicht alkoholisch, jedoch nicht aufdringlich sondern angenehm. Der Abgang ist recht süß und etwas torfig, aber echt nicht viel. Fazit: Außer der sehr feinen Torfnote, die man kaum erkennt, hat dieses Bier nicht viel mit Whisky zutun. Es ist einfach ein süßes Starkbier! Definitiv nichts besonderes aber durchaus trinkbar. Es ist ein ganz gutes Strong Ale, aber als Whisky-Bier sollte man es nicht bezeichnen. Kann man trinken...

Bewertet am

76% Süß wie Radler, torfig wie ein Laphroaig

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht wie mein liebster Scotch Single Malt, es handelt sich dabei um den zehnjährigen Laphroaig, der für die kräftigen Torfnoten bekannt ist. Der Antrunk ist mir zu süß. Im Abgang bleibt leider die Süße erhalten, man wird aber mit dem vorhersehbaren, aber absolut wohlschmeckenden Torfaroma konfrontiert, wer besagten Hochprozenter mag, kann sich diesem neunprozentigen Bier nicht entziehen. Ich mag diese herrlichen Röstmalzaromen, verstehe aber nicht, warum man hier unbedingt noch Malzzucker hinzufügen musste! Das passt nicht zu diesem interessanten Aromenspiel, ich finde es jammerschade, wie man so viel Potential verspielen kann! Man schmeckt die herrlichen Holznoten, von Hopfen ist keine Spur auszumachen, auch wenn die Brauer von dezenter Herbe sprechen, die die Hopfenart Tradition herbeiführen soll. Dieses Bier hat eine orange Farbe und verfügt über wenig Schaumbildung. Es ist unglaublich süffig, bitter hingegen gar nicht. Es gibt genügend Kohlensäure.

Fazit: Ich wage jetzt einmal etwas Seltenes: Obwohl sich dieses Bier mit Zucker auf der Zutatenliste einen enormen Schnitzer leistet, will ich es gerade noch als gelungen betrachten, zu verführerisch finde ich einfach diesen herrlichen Whisky-Torf-Geschmack, ich fühle mich bestochen! Das muss ein Bier aber auch erst einmal schaffen!

Bewertet am

68% Eher Islay- als Whisky-Bier, leider zu süß

Avatar von Daniel McSherman

Nanu, was ist denn das? Bier mit Whsiky-Aroma, oder gar mit Whisky? Nein, das einzige was dieses Bier mit einigen Whisky-Sorten gemeinsam hat: Das Gerstenmalz wurde in schottischem Torfrauch getrocknet. Damit erhält es den unverwechselbaren Geschmack, wie man Ihn von Islay-Whiskies kennt. Wer diesen Geschmack mag, der sollte das Bier mal probieren, denn es ist erstaunlich, dass dieser Geschmack auch ein Bier derart beeinflussen kann. Was allerdings das Geschmackserlebnis trübt ist die enorme Süße des Bieres. Hier hätte mir ein trockenes Bier wesentlich mehr zugesagt. Trotzdem: Für Freunde von torfigen Whiskies ein Probiertipp - Auch wenn das Bier sicherlich kein Alltagsbier werden kann.

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32% Rezension zum Störtebeker Whisky-Bier

Avatar von bromfiets

Das Störtebeker Whiskybier ist wohl ein Brauerzeugnis, an dem sich die Geister scheiden. Als Whiskyfreund war ich sofort heiß drauf, dieses Bier zu probieren. Warum ich letztendlich 16 Flaschen bei Störtebeker bestellt habe, weiß ich auch nicht mehr genau. Ich habe nun jedenfalls die letzten verschenkt ... Ich selbst war es leid.

Schön und gut: ein torfiges, rauchiges Aroma, das passt sehr gut zu einem alkoholhaltigen Getränk, das den Namen "Whiskybier" trägt. Diese penetrante Süße, die allerdings mitschwingt, geht gar nicht. Drei, vier Schlücke lässt man sich auf dieses Geschmacksabenteuer ein, dann trinkt man nur noch anstandshalber aus. Die letzten Schlücke werden dann zur Qual.

Kurzzeitig dachte ich, das ich ja doch einige Freunschaften aufs Spiel setze, wenn ich dieses Bier verschenke. Sie haben es mir bislang aber alle verziehen. Zur Horizonterweiterung muss man das Störtebeker Whiskybier auch einmal getrunken haben, mehr aber auch nicht.

Bewertet am

18% Geht nicht zu mir

Avatar von bierdoc

Als Liebhaber von qualitativ brauchbaren Single Malts habe ich mir viel von diesem Bier versprochen. Die Enttäuschung kam für mich bereits beim ersten Schluck. Eine Barbarenhorde, mit brennenden Autoreifen und Baseballschlägern aus kaputtgetorftem Malz bewaffnet, verprügelt alles was sie hinter der Kauleiste zu fassen kriegen. Von insgesamt 10 Flaschen: Kapitulation nach einer Viertelflasche. Eine an experimentierfreudigen Freund verschenkt (Kommentar: geht garnicht). Fünf weggeschüttet. Vier aufgehoben für Gätse, die nicht wiederkommen sollen. So gerne ich ein Atlantik Ale, Bernstein-Weizen oder Störtebeker Pilsener genieße - das Whisky-Bier schmeckt mir kein bisschen. Dann lieber ein Tsingtao mit Eiswürfeln aus dem Plastikbecher.

Bewertet am

85% Rezension zum Störtebeker Whisky-Bier

Avatar von Biervana

Aus dem hohen Norden beehrt mich heute ein neues Exemplar aus dem Störtebeker Sortiment. Es wurde wieder experimentiert und dabei rausgekommen ist ein sogenanntes "Whisky Bier". Es ist mit britischem Whiskymalz gebraut, welches über schottischem Torf gedarrt wurde. Das verspricht ein rauchiges Aroma und mit satten 9% auch ein drehfreudiges Erlebnis.

Eingegossen präsentiert es sich in einem trüben dunklen orange mit sehr verhaltener feinporiger Schaumkrone, welche sich auch sehr schnell wieder verflüchtigt. Die ersten 2 Sekunden an der Nase wird man ganz kurz an ein "Schlenkerla Rauchbier" erinnert da die Synapsen ein Schinkenaroma vernehmen. Bleibt die Nase länger dran wird dieses Raucharoma aber zu dominant und driftet in eine Art über, welche mir nicht wirklich zusagt. Es riecht nach kaltem abgestandenem Rauch wie nach einem Lagerfeuer. Ganz zaghaft versucht sich auch eine fruchtige Note durchzukämpfen, kommt aber nicht dagegen an. Selbes Szenario setzt sich beim Geschmack fort. Ein kurzes süß/fruchtiges aufbäumen wird niedergewalzt von diesem torfig-rauchigen Aroma. Was dem Braumeister allerding gut gelang ist die Menge an Kohlensäure sowie die Abstimmung von Aromen die super durch den Alkoholgehalt getragen werden und dem ganzen im Mund ein volles Volumen bescheren. Die 9% nimmt man wahr aber sie sind zu keiner Zeit störend. Ist man über den rauchigen Mittelteil hinweg legt sich die Dominanz und wird im Abgang von einer schönen Fruchtnote abgelöst. Das dumme daran ist nur das ich die Frucht nicht benennen kann, aber sie macht auf jeden Fall einen guten Job. Laut Etikett wurde hier leicht gehopft für eine dezente aromatische Herbe. Das aromatisch würde ich unterschreiben, das Herbe such ich hier allerdings vergeblich. Ist aber nicht schlimm denn hier fehlt es nicht wirklich. Alles in allem ist es gar nicht schlecht dieses Bier, allerdings ist mir das Raucharoma zu aufdringlich. Evtl. sieht das ein Whiskytrinker ja total anders...ich bin keiner.

Bewertet am