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Beer like star Rothaus Pils Tannen Zäpfle

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 12.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 13 Benutzer

Bewertet mit 67% von 100% basierend auf 42 Bewertungen und 25 Rezensionen

#1243

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 42 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
89% Avatar von Arwin
88% Avatar von Freiberger
83% Avatar von Bert
83% Avatar von Panzertraktor
81% Avatar von deadparrot
81% Avatar von DDBBB
81% Avatar von Licherpils
79% Avatar von ren1529
78% Avatar von Bastus
77% Avatar von JimiDo
75% Avatar von Felix
74% Avatar von mysland
73% Avatar von LordAltbier
73% Avatar von denbar
72% Avatar von Robert
72% Avatar von pvitt
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71% Avatar von willworkforbeer
70% Avatar von Peter
70% Avatar von Weinnase
68% Avatar von Robb
68% Avatar von Crafter
66% Avatar von kucki
66% Avatar von Schluckspecht
65% Avatar von sebaz
65% Avatar von Steff_jam
65% Avatar von woerdey
64% Avatar von dreizack
63% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von Bier-Sven
59% Avatar von Ernesto
59% Avatar von lepton
58% Avatar von Florian
58% Avatar von Massingasetta
56% Avatar von Mariendorfer
55% Avatar von CaptainFriendly
54% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
53% Avatar von Tobieras
49% Avatar von Dirk
48% Avatar von Schmallo
41% Avatar von Plätzl
25% Avatar von Blueshawk

59% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Die Rothaus-Brauerei aus Baden-Württemberg bringt ihre Biere auch in den „Tannenzäpfle“-Editionen heraus. Für ein Pils ist dieser Zapfen ziemlich malzig und getreidig, gleichwohl die klassischen Hopfennoten nicht fehlen. Der Eintieg ist süßlich-malzig und kräuterwürzig-herb mit phenolischer Tendenz (Eisbonbons). Dezent und harmonisch gibt sich der Körper, jedoch kommt es im Nachgeschmack zu plötzlicher Bitterkeit, die sanftere Noten von Honig und Getreide unterdrückt. Zudem gibt es einen unangenehmen, metallischen Beigeschmack.

Das „Tannenzäpfle“-Pilsener ist nicht überragend, aber unterscheidet sich deutlich vom klassischen Pils. Da das Schwarzwaldbier weitreichend erhältlich ist, sollte man einen Versuch wagen. Vielleicht sagt einem der etwas andere Charakter zu.

Bewertet am

55% Entwicklungsland Baden-Württemberg

Avatar von CaptainFriendly

Liebe Badener, obiger Titel bezieht sich ausschließlich darauf, daß ich aus ganz Baden-Württemberg kein einziges anständiges Pils kenne, wobei badische und schwäbische Feinschmecker mir als Gegenargument öfter mal das "Zwiefaltener" als Gegenbeweis nennen, das andererseits in unseren Breiten - wahrscheinlich außerhalb von Baden-Württemberg - seltener erhältlich ist.
Mit dem Tannenzäpfle ist meines Erachtens nicht viel Staat zu machen, außer nach Hopfen bzw. Bier sind keine Feinheiten erriechbar, der Schaum zerfällt schnell, der Körper ist irgendwie viel zu süßlich, erst im Abgang tritt ein bißchen Hopfenbittere hinzu, die mir mitteilt, daß hier eigentlich ein Pils geplant war.
In einem Weintrinker-Bundesland, wo das Bier auf den Getränkekarten der Restaurants eher ein Schattendasein führt, ist es verzeihlich, daß mit Dinkelacker, Stuttgarter Hofbräu und Rothaus Tannenzäpfle eher Standards angeboten werden, wer die fränkische Bierkultur gewohnt ist oder sich wie die User auf diesem Board eingehender mit Qualitätsbieren beschäftigt, wird die Tannenzäpfle im Wald hängen lassen, wo sie hingehören, und sich das nächste gute Bier aufmachen.

Bewertet am

25% Eine hübsche Aufmachung macht noch lange kein gutes Bier !

Avatar von Blueshawk

- hellgelbe Farbe mit guter, schnell zerfallender Schaumbildung
- geringe Aromen nach Citrus und Brot
- passende Carbonisierung
- im Antrunk ist außer einer leichten Hopfenbitternis nichts enthalten
- im weiteren Verlauf bis zum Abgang ist das Bier einfach nur ein wässriges nichtssagendes Desaster

Bewertet am

77% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von JimiDo

Da habe ich Rothaus Pils und Rothaus Tannenzäpfle zusammen eingekauft. Sie standen ja schön nebeneinander im Getränkeshop um jetzt festzustellen das es das gleiche Bier ist. Das Pils ist in 0,5 l und das Tannenzäpfle in 0,33 l Flaschen erhältlich. Das Tannenzäpfle ist aufwendiger in der Ausstattung, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt. Die Goldfolie und die bunten Etiketten müssen aber auch erst gefallen. Auf mich wirkt es etwas altbacken. Das soll aber keinen Einfluss auf die Bewertung haben.

Das Pils: Mit 5,1 % Alkohol im oberen Bereich für diesen Bierstil. Die Farbe des blank filtrierten Bieres ist hellgelb. Die Schaumkrone schön feinporig und haltbar. Nur wenig sehr feine Kohlensäure perlt im Glas. Der Antrunk ist für ein Pils vollmundig. Es zeigt sich ein leicht süßlicher Malzkörper. Schnell kommen milde Säure und gute Hopfenherbe hinzu. Die Rezenz fällt für meinen Geschmack etwas knapp aus. Der herbe Abgang macht dann Lust auf mehr von dem Bier. Das ist ein leckeres Pils was sich deutlich von den anderen Industriebieren deutlich nach oben absetzt.

Das Tannenzäpfle: Es ist tatsächlich kaum ein Unterschied festzustellen. Vielleicht im Abgang minimal würziger. Das liegt vermutlich an einen anderen MHD und somit an einer anderen Sudnummer.

Bewertet am

66% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von kucki

Etwas heller als die üblichen Pilssorten, verhätnismäßig wenig Kohlensäure im Glas erkennbar, Schaumkrone stabil. Der Geruch ist nicht so herb wie bspw bei Bitburger. Guter Einstieg und guter Körper, im Abgang etwas Bitterkeit und meiner Meinung etwas Säure schmeckbar. Unterscheidet sich doch stark von üblichen Pilssorten, was mir aber sehr gefällt und ich nur empfehlen kann.

Bewertet am

41% Bitterer Abgang

Avatar von Plätzl

Schöne Schaumkrone beim Einschenken, trotzdem eher wenig Kohlensäure, weshalb ein schneller Verzehr zu empfehlen ist, da Gefahr besteht, dass das Bier schnell schal wird.

Bei ungeübten Biereinschenkern ist ein schales Bier garantiert!

Kommen wir zum Einstieg: Er ist schlichtweg nicht bzw. kaum vorhanden, dafür der Körper viel intensiver, was nicht gerade für das Bier spricht. Doch vor dem Abgang wird die Angst groß, eigentlich will man darauf verzichten solch Bittrigkeit zu erfahren. Spuren von Metallgeschmack sind nicht auszuschliessen.

De Facto ist es kein Alltagsbier, noch empfehlenswert. Das Bier wird seinem Ruf leider nicht gerecht.

Bewertet am

88% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Freiberger

Nach langer Zeit mal wieder das bekannte Schwarzwald-Referenzpils.
Wirkt im Glas auffallend hell, mit recht stabilem Schaum und ziemlich viel Kohlensäure, riecht dezent malzig, dabei aber auffallend hopfig und in der Tat irgendwie ätherisch ölig.
Und so offenbart sich auch der Körper des Bieres:
Sehr getreidig-vollmundig, herbfrisch mit einer leichten Süße, wirkt angenehm weich im Antrunk und markant bitterhopfig im lange vorhaltenden Abgang, wenn auch keinesfalls überbetont.
Man könnte es glatt für ein gutes böhmisches Pilsner halten.
Sehr gut komponiert, davon kann man getrost ein paar mehr und sicher zu jedem Anlass trinken.
Vielleicht mein Bier zum Fest, mal sehen...

Bewertet am

66% Herbfrisches aus dem Schwarzwald

Avatar von Schluckspecht

Ein pilstypisches Gelbgold zeigt sich mitsamt einer opulenten, mittelstabilen Schaumkrone. Gekonntes Mittelmaß also...

Es riecht ausgesprochen malzblumig mit einer gehörigen Portion Hopfen im Schlepptau. Das Tannenzäpfle steigt frisch, malzig und süßlich ein. Im etwas süßer werdenden Körper, Erinnerungen an Honig und Karamell werden wach, breitet sich eine gewisse Säure aus, die eher zu einem Hellen als zu einem klassischen Pils passen mag. Der Hopfen bringt fruchtige Noten nach Apfel ein und auch kräuterige, an Menthol erinnernde Noten gesellen sich hinzu. Der Abgang grenzt an diese süß-süffige Geschmacksharmonie etwas kantig und relativ stark bitterhopfig an, leicht metallische Noten kommen zum Vorschein. Würde man es charmanter ausdrücken wollen, so sei von einem herbfrischen Abgang die Rede. Dieser bittere Nachgeschmack tanzt dann noch eine Weile fröhlich mit dem süßen Malz auf der Zunge herum.

Dieses Bier zeigt eigentlich recht anschaulich, dass sich Geschmack auch ändern kann. Ich fand das Tannenzäpfle früher großartig und herausragend im Pils-Einerlei. Und jetzt hätte ich es in einer Blindverkostung sicherlich nicht wiedererkannt. Der aromatische Hopfen macht seine Aufgaben wirklich ausgezeichnet, aber Süße und Bitterkeit fügen sich zu unstimmig aneinander - der große Genuss bleibt aus. Nun meine Frage: Hat sich das Bier oder ich mich verändert?

Bewertet am

81% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Licherpils

dieses pils ist gut harmoniert.der hopfen ist wunderbar zu spüren.nur ganz zart am gaumen im abgang,dieser bleibt aber sehr gut in erinnerung.da passt fast alles.schön herb,aber nicht so wie die biere aus norddeutschland.sehr süffig ist es obendrein.hervorragendes pils.

Bewertet am

81% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von deadparrot

Dieses Bier hat einen gewissen Kultfaktor und vermutlich daher einen gegenüber anderen ähnlich weit verbreiteten Pilsenern einen merklich höheren Preis. Mal sehen, wie es einem kritischen Test standhält. Der Geruch ist balanciert mit einer malzigen Grundlage, aber genauso frischen Hopfennoten. Auf der Zunge ist das Tannenzäpfle frisch, leicht, kräuteraromatisch mit einer bemerkenswerten Mentholnote. Der Körper ist insgesamt schlank, überzeugt aber mit schöner Würze, dichten Aromen, und guter Balance. Im Abgang kommt pilstypisch eine angenehme Bitterkeit zum Tragen, die recht lange nachklingt. Ich habe an diesem Bier wirklich kaum etwas auszusetzen. Auch die von einigen Rezensenten angesprochene metallische Fehlnote kann ich nicht bestätigen. Das Tannenzäpfle ist ein sehr schönes, süffiges, ausgewogenes und rundes Pils.

Bewertet am

54% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Stinknormales Massenbier. Sehr helle Farbe. Frischer und kräuteriger Antrunk. Recht herber aber relativ unaromatischer Abgang. Wohl zu viel Bitterhopfen oder Hopfenextrakt. Viel kann man zu dem Bier nicht sagen.

Bewertet am

73% Kult!

Avatar von LordAltbier

Die Flasche mit samt Etikett ist kult und gefällt mir sehr gut. Das Bier ist ein angenehmes Pils das gut runter geht, der Antrunk ist angenehm Hopfen betont, der Abgang ist leicht malzig. Fazit: Gutes Pils!

Bewertet am

58% Was war das den?

Avatar von Massingasetta

Einen "Tannenzpfle" hast Du noch nicht getrunken? Nun doch. Das Bier sieht wirklich toll aus im Glas. Geruch und Optik ist klasse. Es richt wie ein Pils riechen muss und auch die Schaumkrone sieht klassisch aus. Einstieg/Antrunk sind frisch, leicht süsslich und die Kombination von Malz und einen getreidigen, leicht kräuterischen Geschmack ist gut erkennbar. Aber dann... aus dem nichts kommt im Nachgeschmack eine Bitterkeit und beim ersten Schluck einen extremen metallischen Beigeschmack. Habe ich eben am Flaschenhals etwas Alu mitgenommen? Beim zweiten und dritten Schluck ist es nicht mehr so intensiv, aber es war derart unangenehm - es hat mich schier umgehauen. Was war das den?
Fazit: das Bier mit den Alu Kinnharken - vielleicht bedarf dies nochmal ein Re-Rezension.

Bewertet am

78% Ganz OK

Avatar von Bastus

Hab schon viel schlechtere Pilsener getrunken.Nettes symphatisches Bier.Hat ein bisschen was von nem Export, was nicht negativ anhaftet.Süffig ist es auch. Ich finde jedoch das die Kohlensäure nicht ausreichend present ist und dadurch etwas Frische verloren geht.

Bewertet am

63% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Bier-Klaus

Die Farbe ist goldgelb, blank, der Geruch fruchtig und malzig nach Honig und Mango. Im Antrunk rund und vollmundig, im Mittelteil angenehm rezent, im Nachtrunk leicht hopfig aber viel zu wenig für ein echtes Pils.

Bewertet am

48% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Schmallo

Ein feines prickelndes Pils mit sehr haltbarer Schaumkrone und reichlich Kohlensäure. Der Geruch wirkt leicht säuerlich. Vom Hopfen ist recht wenig zu spüren. Das Pils hat einen sehr milden Geschmack mit leichter süße. Der Abgang etwas bitterer und kaum Süffigkeit ist zu merken. Alles in allem Geschmacklich trotz 5.1 Alk Gehalt ein recht flaches Bier.

Bewertet am

70% MHD 29.11.13

Avatar von Weinnase

"klares", helles Gelb - nicht ganz klar(!?); kurz vorhandene nette Schaumkrone;
eher dumpfe, getreidige Nase; riecht nach Mälzerei; unklare Aromen;
frischer, rassiger Ansatz; recht gehaltvoll, würzig, malzbetont, geradezu wuchtiges Pils; die Frucht klarer und reintöniger als im Duft; herbwürzig, bitter erst im Nachhall. Eher schon ein "Zapfen" als ein "Zäpfle".

Bewertet am

56% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Mariendorfer

Habe vor Jahren am Bodensee das letzte Mal ein Tannenzäpfle getrunken, dort findet man das einheimische Pils ja an jeder Ecke und in jedem Restaurant. Für eine Bewertung reichte die Erinnerung aber definitiv nicht mehr aus. Daher habe ich heute im Supermarkt mal wieder eins mitgenommen und vorhin zum Sonnenuntergang auf Balkonien schön gekühlt ins Glas gegossen. Das Lob vorweg: Die Farbe sah stark aus, Apfelsaftgelb trifft es wohl am ehesten, zudem ist beim Eingießen eine schöne Blume entstanden, der erste Eindruck stimmte also. Der geschmackliche Einstieg dagegen enttäuschte etwas, das Bier schmeckt recht sauer und bitter, erst nach mehreren Schlücken konnte ich mich an das Aroma gewöhnen. Die Entscheidung, nur eine Flasche zu kaufen, war jedoch die richtige. So richtig mein Geschmack trifft das Bier nicht, auch wenn es am Ende einigermaßen herunterging.

Bewertet am

68% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Robb

Als Baden-Württemberger sicherlich eines der Standardbiere zu dem man gerne greift wenn man auf Festen, Parties oder im Lokal Lust auf ein Pils hat. Inzwischen flächendeckend erhältlich und schon lange, lange kein Geheimtipp mehr...

Im Vergleich zu anderen Bieren etwas blasser, ausgewogene Säure und eine für mich sehr leckere Malz- und Hopfennote. Das Bittere des Hopfens führt oftmals dazu, dass das "Zäpfle" von Biertrinkern die Becks und ähnliche Massenbiere gewohnt sind nicht so gerne bzw. nur in kleinen Mengen getrunken wird. Gerade das malzige und hopfenbittere Aroma steht aber für das "Zäpfle" und macht es für mich zu einem rundum gelungenen Standardpils.

Bewertet am

59% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Ernesto

War früher ja mal ein Insidertipp wenn man in BaWü unterwegs war. Und wie so viele Insidertipps die dann doch jeder kennt ist es einfach nur ein durchschnittliches Massenprodukt. Nicht wirklich spektakulär, aber trinkbar.

Bewertet am

59% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von lepton

Dieses Bier aus dem Schwarzwald ist mittlerweile auch in Wien in manchem Szene-Lokal erhältlicht - wohl der großen Minderheit an Deutschen in Wien geschuldet. Meine Flasche habe ich aber als Mitbringsel direkt aus BW bekommen. Ich kannte dieses Bier schon in Prä-Bier-Index Zeiten und fand es damals schon ok, aber nicht mehr. Es blieb dabei. DIe Farbe ist wirklich blass, aber ok, ein Pils halt. Der Geschmack ist geprägt von zwei Komponenten: Malzigkeit und Hopfenbittere. Der Geruch ist hefig-ungut, nicht wirklich durstanregend. Ich bin aber auch kein dezidierter Pilstrinker, vielleicht auch ein Grund wieso es mir nicht so schmeckt. Aber besser als deutsches Massenbier à la Becks auf jeden Fall.

Bewertet am

68% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Crafter

Eine schönes herbes Bier mit einen süßlichen Note die an Märzen erinnert.

Bewertet am

65% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von woerdey

Die Farbe ist leider viel zu blass geraten und der Schaum fällt etwas zu grobporig aus. Auch der getreidige Antrunk kann nicht wirklich überzeugen. Der Abgang mit seinen kräuterartigen und floralen Hopfennoten kann sich hingegen sehen lassen.

Insgesamt ein solides Bier.

Bewertet am

79% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von ren1529

Schön malzig

Bewertet am

75% Rezension zum Rothaus Pils Tannen Zäpfle

Avatar von Felix

Das Rothaus Pils genießt ja unter Amateur-Bierverkostern einen hohen Stellenwert unter den Pilsenern, deswegen fand ich es um so interessanter, es mir ein weiteres Mal anzusehen und mal noch etwas schärfer zu beobachten.
Im Glas entfaltet das Bier eine relativ kleine, weiße Schaumkrone, die etwas zu grobporig ist. Es ist farblich als gelbgold zu beschreiben, deutlich hell, jedoch noch nicht mit Stroh vergleichbar, es ist nicht ganz klar, ich würde aber auch nicht trüb nennen. irgendwo ist es milchig, ein sehr hübsches Bild wie ich finde. Unablässig bahnen sich da Kohlensäurebläschen ihren Weg nach oben.
Den Geruch finde ich besonders verlockend. Es ist ein wirklich recht intensiver Hopfengeruch, der auch völlig echt riecht. Darüberhinaus riecht es noch etwas voller und malziger als das Durchschnittspils mit einem sehr zitronigen Hauch. Ein wirklich edler Geruch.
Ich koste also den ersten Schluck: Ein sehr malziges Pils, bei dem man sich nicht mehr ganz so sicher ist, wo denn nun der Schwerpunkt liegt. Das stört hier aber überhaupt nicht, man hat sogar das Gefühl in bezug auf das Aroma bereichert zu werden. Im Antrunk ist es wirklich erstaunlich sanft und malzig, das gibt ihm einen überdurchschnittlichen Körper, Das geht dann am Gaumen in die Hopfenbittere über, wobei auch hier noch das Malz betont vorhanden ist. Man ist sich nicht sicher wo hier der Schwerpunkt liegt. Erfrischend ist es für ein Pilsener etwas weniger, dafür zeichnet es sich aber eben durch einen sehr gelungen Körper aus. Wer es mag und auf diese Aspekte des Pilseners verzichten möchte im Gegenzug zu einem Hauch von einem Dunklem Lager, der wird dieses Bier lieben. Es ist außerdem sehr fruchtig, die Zitrone kommt hier nicht mehr so gut heraus, doch ein Wink von spritziger Orange oder ähnlichem lässt sich denke ich wenig leugnen.
Für meinen Geschmack mangelt es hier ein wenig an Kohlensäure, es wirkt dadurch etwas zu fest für ein Pils.
Der einzig wirkliche Kritikpunkt wäre mich aber vor allem, dass der Malzgeschmack im Nachtrunk den Hopfen zu sehr vertreibt, dadurch die Bitterkeit nicht recht weiß wo sie hin soll und wo sie herkommt (was letztendlich zu einer Aromahopfenassoziation führt!!) und das Malz dann irgendwie an Alkohol erinnert. Es ist natürlich recht unwahrscheinlich, dass ein Pils von 5,1% nach Alkohol schmeckt, ich empfinde den Malzgeschmack jedoch ähnlich und auf diese Weise wird dem Rothaus sein dichter Körper im Nachtrunk irgendwo zum Verhängnis.
Wobei ich letztendlich damit schließen möchte, dass das wirklich ein sehr gelungenes, besonderes Pils ist, das sich jeder einmal zu Gemüte führen sollte. Man erweitert seinen Pilshorizont.

Bewertet am