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Beer like star Samuel Smith's Organic Pale Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-10°C
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 8 Rezensionen

#9721

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
89% Avatar von fraser
89% Avatar von Ernesto
86% Avatar von hightower
74% Avatar von jolissimo
73% Avatar von Daniel McSherman
73% Avatar von Biertester84 aus GE
73% Avatar von Felix
73% Avatar von LordAltbier
66% Avatar von viodatho
61% Avatar von ren1529
55% Avatar von WeinArte

73% Geht in Ordnung!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist recht sauer aber auch hopfenbetont und etwas bitter, erinnert etwas an Citrus-Früchte. Der Mittelteil ist recht sauer (etwas weniger als im Antrunk) und hopfig-spritzig sowie ein klein wenig bitter, es erinnert geschmacklich auch an Citrus-Früchte aber auch an Orange. Der Abgang ist ein klein wenig säuerlich aber vor allem recht bitter, geschmacklich erinnert es hier an Orange. Fazit: Ein gutes Bier welches von Schluck zu Schluck besser schmeckt und süffiger wird. Gefällt mir, gerne wieder!

Bewertet am

73% Bio Bier ;) Frage: sind das nicht fast alle?

Avatar von Biertester84 aus GE

Fazit vorweg denn diesen Eindruck hatte ich von Beginn weg:
Ein echt süffiges und schönes frisches Bier. Toll im Sommer, denn es wirkt sehr leicht.

Einstieg: schöne bernsteinrote Farbe, schön klar.
Tolle, sehr feinporige Schaumkrone, die leider nicht sehr lange hält.
Im Geruch sehr weich/dezent. Es wirkt ziemlich fruchtig. Leicht süß malzig.
Beim Antrunk wirkt es doch sehr wässrig, sehr leicht fruchtig, wenig Säure.

Im Abgang kommt etwas Bitterkeit durch, weiterhin sehr leicht im Geschmack.

Der Körper unterstützt die Leichtigkeit des ales.

Im großen und Ganzen bekommt man hier nichts besonderes, jedoch ein gut ausgewogenes, leichtes und süffiges Bier. Mier feht aber auch wenn ich es als leichtes Bier einstufe ein wenig der Charakter.

Bewertet am

86% Rezension zum Samuel Smith's Organic Pale Ale

Avatar von hightower

Optik:
Aus dem Glas heraus strahlt ein bersteinfarbenes, ins rote übergehende Bier. Dieses lässt sich krönen von einer lange anhaltenden und kräftigen Schaumkrone. Sieht phänomenal aus.

Einstieg:
Großartig ist auch der Geruch, den dieses Pale Ale freigibt. Milde Aromen von Pflaume sind dabei, jedoch dominiert wird der Duft von eingelegten Erdbeeren. Hin und wieder im Sommer zur Erdbeerzeit lege ich frische Erdbeeren in Madeirawein ein. Und an genau diesen Duft werde ich nun erinnert. Fruchtig und süß ist der Beginn dieses Bieres. Pflaume und vor allem die eingelegten Erdbeeren geben im Gaumen eine harmonische Komposition ab. Der Hopfen sorgt für ein feines fruchtiges Aroma. Ich traue mich gar nicht herunter zu schlucken, da ich dieses Aroma nicht verlieren möchte. Führt aber kein Weg dran vorbei.

Körper:
Es wirkt vom Anfang bis zum Ende vollkommen rund und ausgewogen.

Abgang:
Das Pale Ale wird nun herber, der Hopfen steuert ein wenig Bittere dazu. Es bleibt aber weiterhin angenehm fruchtig. Ebenso tritt nun eine Säure dazu. Diese stört jedoch nicht, sie passt wunderbar ins Gleichgewicht. Der Nachtrunk bleibt mir eine weile erhalten, und ich erfreue mich noch an feine fruchtig-herbe und auch säuerliche Aromen auf der Zunge.

Fazit:
Klasse Pale Ale. Sämig und weich liegt es im Gaumen und gibt ein wunderbares Mundgefühl ab. Ich sollte mir Nachschub besorgen!

Bewertet am

66% Rezension zum Samuel Smith's Organic Pale Ale

Avatar von viodatho

kupferbernsteinfarben (Farbe scheint sich zu verändern), schöne Schaumkrone, anfangs etwas wässrig, aber nach einiger Zeit schmeckt man einen etwas bitteren, intensiveren Nachgeschmack. Alles in allem ein ganz nettes Bier, die Geschmacksnoten könnten aber stärker ausgeprägt sein

Bewertet am

61% Rezension zum Samuel Smith's Organic Pale Ale

Avatar von ren1529

Für ein Pale Ale finde ich dieses Exemplar geschmacklich eher blass. Alles, was man in einem Pale Ale sucht, ist zwar prinzipiell vorhanden, aber von Allem recht wenig. Während Bitterkeit im Abgang noch ansprechend vorhanden ist finden sich florale oder fruchtige Aromen kaum. Fordernd und intensiv ist dieses Bier für mich nicht, eher harmonisch, süffig, zum nebenher trinken.

Bewertet am

55% Rezension zum Samuel Smith's Organic Pale Ale

Avatar von WeinArte

Das Organic Pale Ale, wie der Name schon sagt, ist ein Bio-Bier mit bernsteinfarbener Optik und dünnem, schnell abbauenden Schaum. An der Nase ist es malzig und dezent erdig. Am Gaumen fällt zunächst die für ein Pale Ale kräftige Kohlensäure auf. Der Körper ist dünn. Das Bier hat wenig Hopfen-Aroma, ist deshalb kaum bitter. Der Abgang ist schnelllebig und fast etwas wässrig.

Bewertet am

73% Rezension zum Samuel Smith's Organic Pale Ale

Avatar von Felix

Das Organic Pale Ale soll wohl der Nachfolger des Old Brewery Pale Ale sein, ich gehe aber allein wegen des Titels von einem unterschied aus. Vielleicht wurden auch wirklich die Rezepte des OBPA und des Organic Best miteinander gekreuzt. War das Old Brewery ein Organic? Oder sind nicht bei der Art und Weise des Brauen bei Samuel Smith alle Biere Organics? Keine Ahnung. Ist auch nicht allzu wichtig, ich bewerte, was ich im Glas hab und von diesem hier erwarte ich viel, denn Samuel Smith ist eine wirklich charmante, sehr besondere Brauerei, die definitiv zu meinen Lieblingen gehört.
Farblich ist das Pale Ale nicht ganz typisch, es ist rötlich und weit dunkler, als der Stil es sonst hergibt. Die Farbe ist mehr als faszinierend und wirklich von allen Seiten irgendwie anders. Es bildet eine wunderschöne Schaumkrone. Insgesamt ein sehr verheißungsvoller Anblick.
Im Geruch zeigt sich einerseits viel grasiger Hopfen, es hat etwas von einem Pilsener mit süß-gäriger Birnennote, gleichzeitig aber auch eine herbe Walnuss, Mandel, Marzipan, Orange, heißer Teer und überreife, schon matschige Himbeere. Ein toller Geruch, der Komplex und doch leicht ist. Außerdem zeigen sich noch leicht röstige Noten, die ich so nicht erwartet habe, sie mischen sich sehr seicht, aber harmonisch zwischen Nuss und Beere. Nach einiger Zeit wird dann plötzlich klar, was das Grundaroma ist, die Quintessenz, die das Aromakonstrukt zusammenhält und bislang nicht zu fassen war. Dieses Bier riecht nach Waldmeister! Das Waldmeisteraroma entsteht scheinbar aus der Verbindung von Birne, Walnuss, Teer und Grasigkeit. Ein schöner Duft, in dem man sich verlieren kann, ohne dass er besonders intensiv ist.
Im Mund ist es zuerst sehr süß und weich, gleichzeitig sauer und herb. Es ist ein wenig cremig, im allerersten Moment macht das Malz auf, sofort schwingt aber auch eine richtig saftige Orange mit. Dazu kommt wieder das Waldmeisteraroma, nun aber etwas zurückhaltender und gleich danach wandelt sich das Bier dann in die herbe Richtung. Es wird nussig mit leichter Röstnote und der Hopfen presst die Bitterkeit hervor, die immer kräftiger wird, ohne die Noten zu dominieren. Erst nach einiger Zeit kommen dann die einzelnen Aromen des Antrunk hier und da wieder hervor und zeigen sich ein zweites Mal von einer anderen Seite. Der Übergang von Nase zu Mund hätte noch fließender sein können, die Aromen werden nicht genug in den Mund transportiert. Das ist schade, weil das Potenzial zu einem perfekten Antrunk durchaus da gewesen ist.
Der Körper dieser Neuauflage ist sehr leicht und fruchtig, aber nicht wirklich frisch. Er könnte vielleicht noch etwas Kohlensäure vertragen, mag der eine oder andere sagen, aber ich finde die Weichheit kommt so noch deutlicher hervor, bei dieser Art von Aromatik lässt sich das Bier ohnehin wenig als Erfrischung gebrauchen. Leider macht ihn das auch etwas schwachbrüstig.
Der Nachtrunk wird dann herb und leicht röstig, das Nussige überwiegt aber, spannend ist hier, dass die Saftigkeit anhält und sogar noch bis weit in den bemerkenswert langen, aber unglaublich harmonischen, weichen Abgang hineingeht und nur nach und nach verschwimmt. Ein butterweicher Nachtrunk, der aber trotzdem sowohl Hopfen, wie auch Malz und Säure in einer angenehmen Balance bereithält.
Insgesamt bin ich fasziniert, wie sehr mir dieses Bier zusagt, wo doch das Old Brewery Pale Ale, dass ja angeblich mit diesem hier identisch sein soll, relativ schlecht abgeschnitten hat. Ich gehe nicht davon aus, dass es einen derartig riesigen Unterschied zwischen den beiden Bieren gegeben hat. Ich habe nur in der Zwischenzeit locker 100 weitere Biere verkostet, das bringt mich auf meiner Aromareise natürlich ein ganzes Stück voran. Nun wär ein direkter Vergleich natürlich interessant gewesen.
Aber um noch ein paar Worte zu speziell diesem Bier hier zu sagen: Es ist ein wirklich schönes Ale, dass meiner Ansicht nach ganz typisch ist für Samuel Smith, die leichte Säure, die ungeheuer weiche Herbe und die Zurückhaltung sind mir sehr bekannt, auch von Bieren wie dem Nut Brown oder dem Imperial Stout. Besonders an dem Organic Pale ist auf jeden Fall die Saftigkeit, die sich durch das ganze Bier zieht - es ist regelrecht "juicy" - zugleich aber auch die schöne Komplexität, die verdammt unterschiedliche und sehr verrückte und konträre Aromen preisgibt. Ich meine, mal im Ernst, matschige Himbeere, herbe, geröstete Walnuss, Waldmeister, Teer und Saftorange? Die Kombination macht´s und dann ist das Bier auch noch balanciert und verdammt Stimmig.
Ein leichtes, weiches, aber erstaunlich kompliziertes Bier, das Aufmerksamkeit will und diese auch verdient, schöne Harmonie zwischen schwierigen Aromen und unkomplizierter Textur.

Bewertet am

89% Rezension zum Samuel Smith's Organic Pale Ale

Avatar von fraser

Diesem schönen Ale fehlt ein wenig der vollmundige - nach hopfiger Seife schmeckender - Geschmack. Dies ist vermutlich der leicht überhöhten Säure schuldet, die ihm aber etwas die Weichheit nimmt, was sich auch negativ auf die Süffigkeit auswirkt. Die Würze ist angenehm ausreichend und gut, mit einem leicht Hauch von Röstbrot und fruchtiger Süße. Die Bitterkeit ist eines Ale typisch. Alles in Allem kein schlechtes Ale, aber leider nicht ganz rund.

Bewertet am