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Beer like star Rossdorfer Urbräu

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#16951

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
71% Avatar von Hobbytester
64% Avatar von Hirsch
63% Avatar von Bier-Klaus

64% Muss man mögen

Avatar von Hirsch

Ach, mit diesen „Ur-“-Bezeichnungen habe ich schon meine liebe Not. Ich denke da an Mammuts und Wisente, die über die Mainsteppen rasen, aber nicht an Bier. Und wenn das Roßdorfer Urbräu auch noch in so einer extravaganten Bügelflasche daherkommt, stimmt mich das auch nicht gewogener, schon wegen der Leergut-Rückgabe nur in ausgewählten Läden... Schließlich war das Roßdorfer Pils auch in einer hundsgewöhnlichen Europulle wirklich nicht schlecht, ganz ohne Pipapo... Na, mal sehen, ob mich die Verkostung ein bisschen milder stimmt:

Schaum: schön wattig, relativ haltbar
Farbe: strohgelb, naturtrüb
Geruch: hefig, ganz leicht moosig und so ein bisschen nach dem Gärgeruch vom guten alten Sauerkrautfass im Keller

Geschmack:
Der Antrunk ist zunächst von der Hefe geprägt. Die einfach hefig schmeckt. Dann kommt ein Malzgeschmack, den ich mit Honig, Vanille und Weißbrot assoziieren würde. Dazu eine recht betonte Säure.
Körper: mittel
Rezenz: recht feinperlig-lebendig; eher auf der frisch-zwickeligen Seite angesiedelt
Nachtrunk: Heuartiger Hopfen; erst auf die letzten Schlücke kommt eine länger anhaltende Bittere durch das Hefe-CO²-Dickicht.

Kommentar: Für ein urzeitliches Bier ist es mir fast zu gefällig. Statt einen auf die Mammutstoßzähne zu nehmen, schmeicheln gewisse Zwickelnoten, interessante Landbier-Anklänge und viel Hefe. Das Saure allerdings empfindet meine Mundflora am Schluss fast als ein wenig heftig. Und es ist mir fast zu viel Kohlensäure. Aber ich bin halt Franke...

Bewertet am

71% Frankens Biere XIX

Avatar von Hobbytester

Dieses Bier riecht recht hopfig und malzig. Der Antrunk ist leicht sauer, verrät aber noch nicht sehr viel vom Geschmack. Im Abgang zeigt sich die Qualität des Bieres. Der Braumeister versteht es, selbst einem Lager einen besonderen Charakter zu verleihen, das steht für hohe Braukunst! Die saure und leicht bittere Anmutung macht das Urbräu recht eigen und das ist kein Nachteil. Hopfen- und Malznoten sind gut aufeinander abgestimmt, das Bier verfügt über eine besonders ausgeprägte Hopfenbetonung, das sprengt schon ein wenig die Grenzen eines Lagers. Daraus resultiert eine gute Würznote, die zum hastigen Trinken geradezu einlädt. Ich kann an diesem Geschmacksarrangement nichts Schlechtes finden. Goldgelbe Farbe trifft auf mittelmäßig lang bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig und unkompliziert. Die Bitterkeit steht hier in angenehmer Relation zur Hopfung. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Wahre Qualität bewährt sich im Kleinen, Unspektakulären. Diese lehrreiche Erkenntnis vermittelt das Rossdorfer Urbräu aufs Neue. Deshalb würde ich einmal anregen, nicht immer nach IPAs und anderen hopfengestopfen Bieren Ausschau zu halten. Das Gute liegt oft so nahe und man sollte auch einmal für traditionelle Ansätze eine Lanze brechen!

P.S.: Liebe Redaktion, wie wäre es denn einmal mit einem traditionellen Bier des Monats? Warum nicht einmal ein Exportbier, ein Helles, ein Weißbier oder ein stinknormales Pils? Es gibt auf diesem Felde noch so viel Interessantes zu entdecken! Schaut man auf Eure Biere des Monats vor längerer Zeit, ist diese Tendenz etwas deutlicher. Meiner Meinung nach wird es Zeit, sich ein wenig vom Craftbeer-Hype zu lösen, egal ob in der Anerkennung deutscher IPAs, Stouts usw. oder in der regelmäßigen Wiederholung des Lobes für amerikanische Microbreweries, und das jedoch nicht deshalb, weil der Trend schlechte Biere hervorgebracht hätte. In vielen Fällen bin ich ja auch sehr angetan und ich gehe auch gerne in Kneipen, die hierzu einen guten Beitrag leisten. IPAs auf allen Fahnen versperren nur ein wenig die Sicht auf andere brautechnische Wohltaten, die die Bierkultur in deutschen Regionen viel maßgeblicher geprägt haben. Ich halte nichts von der Vorstellung, dass vor den ersten deutschen Ales findiger Kleinstbrauer nur die großen Konzerne fades Bier, das hier gerne als Fernsehbier bezeichnet wird - diese Bezeichnung halte ich für erläuterungsbedürftig -, gebraut haben. Ich übertreibe jetzt ein wenig, werde ein wenig klischeehaft und polemisch, das tue ich bewusst, man möge hier die Argumentationsrichtung erkennen. Vielleicht habe ich hiermit eine Diskussion angeregt, man darf mir gerne widersprechen!

Bewertet am

63% Rezension zum Rossdorfer Urbräu

Avatar von Bier-Klaus

Steinkrug, deshalb keine Farbbestimmung. Antrunk hopfig schlank am Gaumen. Im Nachtrunk lang anhaltende Hopfennoten, die von einem leicht süßlichen Malzkörper begleitet werden.

Bewertet am