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Beer like star Spezial Lagerbier

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 4.7% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 84% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 6 Rezensionen

#16822

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
100% Avatar von Bier-Klaus
98% Avatar von orsch
92% Avatar von Hirsch
83% Avatar von Daniel McSherman
82% Avatar von Schluckspecht
80% Avatar von LordAltbier
78% Avatar von chri0311
78% Avatar von gerdez
62% Avatar von woerdey

83% Rezension zum Spezial Lagerbier

Avatar von Daniel McSherman

kupferfarben, klar mit schönem weißem Schaum. In der Nase kündigt sich eine starke Rauchnote an, die Lust auf den ersten Schluck macht. Und ab dem ersten Schluck weiß das Bier dann auch zu überzeugen: frisch, angenehm malzig und ordentlich (aber nicht zu wuchtig) rauchig. Und vor allem sehr harmonisch. Macht Lust auf mehr. Empfehlung!

Bewertet am

92% Keine "Bierspezialität" - und deswegen so herausragend!

Avatar von Hirsch

Das Leben ist voller Entweder-Oder, spätestens ab der Einschulung: Adidas oder Puma? Pelikan oder Geha? In Bamberg kommt im Laufe des Heranwachsens noch dazu: Schlenkerla oder "Spezi"? Ich war schon immer der Typ, der die weniger gehypte Nummer zwei vorzog und sich still daran erfreute. Schuh- und Schreibutensilmarken sind mir mittlerweile egal, hauptsache "es passt". Und beim Bier "passt" mir immer noch das Spezi am besten. Nach mehreren Jahren, vielleicht zehn, stand mal wieder eines vor mir. Zur Sache also:

Schaum: feinporig und schnell weg
Farbe: schönes dunkelrotbraun
Klarheit: blank, soweit erkennbar
Geruch: herrlich feiner Rauch mit süßem Malzduft und einer gewissen Säure

Antrunk: feinrauchig, zartmalzig, voll, harmonisch… auf Fränkisch gesagt: subbä
Rezenz: frisch und auf das zweite einladend
Nachtrunk: nicht anhängende Bittere, die dem Raucharoma noch schön Platz lässt

Kommentar:
Nicht erst beim ersten Schluck, sondern schon beim Nase-Drüberhalten regen sich Glücksgefühle. Ich weiß nicht, ob das der Wiedererkennungswert war – oder der Kontrast zum vorher getrunkenen - soliden! - Nankendorfer Schroll-Landbier. Aber es war sofort klar, dass hier was ganz Feines vor einem steht. Das "Spezi" ist kein Bier für Rauchbier-Anfänger, sondern ein Rauch-Lager, das einem jeden Tag Freude machen kann. Da halte ich es mit den Brauern, die sagen, dass ein gutes Bier Lust auf ein zweites macht. Bierspezialitäten sind etwas Feines. Doch einen Kasten Schlenkerla würde ich nicht alleine vor dem Verfallsdatum schaffen. (Ein Seidla in der Wirtschaft jederzeit gerne. Vom Fass ist es mir wirklich tausendmal lieber.) Einen Kasten Spezi hingegen? Hielte ich den Schatz geheim oder würde ich ihn mit meinen allerbesten Freunden teilen? Ich muss noch überlegen.

Bewertet am

82% Schinken!

Avatar von Schluckspecht

Das Rauchbier aus Bamberg sieht so speziell aus, wie es sein soll: Im Glas steht es klar und frisch sprudelnd im satten Kupferrot da. Die mittelstabile, ordentlich ausgeprägte Schaumkrone macht einen sehr zünftigen, urigen Eindruck. Auffällig ist die hohe Anzahl an Bläschen.

Die Nase erfasst sofort, dass es sich hier um ein Rauchbier handeln muss. Es riecht angenehm nach geräuchertem Schinken. Der prickelnde Antrunk gerät leider etwas wässrig und steigt mit mildem, subtil würzigem Malz ein. Noch ehe der Körper erreicht ist, schaltet sich aromatischer Hopfen hinzu und das geräucherte Malz zeigt sich. Das Fruchtaroma lässt sich am einfachsten als reifer Apfel zuordnen. Im Abgang wird das Rauchbier – typisch für ein bayrisches Helles – eine Spur säuerlicher, ohne jedoch kratzig zu werden. Die Geschmacksnoten fügen sich kurz und bündig zusammen. Der Hopfen macht seine Sache – hier nun bitterwürzig – auch im Abgang ausgesprochen gut. Eine gewisse Wässrigkeit lässt sich jedoch nicht abstreiten. Der Abgang zusammen mit dem mildrauchigem Nachgeschmack darf als sehr gelungen gelten. Das Raucharoma des Malzes erhielt die richtige Dosierungen und der würzige Hopfen zeigt sich von seiner besten Seite. Gern dürfte alles noch intensiver sein, aber für ein recht leichtes Bier ist der Geschmack wirklich optimal. Ein Rauchbier muss auch nicht übertrieben rauchig sein.

Ob es nun an der Geschmacksharmonie, dem weichen Wasser, dem leckeren Malz, dem ideal abgestimmten Hopfen, dem eher leichten Aroma oder der sprudeligen Frische liegt: Dieses Bier ist ein äußerst leichter Genuss. Bisweilen scheint der Kohlensäureeinsatz etwas überdosiert zu sein, aber so entgeht man jedem Anflug von Schalheit komplett aus dem Weg.

Fazit:

Zu meckern gibt es eigentlich nichts – wäre da nur nicht die bereits angesprochene Wässrigkeit. Insgesamt überwiegt jedoch der Genuss und die perfekte Geschmacksharmonie. Zudem vereinfacht die hohe Süffigkeit den Genuss. Dieses Bier nimmt man gern zu sich und das Raucharoma begeistert langfristig. Auch das Rauchbier der Brauerei Spezial beweist, dass in Bamberg eine wirklich gute Biertradition vorliegt.

Bewertet am

80% Lecker!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist etwas hefig-sauer, etwas hopfig und man merkt etwas Rauchmalz. Der Abgang ist dann sehr rauchmalzig und man schmeckt dieses schöne rauchige Aroma welches man von geräuchterm Schinken kennt. Fazit: Dieses Rauchbier ist nicht so extrem wie das Aecht Schlenkerla Märzen aber man merkt das Rauchmalz schon sehr deutlich. Mir schmeckt es sehr gut, gerne wieder! Top Bier!

Bewertet am

100% Rezension zum Spezial Lagerbier

Avatar von Bier-Klaus

Der Antrunk ist angenehm röstmalzig und leicht säuerlich. Auf der Zunge entfaltet sich eine starke Rezenz, die macht das Bier trotz Rauchmalz süffig. Im Nachtrunk sehr angenehme Röstmalznoten, die unglaublich lange anhalten.Dazu gesellt sich ein leichter Schinkengeschmack. Fazit: Beim Spezial ist das Röstmalzaroma viel weniger brutal als beim Schlenkerla, das trifft genau meinen Geschmack. Wenn Rauchbier, dann das Spezial!

Bewertet am

62% Sanftes Einsteiger-Rauchbier

Avatar von woerdey

Die Farbe ist ein wirklich schönes, vielleicht einen kleinen Hauch zu blass ausgefallenes, Kupferrot. In der Nase Rauch in der Verbindung mit süßlichen Noten, was insgesamt an geräucherten Schinken mit Honigkruste erinnert.

Der Antrunk ist dann, wie bei einem "normalen" Lagerbier, leicht süßlich. DIe Rauchigkeit entwickelt sich erst im Abgang, aber auch dann eher zurückhaltend, mild und kurz. Dem erfahrenen Rauchbiertrinker wird das schnell langweilig. Das Spezial Lagerbier ist einfach zu zahm und dadurch irgendwie langweilig. Wer sich sanft an Rauchbiere herantasten will könnte hingegen hier richtig sein, wobei ich dann eher das Pax Bräu Vollbier empfehlen würde.

Bewertet am