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Beer like star Staropolski Staropolskie

  • Typ Lager, Hell
  • Alkohol 5.7% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#28115

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
85% Avatar von deadparrot

85% Rezension zum Staropolski Staropolskie

Avatar von deadparrot

Das Staropolskie sieht ziemlich dunkel aus für ein "piwo jasne" - ein "helles Bier", die gängige Bezeichnung für ein klassisches Lager im Polnischen. Dunkles goldgelb, eigentlich schon orange liegt es im Glas, dem ein intensiv süßer Duft wie von zuckrigem Brot entsteigt. Selbiger Geruch pflanzt sich im Antrunk fort: Ein Stück Graubrot mit Karamellsoße - das trifft dieses eigenwillige Aroma recht genau. Ein Stückchen Apfel noch dazu.

Im Körper präsentiert sich das Staropolskie urig, "bierig" vollmundig, dabei ist der zuckrig-malzige Geschmack dominant. Eine etwas befremdliche Note wie von rotem Fleisch (ja, Fleisch) gesellt sich alsbald dazu. Das mag sich lesen, als läge ein krasses Fehlaroma vor, doch das will ich nicht sagen, im Gegenteil: Dieser unterschwellige fleischähnliche Geschmack (sagt man nicht "umami" dazu?) verleiht dem Körper geradezu Fülle und Ausgeglichenheit. Er ergänzt den süßen Apfel auf bizarre, aber gelungene Weise. Mich überzeugt der vollmundige und balancierte Körper, der das Bier wundervoll süffig macht. Von den immerhin 5,7% Alkohol (bei nur 12% Stammwürze) merkt man kaum etwas. Ich fühle mich insgesamt, sowohl was Aromen als auch was Textur und grundständige "Bierigkeit" angeht, an das Wernesgrüner 1436 erinnert, von dem ich sehr angetan war.

Von Säure oder Bitterkeit kann auch im Abgang kaum die Rede sein.

In Polen habe ich schon einige recht süßliche Biere angetroffen - normalerweise bin ich kein Fan davon, aber ausgerechnet bei diesem Vertreter, der meines Erachtens auch für polnische Verhältnisse besonders zuckrig daherkommt, mache ich eine Ausnahme und lasse mich überzeugen, dass die Süße hier sinnvoll eingesetzt ist. Das ist ein ganz eigenwilliges Bier mit hohem Wiedererkennungswert. Ich kann mir vorstellen, dass Freunde herber norddeutscher Pilsener oder auch Anhänger des klassischen Münchner Hellen es für nahezu untrinkbar halten werden. Ich jedenfalls kann ihm einiges abgewinnen.

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