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Beer like star Schönramer Bayrisch Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 6 Rezensionen

#25450

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
84% Avatar von Puck
81% Avatar von Hobbytester
81% Avatar von Daniel McSherman
80% Avatar von HansJ.
78% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von JimiDo
73% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von Tobieras

73% Rezension zum Schönramer Bayrisch Pale Ale

Avatar von JimiDo

Heute freue ich mich wieder auf ein Bier der Schönramer Brauerei. Von dieser Brauerei kann ich bis jetzt nur gutes berichten. Also bin ich schon ganz gespannt auf das Bayrisch Pale Ale! Es soll ein etwas anderes Pale sein, ein Bayrisch Pale Ale, das auf Grund seiner Herkunft sich im Geiste jedoch an die amerikanische Interpretation des Bieres orientiert. So verschwurbelt steht es jedenfalls auf der Homepage der Brauerei. Es sind dort auch 6,4 % Alkohol, 14,5º Plato und 45 IBU angegeben. Also auf meiner Flasche stehen deutlich 5,5 % Alkohol! Das zweifel ich mal den Rest der Angaben auch an. Das muss ich jetzt auch nicht verstehen, ich probiere es lieber mal.

Aus der schön etikettierten Flasche ergießt sich ein goldenes, leicht trübes Bier ins Glas. Der Schaum ist feinporig und hält sich gut im Glas. In die Nase steigen wenig fruchtige und deutlich hopfig – herbe Aromen. Der schlanke und leicht rezente Antrunk gibt kurz fruchtige Noten preis. Allerdings kaum nach Mandarine, wie doch der eingesetzte Mandarina Bavaria Hopfen vermuten lassen könnte. Die hopfige Herbe setzt schnell ein. Sie ist sehr angenehm und macht dieses Bier zusammen mit der guten Spundung sehr süffig. Herb. Mit etwas fruchtiger Säure, geht es in den leicht wässrigen Abgang. Bayrisch Pale Ale ist gut trinkbar, schafft es leider nicht ganz auf meine Favoritenliste.

Bewertet am

73% Hallertauer Bierfestival 2014

Avatar von Bier-Klaus

Hallertauer Bierfestival 2014

Das Schönramer Bier sprudelt goldgelb und blank im Glas vor sich hin. Die Blume ist fein und cremig. Der Antrunk beginnt schlank, sprudelig und sehr rezent, was so gar nicht ale-typisch ist. Der Mittelteil ist stark gehopft, es sind leichte Kräuter und dezente Zitrusaromen zu schmecken aber die Hopfenbittere überwiegt. Es könnte Bavaria Mandarina dabei sein. Der Nachtrunk klingt schlank aus mit einem langen Hopfennachhall. Das Bier gäbe ein besseres Pils ab, als Pale Ale ist es ok.

Bewertet am

78% Gut, aber dezent enttäuschend

Avatar von Schluckspecht

Ich gespannt, was Eric Toft mir hier unterbreitet. Mit dem Hinweis "unter exklusiver Verwendung der Hopfensorte Mandarina Bavaria aus der Hallertau" wird schon mal die Richtung angedeutet. Optisch haben wir hier ein recht helles, leicht trübes Orange-Gold mit schwach ausgeprägter, offenporiger Schaumkrone und einer frisch anmutenden Perlage. Es duftet fruchtig und stark hefig, so dass ich gar nicht mal genau sagen kann, welche Früchte es nun explizit sind. Mandarine und etwas Maracuja sind jedenfalls am Start. Im Vergleich zu anderen Pale Ales gibt sich das Schönramer aber recht bedeckt im Geruch.

Frisch, süß-malzig, dezent fruchtig und mit viel Kohlensäure steigt das Schönramer ein. Der Mandarina-Hopfen zeigt sich durch Mandarinennoten. Der Körper ist trotz einer vorhandenen Hefigkeit leicht und unbeschwert - das hat was von einem Session IPA. Aber ganz ehrlich: Eine gewisse Wässrigkeit erscheint überbetont. Ausbalanciert würzig-fruchtig und dezent malzig massiert das Pale Ale die Geschmacksnerven. Im Abgang wird es harziger, trockener und erdiger, ohne das jedoch der runde Charakter beeinträchtigt wird. Das sowohl süßlich als auch würzig agierende Malz rundet dieses Bayrische Pale Ale gelungen ab.

Ich frage mich gerade: Was ist gerade mit meinem Geschmackssinn los oder bin ich einfach nur schon zu verwöhnt? Ich bin ein wenig enttäuscht, zumal mich sowohl der Saphirbock als auch das Pils mich wirklich begeistern konnten und ich in dem Bayrisch Pale Ale nur einen unfertigen Sud entdecke. Ich bin mir sicher: Da geht noch was! Dass ein Single Hop Beer sehr überzeugend sein kann, weiß ich definitiv. In diesem Fall hätte der Mandarina Bavaria noch mehr meinen Gaumen kitzeln dürfen. Mit dem Hopfenfundament (Malz, Hefe) bin ich nicht gänzlich zufrieden. Da ich den Bierstil dennoch sehr zu schätzen weiß, erfolgt trotzdem keine schlechte Bewertung - es ist eben doch Meckern auf hohem Niveau. Ich möchte jedoch betonen, dass es hier noch etwas Potenzial gibt.

Interessanter Fakt zum "BPA": Das Pale Ale besitzt nun laut Internet Presenz schon 6,4 % ABV bei 14,5° P. Ich habe hier auf jeden Fall noch die (erst kürzlich gekaufte) Variante mit 5,5 % ABV.

Bewertet am

81% Rezension zum Schönramer Bayrisch Pale Ale

Avatar von Daniel McSherman

Gelb-orange leicht trüb mit weißem Schaum. Sehr schöne Aromen: fruchtig nach orange, aber auch Honig, Mandeln, malzig und grasig. Im Abgang angenehm bitter, leider mit recht abruptem Ende. Gut!

Bewertet am

84% Rezension zum Schönramer Bayrisch Pale Ale

Avatar von Puck

Eine trübe goldgelbe Farbe. Dann klasse fruchtige Aromen mit einer schönen Spritzigkeit, der Hopfen kommt schön zu Geltung aber überlagert nicht die Fruchtigkeit. Auch der Körper kommt mit einer schönen Würze und im Abgang bleibt der Hopfen lange präsent. Insgesamt eine richtig runde Sache, mit tollem Charakter, gerne wieder!

Bewertet am

81% Ode an Mandarina Bavaria

Avatar von Hobbytester

Schon am Geruch wird deutlich, dass hier intensive Mandarinenaromen auf den Genießer warten. Da kann ja eigentlich nur Mandarina Bavaria im Spiel sein, das bestätigt die Brauerei auch in der Selbstdarstellung des Pale Ales. Der Antrunk ist schon einmal kräftig sauer und bitter, hierunter muss man sich also eher eine Mandarine ohne Fructose vorstellen. Im Abgang geht es darum, enorme Fruchtsäure vorauszuschicken, bevor entschiedene Bitterkeit eindrucksvoll an den Hopfen erinnert. Das geht alles organisch ineinander über, man kann eigentlich nur staunen. Besonders sympathisch ist mir auch der Ansatz, dass man hier lieber sein eigenwilliges Profil schärft, anstatt everybody’s craft beer darling zu sein. Kultige Vollbartträger mit ungeöffneten Zöpfen und Holzfällerhemden aufgepasst, hier trennt sich die Spreu vom Weizen, die Show von tatsächlicher Hingabe für alternatives Bier! Der Körper verzichtet auf spürbare Malznoten, das kann man dem Bier tatsächlich ein wenig vorwerfen. Ansonsten ebnet er der Betonung einer besonderen und noch sehr jungen Hopfenart Tür und Tor, die vielschichtigen Geschmacksmomente, werden gut aufeinander abgestimmt so aneinandergereiht, dass man den bestmöglichen Eindruck bekommt und Eric Toft nur auf die Schulter klopfen will, dass er sich für diesen Aromenweg entschieden hat! Das Bier fasst im Grunde die besonders erwähnenswerte Art, in Schönram zu brauen, perfekt zusammen: Man achtet einfach unglaublich aufs Detail und auf handwerkliche Perfektion. Somit vereint der Braumeister auch mit diesem Bier wieder einmal perfekt U.S.-Craftbeerphilosophie mit bairischen Ressourcen. Das kann ja nur gut werden! Trübgelbe Farbe trifft auf Schaum, der sehr langlebig ist. Das Bier ist äußerst süffig, das liegt an der hervorragenden Hopfung. Bitterkeit liebt Säure, anders kann man diese ewig währende Ehe nicht beschreiben. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Das Schönramer Bayrisch Pale Ale ist ein großer Wurf, mir gefällt die völlig eigene Intention, die dieses Bier verfolgt. Abzüge gibt es nur beim vernachlässigten Malzinput.

Bewertet am