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Beer like star Rügener Insel-Brauerei Baltic Dubbel

  • Typ Obergärig, Belgian-Style Dubbel
  • Alkohol 8.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 16°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 56% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

#28128

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
87% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Alter Dessauer
63% Avatar von Bier-Klaus
55% Avatar von Daniel McSherman
38% Avatar von Florian
30% Avatar von Blueshawk

55% Rezension zum Rügener Insel-Brauerei Baltic Dubbel

Avatar von Daniel McSherman

Haselnussbraun, sehr feiner beiger Schaum. Geruch ist angenehm malzig, leicht süß, karamellig, leicht schokoladig. Der Antrunk ist recht sprudelig, der malzige Körper wird leider überlagert von einer metallischen und säuerlichen Note. Insgesamt wirkt das Bier recht unausgewogen.

Bewertet am

38% Geschmackliches Wirrwarr

Avatar von Florian

„Vollmundig, genussvoll, extrem fruchtig“ prangt es auf der Flasche. „Sauer, unausgewogen, recht gemüsig“ wären meine Worte. Das „Baltic Dubbel“ wirkt auf mich wie ein übersprudelnder, dunkler Weizenbock mit starkem Sauereinschlag. Fruchtnoten kommen wenn dann marginal aus der Richtung des Hopfens, aber dominierend ist eine Note von gekochtem Gemüse mit etwas Fleisch. Mach leider keinen Spaß.

Bewertet am

30% Indifferenter Stout-Dunkel-Weizenbier-Misch-Masch

Avatar von Blueshawk

- trüb-braune Farbe mit guter Schaumbildung
- Aromen nach Bitterschokolade, Toffee, Trockenfrüchte und Hefe
- die Carbonisierung ist mir eine Spur zu moussierend
- im Antrunk fällt leider zuerst eine metallische Note unangenehm auf
- im weiteren Verlauf ist die ganze Textur des Bieres etwas indifferent
- der Mittelteil erinnert an ein dunkles Weizenbier mit einer übertriebenen
säuerlichen Note
- diese Note verbindet sich im Abgang dann nochmals mit dem Malz

Bewertet am

63% Kein Dubbel!

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraun bis schwarz, blickdicht mit viel cremefarbenem Schaum. Es riecht nach dunkler Schokolade und so beginnt auch der Einstieg. Die Textur ist weich, der Trunk wird im Durchgang süßer und schokoladiger. Was soll denn das für ein Dubbel sein? Im Mundraum bildet sich sehr viel Schaum von der starken Karbonisierung mit Traubenzucker. Zum Abgang hin schmecke ich noch Lebkuchen, das könnte der Roggen sein.

Fazit: das ist ein interessantes Bier aber mit einem belgischen Dubbel hat es nicht das Geringste zu tun.

Bewertet am

87% Kreativ und interessant

Avatar von Schluckspecht

"Seltenes Bier" - das bekommt man auch nicht alle Tage zu lesen. Die in Papier eingewickelte Flasche hat sofort mein Interesse geweckt und die zwei Wölfe als Leitmotiv heulen zum Appell - zum Appell der "Expedition ins Bierreich". Das Baltic Dubble ist eine brauereieigene Kreation, die sich nur entfernt an die belgischen Originale anlehnt. Als Zutaten gibt es: Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Roggenmalz, Traubenzucker (vollständig vergoren in Flaschenreifung, Traditionelle Methode), Naturhopfen, Hefe. Mit satten 8,5 % ABV könnte es auch schon ein Tripel sein. Beschrieben wird es als "genussvoll, vollmundig, extrem fruchtig", die empfohlene Trinktemperatur liegt bei 16° C - optimalerweise als Digestif zu würzigen Käsesorten. Interessant und löblich finde ich, dass das Abfülldatum nebst Mindestahltbarkeitsdatums (2 Jahre ab Abfüllung in diesem Fall) vermerkt wird. Die Craft-Biere der Rügener Insel-Brauerei gehen wirklich eigene Wege - und sei es eben auch mit der Verwendung des kreidehaltigen Inselwassers. Ob es taugt (oder nicht), zeigt sich jetzt...

Die Optik hat - und da muss ich vernichtend ehrlich sein - etwas von Spezi: Sehr wenig, sofortig fast komplett verschwindender Schaum, homogene Trübung, fabrlich irgendwo zwischen Rot, Braun und Orange und damit verdächtig nahe an einer Cola-Orangen-Mischung. Ungewöhnlich. Hoffentlich verwechselt man das nicht, wenn man das Glas ansetzt...

Wobei: Dafür sorgt der markante Geruch, der mich direkt an mild vergorenen Federweißer erinnert hat. Süße, Säure und Hefigkeit bestimmen das Duftspiel, frivol herumtanzend auf einer stilvoll akzentuierten Cornflakes-Note. Das wirkt gleichermaßen ungewohnt wie faszinierend. Frucht ist vorhanden - vielleicht leicht angetrocknete Cranberries?! So ein Bier hatte ich definitiv noch nie.

Leicht spritzig, hefig und süß-säuerlich - analog zum Geruchseindruck - steigt das Baltic Dubbel ein. Es hat verdächtig viel von einem Federweißer, den man ein paar Tage gären ließ. Ich würde mal behaupten, dass hierfür in erster Linie die Flaschengärung ursächlich ist. Das Baltic Dubbel kribbelt, prickelt und fasziniert. Der Körper kratzt an der versprochenen Vollmundigkeit und bringt weinartige, mildsäuerliche Fruchtnoten - Cranberries, Weintrauben/Rosinen, Apfelmostigkeit. Im Abgang setzt eine leicht trockene Note ein, in Begleitung einer ausgewogenen Hopfenherbe. Hier kann man dann auch endlich das Roggenmalz in seiner würzigen, urigen Pracht entdecken.

Das Baltic Dubbel ist definitiv mal etwas Anderes, kreativ und interessant umgesetzt und definitiv ein Bier mit Wiedererkennungswert. Geschmacklich unterscheidet es sich durchaus gravierend von einem belgischen Dubbel, zumal man keine belgische Hefe verwendet. Das Ergebnis ist ein malziges, weinähnliches Geschmacksspektakel.

Bewertet am