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Beer like star Smugglers

  • Typ Obergärig, eichenfassgereiftes Strong Ale
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

Das Bier Smugglers wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Fuggles-Hopfen
  • Koriander
  • Kristallmalz
  • Maris-Otter-Malz
  • Röstmalz
  • Styrian-Goldings-Hopfen

Speiseempfehlungen / Food pairing:

  • Käseplatte
#6361

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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Robert
80% Avatar von Felix
77% Avatar von Robert
54% Avatar von cafeldelmar73

54% Rezension zum Smugglers

Avatar von cafeldelmar73

Der wunderbar ausfuehrlichen Rezension von Felix kann man sich nur anschliessen. Fuer mich ist die enorme Säure gepaart mit der enormen Bitterkeit "too much"!Für mich daher kaum süffig. Ich finde es alles in allem unausgewogen und grenzwertig.

Bewertet am

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80% Rezension zum Smugglers

Avatar von Felix

Die Farbe dieses Ales ist einfach unglaublich, ein tief dunkles Rubinrot, die Schaumkrone ist dagegen leider, leider nur sehr klein und grobporig und verzieht sich sofort wieder, hat im kurzen Moment der Existenz aber eine schöne, hellbraune Farbe.
Toll ist ebenso der Geruch. Das Bier verströmt einen intensiven Duft nach dunklen Früchten, es erinnert mich stark ein einen Whisky mit Sherry-Finish. Diese dunklen Früchte sind jedoch mit einer deutlichen Zuckersüße verbunden - starkes Malz macht sich her ebenso bemerkbar - die dem Ale eine größere Tiefe verleiht. Es wirkt sehr voll und kräftig für einen Engländer, was vermutlich von der Fasslagerung kommt, die auch geruchlich gut durchkommt. Aufgrund des Preises, des intensiv süßen Geruchs und dem so runden, vollen Duft tippe ich auf "aged ON oak", es lässt sich auf der Flasche kein Hinweis zur Reifung finden, sodass ich wirklich stark von einer Eichenchipverwendung ausgehen kann. Das ist zwar nicht ganz so hochwertig wie eine Lagerung im Fass, aber kann bei guter Verwendung ja bekanntlich zu sehr gelungenen Kompositionen führen (man erinnere nur an das Brewdog Tokyo!).
Im Antrunk kommt sofort das Holz hervor. Eine gehörige Bitterkeit springt geradezu an den Gaumen, und zieht eine leichte Fruchtsäure hinter sich her. Dominierend sind die Aromen der dunklen Früchte, die nun etwas leichter aber ebenso herber geworden sind. Das Bier verfügt über einen angenehm frischen, aletypischen Kohlensäuregehalt, gleichzeitig schwingt ganz hinten, gut versteckt hinter allen anderen Aromen eine leichte Alkoholnote mit, die aber gut mit der Frucht und dem Malz einhergeht.
Der Körper des Ales ist sehr seidig und glatt, hat gut Volumen ohne dabei zu viel Gewicht zu haben, sehr ausgewogen vor allem in Bezug auf den Kohlensäure gehalt, sodass das Ale eine gute Waage zwischen Frische und Kraft mit sich bringt, beides ist gleichermaßen da. Gut gemeistert!
Der Nachtrunk des Bieres lässt vor allem die Fruchtaromen ein weiteres Mal aufkommen, die nun aber weniger Frische, sondern gemeinsam mit der Bitterkeit ein leicht gegärtes Kompottaroma heraufbeschwören. Mit der Zeit, durch den Verlust der Kohlensäure legt dieses Ale an Sauerkeit ganz schön zu, es wird immer leichter und sprudeliger, die Kraft der Aromen zieht sich im Glas weitestgehend zurück, das Malz weicht einer Fruchtsäure.
Ich finde dieses Bier in erster Linie wirklich gelungen, muss aber sagen, dass es mir in sich nicht gänzlich rund erscheint und ein wenig - wenn man das im Rahmen von Bier so sagen kann - "blufft". Dieses Ale haut ganz schön auf die Kacke im ersten Moment, hat dann aber letztlich gar nicht mehr so viel zu bieten. Die Aromen sind anfangs derartig intensiv, dass ich etwas an der englischen Abstammung gezweifelt habe, das kommt natürlich von den aromatisierten Eichenchips, das Aroma nimmt mit der Zeit immer mehr ab und es bleibt ein leichtes, sehr typisches Ale, das ich in Richtung "Old Ale" einstufen würde. Ein typischer, gelungener Engländer, warum denn nicht gleich so? Das Ale ist durch die heftigen Aromen etwas gestellt und nicht ganz echt, wobei seine Anlagen doch nicht so schlecht sind, dass es sie verstecken müsste. Ich fände dieses Bier auf eine etwas natürlichere Art überzeiugender, halte es aber auch so bei weitem nicht für ein schlechtes Gebräu. Kann man sich auf jeden Fall mal gönnen.

Bewertet am