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Beer like star Specht Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#5173

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
88% Avatar von beerfriend
86% Avatar von Schluckspecht
85% Avatar von Freiberger
79% Avatar von Florian

85% Rezension zum Specht Pilsener

Avatar von Freiberger

Neugierig gemacht durch die sehr guten Bewertungen wollte ich dieses erzgebirgische Pilsener auch mal probieren.
Schöne Farbe, feinporige, wenn auch nicht sehr haltbare Schaumkrone, mit eher etwas zu wenig Kohlensäure und einem durchaus stimmigen Geruch macht es neugierig auf den Antrunk.
Den bisherigen Lobeshymnen kann ich da durchaus beipflichten, es ist allerdings kein Gebräu, dass einem auf Anhieb seinen Charakter erschließt.
Wirkt es zunächst irgendwie leicht wässrig, offenbart es nach und nach einen doch recht vollmundigen, gut balancierten und vor allem weichen Körper mit ganz wenig Säure, einer subtilen Süße und nicht exakt zu definierenden fruchtigen Aromen, irgendwie in Richtung grüner Apfel gehend.
All dies wird begleitet durch eine dezent-feinherbe Hopfennote, die sich mit einer sehr zurückhaltenden und dennoch manifesten Bitterkeit darstellt.
Verblüffend dann der lange vorhaltende Abgang mit deutlich malzigen Anklängen, welcher eine bemerkenswerte Süffigkeit offenbart, keine Komponente über Gebühr betont und einen zum Nachkosten motiviert.
Ein durchaus spannendes Bier von guter Qualität und einem kaum zu überbietenden Preis-Leistungsverhältnis, bedenkenlos zu empfehlen!

Bewertet am

86% Harmonie mit Biss

Avatar von Schluckspecht

Aus dem erzgebirgischen Ehrenfriedersdorf kommt dieses Pilsener der Privatbrauerei Specht und hat 4,8 % Alkohol vorzuweisen. In der Zutatenliste taucht neben Hopfen auch Hopfenextrakt auf. Natürlich weiß ich, dass Hopfenextrakt noch nicht viel darüber aussagt, ob ein Bier gut oder schlecht ist (siehe das überzeugende Flensburger, das nur mit Hopfenextrakt gebraut wurde). Nachdem mich der Dunkle Specht und das Bockbier wirklich überzeugen konnten, habe ich an das Pilsener hohe Erwartungen.

Ein getreidiger, malziger sowie zitroniger Geruch schwebt der Nase entgegen, das kommt den verspielten fränkischen Duftspielen schon ziemlich nahe. Man ahnt auch schon eine knackige Hopfennote. Farblich erwartet uns ein freundliches, kräftiges Gelbgold mit einer lebendigen Perlage und einer ausreichend dimensionierten, feinporigen Schaumkrone von mittlerer Stabilität. Der Einstieg ist vollmundiger und malziger als bei den meisten Pilsenern, ohne aber dabei eine gelungene Hopfennote zu verbergen. Apfel und grasige Aromen stimmen in den Pilsgenuss ein. Der Kohlensäureanteil ist optimal ausgeprägt. Der recht vollmundige, grasige Körper ist sehr weich, elegant und mit einer verlockenden kernigen Note beseelt nebst einer lieblichen Blumigkeit. Die pilsgerechte Bitterkeit im Abgang knüpft ausgesprochen elegant daran an, da sich die Bitternote viel Zeit im Aufbau lässt. Getreidige Noten runden den Abgang ab. Die Ausgewogenheit aus Süße und Säure gefällt. Eine zarte Honigsüße ist von vorn bis hinten mit dabei, aber wunderbar integriert.

Was soll man dazu sagen? Mir gefällt das weiche, elegante, aber gleichzeitig auch kernige Pilsener außerordentlich gut. Harmonie mit Biss! Und dann ist es auch noch dank des weichen Wassers überaus süffig - Erwartungen erfüllt! Langsam wächst mir die Specht-Brauerei wirklich ans Herz. Zum Glück wartet bereits das Export auf seinen Test - ich freue mich!

Bewertet am

79% Rezension zum Specht Pilsener

Avatar von Florian

Dank eines ambitionierten Benutzers darf ich heute in den Genuss eines Specht-Bieres aus dem Erzgebirges kommen. Aber was hat das Bier drauf?

Das Specht Pilsener wartet mit einem satten Gelb und mit minimalem Schaumrand auf. Dabei versprüht es seine malzige Basis mit frischen Anklängen von Zitrone und schon der erste Schluck überzeugt:
Der Einstieg ist frisch. Die feine Säure wirkt fruchtig und schwebt dabei irgendwo zwischen saurem Apfel und gesüßtem Zitronensaft. Diese Komposition wird letztlich durch die getreidigen Malznoten abgerundet.
Geprägt durch so viele schlechte Pilsener überrascht das Specht Pilsener mit einem frischen und vollen Körper, bei dem die Süße fast schon klebrig wirkt. Unterstützt wird diese (für ein Pils eigentlich überschwängliche) Aromatik durch die feine Kohlensäure, die die Zunge umspült und dabei die Aromen löst.
Die Bitterkeit im Abgang passt super zu den abklingenden Zitronenschalennoten; sie ist nicht dumpf.

Kurzum, ein wirklich sehr gut gelungenes Pils mit Herz und Seele.

Was ich dem Bier aus dem Erzgebirge schlecht anrechnen muss ist, dass es so furchtbar süffig ist und ich nur das eine zum Test habe…

Bewertet am