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Beer like star Schlenkerla Lager

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 4.3% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 7 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 14 Bewertungen und 11 Rezensionen

#1652

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 14 Bewertungen
90% Avatar von Bier-Klaus
90% Avatar von Bierkules
89% Avatar von MichaelF
86% Avatar von maui
86% Avatar von Tobieras
81% Avatar von Daniel McSherman
78% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von hightower
76% Avatar von Hirsch
75% Avatar von chri0311
73% Avatar von Weinnase
73% Avatar von dreizack
68% Avatar von Biervana
62% Avatar von Er..

81% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von Daniel McSherman

Goldgelb klar mit weißem Schaum. In der Nase getreidig, würzig und leicht rauchig. Letzteres ist bemerkenswert, da kein Rauchmalz zum Einsatz kommt, sondern die leichten Raucharomen ausschließlich darauf zurückzuführen sind, dass die gleiche Anlage und Kessel benutzt werden, die auch beim Brauen der Rauchbiere zum Einsatz kommen. Das Bier ist überraschend hopfig würzig und angenehm malzig. Der leichte Rauchgeschmack passt hier hervorragend.

Bewertet am

76% Allein auf weiter Schankbier-Flur...

Avatar von Hirsch

Einfachbier, Schankbier, Vollbier. So heißen die Biergattungen nach dem deutschen Biersteuergesetz. Nach aufsteigendem Plato-Grad und mit steigenden Volumenprozent. Wenn man das Einfachbier als "Light" vermarktet, dann geht da schon was. Verkaufsmäßig. Wollen ja alle gerne abnehmen.

Warum aber gibt es nicht mehr Schankbiere in Deutschland? Ich weiß es nicht. Nahezu jede tschechische Brauerei bietet ein solches Bier mit 10 Grad Plato an. Ein Bier zum Mittagessen an heißen Sommertagen, ein schneller Durstlöscher, ein unkompliziertes Tagsüber-Bier auf der Radtour.

Bei uns greift man dann zum Radler. Oder aber -die Glücklichen, denen es zur Verfügung steht, zum hellen Schlenkerla, mit seinen 4,3% Alkohol. Zur Sache:

Schaum: mittel- bis feinporig und cremig, relativ stabil
Farbe: klares, dunkles Gold? Helles Bernstein?
Geruch: leicht rauchig, etwas Hefe; ansonsten kommt nicht viel durch.

Der Antrunk ist interessanterweise ein bisschen wie rückwärts Einparken: Als käme der Nachtrunk zuerst. Erst macht sich nämlich eine leichtrauchige Herbheit bemerkbar, irgendetwas aus Hopfen und Raucharomen, und dann kommt man dem Malz auf die Spur. Dessen Haupteigenschaft ist eine getreidige, ganz leicht süßliche Komponente, dann darf der Hopfen wieder ran.

Rezenz: frisch, mit genau richtiger Kohlensäure.

Der Nachtrunk ist nicht sonderlich ausgeprägt: Ein recht zahmer Hopfen rundet das helle Schlenkerla schön ab.

Kommentar: Ich glaube gerne, dass es ist nicht leicht ist, ein aromatisches Schankbier zu brauen. Alkohol ist nun mal ein Geschmacksträger. Beim Schlenkerla hat man es da einfach. Laut Auskunft aus dem Rückenetikett nimmt man zwar kein Rauchmalz zu Hilfe. Aber die Hefe und die Behältnisse sind die gleichen wie beim weltberühmten Schlenkerla Rauchbier. Und es kommt tatsächlich durch, dieses Raucharoma und verhilft dem leichten, hellen Bier zu einem Charakter, der alles andere als langweilig ist. Und der macht es zu einem prima Vertreter seiner Schankbier-Art.

Bewertet am

89% Süffiges, leichtes, aromenreiches Rauchbier

Avatar von MichaelF

Nach dem allseits bekannten Märzen und dem Weizen ist das Lager mein drittes Bier der Brauerei aus Bamberg. Im Glas präsentiert es sich in einer klaren, goldenen Farbe mit feinporiger Schaumkrone und riecht würzig, leicht rauchig und nach Vanille. Geschmacklich zeigt sich das Lager von einer sehr süffigen Seite, die leichte Raucharomen, Würzigkeit, Vanille, aber auch erstaunlicherweise deutlich erkennbare Hopfenaromen mit sich bringt. Der Abgang klingt hopfig-malzig mit präsenter Bitterkeit aus. Mein Eindruck ist, dass gerade die schmeichelhafte, leichte und doch präsente Rauchnote für einen harmonischen, interessanten und tiefgründigen Eindruck sorgt, der durch die weiteren Aromen abgerundet wird. Es ist leicht und gleichzeitig süffig sowie aromenreich und dennoch nicht zu komplex. Inhaltlich kann ich mich hier Bier-Klaus und Tobieras voll anschließen – das soll mal einer nachmachen.

Bewertet am

78% Nicht schlecht!

Avatar von Schluckspecht

Blankes Hellgold trifft hier auf cremige, recht stabile Schaumkrone. Die Optik darf sich ein Helles Lagerbier gern gefallen lassen. Der Duft ist auch nicht übel: Zitrone und Vanille knüpfen an eine gefällige Würzigkeit an. Rauch rieche ich da kaum heraus, eher sogar Koriander und Wiesengräser. Der Antrunk ist sehr mild, ohne wässrig zu sein - bei nur 4,3 % Alkoholgehalt beachtenswert. Das gilt auch für den geschmacklich sehr ausgewogenen Körper: Zitrone, Vanille, Gras, Heu und subtiler Rauch. Und das Bier hat wirklich nur 4,3 %? Okay, 11,5 % Stammwürze soll es haben - und ja, die hat es dem Geschmack nach auf jeden Fall. Der grasig-malzige Abgang ist erstaunlich herb und im letzten Moment etwas seifig. Es verbleibt aber bei einer sehr runden Harmonie. Die Süffigkeit ist überdurchschnittlich.

Das charaktervolle Märzen mit Rauchmalz ist ja schon nicht schlecht, aber ich bin vom Lager echt positiv überrascht. Vor allem in Anbetracht dessen, dass bei meinem Lager das MHD noch aus dem Vormonat ist. Da hatte ich schon Sorge, die wohl völlig unbegründet ist. Das Lagerbier von Schlenkerla ist zweifelsfrei sehr ordentlich. Elegant gehopft!

Bewertet am

86% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von Tobieras

Die Balance und Ausgewogenheit suchen Ihresgleichen. Für 4,2% hat das Bier einen schönen runden Körper. Eines der besten Schankbiere Deutschlands. Schlenkerla Qualität eben.

Bewertet am

73% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von dreizack

Gutes Bier. Leicht und würzig zugleich, enorm süffig, rund, ausgewogen, subtil rauchig, elegant.

Bewertet am

90% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von Bier-Klaus

Das Lager hat eine lichtgelbe Farbe mit nur leichter Trübung. Der Geruch ist frisch, leicht rauchig und vanillig. Der Antrunk ist sehr hopfig, die Vanillearomen vom Geruch kommen wieder zur Geltung und es ist nur ein dezentes Raucharoma zu schmecken. Der Körper ist so würzig, dass man nie auf nur 4,3% Alkohol kommen würde. Die Kombination aus Hopfen, Vanille und Rauch finde ich ziemlich genial. Im Nachtrunk verbleiben zarte Raucharomen und eine deutliche Hopfenbittere. Das sollte ein Bier für Rauchbieranfänger sein! Ein herrliches Bier, leicht und würzig zugleich, da zeigt sich die wahre Braukunst.

Bewertet am

62% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von Er..

Viel Schaum, größtenteils feinporig. Das ist der erste Eindruck!
Der erste Schluck kann nicht unbedingt überzeugen. Etwas mehr Kohlensäure würde diesem Gefährt ganz gut tun.
Der Körper ist recht füllig und macht sich ordentlich im Mund breit. Der Abgang ist prägnant und nicht störend.
Ich persönlich mag dieses Bier aus Bamberg allemal lieber als seinen Rauchbruder. Vom Hocker hauen tut es mich aber auch in gar keinem Fall.......

Bewertet am

78% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von hightower

Optik:
Goldgelb lächelt das Bier unter einer kräftigen und lange anhaltenden Schaumkrone hervor.

Einstieg:
Im Geruch ist es angenehm würzig, leicht Raucharomen sind zu erahnen. Ähnlich auch der Antrunk. Recht würzig beginnt er, auch eine ordentliche Portion Kohlensäure ist am Anfang dabei. Diese verflüchtigt sich jedoch recht schnell. Dafür zieht eine milde Bitterkeit auf, gefolgt von Karamell. Zur Mitte hin herrscht noch immer eine milde Bitterkeit, zudem werden die Raucharomen stärker. Die Würze ist weiterhin präsent.

Körper:
Süffig, rund, ausgewogen! Dezente Raucharomen mit einer angenehmen Hopfenbittere.

Abgang:
Die Raucharomen verschwinden fast vollständig, während der Bitterhopfen angenehm anzieht.

Fazit:
Feines Lager, ist angenehm würzig und auch die Hopfenbittere ist gut vertreten. Dazu dann noch weiche Raucharomen. Aber irgendwie habe ich nun Lust auf ein Schinkenbrötchen. Sofern jemand Rauchbiere noch nicht kennt und mal probieren möchte, könnte man das Lager vielleicht als Einstieg empfehlen.

Bewertet am

73% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von Weinnase

goldgelb; vorwiegend feinporiger Schaum, der jedoch schnell entschwindet;
feine, delikat würzige Nase; vorwiegend Malz und etwas Hopfen - ein Hauch Rauch?
frischer Antrunk; dann rauchig-würzige Frucht; Anklänge (nur dezent) an das Bamberger Rauchbier; die Kohlensäure ist eher fein und schaumig, verliert sich dann aber schnell; mittlere Malzfülle und feinherbe Hopfennote; im Nachhall hält sich die zarte Rauchnote relativ lang.

Bewertet am

68% Rezension zum Schlenkerla Lager

Avatar von Biervana

Aus der bekannten Bamberger Brauerei in welchem das berühmte "Rauchbier" fabriziert wird stammt mein heutiges Schmankerl. "Es wird in den gleichen alten Kupferkesseln gesotten und mit derselben untergärigen Hefe vergoren wie das historische Schlenkerla Rauchbier" so ist es dem Etikett zu entnehmen. Anzunehmen ist dann wohl das auch bei diesem der typische Rauchbiergeruch/geschmack in die Genussgänge streift. Eine schöne goldene Farbe entzückt schonmal das Auge, nur die Schaumkrone fällt ziemlich schnell zusammen. Beim Geruch kommt genau das durch was ein gutes Bier ausmacht. Malz und Hopfen lassen grüßen und ganz unscheinbar kann man hier wirklich das leichte Raucharoma wahrnehmen. Man stelle sich ein Schinkenbrot vor von welchem man gerade abbeissen möchte und vorher noch einmal durch die Nase einatmet. Und das setzt sich dann auch beim Antrunk fort. Nach dem leichten Raucharoma setzt kurz die leichte bittere des Hopfens an und danach bekommt man auch etwas süßes vom Malz mit. Dieses Lager würde ich als ziemlich leicht beschreiben ohne allerdings dünn zu wirken. Die Kohlensäure könnte trotzdem etwas spritziger sein. Wer mal ein Bier mit Raucharoma antesten will ist mit diesem leichten Lager gut beraten als Einstieg, ehe man dann zum wirklichen "Märzen" greift.

Bewertet am