Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Samuel Adams Boston Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 13%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 2 Rezensionen

#567

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
82%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
86%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
95% Avatar von Robert
83% Avatar von Dirk
80% Avatar von Hobbytester
79% Avatar von Florian
74% Avatar von Kuh’ler Klaus

86% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Zusammen mit dem Lager stellt das „Boston Ale“ quasi die Standardpalette der „Boston Beer Company“. Wenn doch nur alle Brauereien solch ein Produkt als ihren Standard bezeichnen könnten…

Ein herrliches Rotbraun im Glas, welches an Pfeifenholz erinnert, macht Appetit auf mehr. Das „Boston Ale“ riecht nach dunklem, röstigen Malz, Karamell und Pflaumen und verspricht Tiefe. Im Einstieg treten die süßen Noten in den Hintergrund, das Bier wirkt frisch, etwas säuerlicher und süffig, ohne seine Aromen zu verlieren.

Dank an dieser Stelle an Robert für das schöne Bild: „wie der Biss in eine Eierpflaume…“

Der runde Körper bringt die Malzigkeit schön zum Tragen, im Abgang dominieren Röstnoten und eine flächige, kräuterartige und trockene Bitterkeit. Dennoch verlieren sich die säuerlich süßen Fruchtnoten nie vollends.

Das „Boston Ale“ ist süffig genug, um ein netter Abendbegleiter zu sein, bietet aber gleichzeitig genug Tiefe, um auch den anspruchsvollen Genießer zu begeistern. Wie gesagt, wir hätten gern mehr von dieser Sorte „Standardbier“.

Bewertet am

Anzeige

80% Boston Beer Party

Avatar von Hobbytester

Die Boston Tea Party ist ein historisch bezeugter Versuch der Bostoner gewesen, gegen die britische Kolonialherrschaft ein Zeichen zu setzen. Darauf komme ich nicht nur wegen der Herkunft dieses Ales, sondern weil es sehr britisch schmeckt und damit diesem historischen Protest widerspricht. Es riecht rauchig und malzig, der Antrunk ist schön bitter und sauer. Im Abgang werden herrlich nussige und fast schon leicht salzig schmeckende Röstmalznoten deutlich, dieses Ale ist sehr traditionell und gerade deshalb ein wahres Gedicht! Vergleiche zum Old Speckled Hen und sogar zu Fuller’s London Pride halte ich für angebracht. Der Körper ist wunderbar ausbalanciert und betont das Hauptthema des Biers ausgiebig. Hier geht es um Malz, leicht salzig pikant, leicht süß wie Karamell und deutlich geröstet. Ganz leichte Hefeakzente sind hintergründig. Wenn man diesem richtig guten Körper überhaupt etwas vorwerfen will, dann könnte man feststellen, dass ein wenig mehr Hopfenaromen präsent sein könnten, sie schwingen nur sehr zurückhaltend mit. Das ist aber angesichts einer so schier vollendeten Malzaromatik Kritik auf hohem Niveau, der allenfalls das London Pride Paroli bietet. Das Mundgefühl ist schön weich. Die schöne Bernsteinfarbe gefällt, der Schaum hält nicht lang an. Das Bier ist sehr süffig. In der Nachwirkung kommt eine schöne, wenn auch nicht immense Bitterkeit zur Geltung. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Das Samuel Adams Boston Ale ist ein Paradebeispiel für all diejenigen, die sich dafür interessieren, wie ein gutes Ale schmeckt. Hier wird man fündig und mehr als zufrieden. Nicht jede Tradition muss neu interpretiert oder abgeschafft werden. Bei der ganzen IPA-, Double IPA-, Imperial Stout- und ESB-Euphorie, die von vollbärtigen Craftbeer-Fanatikern, die werbewirksam wie Holzfäller aussehen, betrieben wird, sollte man sich auch mit der ursprünglichen Ale-Idee auseinandersetzen, hier zeitigt das gute Resultate!

Bewertet am