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Beer like star Schleppe No. 2 Imperial IPA

  • Typ Obergärig, Imperial IPA
  • Alkohol 8.2% vol.
  • Stammwürze 18.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-10°C
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#28256

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
73% Avatar von MichaelF

73% Schleppe Imperial IPA - vor 5 Jahren undenkbar

Avatar von MichaelF

Schleppe. In meinen Augen ein Idealbeispiel für die Veränderungen, die die Bierwelt, nicht nur in Österreich, bis zum heutigen Tag hinter sich gebracht hat. Schleppe gehört seit 1993 den „Vereinigten Kärntner Brauereien“ an, deren Biere im Sinne meiner Geschmacksnerven eines vereint – langweilige Gleichheit und fehlende Intensität. Seien es diverse Biere von Schleppe oder von den Villachern, fast alle konnten sich im Mittelfeld platzieren und waren ideenlose Biere. Mit dem Aufkommen der ersten Craftbeer-Welle passierte – nichts. Einige Zeit verging, die Brauereien schossen ebenso wie diverse Bierlokale aus dem Boden und es passierte – nichts. Erst nach einiger Zeit kam ein „Kreativbier“ auf den Markt – Schleppe No.1, ein Pale Ale, für stolze 24,90 Euro (0,75 l) in der Gastronomie in meiner Umgebung. Dann passierte wiederum einige Zeit lang nichts, bis es letzte Woche im Biergeschäft meines Vertrauens eine Präsentation neuer Biere von Schleppe gab – in einer Gebindegröße von 0,33 l zu einem Preis von 2,60 bis 2,90 Euro. Eben jenes Pale Ale gibt es nun für 2,90 in der 0,33 l Flasche. Provokant gesagt, ist mein Eindruck, die Liebe zu neuen Bieren im Sortiment der Brauerei ist ein „Muss“ – fast alle haben es, wir brauchen es jetzt auch.

Das erste neue Bier ist ein Imperial IPA mit 8,2 %, IBU und Hopfensorten sind auf der Flasche nicht angegeben. Im Glas steht es in einer ansehnlichen, orangen Farbe mit feinporiger Schaumkrone und riecht nur hintergründig fruchtig, sondern hauptsächlich hopfig-malzig. Der Geschmack bestätigt den ersten Eindruck: malzige Aromen verstecken sich nicht, sondern sind erstaunlich präsent; hinzu kommt eine ausgeprägte Bitterkeit, mit der ich Citrus assoziiere, jedoch keine der sonst so oft vorkommenden Fruchtaromen. Es wirkt frisch und geradlinig, gerade weil der Alkohol gut eingebunden ist und im Abgang nach der zu erwartenden Bitterkeit eine angenehme Malznote folgt. Im Gegensatz zu den Standardbieren ist das Imperial IPA um Welten besser, wenngleich es auch kein Spitzenprodukt ist. Ich empfinde es als angenehm, mal wieder keine Hopfen- und Fruchtbombe zu trinken, sondern ein Imperial IPA mit einem anders gewählten Ansatz zu sehen.

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