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Beer like star Shepherd Neame & Co Double Stout

  • Typ
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-14°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 12 Bewertungen und 9 Rezensionen

Das Bier Shepherd Neame & Co Double Stout wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • East-Kent-Goldings-Hopfen
    #9446

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 12 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 1 Bewertung von Florian
    94% Avatar von Ernesto
    88% Avatar von goldblumpen
    87% Avatar von Biertester84 aus GE
    83% Avatar von WeinArte
    83% Avatar von Florian
    81% Avatar von Tibeer
    80% Avatar von Daniel McSherman
    80% Avatar von gerdez
    78% Avatar von JimiDo
    78% Avatar von Hobbytester
    75% Avatar von Felix
    50% Avatar von ren1529

    78% Rezension zum Shepherd Neame & Co Double Stout

    Avatar von JimiDo

    Auch bei dem Double Stout von Shepherd Neame macht die typisch britische Aufmachung einiges her. Die Flasche sieht klasse aus und ist dazu noch sehr informativ beschriftet. Als Zutaten sind Wasser, Braugerste, Kentish Hopfen und Hefe angegeben.

    Das Bier ist extrem dunkel im Glas. Der bräunliche Schaum ist feinporig und einigermaßen haltbar. Es riecht nach Bitterschokolade und zu meinem Erstaunen auch leicht alkoholisch. Da hatte ich bei den 5,2 % Alkohol nicht mit gerechnet. Zum Trinkverhalten haben meine Vorverkoster schon alles gesagt. Es erzeugt zwar ein sehr dichtes, cremiges Mundgefühl, aber der wahre Genuss will sich bei mir nicht einstellen. Die Herbe überlagert alles, bis dann nach einigen Schlücken eine gewisse Gewöhnung stattfindet und sich einzelne Aromen erahnen lassen. Dann wird es langsam besser. Die Aromen füllen Mund und Gaumen völlig aus und erzeugen ein für mich völlig neues, dichtes Trinkerlebnis. Ein Bier, was Zeit braucht um sich darauf einzulassen, hatte ich so noch nicht. Es ist für mich kein Bier für jeden Tag. Aber gelegentlich werde ich gerne wieder darauf zurückgreifen.

    Bewertet am

    81% Tolles Stout

    Avatar von Tibeer

    Das Double Stout von Shepherds Neame gefällt sofort mit seiner glänzenden schwarzen Farbe.
    In der Nase sehr intensive Noten von Kaffee sowie Röstaromen.
    Im Gaumen eine tolle Komposition aus Kaffee, dunkler Schokolade, Rauch-und Röstnoten.
    Im langen und intensiven Abgang kommt dann auch der East Kent-Hopfen zur Geltung, mit einer angenehmen Bittere.
    Ein wirklich tolles Stout, intensiv, charaktervoll und sehr aromatisch!

    Bewertet am

    78% Alles richtig gemacht

    Avatar von Hobbytester

    Dieses Stout riecht nach dunkler Schokolade, säuerlich, starke Kakaonoten liegen in der Nase. Der Antrunk gerät säuerlich frisch. Im Abgang bemerkt man ausdrucksstarke Röstnoten, das Bier hat den für englische Kandidaten so typischen Holzfassgeschmack. Die Mischung stimmt, das stellt man gerade im Nachwirken fest, wenn die angenehme Wirkung des East-Kent-Goldings-Hopfen aromatisch bitter zur Geltung kommt. Der Körper ist gut komponiert, Rauchigkeit, Säure, sehr subtile Schokoladensüße und kräftig trockene Bitterkeit vollenden dieses Stout, das sich recht vollmundig ausnimmt. Mit schwarzem Kaffee ließe es sich sicherlich auch trefflich assoziieren, allerdings ohne Zucker und Milch. Das Mundgefühl ist schwer und leicht ölig, was wunderbar mit dem Geschmack korrespondiert. Schwarze Farbe trifft auf lang anhaltenden braunen Schaum. Dieses Bier ist süffig. Es gibt genug Kohlensäure.

    Fazit: Das Shepherd Neame & Co. Double Stout ist schlicht bemerkenswert, seine guten Qualitäten überzeugen.

    Bewertet am

    87% Klasse Stout

    Avatar von Biertester84 aus GE

    Nachdem ich vor kurzen das Imperial Stout von Samuel Smith's unter die Lupe genommen habe und begeistert war, war ich gespannt was mich nun hier erwartet.

    Beim einschränken ins Glas sticht die echt schöne Farbe ins Auge. Tief schwarz, aber wenn man es gegen das Licht hält erkennt man das rötliche schimmern, einfach toll. Der Schaum im hellen Braun bleibt wenn auch nicht als voluminöse Krone lange auf dem Bier liegen.

    Der Geruch ist fantastisch vielschichtig.vorne weg ein starkes Röstaroma, ein wenig brotkrustengleich, dann kommt der Kaffeegeruch durch und Schokolade, vielleicht auch ein wenig Tabak.
    Wie man in der Aufzählung der Noten schon bemerkt ein sehr herber, erdiger Geruch, der dazu noch wunderbar intensiv rüberkommt.

    Den Antrunk war schön spritzig und frisch. Die Kohlensäure liegt im gesunden, angenehmen Mittel.

    Im Abgang kommen die vorher erschöpftesten Aromen auch als Geschmack gut durch. Viel Röstung begleitet von Kaffee und Schokolade. Sehr herb, der Geschmack bleibt sehr lange im Mund.

    Der Körper des Bieres schafft es die vielen Aromen zu tragen und lässt es trotzdem nicht zu schwer wirken.

    Wer ein dunkler, herbes und intensives Geschmackserlebnis sucht ist hier genau richtig. Ein weiteres tolles Stout in meiner Testreihe.

    Bewertet am

    80% Rezension zum Shepherd Neame & Co Double Stout

    Avatar von Daniel McSherman

    Schwarz mit grobporigem cremefarbenem Schaum. Geruch: Röstmalz, etwas Schokolade, geröstete Nüsse. Geschmack: sehr starke Röstaromen, Brotkruste, etwas Kaffee. Es folgt ein bitteres, trockenes Finish.

    Bewertet am

    50% Rezension zum Shepherd Neame & Co Double Stout

    Avatar von ren1529

    Dieses wunderschöne tiefschwarze Stout reduziert sich in meinem Mund geschmacklich leider fast vollständig auf sehr starke Röstaromen. Für mich zu stark, ich hatte irgendwie die Assoziation von angebranntem Essen.

    Bewertet am

    83% Rezension zum Shepherd Neame & Co Double Stout

    Avatar von WeinArte

    Das Double Stout von Shepherd Neame zeigt sich im Glas fast schwarz mit einer groben Schaumkrone. An der Nase ereilt den Genießer schon eine Aroma-Explosion. Ein Hauch von Schokolade, Nuss-Aromen und Röst-Aromen steigen aus dem Glas empor. Am Gaumen ist das Double Stout sehr bitter mit sehr schönen Röst- und Holz-Aromen. Für mich ist die Bitterkeit etwas zu stark. Der Abgang ist bitter, könnte aber sonst etwas aromatischer sein. Ein empfehlenswertes Bier.

    Bewertet am

    75% Rezension zum Shepherd Neame & Co Double Stout

    Avatar von Felix

    Ein verhältnismäßig helles Stout, beim Eingießen ist es von roten Reflexen durchzogen und hält man es gegen das Licht, so ist auch im Glas noch der kirschrote Schimmer festzustellen. Die Schaumbildung ist einwandfrei, die Farbe der Blume tendiert ins Bräunliche.

    Der Geruch ist äußerst verlockend. Das Bier kommt mit Erdigkeit und Süße daher, Tabak und Zartbitterschokolade vom Feinsten, dazu Mokkanoten, ganz weicher Milchkaffee, vielleicht ein Hauch Vanille, Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln, die Noten entwickeln sich erst mit der Zeit, dem Bier muss sehr aufmerksam zugehört werden, es ist verhalten und offenbart sich nicht sofort. Es ist sehr mildröstig und wirkt einerseits angenehm cremig, andererseits auch würzig und süß, wie man es von dunklem Honig kennt. Ein wirklich betörender Duft, der dadurch auffällt, dass er durch Feinheit und Stil punktet, nicht durch Intensität oder besondere Komplexität (Trotzdem spornt das Stout an, immer wieder neue Aromen zu finden).

    Im Mund zeigt sich das Shepherd Double Stout sogleich leicht kribbelnd. Es ist sirupig süß mit Noten von würzigem Mokkakaffee und erdigem Tabak, die das gesamte Bild mit Spannung füllen, ohne es kippen zu lassen. Süße und Herbe harmonieren wundervoll und übertrumpfen einander nicht. Das Stout ist verhalten und doch nicht dünn. Besonders schön finde ich die ganz weich kribbelnde Säure, die sich nach einiger Zeit im Mund besonders im hinteren Gaumenbereich offenbart. Sie ist von ganz besonderer Natur, weil sie sich unscheinbar mit Süße und Röstigkeit wie eine Blume im Mund öffnet. Das Bier verlangt also etwas konzentriertere Aufmerksamkeit.
    Für mich ist das vorerst ein schönes Bild, dem es nur an Vielseitigkeit fehlt, Harmonie ist gegeben.

    Der Körper ist frisch und leicht spritzig. Trotzdem verdirbt das nicht die Süße der Aromatik, es bereichert sie sogar noch. Ansonsten lässt sich recht wenig über den Körper sagen, er ist schlank, aber immer noch voll genug, um die Malznoten überzeugend zu präsentieren. In jedem Punkt völlig ausreichend, da kann ich wenig meckern.

    Im Abgang zeigen dann Malz und Hopfen ihre bittere Seite, auch hier gibt es ein kleines Potpourri aus süß-röstigen Malznoten und frischen Hopfentönen, unterlegt mit Ideen von Kaugummi, Honig und Milch. Das gesamte Aromagerüst ist allerdings sehr schlank gebaut, das Bier ist zurückhaltend und mild, die Süße ist im Großen und Ganzen dominanter als die Herbe, wobei sich gerade der Hopfen mit demTrinken mehr und mehr durchsetzt. So wird der Nachtrunk von Schluck zu Schluck intensiver und röstiger, Walnuss und Tabak werden dominanter, gleichzeitig beginnt die Textur immer mehr an Dichte zu verlieren und die Süße verebbt nach und nach. Trotzdem aber verbleibt die süßlich geprägte Aromatik, insbesondere die Noten von Kaugummi und Honig tauchen immer wieder auf und erfreuen einen auch stets aufs Neue.
    Der Grundtenor des Stouts ist als "nussig" zu beschreiben.

    Das Bier ist ein waschechter Engländer so wie ich ihn mir bei einem Stout auch vorstelle. Es ist mild und gefällig, aber auf keinen Fall uninteressant. Zwar ist es weder intensiv noch wirklich abwechslungsreich, doch spielt es sehr gekonnt mit den ihm verliehenen Mitteln. Ich mag die Verbindung von Würze, Herbe und Süße sehr gern, das Bier bringt viel Harmonie mit, könnte allerdings auch hier und da stärker ausbrechen. Vielleicht würde das jedoch die Authentizität mindern... Schön ist außerdem der Verlauf, der ganz klar gezeichnet ist: Erst ist das Stout sehr süß und cremig, dann wird es würzig und schließlich endet es in wunderbar frisch-herbem Hopfen (an dieser Stelle kann jedoch gesagt sein: Die Hopfenbittere könnte noch etwas feiner wirken). Dieser sehr stringente Verlauf sagt mir zu und gibt dem Bier eine Form. Es ist auf keinen Fall chaotisch, was wahrscheinlich seine größte Befähigung ist. Auch die immer wieder hindurchscheinenden, schon beinahe vergessenen Aromen, also praktisch die undurchschaubare Willkür der Aromatik macht das Stout interessant und niemals langweilig. Es zeigt sich dahingehend geheimnisvoll, macht immer wieder eine andere Facette von sich auf und kein Schluck scheint wie der Vorherige zu sein.
    Es macht einfach aus relativ wenig Elementen immer wieder ein neues Bild. Ein Bier, in dem so viel schlummert und das ich eher fortgeschrittenen Verkostern empfehlen würde, es scheint sehr tief zu sein, gibt aber nur zögerlich seine Aromatik preis, man muss schon wissen, wonach man sucht, dann aber ist es ein wirkliches Abenteuer.
    Ein schönes Stout von nussigem Charakter, das durch traditionelles, authentisches und geordnetes Verhalten auffällt, toll ist die Vielseitigkeit und die sympathische Zurückhaltung, es ist ein charmanter Gentleman, dem nur noch die Melone und der Schnauzbart fehlt.

    Bewertet am

    94% Rezension zum Shepherd Neame & Co Double Stout

    Avatar von Ernesto

    Sehr schön anzusehen, eine wundervolle Röstnote und generell sehr kräftig im Geschmack ohne zu bitter zu werden. Tolles Bier!

    Bewertet am