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Beer like star Schwarzer Specht

  • Typ Untergärig, Dunkler Bock
  • Alkohol 6.1% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#5178

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
91% Avatar von beerfriend
82% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von Florian
63% Avatar von Bier-Klaus

82% Süffige Spezialität

Avatar von Schluckspecht

Beim Schwarzen Specht Spezialitätenbier hatte ich eigentlich ein traditionelles Schwarzbier erwartet, doch deutet der mit 6,1 % recht hohe Alkoholgehalt ein Bockbier an. Direkt schwarz ist dieser Specht gar nicht mal, aber dunkel allemal. Es zeigt sich bei wenig stabilem Schaum ein sehr dunkles Braun mit kupferroten Akzenten, die verführerisch im Gegenlicht leuchten.

Im Duft ist natürlich Röstmalz im Spiel, aber davon erstaunlich wenig. Es überwiegt vielmehr eine leicht fruchtige Süße, die den Bockbiercharakter herausstellt. Es riecht etwas nach Brot, aber hier handelt es sich dann eher um Weißbrot. Mit dem Einstieg ergibt sich eine erfrischende, milde Süffigkeit bei auffälliger, aber keineswegs aggressiv agierender Kohlensäure. Ausgewogen leicht und überraschend mild ist der zartmalzige Körper mit weinartigen Fruchtnoten. Alkohol, Süße und Säure fügen sich sehr elegant in den Genuss ein. Der Abgang ist wirklich fantastisch gelungen. Statt der sonst so verworrenen Strenge von Bitterhopfen, Röstmalznoten und Alkohol, die durch klebrige Süße kontrastiert wird, sieht hier das Bild erstaunlich rund und weich aus. Lecker! Die volle Wucht des Röstmalzes kommt nicht zu Tage, Schwere tauscht das Bier gegen Leichtigkeit ein. Der Schwarze Specht wird nur so süß und bitter, wie es sein soll. Jawoll, das ist ein Bockbier. Aber ein richtig Gutes!

Ankreiden könnte ich dem Schwarzen Specht neben einer gefährlichen Süffigkeit nur das insgesamt dann doch etwas zu seichte, leicht seifige Aroma, dem es noch etwas an Tiefe fehlt. Geschenkt. Eventuell liegt das auch am leider schon um ein paar Tage überschrittenen Verfallsdatum, da hatte ich nicht aufgepasst. Die gelungene Harmonie und Süffigkeit zeigt mir jedoch, dass das Bier noch nicht ruiniert sein kann. Mir schmeckt es vorzüglich. Leichten Bieren mit interessanten Impulsen kann ich durchaus eine Menge abgewinnen. Ich verbleibe mit einer Trinkempfehlung.

Bewertet am

63% Rezension zum Schwarzer Specht

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraune bis schwarze Farbe trifft auf cremefarbenen gemischtporigen Schaum. Es riecht nach Dosenpfirsich. Angenehm bis stark rezent und mittel vollmundig folgt ein malzig süßer Geschmack, der mich an ein bayrisches Dunkles nach alter Art erinnert und nicht an ein Schwarzbier oder an einen Schwarzbierbock. Dazu kommen hefige Aromen wie bei einem belgischen Dubbel und ganz dezentes Röstmalz. Das kann ich nicht ganz zuordnen, welche Stile hier vertreten sind aber es ist trinkbar.

Bewertet am

76% Rezension zum Schwarzer Specht

Avatar von Florian

Der dunkle Specht (eigentlich braun mit Kupferreflexen) duftet etwas blechern und nach Eiweiß. Es dauert ein wenig, bis man hinter diesen Geruch gestiegen ist und eine leichte Brotigkeit wahrnimmt. Naja, zum Glück hat dieses erzgebirger Bier geschmacklich mehr zu bieten.

Es braucht aber ein wenig Zeit zum Entfalten und kommt eigentlich erst im Abgang in Fahrt. Wir haben es hier mit einem schüchternen Specht zu tun und eins wird mir dabei klar: dieses Bier bedarf etwas höherer Temperaturen und etwas Sorgfalt beim Genuss.

Der ersten Eindruck vom Einstieg ist ein recht zaghafter. Der Körper ist weich.
Erst der Abgang offenbart die eigentliche Süße des Bieres, die eine gute Basis für die feine Röstigkeit bildet.
Nach und nach (temperiert sich das Bier und) entfaltet auch im vorderen Teil sein Potenzial.
Die Süße wird nun allgegenwärtig und oben drauf kommen Eindrücke von Pflaumenmus und gerbstoffbetontem Wein.
Hinten raus werden die Bitterkeit und Trockenheit etwas ruppiger, wirken unstrukturierter.

Mein Fazit: Der dunkle Specht könnte harmonischer sein und die Bitterkeit besser einbinden. Insgesamt ist die Komposition für sich schon stimmig, wenn auch nicht bis ins letzte Detail. Probieren schadet nicht!

Bewertet am