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Beer like star Riegele BierManufaktur Simco 3

  • Typ
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 5 Rezensionen

#19437

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 16 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
96% Avatar von rc376silva
89% Avatar von Weinnase
89% Avatar von Bier-Sven
87% Avatar von Tobieras
87% Avatar von Bierkules
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Hobbytester
80% Avatar von maui
79% Avatar von ren1529
78% Avatar von madscientist79
78% Avatar von Daniel McSherman
76% Avatar von Schluckspecht
70% Avatar von Dirk
64% Avatar von Robert
64% Avatar von remus456
59% Avatar von Florian

89% Das Wochenende wird offensichtlich doch gut!

Avatar von Bier-Sven

Von dem ersten Antrunk bin ich recht kritisch, da von der Anlage her eher nicht mein Typ:
gern alter Bluesrock und kein Jazz, gern klassisches Märzen und kein virtuoses IPA

Doch irgendwie denke ich dann doch...geil!
Diese bereits in der Nase deutlich vorhandene Aprikose explodiert schon am Ende des Antrunks...
Weiter distanzieren vom Mainstream... geht wohl kaum.

Fazit: Danke für die Erfahrung!

Bewertet am

76% Hopfiges Lebensglück

Avatar von Schluckspecht

Charge #15/16/1

"Hopfiges Lebensglück", "Vollmundig & komplex", "Simcoe-Hopfen-Dreiklang" - woher wissen sie bei Riegele, was ich lesen will? Simcoe zählt sowieso zu meinen Lieblingshopfen. Im Sudkessel sind außerdem Hallertauer Perle und Hallertauer Opal gelandet. Ich stelle mich auf ein amerikanisch angehauchtes Ale ein, welches mit 5,0 % Alkoholgehalt jedoch recht wenig Dampf hat. Die optimale Genusstemperatur wird mit 9° Celsius angegeben. Als Malz treten einerseits Gerstenmalz (Pilsener Malz, Steffi, Münchner Malz) als auch Weizenmalz auf.

Ausgesprochen trüb tritt das Simco 3 auf, die Farbe ist irgendwo zwischen Bernstein und Pfirsich einzusortieren, die nur von Hefebestandteilen unterbrochen wird. Sehr viel Schaum gibt es leider nicht und die Haltbarkeit ist - charmant ausgedrückt - ausbaufähig. Bei einem hopfenbetonten Bier darf man mehr erwarten.

Beim Geruch indes werden die Erwartungen erfüllt. Nach Holunder, Aprikose und Mango soll es riechen. Die habe ich! Die Kaltstopfung trägt ihre Blüten, die Hopfenaromatik wurde schön herausgebildet. Der Einstieg enttäuscht mich dagegen mit einer zu deutlichen Spritzigkeit mit dezenter Wässrigkeit. Erst nach und nach festigt sich das Malzgerüst und die verspielten Hopfenfruchtnoten prägen den frischen Körper. Da treten vor allem die im Duft erkennbaren Noten in Erscheinung. Geschmacklich kommt jedoch auch Orange und ein Hauch Banane und Erdbeere auf. Ich entdecke eine gewisse Unwucht im von süß bis röstwürzig breit gefächerten Malzkörper, die von der guten Hopfung nicht überspielt werden kann. Das Finale erinnert mich mit grünknospigem Hopfen an amerikanische Ales, die Säure nimmt leicht zu, die Bitterkeit ist feinfühlig und präzise. Ein schönes, mildes IPA. Vollmundig und komplex ist es zumindest im gewissen Maße. Für nur 5,0 % ABV gibt es ein sehr umfangreiches Geschmackserlebnis mit angemessener Intensität.

Zu meinen Lieblingen auf dem breiten Sektor der Pale Ales und IPA zählt das Riegele Simco 3 dennoch nicht. Es ist gut gemacht, unkompliziert, vielschichtig und absolut interessant. Pluspunkt. Es liegt wohl am verwendeten Malz, das mir in seiner Komposition nicht gut genug abgestimmt erscheint, Hopfen und Malz bilden keine hervorragende Einheit. Meckern auf hohem Niveau? Ja, definitiv.

Bewertet am

83% Braukunst Live 2014

Avatar von Bier-Klaus

Das Simco sollte ein IPA sein, es ist auf jeden Fall mit Simco-Hopfen kaltgestopft. Das finde ich schwach bei den neuen Riegele-Bezeichnungen, ich möchte schon noch wissen, welchen Bierstil ich da trinke.

Das Bier hat wenig Schaum, der Geruch ist extrem nach Simco-Hopfen. Der Antrunk gestaltet sich mittel vollmundig, frisch und hopfig. Der Körper ist sehr fruchtig und hopfig, das sehr süffige Bier mit nur 5% Alkohol kann man als Alternative zum Pils empfehlen.

Bewertet am

83% Ein recht eigenes IPA

Avatar von Hobbytester

Ach, wie freue ich schon wieder auf ein neues Bier der Riegele BierManufaktur-Serie. Diesmal ist das Simco 3 dran. Der Name deutet schon auf ein recht hopfiges Bier hin, das im Untertitel auf dem Etikett zum Lebensglück hochstilisiert wird. Zu Recht? Der Simco-Hopfen steht hier in Verbindung mit Hallertauer Perle und Opal, außerdem werden auch Münchner und Pilsener Malz als Rohstoffe verwendet. Der Geruch hinterlässt einen vielschichtigen Hopfeneindruck, genauso muss diese Zutat riechen! Der Antrunk ist säuerlich frisch. Der Abgang setzt dann passgenau diese feingewobene Hopfenthematik, die sich in der Nase schon ankündigt, in den Geschmack um. Der Nachhall dieses Aromaspektakels ist recht lang, ich finde dieses Bier gar nicht so fruchtig. Vielleicht geht es in die Zitrusfruchtrichtung, Aprikose und Mango werden aber entgegen der Ankündigungen auf dem Etikett nicht zum Thema. Das muss auch gar nicht sein, dieses Bier ist eher im grasigen Sinne hopfig, der Nachtrunk ist wunderbar kräuterhaft, ein wenig malzig nussig und auch ein wenig getreidig. Sehr gut komponiert! Der Körper balanciert die hier beschriebenen Aromen sehr harmonisch aus, das Mundgefühl ist cremig weich, heraus kommt eine dichte Textur mit einer unglaublich vollen Präsenz. Hopfen ist hier natürlich das ganz große Thema, aber Malz und Hefe sind aber auch nicht vernachlässigt im Geschmack. Orangene Farbe trifft auf lang bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Leichte Bitterkeit geht auf die Hopfenmischung zurück, sie fällt nicht enorm aus. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Dieses Bier ist etwas für diejenigen, denen am Bier besonders der Hopfen gefällt, welcher hier eindrucksvoll in Szene gesetzt ist ohne zu bitter auszufallen. Auch ist es für mich mal etwas Neues ein Bier aus dieser Serie zu trinken, das die 5%-Grenze nicht überschreiten muss, um grandios zu sein.

Bewertet am

89% Charge No. 13/14/1 abgefüllt in 0,66 Ltr.- Flasche

Avatar von Weinnase

es hat mich völlig überrascht, wie schlecht dieses Bier bisher bewertet wurde. Denn ich habe mir notiert (vielleicht andere Abfüllung??):
Naturtrübes, helles orange-rot; großartig beständige, überwiegend feinporige Schaumkrone;
intensive Simcoe-Frucht: Zitrusfrüchte, Pfirsich, Aprikose - alles sehr klar und ausgeprägt;
fruchtig-frischer Antrunk; feine, elegant-rassige Kohlensäure; herrliche Fruchtfülle; in der Mitte tritt kurz eine etwas dominante Bittere auf, welche jedoch den reichen Nachhall wunderbar harmonisch eingebettet wird. Nicht enden wollender Nachhall mit frischer, üppiger, delikat-rassiger Frucht und erfrischender Hopfenbittere; alle Komponenten großartig miteinander verwoben. (M. E.) ein fantastisches Bier!

Bewertet am