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Beer like star Stöckel Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 60% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#21755

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
66% Avatar von Hirsch
54% Avatar von Hobbytester

66% Aus der Reihe "Fränkische Pilsner"

Avatar von Hirsch

... hier das Stöckel Pils aus Ahorntal.
Was ich an den Stöckel-Bieren schon mal mag, ist das Etikett. Zwei bekrönte Löwen präsentieren einen... Willibecher! Das gefällt mir bei all der modernen (und in meinen Augen etwas übertriebenen) Bierglasspezialisierungswelle. Zum Pils:

Schaum: mittelporig, verschwindet schnell bis auf eine kleine Schicht
Farbe: klar, goldgelb
Geruch: hefig, leicht honigsüßlich, etwas getreidig; erst beim zweiten Hinschnuppern ein leicht krautiger Hopfen

Auch im Antrunk eine gewisse Honigsüße, die von einem gut malzigen Körper umgeben ist.
Rezenz: frisch, mittelschlank

Nachtrunk: geradlinig hopfig, es dominieren eher bittere als florale Noten; auch der Malzgeschmack hat noch seinen Platz. Am Schluss der Halben wird der Hopfenton etwas eindimensional und hart.

Kommentar: Ein typisch fränkischer Gratwanderer zwischen Hell und Pils. Nicht spektakulär, aber schön süffig und interessanter als viele langweilige Helle.

Bewertet am

54% Frankens Biere VIII

Avatar von Hobbytester

Dieses Bier riecht wunderbar hopfig, genau das, was ich mir unter einem Pils geruchlich vorstelle, liegt hier in der Nase. Umso eifriger will man das Stöckel Pils trinken. Warum ist hier schon wieder ein metallischer Fehlton dabei? Das ist enorm ärgerlich! Im Abgang wird er nämlich deutlich, je öfter man trinkt, desto milder wird er, er beansprucht aber immer noch zu viel Aufmerksamkeit, die viel eher den schönen würzigen Hopfennoten und der späteren kräuterartigen Bitterkeit gelten sollte. Um diesen Fehlton herum wird nämlich ein recht pikantes Hopfenszenario gestaltet, das eigentlich höchste Anerkennung genießen sollte. Leider gewinnt es aber nicht die Oberhand! Selbst nach einer gewissen Gewöhnung erzählt der Abgang immer wieder die Geschichte der Blechkanne. Es ist ein Jammer! Über diesen Störfaktor will ich mir nun keine Gedanken mehr machen, das Hopfen-Malz-Verhältnis sagt mir zu, die pikante Würze, die hier auftritt, würde jedem Pils gut zu Gesicht stehen. Das Bier ist dabei gar nicht äußert bitter, man hat fast das Gefühl ein enorm würziges Helles zu trinken, das schon viele Eigenschaften eines Pilseners übernimmt, der Körper ist aber keinesfalls schlank nach norddeutscher Art. Goldgelbe klare Farbe liegt vor, der Schaum bleibt länger. Das Bier ist leider wegen der Fehlnote in Bezug auf die Süffigkeit nicht sehr ausgeprägt. Die leichte Bitterkeit am Schluss gefällt durchaus. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Wenn die Metallnote nicht ein Teil des Geschmacksszenarios wäre, würde das Bier gut abschneiden, es könnte mit guter Hopfung überzeugen.

Bewertet am