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Beer like star St. Peter's Old Style Porter

  • Typ Obergärig, Porter
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#2305

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
73% Avatar von LordAltbier
71% Avatar von goldblumpen
68% Avatar von Felix

73% Gelungenes Bier

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfenbetont, der Abgang ist röstmalzig und bringt eine angenehme Süße aber zugleich auch eine leicht rauchige Note mit sich. Die Flasche sieht gut aus. Fazit: Sehr gutes und interessantes Bier, passt gut zur Zigarre oder zu einem kalten Abend. Bin positiv überraschd, gerne wieder!

Bewertet am

68% Rezension zum St. Peter's Old Style Porter

Avatar von Felix

Das Besondere an dem Old-Style Porter von St. Peters ist, dass es in der Tat nach alter, traditionell englischer Art ein Bier-Verschnitt ist und sich daher an den Wurzeln des Begriffes "Porter" in London orientiert und nicht als einzelnes Porter eingebraut wurde, also nicht mit einem Stout verwechselt werden kann.
Farblich ist es typisch dunkel, aber nicht schwarz, sondern deutlich braun.
Im Geruch offenbarensich klassische Malzkaffeenoten mit leichtem Karamell, milder Zartbitter (so 45+) und Haselröstaromen.
Im Mund ist es von der Textur sofort süßlich-süffig und vom Mundgefühl eher etwas karamellig mit nicht vordergründigem, aber merkbarem, grünknospigem Einschlag, der sich mit einer intensiv-herben Röstnote vermengt. Hinzukommen hauptsächlich Aromen verschiedener Nüsse, in erster Linie Walnuss und etwas Hasel, sowie gerösteter Maronen. So entsteht ein wirklich interessantes Bild verschiedenster Bitternoten, alles ruht aber auf einem eher leichten, dunkelmalzigen Körper. Hier und da scheint ab und an immer noch eine dezente Säure durch, die aber nie hervortritt. Sie birgt so ein wenig die bekannte Espressonote, welche sich hier allerdings eher als Malzkaffee mit einem Schuss Zitrone zeigt. Es ist ein etwas anderes Porterbier, dass mir persönlich sehr englisch erscheint, obwohl ich bislang kein derartig traditionell eingebrautes Bier probiert habe. Scheinbar orientieren sich doch mehr englische Brauereien an dieser Art Bier, als ich vermutet hätte.
Der Körper des Old-Style Porter ist eher leicht, aber für 5,1%ABV doch vollmundig. Besonders die spitz-herben Noten verstärken das Gefühl eines kräftigen, würzigen Bieres, die aromatische Süße von Schokolade dahinter aber suggeriert eine eher klebrige Textur. Das Bier schwebt irgendwo dazwischen, tendiert aber stark ins Kernige, nicht so sehr ins Cremige.
Der Nachtrunk ist weich und angenehm rund, dafür aber auch sehr bitter angelegt. Die Röstnoten verbleiben, die Walnuss ebenso, hinzukommt so etwas wie Bittermandel, das Bier klingt geschmacklich relativ schnell aus, die Herbe aber hält sich eine ganze Zeit subtil und vergeht dann langsam am Gaumen. Aromatisch bleibt leider nicht allzu viel im Nachtrunk, da hätte mir mehr passieren können, wo doch die Aromatik so interessant und stimmig in Geruch und Antrunk verlief.
Man kann generell sagen, dass das Old-Style Porter von St. Peter´s ein sehr verträgliches Bier ist, das die Welt vielleicht nicht unbedingt bewegt, aber trotzdem alles richtig macht. Ein wirklich schönes Porter, das den Charme seines Stiles vermittelt und gleichzeitig sehr traditionell und klassisch anmutet. Es besitzt sehr bekannte und angenehme Röstnoten, interessante Nussaromen und ein unerwartetes Maß an Bitterkeit und Säure. Toll ist vor allem die angenehme Stimmigkeit, die sich in Geruch und Einstieg verhält und die sehr passend vom Körper untermalt wird. Das Bier ist in diesen Teilen der Verkostung nahtlos und sehr rund abgeschmeckt. Auch der Körper hat mir gefallen, weil er nicht zu leicht und nicht zu schwer ist, er verhält sich unauffällig. Leider finde ich insgesamt die Bitterkeit zu deutlich im Vergleich zum Aromaportrait, sodass das Gerüst hier zu schwanken beginnt und im Nachtrunk dann leider kippt. Das Bier wird nach hinten hin schlichtweg langweilig und eintönig, weil es einzig mehr auf seiner Röstbittere sitzt.
Trotzdem, Pluspunkt für die urtümliche Brauweise und für die angenehm-milde und doch irgendwie andere Komposition!

Bewertet am