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Beer like star Schönramer Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 11.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-9°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 15 Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 27 Bewertungen und 16 Rezensionen

Das Bier Schönramer Pils wird hier als Produktbild gezeigt.
  • Bier des Monats 10/2012
    #5601

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 27 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    79%
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    100% Avatar von Licherpils
    95% Avatar von Peter E.
    90% Avatar von Lord_Vitus
    90% Avatar von Bier-Klaus
    89% Avatar von Schluckspecht
    89% Avatar von TasteItAll
    88% Avatar von deadparrot
    88% Avatar von rolf
    87% Avatar von BBQChef
    86% Avatar von Robert
    86% Avatar von Tobieras
    86% Avatar von tonne
    83% Avatar von toffer85
    83% Avatar von JimiDo
    83% Avatar von schloemi
    83% Avatar von Daniel McSherman
    80% Avatar von Schöni
    78% Avatar von Johannes
    78% Avatar von dreizack
    78% Avatar von Rob.
    77% Avatar von Dirk
    75% Avatar von Felix
    74% Avatar von Bierkules
    74% Avatar von Florian
    67% Avatar von Ernesto
    64% Avatar von WeinArte
    61% Avatar von Hobbytester

    79% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Biere aus dem Hause Schönramer sind meist Charakterbiere. Damit ist gemeint, dass selbst jene Sorten, die getrost als Standardbiere des deutschen Sprach- und Bierraums bezeichnet werden können, doch eine Spur anders sind, als man es von Massenprodukten kennt. So ist es beim Hellen, welches ungewöhnlich herb ausfällt, und auch bei diesem Pils.

    Optisch kommt es etwas blass daher, auch wenn der weiße Schaum sehr stabil ist und gefällt. Im Geruch haben wir selten ein Pils erlebt, was die klassischen Apfelnoten derart ausprägt. Man fühlt sich an Apfelmark oder -mus erinnert, mit einem Schuss Vanillesoße. Die Fruchtsüße, unterstützt von einer im Hintergrund fließenden Getreidenote, wirkt spitz, fast stechend. Frische liefert das saure Aroma von Zitronen und Johannisbeeren.
    Geschmacklich ist das Schönramer Pils dann bei Weitem nicht so süß, wie es zunächst den Anschein hat. Tatsächlich trägt die Malzsüße kaum eigene Aromen, fungiert eher als der „Kitt“ im Wechselspiel von Säure und Bitterkeit. Jene ist kräuterhaft, pointiert, im Abgang geradezu pulsierend, und kontrastiert die Säure sehr gelungen.
    Ebenfalls positiv zu erwähnen ist der Körper, welcher zwar etwas dünn ausfällt, aber ein schlankes Bouquet erlaubt es den Aromen in diesem Fall, sich zu entfalten, ohne knallig zu sein.

    Wir freuen uns über ein Pils, welches zeigt, dass sich Süffigkeit und eine schlüssige Aromatik nicht ausschließen. Daumen hoch!

    Bewertet am

    83% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von Daniel McSherman

    blassgelb, klar mit weißem Schaum. Grasig, leicht blumig, etwas malzig, leicht bitter, im Abgang hopfig trocken

    Bewertet am

    83% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von JimiDo

    Aus der ½ Liter NRW Flasche ergießt es sich sanft und glanzfein mit seinen 5 % Alkohol ins Glas. Unter einer watteartigen, dichten aber nicht sehr feinen Schaumkrone liegt ein hellblondes Bier, was feine CO² Perlen nach oben steigen lässt. Es soll stärker gehopft sein als die preußischen Fernsehbiere. Nun gut, das sollte nicht schwer zu übertrumpfen sein. Ich kenne kein Fernsehbier, woher auch immer, wo nicht am Hopfen und sonstigen Zutaten gespart wird. Schließlich braucht man die Kohle für die Fernsehwerbung. Jetzt aber zu dem hochgelobten Pils aus Schönram.

    Die gute Hopfung zeigt sich schon im Geruch. So richtig schön herbe und auch zitrale Noten zeigen sich in der Nase. Der Antrunk ist dann erst einmal schlank, ziemlich schlank sogar. Doch dann kommt ein schwacher Malzkörper hervor und bringt eine minimale Süße mit. Schnell meldet sich dann die Hopfung. Erst dezent, dann immer mehr in den Vordergrund. Das geht bis in den langen Nachtrunk rein. Ist nie aufdringlich bitter. Man schmeckt, dass hier auf die richtige Hopfengabe geachtet wurde. Passt schon! Gerne wieder!

    Bewertet am

    90% Eines der besten Pils

    Avatar von Lord_Vitus

    Das Schönramer Pils ist neben dem Bosch Pils mein absolutes Lieblingspils. Ob ich nun das eine oder andere bevorzuge
    hängt stark von meiner Tagesform ab. Vor allem aber zeichnet sich das Schönramer Pils durch seine Cremigkeit aus,
    wodurch aber etwas von der Süffigkeit eingebüßt wird. Alles in allem aber trotzdem ein Bier von Weltklasseformat.

    Bewertet am

    80% Super Pils!

    Avatar von Schöni

    Ich hab schon einige Biere von Schönramer getrunken, und wurde eigentlich nie enttäuscht. Im örtlichen Getränkemarkt gibt's zur Zeit das Pils. Da hab ich mir gleich mal eines mitgenommen. Ungekühlt schenke ich es zuhause in eine kleine Tulpe. Wunderbarer Geruch. Frisches Gras, grüne Früchte wie Gurke und grüne Paprika, ein dezenter Zitrusduft. Die Farbe ist hellblond, schöne Klarheit, der Schaum ist mittelmäßig, die Krone verschwindet schnell. Sieht dennoch sehr prickelnd und frisch aus. Antrunk. Echt tolles Mundgefühl, sportlicher Körper und angenehme Rezenz muss ich sagen. Der Nachgeschmack ist edel, weil die typische Bitternote eines Pils mit Aromahopfen auffrisiert wurde. Fazit: Richtig gut gelungenes Pils!

    Bewertet am

    89% Sehr nahe an der Perfektion

    Avatar von Schluckspecht

    Das Schönramer Pils musste ich unbedingt mal probieren, da mir die Leidenschaft des Brauers bereits bekannt ist. Leider hatte ich selbst in der Gegend um Schönram nicht auftreiben können und hier kostet mich das Fläschen mal eben rund 1,50 €. Egal, ich musste es unbedingt mal probieren...

    Und mein Ersteindruck war gleich: Das ist mal ein Top-Pils, das es problemlos in die Spitzenriege schafft! Optisch bietet sich ein toller Eindruck und der Duft haut mich um: Floral fruchtig, irgendwie IPA-mäßig, aber immer noch mit waschechtem Pilscharakter. Ich schmecke weiter Zitrone, Grapefruit und Melone heraus. Der Körper ist angenehm dicht und keine sommerlich-dünne Veranstaltung. Dabei bleibt die Hopfigkeit mit viel (kaltgehopftem?) Aromahopfen perfekt und pilsgerecht. Ausgesprochen harmonisch herb klingt das Schönramer Pils aus. Mit nur 24 IBU ist das Pils ein harmonisch milder Begleiter, der ausschließlich auf Aromahopfen setzt - und davon reichlich!

    Bei der Süffigkeit sticht der außerordentlich leckere Geschmack den vergleichsweise dichten Körper aus. Es ist kein Schüttbier oder leichtes Sommerbier, aber man kann sich ihm nicht entziehen!

    Fazit: In der Aromatik kenne ich bis dato kein besseres Pils. Der Typus ist absolut erkennbar und sehr interessant und vor allem harmonisch abgestimmt. Absolute Glanzleistung!

    Bewertet am

    100% das vieleicht beste pils in deutschland

    Avatar von Licherpils

    mit diesem pils hat schönramer die messlatte sehr weit nach oben gelegt.dieses pils ist nahezu perfeckt.sie haben es geschafft,ein bier zu brauen welches wirklich sehr herb ist,aber gleichzeitig auch sehr süffig ist.das bier ist sehr herb,aber ohne bitter zu werden.die herbe ist perfeckt abgestimmt.daran sollten sich die fernseh-biere ein beispiel nehmen.in deutschland wird man kein besseres pils bekommen.super *daumen hoch*

    Bewertet am

    87% Eine wahre Wonne von einem Pils

    Avatar von BBQChef

    Golden funkelnd im Glas lädt einen das Schönramer zu einem großen Probierschluck ein. Etwas leichter im Einstieg, vor allem wenig Aromen in der Nase. Dafür aber ein sehr ausgewogener Körper und ein kräftiger, hopfiger Abgang. So muss Pils schmecken! Sehr süffig, dass könnte ich den ganzen Abend trinken.

    Bewertet am

    88% Großartiges Pils

    Avatar von deadparrot

    Das Bier hat eine recht blasse Farbe für ein Pils; der Geruch zeigt auf geradezu vorbildliche, sehr präzise Weise einerseits ein solides Malzfundament, das im ersten Moment sogar an ein Helles denken lässt, andererseits aber auch frische, aromatische Hopfenimpulse: Der prägnante Duft von sauren Äpfeln und Stachelbeeren steigt mir in die Nase. Im Einstieg ist das Schönramer zunächst unerwartet süßlich, aber nur kurz darauf macht sich eine kräftige Hopfenbitterkeit bemerkbar, die das Bier von nun an definiert.

    Das Schönramer schafft die bemerkenswerte Gratwanderung, einerseits viele hopfenaromatische Facetten zu präsentieren, andererseits aber wunderbar schlank und schnörkellos zu bleiben, so wie das bei einem Pils sein soll. Ich denke an Kräuter und an gelbe Früchte, sogar ein wenig an Waldhonig – doch das alles wird ganz auf den Punkt genau präsentiert, ohne unnötig auszuufern. Pures Understatement! Die konsequente Bitterkeit lässt das Bier insgesamt sehr geradlinig erscheinen und führt zu einem trockenen und markanten Abgang, der viele Hopfennoten lange am Gaumen nachklingen lässt.

    Dies ist ab sofort mein neues Lieblings-Pils. Eine dicke Empfehlung!

    Bewertet am

    88% Hervorragendes Pils

    Avatar von rolf

    Das Bier hat eine ansprechende hellgelbe Farbe, Schaum sehr stabil und lange anhaltend. In der Nase Aromen von Kräutern, grünen Äpfeln, frisch gemähtem Gras. Im Antrunk äusserst frisch und mit ausgewogenem Kohlensäuregehalt. Der Hopfengeschmach tritt ganz klar in sehr angenehmer Weise in den Vordergrund, sehr interessantes Wechselspiel von verschiedenen BItterstufen stellt sich ein, von Kräutern bis grünen Äpfeln und etwas Zitrone. Bitterer und anhaltender Abgang. Ein richtig gutes Bier, welches von einer sehr hohen Kompetenz des Braumeisters zeugt!

    Bewertet am

    90% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von Bier-Klaus

    Die Farbe ist pilstypisch hellgelb, blass. Ein feinporig dichter Schaum krönt das Glas. Ein intensiver Kräutergeruch steigt in die Nase. Der Antrunk ist sehr schlank und am Gaumen kommen vielfältige Hopfenaromen an, die den kräuterigen Geruch wieder aufnehmen. Beim Nachtrunk bleiben die Hopfenaromen extrem lange am Gaumen kleben. Hier zeigt sich, warum Eric Toft der Hopfenpapst unter den Braumeistern genannt wird. Im Vergleich zum auch sehr guten Rittmayer-Pils zeigen sich hier völlig unterschiedliche Biere. Das Rittmayer mit seinem duftigen feinen Hopfen und kräftigen Malzkörper, das Schönramer mit äußerst schlankem Körper und kräftigem, bitteren, kräuterigen Hopfen. Zwei super Biere und doch extrem unterschiedlich.

    Bewertet am

    61% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von Hobbytester

    Das Schönramer Pils riecht nach fruchtigem und intensivem Hopfen, man erfährt, dass es sich um Holledauer und Spalter Aromahopfensorten handelt, schon der Antrunk gerät sehr bitter. Im Abgang werden gleich zweierlei Betonungen deutlich: Einerseits dominiert die Experimentiererei mit dem Hopfen, andererseits gibt es auch einen recht donnernden Malzimpuls. Der Körper transportiert sehr bittere Aromen, die sich nichts schenken, sondern regelrecht wetteifern. Das Resultat liegt irgendwo zwischen Jever und London Porter. Beim Jever entsteht aber ein schön grasiger Gesamteindruck, Kräuternoten sind ein Thema. Hier aber nicht, ich finde die Bitterkeit einen Tick zu unvermittelt, zu platt. Das Helle dieser Brauerei zum Beispiel hätte dem Bier noch mehr Röstgeschmack borgen können. Wer hopfenmäßig so hoch pokert, braucht ein stimmigeres und geschmacksintensiveres Fundament, das als Gegengewicht fungieren kann. Der Nachgeschmack ist interessanterweise leicht hefig und fruchtig. Es liegt eine goldgelbe Farbe vor, der Schaum bleibt noch ein wenig länger erhalten. Wäre die Bitterkeit bieriger, hätte dies positive Auswirkungen auf die Süffigkeit. Sie bestimmt das Bier geschmacklich zu sehr für meine Begriffe. Es ist genügend Kohlensäure vorhanden.
    Fazit: Ich mag Hopfenexperimente, aber dann muss auch das Fundament stimmen. Hier herrscht beim getesteten Bier noch ein wenig Handlungsbedarf, ansonsten spricht auch einiges für das Schönramer Pils.

    Bewertet am

    78% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von Rob.

    Strohgelb - etwas heller als man es bei einem Pils gewohnt ist - zeigt sich das Schönramer Pils im Glas. Der Schaum ist schön fest und stabil, ja fast sahnig fest.

    Der Geruch ist interessant würzig bis fruchtig, leicht floral. In der Nase zeigt sich auch schon der Hopfen. Der Antrunk ist dann aber würzig herb, deutlich stärker als im Grruch. Hier gibt der Aromahopfen klar den Ton an. Am Gaumen schwingen leichte Malzaromen mit. Im Mittelteil präsentiert sich das Pils etwas würzig-frischer. Leichte Zitrusnoten mischen sich unter den schlanken Malzkörper bei noch immer deutlich präsentem Hopfen. Im Abgang wird es wieder deutlich bitterer, aber ohne zu bitter zu werden. Die Aromen wirken fein aufeinander abgestimmt. Eine runde Sache.

    Bewertet am

    75% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von Felix

    Das Schönramer Pilsener ist auch für ein Pils noch recht hellgelb, zwar filtriert, scheint mir aber nicht gänzlich klar zu sein.
    Im Geruch verströmt es eine angenehm kühle Frische, ist sofort wunderbar aromatisch und überbringt die klassischen Pilsenernoten, wie man sie gern möchte. Eine trockene Hopfennote, grün und grasig, mit leicht spritzigen Apfelnoten, außerdem ein wenig Birne vielleicht, darunter eine getreidige Note nach Müsliriegel, weit dahinter hält sich dezent eine blumige Süße, die aber nur rahmend wirkt und nicht die Frische stört.
    Im Mund ist das Schönramer sofort wunderbar erfrischend, die Hallertauer- und Spalterhopfen machen sich sogleich bemerkbar. Ein grüner Apfel schießt einem sofort über die Zunge und zieht einen frisch-fruchtigen Hopfenstreif hinter sich her. Das Bier ist leichtfüßig, aber trotzdem zuerst weich und malzig, kein Hauch von sonst so leichten Zitrusnoten. Die blumige Süße erinnert an Fliederblüten und legt sich ganz weich an den Gaumen. Der Einstieg lässt einen kleinen Frühling im Mund erwachen. Die hopfig-grasigen Noten sind hier geschmacklich zwar nicht dominant, bringen aber dennoch eine angenehm trockene Frische mit.
    Der Körper des Schönramer ist gut balanciert. Das Malz erschafft ein weiches, aber robustes Gerüst, das nie zu schwer für die Leichtigkeit des Hopfens wird und trotzdem viel Aroma überträgt.
    Der Nachtrunk bietet dann wieder ein wenig mehr Bitterstoffe wird aber nicht wirklich herber als bei anderen Pilsenern. Die Trockenheit und die Hopfendominanz, die das Bier zu Anfang suggeriert hat, wird nicht bestätigt. Stattdessen machen die Getreidenoten auf und verleihen dem Bier einen recht schweren, vollen Abgang. Die Restbitterkeit ist deutlich und gewichtiger als bei vielen anderen deutschen Pilsenern und dennoch nicht übermäßig. Sehr harmonisch, dass es nicht überfordert.
    Das Schönramer Pilsener ist ein wunderbares Untergäriges wie es viel mehr geben müsste. Das ist der Beweis, dass ausgesuchte Aromahopfen doch eine beträchtliche Wirkung entfalten und dass der Stil des Pilseners sehr verkannt ist und über so viel mehr verfügt. Das Bier überzeugt durch eine ungewohnte Fülle und Intensität. Es behält die klassischen, gewollten Pilsenernoten - besonders erwähnenswert ist die geniale Grüner-Apfel-Note - wandelt aber die Qualitäten des Bieres etwas um, indem es erstaunlich viel Volumen mit Getreide und Malz erzeugt. Diese Übereinkunft ist schön gemacht, Kraft und Leichtigkeit werden hier verbunden.
    Ein wirklich tolles Pils, dessen hohe Qualität für sich spricht. Lediglich eine stärkere Trockenhopfung hätte mir gefallen, dafür hätte etwas an der Malzschwere gesparrt werden können, die mir auf Dauer doch noch ein wenig gewichtig ist.

    Bewertet am

    95% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von Peter E.

    Auf das Gründungsjahr 1780 geht die Brautradition der Privaten Landbrauerei Schönram zurück. Zwischen Petting und Salzburg entstehen feine Bier und ausgerechnet ein bayerisches Pils hat es in die Riege meiner persönlichen Lieblingsbiere geschafft.

    Es ist eines der interessantesten Pilsener in Deutschland, vielleicht weil Braumeister Eric Toft eine dezente amerikanische Note zufügt.
    Die Nase des hellgoldenen Gebräus ist frisch-fruchtig mit Getreide- und ersten Hopfennoten. Vier Hallertauer und Spalter Aromahopfensorten sind enthalten und entfalten sich dann am Gaumen so richtig. Die an US-Craftbiere erinnernde Hopfigkeit paart sich mit einem feinsten Pils-Charakter samt Bittere und Spritzigkeit.
    Der Abgang bleibt angenehm und ausgewogen und kommt ohne Adstringenz aus. Getreide, Hopfen, Frucht klingen leicht trocken nach. Dem Nachtrunk von Rosenessenz und Harz, wie ihn der Brauereitext ankündigt, komme ich nicht so recht auf die Schliche. Nicht schlimm.

    Ein echtes Premium-Pils, wie es für mich sein muss.

    Bewertet am

    64% Rezension zum Schönramer Pils

    Avatar von WeinArte

    Das Pils ist klar goldfarben mit festem Schaum. Im Eingang ist es würzig, fruchtig, mit etwas Verzögerung kommt eine nicht zu leise Süße hervor. Der kräftige Abgang wird stark bitter.

    Bewertet am