Schneider Weisse TapX Mein Nelson Sauvin
Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn, Kelheim, Bayern
- Typ Obergärig, Weizenbock
- Alkohol 7.3% vol.
- Stammwürze 16.8%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Lieblingsbier 3 Stimmen
Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:
Querverweise
Wenn Dir dieses Bier schmeckt, dann könnte Dir Folgendes auch schmecken.
- Augustiner Bräu Lagerbier Hell
- Weihenstephan Hefeweissbier
- Weihenstephan Vitus
- Rothaus Pils Tannen Zäpfle
- Schneider Weisse Tap 7 Unser Original
- Herzog von Franken
- Tegernseer Hell
- Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen
- Anchor Porter
- Gösser NaturRadler
- Herzogliches Bayerisches Brauhaus Tegernsee Spezial
- Karg Helles Hefe-Weißbier
- St. Georgen Bräu Buttenheim Keller Bier
- Distelhäuser Frühlingsbock
- Fuller’s London Pride (Bottle)
- Schneider Weisse Tap 5 Meine Hopfenweisse
- Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen
- Welde N°1
- Eichbaum Ureich Lager
- Eichbaum Ureich
Meine Lieblingsbiere
Diese Liste sollte Deine Lieblingsbiere enthalten. Die Lieblingsbiere aller Benutzer formen das Lieblingsbierranking.
- Du hast keine Biere in Deiner Lieblingsbierliste.
Redaktionsbewertungen für das Bier Schneider Weisse TapX Mein Nelson Sauvin
Vielleicht verrät uns der Untertitel mehr: „Mein Nelson Sauvin“ liest man dort. Dabei handelt es sich um eine Hopfensorte, die bei Nelson/Neuseeland angebaut wird, und die vom Aroma her an Weine der Rebsorte Sauvignon Blanc erinnern soll.
Erwartet uns also wieder ein Versuch, Bier zu Wein zu machen, wobei die Tugenden des eigentlichen Getränkes vergessen werden?
Nein! Eines können wir vorwegnehmen: Das „Tap X“ zeigt alle Charakteristika eines normalen Weizenbiers. Es weist die typische, milchig-goldene Färbung auf (mit einem hellbraunen Kern), es hat bananenartige Noten und einen weichen, frischen Körper. Tatsächlich ist es so leicht, dass man schnell vergisst, dass es sich immer noch um einen Weizenbock handelt.
Doch der Reihe nach:
Das „Tap X“ bietet eine reiche Fruchtigkeit. Noten von Banane, weißer und roter Johannisbeere, Mango und hellen Weintrauben begleiten das Trinkerlebnis. Es hat einen cremigen, samtigen Körper, kontrastiert von einem Schwung Kohlensäure. Am Gaumen gibt es einen Stich Bitterkeit, der an Orangenschalen erinnert und eine ungewöhnliche und angenehme Herbe bringt. Dennoch bleiben die im Einstieg dominante Süße und auch die Säure der Fruchtnoten erhalten und schwingen mit.
Uns hat gefallen, dass dieses Bier auch über alle Modernität und Experimentierfreudigkeit nicht vergisst, ein Weizenbier zu sein. Die Änderungen sind dezent, aber stimmig. Eine runde Sache.Verfasst von der Redaktion
Genauere Infos zu unseren Personen und persönlichen Meinungen gibt es hier.
Benutzerkommentare und Bewertungen
Uns sind Eure Meinungen wichtig. Deswegen könnt Ihr hier Eure Meinungen und eigenen Bewertungen kundtun. Bitte sei bei Deinen Bewertungen stets objektiv. Du kannst entweder nur Punkte vergeben, nur einen Text verfassen oder einfach beides gleichzeitig tun. Es ist ratsam, den Bewertungsbogen zunächst ausgedruckt und in aller Ruhe auszufüllen. → Nähere Informationen zum Verkosten und den Kriterien
EIne orange, goldene, mandarine Farbe schimmert im Glas. Das Bier selbst ist durch die Vergärung in der Flasche trübe gehalten, aber zunächst frei von Schwebpartikeln.
Eine Geruchsbombe explodiert in der Nase. Abgerundete Aromen von frischen Blumen, Gras, Hopfen und fruchtigen Noten machen sich breit. Dazu lässt sich bereits die leichte Malznote erkennen.
Das TAPX beginnt leicht, fast mild, es ist sehr sanft zu den Geschmacksknospen. Dann auch hier, eine Fruchtbombe explodiert.
Ein Geschmack von Stachelbeeren, Himbeeren, Weintrauben, Zitrusfrüchten entfaltet sich im Mund. Diese verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind und zurück bleibt eine feinherbe Würze, ein malziges Aroma und eine feine Bitternote im Abklang, welcher ziemlich lang anhält, dann aber ebenso sanft abklingt wie der Beginn dieser Genussreise. Erst im Nachhinein erinner ich mich wieder an die 7,3% Alkohol, welche absolut nicht wahrnehmbar sind und somit im tollen Aroma sich entfalten.Verfasst von Bierblogger Felix
Der Sondersud „TapX – Mein Nelson-Sauvin“ aus dem renommierten Weißbier-Hause Schneider Weisse in Kehlheim wurde anlässlich des 25jährigen Bestehens der ABT Cafés in Holland kreiert.
Der außergewöhnliche Name rührt von der verwendeten Aromahopfensorte „Nelson-Sauvin“ aus Neuseeland. Diese im Jahr 2000 veröffentliche und wenig verbreitete Hopfensorte soll sich durch ihr fruchtiges, an Sauvignon-Blanc erinnerndes Aroma auszeichnen.
Als Gebinde für den einmaligen Sondersud wurde eine 0,75L Grünglas Flasche gewählt, die durch die sekttypische Form einen hochwertigen ersten Eindruck vermittelt. Der Verschluss wurde mittels Kronkorken vorgenommen. Im Angesicht des Flaschendesigns und zum Wohle der Gesamtoptik wäre hier ein Korkverschluss deutlich edler gewesen, wenn auch vielleicht weniger funktional.
Das Etikett wirkt stimmig und ist im typischen Stile der Schneider-Familie gewählt. Statt eines Papier-Etiketts wäre ein hochwertigeres Material wünschenswert. Denn mit einem Flaschenpreis von rund 14€ erwartet der Käufer nicht nur einen Gaumen-, sondern auch einen Augenschmaus von höchster Qualität.
Beim Einschenken zeigt der Weizenbock sich bereits von der Schokoladenseite: Mit leicht schimmernder Opaleszenz und seiner rot-goldenen, an Honig erinnernden Farbe steht er im Glas. Seine Trübung ist homogen verteilt und ohne sichtbare Schwebteilchen. Die Schaumkrone wirkt, feinporig-weiß und hält sich weißbiertypisch lange.
Im Glase verströmt das Bier eine deutlich wahrnehmbare Hopfennote gepaart mit ausgeprägten Aromen von Banane und Nelke. Citrus und blumige Aromen des Hopfens treten in die Nase. Ebenfalls sind deutliche Züge von Stachelbeere zu erkennen. Dieses Aroma ist ein typischer Vertreter der Sauvignon-Weine und steht dem Weizenbock ausgesprochen gut!
Der Trunk ist voll und typgerecht und kommt einem trotz des relativ hohen Alkoholgehaltes von 7,3%vol nicht alkoholisch vor. Eine milde Rezenz ist spürbar. Hier hätte meiner Meinung nach ein wenig mehr Kohlensäure gut getan. Mit geschätzten 25-28 Bittereinheiten legt das TapX eine deutlich ausgeprägtere Bittere als „normale“ Weißbiere an den Tag. Diese ist aber alles andere als unangenehm sondern rundet den sich bildenden Aromaeindruck nachhaltig ab.
Das typisch Estrig-Bananige tritt bei den Weißbiernoten in den Vordergrund. Die fruchtige Süße liegt auf der Zunge, gefolgt von einem leicht phenolischen-melkigem Aroma im Abgang. Ein Hefiger Eindruck ist nicht wahrnehmbar, da erstige/phenolische und Hopfenaromen dominieren.
Letzteres ist deutlich ausgeprägt. Allerdings weitaus schwächer wie bei der vergleichbaren Hopfenweisse. Der Nelson-Sauvin Hopfen verleiht dem Bier ein citrusartiges, hopfenwürziges Aroma gefolgt von Stachelbeere und einer leicht blumigen Komponente.
Fazit
Mit dem TapX „Mein Nelson-Sauvin“ hat Schneider-Weisse ein rundum gelungenes Spezial-Bier aus dem Sudhaus gezaubert. Die Aromaeindrücke sind fein abgestimmt und harmonisch. Zusammen mit der feinen Bittere ergibt sich ein ausgesprochen edler Biercharakter, welcher in gewissen Zügen eine Brücke zu Weißwein schlagen mag.
Liebhaber außergewöhnlicher Biere werden Ihre wahre Freude mit dieser besonderen Flasche haben.
Ich kann nur hoffen, dass viele Brauereien dem Beispiel der Brauerei Schneider folgen werden und mit außergewöhnlichen Bieren den tristen deutschen Markt ein wenig aufmischen.Verfasst von Pablo
ersma: limitierte auflage gebraut zum 25-jährigen jubiläum der abt cafés in holland und in deutschland nur sehr schwer zu kriegen. besten dank an stephan von schneider für die flaschen.
bernsteinfarben, trübe mit viel haltbarem schaum.
der geruch ist hefig, süßlich mit leichter säuerlichkeit und aromen von honig.
der antrunk ist recht co2-arm. bringt neben hefe recht viel hopfen mit, der frische, leicht zitrusartige noten aufweist. etwas grapefruit und mango sind ebenfalls dabei und werden zur mitte hin deutlicher. der abgang ist süßlich-fruchtig mit hopfenherbe und blumigkeit, grapefruit, etwas karamell und banane.
die 0.75-l-flasche ist sehr gediegen gestaltet.
fazit: sehr nett und probierenswert. nach dem hype, der im vorwege um das bier gemacht wurde, hatte ich mir allerdings noch etwas mehr versprochen. besonders was den nelson sauvin angeht. 13,10,11,10,13,10 - 10,6Verfasst von JeversZeuge