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Beer like star Sternburg Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 60% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 4 Rezensionen

#104

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
82% Avatar von Hobbytester
69% Avatar von goldblumpen
63% Avatar von MichaelF
58% Avatar von Jeuni
48% Avatar von deadparrot
38% Avatar von fraba

63% Nicht das Gelbe vom Ei

Avatar von MichaelF

Das Sternburg Pilsener des Leipziger Brauhaus kommt in einem leuchtenden Gelb mit schnell verschwindender Schaumkrone daher und verströmt einen leichten Hopfengeruch, der von starken, getreidigen Malznoten überlagert wird. Geschmacklich geht es in dieser Tonart weiter: Getreidige, malzige Aromen treffen auf Würze und eine diesmal etwas stärker agierende Bitterkeit, die jedoch eher gegen als mit den anderen Aromen zu arbeiten scheint. Der Abgang kleidet sich in ein überraschend malziges Gewand, mit der die kontrastierende Bitterkeit ihre Probleme zu haben scheint.

Mit dem Sternburg Pilsener werde ich nicht so richtig warm. Weder kann ich es in den Himmel loben noch scharf kritisieren, da es sich für mich an der Grenze des Durchschnitts mit der einen oder anderen Irritation bewegt. Es lebt von würzigen, getreidigen Aromen und einer durchschnittlichen Bitterkeit, die untereinander nicht zu harmonieren scheinen. Fehlaromen, einen metallischen Geschmack oder penetrante Säuerlichkeit habe ich bei diesem Exemplar nicht wahrnehmen können. Nachdem es zu diesem Bier so unterschiedliche Meinungen gibt, wird die nächste Rezension vielleicht wieder ein anderes Bild zeigen. Bei mir firmiert das Sternburg Pilsener im unteren bis mittleren Durchschnitt.

Bewertet am

48% Rezension zum Sternburg Pilsener

Avatar von deadparrot

Der Geruch ist stark malzig, dabei aber irgendwie unsauber: Natürlich riecht das Bier in erster Linie stark getreidig, aber auch ein wenig nach Mais, und – Entschuldigung – nach Hundetrockenfutter. Alles andere als appetitlich. Der Antrunk ist ungewohnt malzig für ein Pils und geht mit einem penetranten Hefearoma einher. Die Würzigkeit, über die das Bier zweifellos verfügt, kann ich ihm gerne als Pluspunkt anrechnen, aber dieser Geschmack ist leider voller störender Fehlaromen.

Der Körper ist ebenfalls von einer plump hefeartigen Geschmacksrichtung dominiert, wirkt dadurch etwas sperrig, und bietet ansonsten in puncto Geschmacksentfaltung nicht viel. Getreide, Cornflakes, Popcorn, ein bisschen Metallgeschmack. Das Sternburg ist süffig, zweifellos, aber das alleine reicht für eine gute Bewertung nicht aus. Auch der Abgang ist eher mau: Wenig herb, pilsuntypisch malzbetont und eigentlich in erster Linie diffus säuerlich. Hopfen und Malz scheinen sich eher im Weg zu stehen als sich zu ergänzen.

Zu einem kräftigen Braten könnte dieses Bier vielleicht passen, schießt mir da gerade als Idee durch den Kopf: In einer Rolle als Begleiter zu einer deftigen Mahlzeit, bei der es auf feine geschmackliche Nuancen vielleicht nicht mehr so ankommt, könnte es vielleicht seine Stärke, nämlich seinen kräftig würzigen Auftritt, am ehesten ausspielen. Das Sternburger Pilsener ist – darauf sollte man der Ehrenrettung halber wirklich hingewiesen haben – deutlich besser als so manches andere Bier, das sich in der selben Preisklasse bewegt. Zu einem guten Pils wird es deshalb noch nicht.

Bewertet am

82% Ein Griff nach den Sternen

Avatar von Hobbytester

Das Pils hat äußerlich Gemeinsamkeiten mit dem Sternquell Pils, es trägt den Stern im Namen und hat auch eine sächsische Herkunft. Bereits von zwei Personen wurde mir mitgeteilt, dass dieses Bier schlecht sei, dementsprechend gering sind meine Erwartungen. Es riecht wunderbar würzig, schöne Hopfen- und Malznoten setzen sich in der Nase fest. Der Antrunk ist ungewöhnlich süß, aber auch ungewöhnlich würzig. Ich kann mich kein bisschen beschweren! Der Abgang ist ebenfalls gelungen, das Bier entwickelt eine angenehme Bitterkeit. Erneut kann ich den schlechten Ruf keinesfalls bestätigen. Das liegt am guten Körper, der kräftige Noten heller Malze mit seifigen Kräuternoten, die der Hopfen bietet, kombiniert. Das Malzige dominiert leicht, deshalb ist das Bier auch recht süß. Die Bitterkeit kommt zum Schluss aber dennoch zum Tragen und trägt die Aromen des Hopfens recht gut. Sie wirkt sich auch auf das frische und vollmundige Mundgefühl aus, den Abgang umweht ein Hauch von Minze. Ich finde das Geschmacksarrangement bemerkenswert! Die Färbung ist goldgelb mit nicht langlebigem Schaum. Süffig ist das Bier. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Ich verneige mich vor diesem besonderen Pils, es ist schlicht bemerkenswert. Andere Meinungen kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen.

Bewertet am

58% Ein schlechtes Billigbier

Avatar von Jeuni

Sehr gute Schaumkrone, und intensiv gelbe Farbe. Im Geruch billig malzig. Im Antrunk sehr nett erfrischend, im Körper langweilig bitter. Der Abgang hat eine für Biere der untersten Preisklasse typische billige und extrem unangenehme Bitterkeit, viel mehr ist da nicht zu sagen. Die Bitterkeit frisst alle Aromen und die Süffigkeit leider auf.

Bewertet am