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Beer like star St.M – St. Marienthaler Klosterbräu Dunkel

  • Typ Untergärig, Dunkles
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 4 Rezensionen

#2693

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Dirk
85% Avatar von ren1529
78% Avatar von Freiberger
64% Avatar von Dirk
62% Avatar von Tarfeqz
50% Avatar von remus456
49% Avatar von Bierblogger Felix

78% Rezension zum St.M – St. Marienthaler Klosterbräu Dunkel

Avatar von Freiberger

Dunkles Bier und ich, das war noch nie eine innige Liebesbeziehung und wird es sicher in diesem Leben auch nicht mehr.
Wer wie ich schon zu "DDR"-Zeiten ab und an mal im legendären "U Fleků" in Prag zu Besuch war, weiß die Nachteile des literweisen Verklappens dieser Biersorte auch im Nachhinein nicht mehr über Gebühr zu schätzen.
Ok, ab der dritten Halben schmeckt eh jedes Bier gleich gut, aber das ist ein ganz anderes Thema.
Schwarzes aus Eibau also, das kennt man sonst nur als zuckersüße "Spezialität".
Hier wirbt man, analog zum "Hell" der selben Marke, mit dem guten Namen des Klosters Sankt Marienthal im äußersten Osten der Bundesdeutschen Demokratischen Republik.
Es wirkt dann überraschenderweise gar nicht so dunkel wie vermutet, die Farbe erinnert eher an ein ein tiefrotes Bordeaux-Rot.
Und im Gegensatz zu seinem hellen Bruder erblickt man hier eine lebhaft vor sich hin sprudelnde Kohlensäure sowie ein feinporiges und recht zählebiges Schaumpölsterchen openauf - Pluspunkt.
Schnell dran geschnuppert, riecht wie sein eben erwähntes bleiches Pendant, dem man einem ordentlichen Schluck Kaffee beigemengt hat.
Kann man gelten lassen.
Angetrunken und... einen sehr vollmundigen und gut ausgewogenen, überraschend würzigen und mal eben nicht dominant süßen, sondern nach BIER schmeckenden Körper bemerkt.
Schmeckt gottlob nicht auffällig röstmalzig oder gar rauchig, mit verbundenen Augen würde man wahrscheinlich ein Export vermuten.
Immerhin ist es nicht über Gebühr süß, man nimmt sogar hopfige Bitterkeit wahr und ja, man will mehr davon.
In jdedem Fall das sicherste Zeichen, dass da was Gutes vor einem steht.
Die sonst fast immer reflexartige vermuteten und auch angeblich wahrgenommen Schokoladen- & Kaffeenoten schmecke ich hier maximal in Spurenelementen, es schmeckt in der Tat nach... Bier.
Gut gelungen, empfehlenswert, unbedingt mal probieren!
Dunkes Bier und ich... wird gerade neu bewertet. ;-)

Bewertet am

85% Rezension zum St.M – St. Marienthaler Klosterbräu Dunkel

Avatar von ren1529

Harmonisch und mild

Bewertet am

49% Rezension zum St.M – St. Marienthaler Klosterbräu Dunkel

Avatar von Bierblogger Felix

Dieses Dunkle Bier stammt aus dem ältesten Nonnenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland. Genauer gesagt aus dem Kloster St. Marienthal aus Sachsen. Das Rezept ist aus dem Jahr 1357 überliefert und somit uralt! Na dann hoffen wir, dass es doch ein wenig angepasst ist ;-)

Das Bier hat eine sehr schöne tief rubinrote und fast blickdichte Farbe. Schimmert sehr schön im Glas. Der Schaum ist nicht wirklich zu erwähnen. Kurz und prägnant stellt er sich auf und verschwindet so schnell, wie er gekommen ist. In der Nase machen sich leichte würzige und malzige Aromen bemerkbar. Das Ganze aber nicht zu stark. Dazu eine leichte Schoko- und Kaffeenote. Der Antrunk ist seicht, mild, leicht wässrig, malzig und etwas würzig. Im weiteren Verlauf kommt eine Hopfenbittere hinzu und auch die Schoko- und Kaffeenote macht sich ein wenig bemerkbar. Die Rezenz ist durchaus prickelnd und leicht moussierend. Der Körper insgesamt aber etwas schwach und fad, da fehlt ein wenig die Fülle und der Wums! Im Abgang, welcher durchaus langatmig ist, kommen nochmal Malz und Hopfenaromen hinzu. Die Bittere ist durchaus vorhanden.

Ach ich weiß auch nicht. Leider hat das Rezept von 1357 wohl ein wenig an Substanz verloren. Hier könnte durchaus ein wenig mehr der Körper gefüllt werden. Die Harmonie der einzelnen Zutaten fehlt auch etwas. Hier ein wenig zu Bitter, da ein wenig mehr Malzkörper..hmm.. Etwas mehr Action. vielleicht stärkteres Malz, könnte dem Bier und vielleicht auch dem Kloster gut tun :-) Nix aufregendes, aber auch nix schlechtes, insgesamt also durchaus akzeptabel.

Bewertet am

62% Rezension zum St.M – St. Marienthaler Klosterbräu Dunkel

Avatar von Tarfeqz

Auch wenn man es auf dem ersten Blick nicht erkennt. Der St.M ist filtriert. Ein unheimlich dunkles, schwarz-rotes Gebräu. Am Geruch erkennt man leichte Kaffenoten mit einem süßlichen Touch. Ähnlich wie beim "Schwarzer Abt". Nur wesentlich schwächer. Den Höhepunkt erlebt man zwischen Einstieg und Abgang. Dort schmeckt man die leichten Kaffenoten heraus die von einer, noch geradeso, angenehmen Bitterkeit und einer bodenständigen Würze untermahlt werden. Dennoch ist der Körper überraschend dünn, was ich sehr schade finde.

Bewertet am