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Beer like star Sierra Nevada Porter

  • Typ Porter
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 13.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 19 Bewertungen und 7 Rezensionen

Das Bier Sierra Nevada Porter wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Alehefe
  • Aurora-Hopfen
  • Black & Carafa Malz
  • Karamellmalz
  • Münchner-Malz
  • Pale-Ale-Malz
  • Schokoladenmalz
  • Yakima-Golding-Hopfen
    #5544

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 19 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    94% Avatar von goldblumpen
    90% Avatar von dreizack
    84% Avatar von Daniel McSherman
    81% Avatar von maui
    81% Avatar von ren1529
    77% Avatar von toffer85
    77% Avatar von Robert
    75% Avatar von gerdez
    75% Avatar von hoerny
    74% Avatar von Felix
    73% Avatar von Bierkules
    73% Avatar von Florian
    73% Avatar von Dirk
    71% Avatar von Hobbytester
    70% Avatar von chri0311
    67% Avatar von Schluckspecht
    66% Avatar von Ernesto
    65% Avatar von Brini
    63% Avatar von Bier-Klaus

    74% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Cremiger Schaum ruht auf einer klaren, dunkelbraunen Flüssigkeit, die im Licht schimmert wie ein Rubin. Dann umschmeicheln röstige Mokka- und Kaffeearomen die Nase, süße Malzigkeit weckt Gedanken an Cola und Schokolade…und damit hat das „Sierra Nevada Porter“ seinen Höhepunkt überschritten.

    Danach wird es beileibe kein schlechtes Bier, aber es erfüllt nicht ganz die Erwartungen, die Farbe und Geruch wecken. Auffällig ist zunächst einmal, dass die intensive Süßnote im Einstieg nur noch eine begleitende Rolle spielt. Eine brotige Sauerteignote dominiert hier das Geschehen. Der Körper macht zwar einen runden Eindruck, wirkt aber schwachbrüstig und ohne Pepp. Schön ist, dass er dennoch einen wärmenden Eindruck bis in den Abgang hinterlässt. Dieser ist trocken mit einer schwachen Räuchernote, kakaoartiger Bitterkeit und (durch die alkoholische Wärme) dem Eindruck von Likör. Auch hier gefällt das „Sierra Nevada Porter“, für Begeisterung hätten die Aromen aber intensiver ausgebaut sein müssen.

    Bewertet am

    67% Schokoladig schlank

    Avatar von Schluckspecht

    Vor mir steht ein praktisch schwarzes Bier mit sehr viel sowie dichtem hellbraunem Schaum. Es zeigt sich blickdicht und trüb dank fehlender Filtration sowie lebendig feinperlig sprudelnd aufgrund der Flaschenreifung. Im Duft kommen die gerösteten, schokoladigen Malznoten zwar erwartungsgemäß stark durch, doch säuerliche und süße Noten wie etwa nach Sauerteig sowie Fruchtnoten (Pflaume) treten ebenfalls präsent in Erscheinung. Fraglich ist allerdings, ob es daran liegt, dass mein Exemplar etwas überlagert ist.

    Der Einstieg vollzieht sich mit wenig Kohlensäure ziemlich milchschokoladig sowie mit säuerlich-süßen Malzakzenten. Der Körper ist für ein Porter ziemlich schlank geraten, dafür aber elegant gehopft. Es kommen Aromen von angetrockneten Feigen und Pflaumen auf - durchaus gefällig. Mit Noten von Bitterschokolade und Kaffee schließt das Bier recht bitter und würzig ab.

    Dass mich das Sierra Nevada Porter nicht zu packen und begeistern vermag, schiebe ich zum Teil auch auf das Alter meiner Flaschenabfüllung - aber alles kann dieser Aspekt nicht entschuldigen. Eine etwas dichtere, fülligere Struktur hätte ich mir sehr gewünscht, dafür entschädigt der passende Abgang.

    Bewertet am

    63% Rezension zum Sierra Nevada Porter

    Avatar von Bier-Klaus

    Das Porter ist fast schwarz mit rötlichem Schimmer und ist blickdicht. Die mittlere Blume ist beige und mäßig stabil. Der Geruch ist sensationell. Von Schokoladen- über Kaffeenoten, Malzsüße ergänzt von Fruchtaromen ist alles dabei. Voller Erwartung ob des Geruchs enttäuscht mich der Geschmack. Der Körper ist dünn, der Geschmack leicht säuerlich. Die Kaffee- und Schokoaromen sind dezent vertreten und dann kommt die Lakritze dazu. Bis jetzt war es in Ordnung aber Lakritze kann ich nicht ausstehen. Der Hopfen bringt leichte Fruchtnoten in's dünne Bier aber jetzt wo ich sie identifiziert habe, stört mich die Lakritze von vorne bis hinten. Ich kann bessere Bewertungen durchaus nachvollziehen, bei mir reicht es nur zu 60%.

    Bewertet am

    81% Rezension zum Sierra Nevada Porter

    Avatar von ren1529

    Dieses Porter finde ich sehr süß. Aber dennoch ist es ausgewogen, da Bitterkeit und Hopfenaroma gegenhalten können.

    Bewertet am

    71% Rezension zum Sierra Nevada Porter

    Avatar von Hobbytester

    Dieses Bier sorgt für ein Happy End bei den Bierpaketspezialitäten. Es riecht leicht nach Milchschokolade und ist im Antrunk schon sehr malzig, hinzukommen deftige Hopfennoten, die auch den Abgang stark prägen. Sie wirken als gute, harmonische Ergänzung zu dem sehr schön herausgearbeiteten Röstaroma, das kaum an Kaffee erinnert. Was die dezente Banane bei den Weißbieren ist, entspricht den Kaffeenoten bei verschiedenen Arten dunkler Biere, irgendwann ist man nicht mehr so begeistert davon, vielleicht liegt das auch an den nicht gerade positiven Testerfahrungen mit dem London Porter. Hier wird auf jeden Fall klar, dass dieses Exemplar von Hopfenfanatikern gemacht wurde, was ihm aber gut zu Gesicht steht. Der Körper geht mir zur Abwechslung einmal nicht auf die Nerven, hier stört keine hopfige Öligkeit, keine Bitterkeit, bei der sich die Mundwinkel unwillkürlich nach unten verziehen. Dieses Porter ist hopfig, malzig und dabei bitter und sauer. Diese Komposition ist rund und überzeugt. Was die Farbe betrifft, schließe ich mich der Cola-Assoziation an, aber nur in Bezug darauf! Der Schaum bleibt eine angenehme Weile. Dieses Porter ist durchaus süffig. Endlich geht bei einem Sierra-Nevada-Bier die Bitterkeit einmal in Ordnung. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
    Fazit: Dieses recht unkomplizierte Porter weiß zu gefallen, die Bitterkeit transportiert ein interessantes, genießenswertes Aroma, der Hopfen spielt dabei eine gute, aber nicht zu dominante Rolle, genauso wenig wie die schön geröstete Gerste.

    Bewertet am

    66% Rezension zum Sierra Nevada Porter

    Avatar von Ernesto

    Es sieht gut aus, hinterlässt einen angenehmen röstigen Nachgeschmack - aber dann wars das auch schon mit diesem Porter, denn der Rest versinkt irgendwo im geschmacklichen Durchschnitt. Schade eigentlich.

    Bewertet am

    74% Rezension zum Sierra Nevada Porter

    Avatar von Felix

    Sofort zeigt sich ein hoher Kohlensäureanteil, das Bier ist farblich dunkelbraun (EBC gegen 70?) und demnach nicht so dunkel, wie man es von anderen Porterbieren kennt. Die Schaumbildung ist mittelgut und sieht ungewohnt lustig aus. Eine gelbliche Blume, wie mit Eigelb versetzt, aber feinschaumig.

    Im Geruch sofort eine interessante Vereinigung von Röstnoten und zitral-frisch geprägten, hellen Herbstfrüchten. Im Mittelpunkt stehen dabei tatsächlich die Fruchtnoten, die deutlich in Richtung bereits überreifer Banane (mit Schokoglasur), Birne, gelber Apfel, Orangenschalenchips und Trockenpflaume gehen. Hinzukommt eine Idee von Hefe und alles wird umschmeichelt von dichten Schokoladennoten, wie ein mit Kakao angereichertes Herbstfrüchtekompott. Die Gleichstellung von kaffeeigen und kakaoigen Röstmalznoten und gelben Herbstfrüchten ist sehr einzigartig und mir bislang so noch nicht untergekommen. So wirkt das Porter enorm frisch ohne dabei die tiefe Malzigkeit einzubüßen, was das Bier zu einem ambivalenten Multitalent macht. Ich kann es mir grandios zu leichteren, apetitanregenden Vorspeisen vorstellen, weil es nicht überfordernd scheint und trotzdem nicht langweilig ist.

    Im Mund dann direkt eine wirklich angenehm fruchtige Säure von deutlich zitraler Prägung, doch gleich hinterher kommt die Kaffeenote und reines Röstmalz mit Süße und Herbe. Hier stehen nun sofort wieder alle Früchte auf der Matte, besonders kommen aber die Trockenpflaume und die Birnennoten hervor. Das Bier schmeckt wunderbar dunkelfruchtig, ich muss an ein ganzes Potpourri von Trockenobst denken, dazu noch Nüsse und Rosinen. Das Bier schmeckt ein wenig wie eine Handvoll Studentenfutter, ist aber immer von einer zitronigen Säure durchzogen, die Schokoladennoten schwingen zwar immer mit, dominieren aber erstaunlich wenig.

    Der Körper ist leider weniger komplex, er bildet sogar ganz im Gegenteil, den schwächsten Teil des Bieres. Das Porter wirkt in der Mitte dünn und verschleiert. Hier wird die obergärige Brauweise gemeinsam mit geringen Volumenprozenten zum Verhängnis, da das Bier keinerlei Fülle zu bieten hat. Mit seiner frischen Aromatik kann man sich auch fragen, ob das notwendig ist, ich allerdings würde mir dennoch etwas mehr von einem Porter wünschen. Trotzdem natürlich ein völlig ausreichender Körper, der mich nur einfach nicht umwirft. Die Rezenz finde ich wieder gut gelungen, weil sie mit der Säure harmoniert.

    Der Nachtrunk zeigt dann ebenso wieder Früchte, nun weniger getrocknet als vielmehr einen saftigen, säuerlichen Obstsalat mit noch nicht ganz reifen Orangen und röstigem Kaffee dazu. Nun kommt auch mit frisch-sanftem Aroma der Hopfen durch, der sich zu den gelben Herbstfrüchten gesellt und die Röstmalze ganz seicht unterstreicht. Das Bier klingt feinsäuberlich aus, fast schon zurückhaltend. Einzig die Balance zwischen Säure und Röstmalz geht hier ein wenig auseinander, die Malze könnten meiner Ansicht nach gern noch ein wenig anziehen. Ein weicher, unauffälliger Abgang, der das Bier aber perfekt als Beigabe zu einem Essen macht.

    Das ist ohnehin die größte Kunst dieses Porterbieres. Ich stelle es mir fantastisch zu verschiedensten Gerichten vor, weil es in erster Linie durch eine aromatische Ambivalenz, aber ebenso durch niemals übertriebene Subtilität punktet. Und ist es nicht genau das, was wir unter einem Spitzenbier verstehen? Subtilität? Leider kann das Porter das noch nicht ganz sicher rüberbringen und muss an dieser Stelle leider doch vom Siegertreppchen fernbleiben. Gelobt sei aber trotzdem der schöne Ansatz!
    Denn das Sierra Nevada Porter hat eine wunderbar stimmige, feine, keineswegs aufdringliche und (ganz besonders wichtig) chamäleonartige Aromatik, die sich in jedes Geschmackskonstrukt sicher einzufügen versteht. Gerade die Verbindung von säuerlicher Frische, cremiger Schokoladigkeit und feinherber Röstigkeit macht das Bier betonenswert wandelbar, dass es zu einem Wildgericht mit Sicherheit genauso gut passt wie zu einer Zwiebelsuppe, auch wunderbar wären gewürzte Backauberginen oder diverse Süß-Sauer-Scharf-Gerichte.
    Insgesamt wirkt das Porter auch nicht besonders auffällig, aber so ist es ja häufig mit den besten Dingen, im ersten Moment scheinen sie gewöhnlich, sie protzen eben nicht herum.
    Diesem Bier sollte sehr aufmerksam gelauscht werden, weil es wirklich enorm viel zu bieten hat, seine wahre Natur aber nur schwerlich preisgibt. Ganz für sich scheint es vorerst wenig bemerkenswert, es sollte auch nicht zu sehr siziert werden, sondern zeigt sein Potenzial vor allem im situationsbedingten, vergnüglichen Genuss ohne zu große Analyse (wie es bei gutem Bier häufig der Fall sein sollte!). Es ist ein Bier zum experimentieren, das man zu ganz unterschiedlichem Essen servieren sollte, einfach auf gut Glück, um zu schauen, was daraus wird. Achtet auch auf die spannenden Wandlungen von komplexen Herbstfrüchten und röstiger Kaffee- und Schokoladenmalzigkeit, die ganz virtuos mit verschieden starken Säurenoten spielen.
    Ein unauffälliger Könner!

    Bewertet am