Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star s’Hopferl Neufeldner BioBrauerei

  • Typ
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 12.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8 °C
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

#6079

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
74%
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
74%
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
85% Avatar von FelixOS
75% Avatar von Felix
74% Avatar von Florian
71% Avatar von goldblumpen
67% Avatar von Martin

75% Rezension zum s’Hopferl Neufeldner BioBrauerei

Avatar von Felix

Wunderschöne dunkelgelbe Färbung mit einer mittelstarken perlage. Trüb und golden.

Der Geruch ist von einer subtilen, feinen Nachdrücklichkeit, wie man sie selten findet. Das Bier ist ganz bestimmt und zugleich zärtlich. Die Farbe des Sudes steigt als Duft aus ihm auf. Ein warmes Honigmalz, etwas Orangen- und Ingwerbrot, Hopfenöl, eine duftige Floralität, die an Veilchen erinnert. Ein goldener Geruch mit grünlichen Reflexen, tief, glatt, ölig. Das Bier ruft räumliche und farbige Assoziationen hervor. Ich könnte ewig diesem einfachen, faszinierenden Duft beiwohnen.
Die Süße erinnert entfernt an britische Ales.

Im Mund trägt sich die füllige Schlankheit des Bieres fort. Süße Malzigkeit sind tonangebend in der Aromatik dieses Bieres, das weiterhin an den honiglichen Noten festhält. Trotzdem ist der Hopfen die Seele des Sudes. Seine Herbe kommt nur beiläufig durch, sie durchzieht aber den Charakter des gesamten Bieres.

Der Körper ist dahingehend faszinierend, dass er sich als vom Hopfen hergestellt gibt. Das ist auf brautechnischer Ebene absurd, aber dieser Körper ist durch den Hopfen ausgezeichnet, während die Aromatik (eigentlich Metier des Hopfens) vom Malz verkörpert wird. Diese Umkehrung ist hervorragend umgesetzt. Die Kohlensäure ist adäquat, Alkohol kommt nicht durch. Die Textur des Bieres ist leicht ölig, fest und schlank.

Der Abgang des Bieres vermengt weiterhin die schlank-herben Aspekte des Hopfens mit der honiglichen Malzigkeit. In letzterer kommt der Ale-Charakter des Bieres to trefflich durch. Leider ziemlich kurz. Der Hopfen setzt in seiner Herbe mit einer tiefen, stattlichen Kraft nach, die sich nicht spontan, sondern stetig im Trinkverlauf erhebt.

Charakter: Dieses Bier ist ein Grenzgänger, ein Schlafwandler im Herbst, ein Träumer. In der Flasche befindet sich so viel mehr als die Flasche suggeriert und etwas ganz anderes, als man (wahrscheinlich sogar die Brauer selbst) es erwartet.

Das Neufeldner s´Hopferl ist ein wirklich bemerkenswert schönes Bier. So reife Tiefe auf eine solche Schlankheit. Ich gebe zu, wahrscheinlich ist es technisch gut, aber nicht übermäßig lobenswert, doch ich kann nicht umhin, die charakterliche Stärke dieses Sudes zu betonen. Es ist eines der unauffälligen Beseelten, ein schönes Laubblatt, das ins Auge sticht. Kein großes Kunstwerk, keine Meisterarbeit, sondern eine Naturschönheit, die keinerlei Make-Up nötig hat, deren Makel so passend sind, dass sie beglücken. Letzteres ließe sich in gewisser Weise über die etwas direkte Kohlensäure und den kurzen Abgang sagen. Da muss es ein bisschen Abzüge geben, zweifellos, aber das sagt wenig über die Schönheit des Bieres. Dennoch bleibt der Duft der gelungenste und betörendste Bestandteil des Genusses.
Aufgefallen ist die tiefgreifende, feine, nachdrückliche Hopfenherbe, die nach und nach die Abgänge anreichert, aber nie wirklich trennscharf einsetzt. Verständnis zu erhalten für den Namen des Bieres benötigt eine ziemlich intensive Beschäftigung. Die allgemeine Öligkeit, die Auftritte von Malz und Hopfen in so verkehrten Rollen, das lässt eine bereicherte, zum Lächeln und leichten Erstaunen angeregte Haltung einnehmen. Das Bier verlangt einem ganz schön was ab und ist doch auf seine eigene Weise eindeutig. Mit einem liebevollen Augenzwinkern.
Dies ist eine kleine, unscheinbare Perle der Braukunst.

Bewertet am

85% Rezension zum s’Hopferl Neufeldner BioBrauerei

Avatar von FelixOS

Im Duft relativ kräftig und betont malzig mit herrlichen Aromen nach Honig und Orangenschale. Im Mund malzig, dezent süßlich mit mildem, aromahopfigem Abgang. Tolle Balance, schön süffig, unkompliziert. Kein im eigentlichen Sinne besonderes Bier, aber von hervorragender Qualität.

Bewertet am

67% Rezension zum Neufeldner s`Hopferl

Avatar von Martin

Der Geruch sehr malzig, leicht nach Getreideernte. Die Schaumkrone ist stabil und bleibt lange standhaft.
Man erkennt kurz den Hopfen, jedoch wird er vom Malz überwogen.

Ein sehr süffiges, vollmundiges Bier, welches ich jedoch nicht "s`hopferl" genannt hätte... Es ist sehr malzlastig und auch der Abgang hält sich daran. Eventuell ist zum Schluss eine kurze Hopfenbittere zu erkennen, allerdings nur sehr kurz und dezent.

Wirklich sehr ausgewogen und auch sehr gut, jedoch hat mich der Name einfach sehr verwundert und passt für mich einfach überhaupt nicht zum Bier. Darum auch die eher schlechte Bewertung, probieren sollte man es trotzdem ;)

Bewertet am

74% Rezension zum s’Hopferl Neufeldner BioBrauerei

Avatar von Florian

Aromatisch-getreidiger Duft entströmt dem grob perlenden Bier. Auch wenn das Bier mir etwas zu grob perlt im Mund, so sorgt die Kohlensäure für angenehme Frische. Der Hopfen tritt in den Hintergrund und überlässt dem Malz das Feld. Dieses kommt voll zur Geltung und entfaltet sein sattes Aroma und das ist auch das, was mir bei diesem Bier so gut gefällt. Das Bier ist so herrlich unkompliziert, bietet aber auch einen tieferen Einblick, wenn man mag. Generell wirkt die Komposition der Rohstoffe wertig, wobei sich das Bier gesamt im brotig-malzigen Bereich mit trockener Bitterkeit im Abgang bewegt.

Abseits der ganzen IPAs und Imperial Stouts da draußen mal wieder eine gute Abwechslung.

Bewertet am