Samuel Smith's Winter Welcome Ale
Samuel Smith's Old Brewery, Tadcaster, North Yorkshire, Vereinigtes Königreich
- Typ
- Alkohol 6% vol.
- Stammwürze
- Empfohlene Trinktemperatur
- Biobier
- Hefetrüb
- Lieblingsbier Keine Stimmen erhalten
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Redaktionsbewertungen für das Bier Samuel Smith's Winter Welcome Ale
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Das Erste, was sehr auffällt bei diesem Ale ist, dass es wahnsinnig heftig schäumt. Ich habe es aus einem recht kleinen Pintglas getrunken, sodass ich letztlich zwei volle Gläser hatte. Geruchlich konnte ich diesem Bier nicht allzu viel entnehmen, außer eine gewisse Würze, die jedoch nicht übermäßig im Vordergrund war und einer betonten Hopfigkeit.
Ich würde dieses Bier als eine Art Kombination aus Amber Ale und Pale Ale bezeichnen, es hat auch was von einem Bitter. Was davon es nun ist, kann ich wirklich nicht sagen.
Geschmacklich hatte ich ganz schön zu kämpfen, dieses Ale zu ergründen. Ich habe es wie gesagt in zwei Gläsers direkt nacheinander getrunken. Beide GLäser haben sich als geschmacklich völlig unterschiedlich herausgestellt. Das erste GLas fand ich nicht so sonderlich toll. Bei diesem Bier wurden alle Aromen, sowohl im Antrunk wie auch im Nachtrunk, von der Kohlensäure geschluckt. Ich konnte wirklich nichts herausschmecken, es hat schlichtweg gesprudelt. Dass es im Nachtrunk recht herb ist, war das einzig deutliche. Der Antrunk war praktisch inexistent. Ich wollte dieses Bier schon beinahe weggeben, dachte mir aber, ich gebe ihm noch eine zweite Chance. Das zweite Glas dagegen, war erstaunlich lecker. Ist erst einmal die Kohlensäure mehr oder weniger verflogen gibt sich dieses Bier unheimlich sanft und ehrlich. Als hätte es seine Maske fallen lassen. Besonders interessant ist hier der Antrunk, der über ein sehr hopfiges Aroma verfügt, dass ich nur erahnen kann. Es besitzt die Frucht eines IPAs, verbunden mit einer gewissen Salzigkeit. Sehr interessant, so etwas kannte ich bis dato noch nicht. In der Rezenz ist es nun nicht mehr so aggressiv, sondern mild und es entfaltet einen relativ vollen Körper. Der Nachtrunk ist super weich und sehr herb, wie man es von einem Pale Ale ganz gut erwarten kann. SO gesehen ein wirklich schönes Bier, wäre die anfängliche Hälfte nicht gewesen. Leider muss ich das bewerten und kategorisiere es daher nur als Durchschnittsbier. Es gibt bessere Ales, wer es ausprobieren möchte, dem kann ich dagegen dennoch dazu raten, im besten Fall aber teilt er es wie ich in zwei Gläser und es lässt es vielleicht sogar etwas stehen. Es schmeckt abgestanden wirklich um einiges besser, so komisch es auch klingen mag.Verfasst von Felix
ersma: draußen hats minus 15 grad, was würde also besser passen als ein bier solches namens.
hell kupferfarben mit mittelviel schaum, der ale-typisch eine kurze halbwertzeit aufweist.
der geruch ist malzig, süßlich mit etwas honig und warmem holz. dahinter hopfenspuren.
der antrunk ist deutlich ale-ig. süßlich, malzig. irgendwas merkwürdsig würziges, das könnten die enthaltenen „seaweed finnings“ sein. hier schon mit spürbaren hopfennoten, die sich schnell verstärken. die mitte ist dann herb-bitter mit leichter fruchtigkeit und karamelligen klängen dahinter. der abgang bleibt hopfenbetont, die malzig-süßlichen anteile verstärken sich aber nochmals, so dass der späte ausklang eher lieblich ist.
die 0.55-l-flasche ist wie immer als gelungen zu bezeichnen. hinten viel text, verzehrtips und ein foto von pferden im schnee, mit denen die brauerei ihr bier ausliefert.
fazit: überdurchschnittlich und lecker, aber auch nicht in irgendeiner art und weise herausragend - trotz der maritimen zutaten. gut trinkbar.
10,10,11,10,13,10 10,30Verfasst von JeversZeuge