Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star St. Bernardus Abt 12

  • Typ
  • Alkohol 12% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-15°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 10 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Zucker
    #5674

    Probier mal

    Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

    Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

    Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

    Aktuelle Bierbewertung

    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
    A
    B
    C
    80%
    D
    E
    F
    G
    H
    I
    J
    Bewertungsdetails
    Basierend auf 16 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
    A
    B
    C
    73%
    D
    E
    F
    G
    H
    I
    J
    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    96% Avatar von korbinian
    88% Avatar von MichaelF
    87% Avatar von Schoppebräu
    86% Avatar von Noxi
    86% Avatar von hightower
    85% Avatar von Robert
    83% Avatar von Daniel McSherman
    83% Avatar von dreizack
    83% Avatar von Bierkules
    82% Avatar von Felix
    80% Avatar von Männerabend - Die Serie @ Dennis
    75% Avatar von DBS_Karl_Zuser_jun.
    73% Avatar von Schwarzer Kater
    71% Avatar von Dirk
    62% Avatar von Florian
    53% Avatar von Bier-Klaus

    86% Rezension zum St. Bernardus Abt 12

    Avatar von hightower

    Optik: Rotbrauner Farbton mit einer braunen, zügig fallenden Schaumkrone.

    Duft: Dunkle Malze liegen in der Nase ohne dabei röstig zu wirken, ebenso haftet feines Kandis und auch sanft süßliches Karamell am Riechorgan. Gedörrte Pflaumen runden den ersten Eindruck wunderbar ab.

    Geschmack: Auch im Gaumen machen sich zu Beginn feinste Aromen dunkler Malze breit, ohne dabei eine röstige Note zu verbreiten. Tolle Schokoladentöne sowie weiterhin sanft süßliches Karamell schmeicheln den Gaumen, gedörrte Pflaumen tun ihr übriges dazu. Nach dem Schlucken gesellt sich feinstes Toffee dazu, Karamell wird ein wenig dominanter. Dörrobst sorgt für schön fruchtige Aromen.

    Körper: Vollmundiger Körper bei sanfter Rezenz, cremiges Mundgefühl, absolute Harmonie. Der Alkohol, immerhin 10%, sind nicht wahrzunehmen.

    Bewertet am

    82% Rezension zum St. Bernardus Abt 12

    Avatar von Felix

    Rubinroter, sehr trüber Sud mit äußerst ausgeprägter und cremiger, beigefarbener bis hellbrauner Schaumbildung.

    Der Duft gibt zuvorderst Aromen von dunklen Trockenfrüchten und Schokolade her. Ganz präsent ist der Geruch von Trockenpflaumen und gezuckerten Datteln sowie von Schokorosinen. Das Bier präsentiert viel Volumen und sticht dabei kein bisschen, sondern zeigt sich ausgewogen und sehr gelassen.

    Antrunk: Im Mund dann der sämige Geschmack von Schokolade, Hefe und besagten Datteln. Ein buttriger, zuckriger und damit weicher Einstieg, dessen Gewicht kein bisschen überfordert.

    Körper: Der Körper des Bieres ist gar nicht so gewaltig, wie man meinen könnte. Eher erscheint das Bier ein wenig aufgeblasen und gibt damit den Eindruck einer texturellen Ballung, die großwüchsig ist ohne schwer zu werden. Die Hefe ist äußerst aktiv und lässt den Sud weich und geschmeidig werden. Die Kohlensäure ist recht agil ohne zu viel Saft zu geben. Der Alkohol ist toll eingebunden, weil er kaum zu spüren ist, geschmacklich aber das Aroma des Trockenobstes authentisiert.

    Abgang: Zuletzt bleibt ein mittellanger Abgang mit eher zuckrig-malzigem Gestus. Ganz weiche Hefetöne lassen das Bier verklingen.

    Charakter: Das Bernardus Abt 12 gehört zu den ganz sympathischen, sanften, liebevollen Bieren. Seine Größe macht es eher kuschelig als beeindruckend. Es ist ein herzliches Bier mit kaum Ecken und Kanten und damit äußerst umgänglich. Sein Gewicht verleiht das Bedürfnis sich darin zu versenken, denn nie wird es unangenehm oder ufert sonstig aus.

    So ist dieser Belgier von einer milden Schwere, die nur zufriedenmachen kann. Es wird ja häufig mit dem berühmten Westvleteren 12 verglichen und als gleichwertig oder gar besser dargestellt. Ich kann diesen Vergleich nicht bedienen und würde es auch nicht wollen. Einerseits, weil es bei Westvleteren ständig Qualitätsschwankungen gibt - wie bei sehr vielen belgischen Bieren; und das ist auch normal und gut so! -, sondern auch weil dieser Vergleich weder etwas über das eine noch etwas über das andere Bier sagen würde. Die Eigenheit des Sudes geht verloren im Vergleich mit einem anderen und damit würde eine Rezension dem rezensierten Bier nicht länger gerecht werden.
    Dieses hier jedenfalls, so kann ich sagen, gehört zu den besseren Hochprozentigen unter den Belgiern, wenn es mich auch, ehrlich gesagt, nicht umwirft vor Begeisterung. Es bietet zweifelsohne eine tolle Cremigkeit, ist dabei leicht und füllig zugleich und kann einen vielleicht sogar einen ganzen Abend lang begleiten - einen Abend jedenfalls, der entweder sehr kurz ist oder der äußerst langsam verlebt wird. Es hat unbedingte Qualitäten, was seine Harmonie angeht und ich kann nicht umhin einzugestehen, dass ich dieses Bier ziemlich lecker finde. Aber mein objektiver Geist weist mich an, auch zu erwähnen, dass dieses Bier von Perfektion ein gewisses Stückchen entfernt bleiben muss. Ich will dem nicht zu viel zuschreiben und belasse es daher bei diesen Worten.
    Das St. Bernardus Abt 12 ist ein wirklich schönes Bier, das sich zu probieren lohnt. Doch wohl ist es noch eher ein Essensbegleiter oder ein Bier, das man im Freien genießt, als am Verkostungstisch zuhause. Es schreit danach, in eine Situation eingebracht zu werden, und darin offenbart sich ein Großteil seiner Authentizität.

    Bewertet am

    86% Der Abt 12

    Avatar von Noxi

    Optisch eher weniger ansprechend (wie die meisten Trappistenbiere), da sehr trüb, dunkelbraun, wenig Schaum.
    Der Geruch ist ansprechend, v.a. Trockenobst (Rosinen), etwas Karamell, süßlich, aber auch säuerlich, etwas würzig-holziges.
    Der Antrunk ist schwer zu beschreiben, durch die hohe Kohlensäure ist das Bier erst mal v.a. sehr spritzig, fast schon scharf an der Zungenspitze. Dann folgen säuerlich-fruchtige Noten in Kombination mit Trockenobst, die Säure erinnert mich fast schon an einen Wein, der Nachtrunk ist vollmalzig, Kakao und Karamell, dazu etwas würziges, Muskat trifft es ganz gut, wie dreizack schon geschrieben hat.
    Der Alkohol ist perfekt eingebunden, denn trotz der 10% schmeckt es nicht sprittig. Vielmehr wärmt der Alkohol die Kehle. Ich denke, ich werde mir im Winter noch mal ein Fläschchen leisten und sehen, wie es dann bei tieferen Außentemperaturen schmeckt.
    Insgesamt recht komplexes, kräftiges, malziges Bier, das aber sicher nicht für jeden Tag geeignet ist.

    Bewertet am

    53% Rezension zum St. Bernardus Abt 12

    Avatar von Bier-Klaus

    Das Abt 12 ist ein Abteibier, kein Trappistenbier und im Gegensatz zur Bezeichnung hat es "nur" 10% Alkohol und nicht 12%. Die etwas kühleren Temperaturen lassen es zu, dass man auch wieder mal ein Starkbier verkostet. Das Bier habe ich in der kleinen 0,33 Liter und in eine großen 0,75 Liter Flasche. Die kleine wird heute geköpft, um zu testen, was ich später Freunden kredenze.

    Das Quadrupel ist dunkelbraun und blickdicht. Der wenige cremefarbene Schaum ist sehr fein, nur ein kleiner Rest hält sich länger, was bei 10% nicht verwundert. Das Bier riecht sehr alkoholisch und nach Lösemittel, das beißt richtig in de Nase. Des weiteren rieche ich belgische Ale-Hefen. Der Einstieg ist geprägt von starken alkoholischen Aromen oder wie schon gesagt, Lösemittel. Das finde ich ziemlich unangenehm. Im Durchgang wird der Geschmack zusehends säuerlicher und dadurch noch schlanker. Man merkt, dass der viele Alkohol durch starkes Aufzuckern erreicht wurde. Ich schmecke schwere brennende Alkohol-, wenige Röstmalz- und würzige Hefe-Aromen. Die Komposition ist ziemlich unrund.

    Das parallel verkostete Gulden Draak schmeck harmonischer und das Trappist Rochefort 10 zeigt, dass es bei gleicher Stärke sogar extrem harmonisch zugehen kann.

    Diesen Sud kann ich nicht empfehlen, ich bin gespannt auf die große Flasche vom Abt 12, ob die anders schmeckt.

    Bewertet am

    83% Rezension zum St. Bernardus Abt 12

    Avatar von Daniel McSherman

    Dunkelbraun rot leicht trüb mit hellbrauner Schaumkrone. Im Geruch zeigen sich schon die schönen Aromen von Dörrobst. Geschmacklich kommen schöne Aromen von Dörrobst, Karamell und Gewürzen zum Vorschein. Wenig Hopfen erkennbar, der hohe Alkoholgehalt hingegen ist präsent.
    Gut!

    Bewertet am

    83% Komplexe Harmonie

    Avatar von dreizack

    Das Abt 12 hat eine dunkle, kirschrote Farbe mit einem cremigen beigen Schaum.

    In der Nase dominieren Aromen von Dörrobst, eingelegten Früchten, Karamell, Koriander und Honig. Komplex, aber harmonisch komponiert.
    Im Haupttrunk schiebt der intensive Malzkörper vor allem Aromen von Karamell und Honig ins Rampenlicht. Feine fruchtige Noten kommen zum Vorschein. Die alkoholische Stärke ist gut versteckt hinter all diesen Flavours. Bisweilen glaubte ich etwas Anis zu schmecken.
    Im Abgang bleibt Karamell erhalten, dazu kommt ein feiner Muskathauch. Trotz des hohen Alkoholgehalts wunderbar süffig.

    Bewertet am

    80% Ein sehr gutes Bier, wenn...

    Avatar von Männerabend - Die Serie @ Dennis

    man es nicht in direkter Konkurrenz zum Westvleteren 12 trinkt!

    Ich hatte am letzten Wochenende die Gelegenheit beide Biere blind gegeneinander zu testen und auch wenn sich im 1. Moment farblich noch kein Unterschied feststellen lies, änderte sich das sehr schnell!

    Der Schaum beim St. Bernardus war bereits nach 3-4 Minuten komplett weg und das Bier machte eher den Eindruck eines abgestandenen Mezzo Mix'!
    Im Mund entwickelt sich dann eine Geschmacksvielfalt wie man es von den Trappistenbieren gewohnt ist. Dunkle Früchte, Malz und den vorhandenen Alkohol merkt man so gut wie nicht!
    Trotzdem kann dieses Bier nicht in der obersten Liga mitspielen, dafür fehlt einfach die breite und Abwechslung im Geschmack.

    Bewertet am

    87% Rezension zum St. Bernardus Abt 12

    Avatar von Schoppebräu

    Farbe Rotbraun, klar
    Geruch von Koriander und Malz, Karamel
    Antrunk mit milder Säure und Kandissüße, Kohlensäuregehalt mittel
    Körper malzbetont mit Bittere im Abgang, Alkohol gut eingebunden, nicht sprittig

    Bewertet am

    75% Rezension zum St. Bernardus Abt 12

    Avatar von DBS_Karl_Zuser_jun.

    Abt 12: dunkler, opal, deutlich besser, Honiganklänge, Karamell, interressantes Säurespiel

    Einsatzgebiet: Dessert, würziger Käse

    Bewertet am

    88% Rezension zum St. Bernardus Abt 12

    Avatar von MichaelF

    Mit dem "St. Bernardus Abt 12" hat wieder einmal ein wunderbares Bier an meiner Angel angebissen.

    Die Bezeichnung "St. Bernardus" wurde erst in der jüngeren Geschichte der Brauerei verwendet, als die Kennung "Trappistenbier" auf einige wenige Brauereien eingeschränkt wurde und sich die Brauerei aus dem Westen Flanderns auf ihre Wurzeln besannte. Der "Abt 12" ist mit 10,5 % vol. das stärkste Bier der Brauerei.

    Im Glas zeigt es sich in einer optisch sehr gelungenen rötlich - braunen, etwas undurchdringlichen Farbe. In der Nase macht sich zuerst das Malz bemerkbar, daneben liegen auch Gewürznoten nach Koriander, die absolut nicht aufdringlich, sondern wohltuend den Trinker umwehen. Wie vermutet, gibt sich der Abt 12 geschmacklich nicht mit simplen Aromen zufrieden. Im Geschmack setzt sich der Koriander nahtlos fort und fügt sich vor allem im Abgang sehr stimmig ein. Etwas Anis (auch wenn ich diesen nicht unbedingt mag) lässt sich ebenso erkennen. Jene angenehme Süße, die den Abt umgibt, kommt von einer gelungenen Komposition zwischen Malz und Alkohol, der im Abgang etwas schärfer heraussticht. Sicher ist der Abt 12 ein stärkeres Bier, aber der Alkohol scheint hervorragend zu agieren. Intensives, gelungenes Aromenspiel.

    Wow. So ein Gesamtbild kommt selten unter. Von der passenden, geheimnisvollen rötlichen Farbe über den aromatischen Geruch bis zum gelungenen Zusammenspiel von Gewürznoten und Süße kann der St. Bernardus Abt 12 dem Trinker vieles bieten.

    Bewertet am