Schneider Weisse Tap 7 Unser Original
Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn, Kelheim, Bayern
- Typ Obergärig, Weizen
- Alkohol 5.4% vol.
- Stammwürze 12.8%
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagen 15 Benutzer
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Redaktionsbewertungen für das Bier Schneider Weisse Tap 7 Unser Original
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Dieses Weißbier gehört mit Sicherheit zu den Größen der Bayerischen Weißbierkunst und am Erfolg auf dem Index merkt man natürlich, dass da auch etwas hinter sein muss. Ich habe dieses Bier in sehr guter Erinnerung und werde es mir heute ein weiteres Mal ansehen.
Optisch finde ich es einmalig! Das ist einfach die Schneider-Weiße-Optik, die so typisch ist. es ist völlig trüb und braun, fast in sich neblig von einer geradezu sumpfig-modrigen Farbe, die Trübe lässt es aussehen als sei es pures Schlammwasser. Man mag es als hässlich bezeichnen, ich finde es nicht nur charakteristisch sondern sogar urtümlich hübsch, wie ein uraltes Buch, das hat auch etwas faszinieren schönes an sich, obwohl es verbraucht und alt aussieht.
Im Geruch ist es nicht nur hopfig-hefig-bananig wie jedes andere Hefeweizen, sondern es besitzt eine ganz besondere feinwürzige Note, die ich auch vom Aventinus und vom Aventinus Weizen-Eisbock her kenne. Diese Schneider-Weiße-Würze ist auch i Gerschmack vorhanden. Sie ist markant und tendiert in Richtung pfeffriger Nelken. Süß finde ich es verhältnismäßig wenig im Gegensatz zu einem klassischen Paulaner oder Franziskaner, Banane setzt sich dennoch durch, wenn auch die Hefe eher im Hintergrund steht. Atmet man durch die Nasenflügel nach einem Schluck aus, kann man eine fruchtigsüße Alkoholnote erschmecken, wie ich sie sonst von Rum kenne. Dieses Bier hat eine sättigende Wirkung und gibt nach einiger Zeit einige salzige Aromen ab. Ich würde die Schneider-Weiße-Biere als absolut komplex beschreiben, sie sind extravagant und fallen nur nicht mehr so auf, weil sie bereits so sehr in die Reihen der anderen Weißbiere integriert sind. Fakt ist aber: Schneider Weiße ist etwas besonderes und die Biere dieser Brauerei heben sich eindeutig von ihren Genossen ab. Ich würde sogar so weit gehen, sie als die speziellsten und eigentümlichsten Weißbiere zu beschreiben, die ich bisher kosten durfte. Diese kräftige Würze, die dem Bier im Gegensatz zur hefigen Süße noch eine deftige Note verleiht, dass es beinahe schon Getränk und Mahlzeit gleichzeitig darstellt, ist an meinem Gaumen leicht wiederzuerkennen und einfach einmalig. Das sättigende Gefühl durch seinen wirklich mehr als kräftigen Körper und durch die Pfeffer und Salznoten löscht man hiermit weniger seinen Durst, so wie man es von einem Weizen kennt, man trinkt sich satt und befriedigt seinen Heißhunger auf Steak.
Dieses Bier ist genial einem absolut deftigen Hauptgang in einem Lokal oder einfach ohne Beilage, weil es einfach genug auf einmal in sich birgt.
Ich denke Schneider Weiße-Biere mag man, oder man mag sie nicht; das Deftige in einem Hefeweizen ist nicht jedermanns Sache und ich gebe zu, so fasziniert ich von der Tiefe dieses Gebräus bin, so selten kann ich es auch nur trinken. Das herbe Gewürzaroma ist eben nur etwas für den starken Weizenliebhaber.Verfasst von Felix
Es ist ein sehr schönes Bier zum Ansehen. Der Anblick ist wunderschön. Im wahrsten Sinne des Wortes. Auch der Einstieg kann noch überzeugen. Aber was hat man dann im Mund... Enttäuschung. Ich will gar nicht verhehlen, dass das Bier bei einer weniger schönen Optik und einem weniger tollen Einstieg gar nicht so bei mir abschneiden würde. Aber ich finde gerade den Körper enttäuschend. Viel zu wenig Kohlensäure, kurz vor schal. Säure, Bitterkeit und Süffigkeit sind aber für ein Weißbier sehr angenehm.
Mein Fazit, kann man mal probieren. Und es gehört sicher zum oberen Drittel der Weißbiere die ich kenne, aber ich werde kein Fan davon.Verfasst von Alex111
Das Aroma ist vor allem würzig, im Hintergrund macht sich eine süße Note bemerkbar un ich meine auch etwas nussiges zu erschnuppern. Der Einstieg ist malzig-süßlich und leicht fruchtig, wobei diese Geschmackskomponente im Gegensatz zu anderen Vetretern dieser Biersorte eher im Hintergrund steht. Der schön lange Abgang ist dann sehr würzig (Nelken) und hat etwas brotartiges. Ganz zum Schluß schimmert dann sogar eine nussige Mandelnote durch. Der Körper ist wirklich sehr gut balanciert. Das Schneider Original schmeckt durchgehend frisch und zeichnet sich durch ein angenehmes Mundgefühl aus. Man freut sich immer wieder auf den nächsten Schluck.
Fazit: Vielleicht der beste Vertreter seiner Art. Auf jeden Fall würziger und weniger hefebetont als die Konkurrenz und damit einmalig. Mein persönlicher Favorit in dieser Kategorie ist es in jedem Fall auch.Verfasst von woerdey
I like it!Verfasst von Johannes
Der Antrunk ist komplex fruchtig, dabei aber nicht zu bananig. Stark aromatisch/würzig. Leichte süße, angenehme Balance aus Malz und Hefearomen. Im Abgang ist es für ein Weizen etwas herber.
Komplex und einzigartig.Verfasst von Rob.
Im Einstieg samtig-hefig mit ausgeprägten Fruchtnoten.
Der Körper ist leicht und doch voll, die Fruchtnoten dominieren klar. Die Hefe ist gut eingebunden und rundet das Bild nahezu perfekt ab. Im Abgang erscheint etwas Hopfen, der sich zu den bereits erwähnten Noten hinzugesellt. Der Geschmack hält lange vor und ist auch gegen Ende noch sehr angenehm.
Fazit: Gewohnt hohe Qualität aus dem Hause Schneider. Nicht so avantgardistisch wie andere Sorten, dafür ein klassisches, dunkles Weizen auf höchstem Niveau.Verfasst von madscientist79
Zur Aufmachung:
Eine braune 0,5 Flasche steht vor mir und ich muss sagen die hässlichsten Etiketten meines Lebens. Das sagt nie auch nur im geringsten etwas über das Bier aus. Ich meine ein Gewinnspiel hätte es noch schlimmer gemacht. Doch ein solches Design hatte ich noch nie. Vielleicht ist des traditionell aber es ist eindeutig nicht mein Geschmack. Auf dem Boden ist ein wenig Hefe. Das macht wiederum einen guten Eindruck.
Öffnen wir es mal:
Aus der Flasche ein enormer Bananengeruch. Bhoa heftig. Ein wenig Zitrone ist mit dabei. Rein ins Glas. Eine wunderschöne festerer Schaumkrone. Ein sehr dunkler naturtrüber Farbton. Selten so ein dunkles Gelb gesehen. Wenig Kohlensäure ist sichtbar und der Schaum hält sich wirklich nicht schlecht. Der Geruch bleibt bananig.
Der Ersten Proben:
Meine Frau drängelt sich vor (Anm. Sie ist keine Biertrinkerin). Ihr schmeckt es nicht.
Mir schon. Endlich mal wieder ein vernünftiger Nachgeschmack. Die zitrone dominiert den Geschmack.
Gehen wir mal die Schritte durch:
Ein leicht herbe Note am Anfang. Sehr guter Einstieg. Nicht zu heftig aber vorhanden und greifbar. Die Kohlensäure prickelt am Anfang sehr fein und gut. Zur Mitte geht das herbe leicht weg und lässt der Banane kurz platz.
Das fruchtig bananige wirkt wie ein Übergang zum Ende um da den Geschmack einen netten Tritt zu geben.
Und der kommt mit Zitrone. Keine sauerbittere Zitrone sondern eher eine erfrischende Zitrone. Wirklich lecker. Die Zitrone schießt gegen den Gaumen und hält auch nach dem schlucken nach.
Sehr Vollmundiger Körper und durch den langen Zitronennachgeschmack auch sehr gut.
Fazit:
Das beste Weissbier der Welt....für mich nicht. Ohne Frage ein sehr Gutes. Alles im allen sehr stimmig und einfach lecker. Nicht wirklich stark süffig aber das ist der Preis einer solchen Vollmundigkeit. Das Einzige was ich gerne anders hätte, wäre das die Zitrone und die Banane tauschen. Also mehr Zitrone im Mittelteil und mehr Banane zum Schluss. Doch das ist eher persönliche Vorliebe. Ich werde mir aber dieses Bier merken. Ich werde es mir sogar mal öfter holen. Ein Bier welches sich lohnt. Da kann man immer zugreifen und wirklich genießen. Friss das Inbev.Danke an Master of HoppetsVerfasst von madrarua