Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Rodenbach Vintage Limited Edition 2009

  • Typ Obergärig, Red Ale
  • Alkohol
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#10313

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
66%
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
66% Avatar von MichaelF

66% Rezension zum Rodenbach Vintage Limited Edition 2009

Avatar von MichaelF

Es war ein netter Abend in meinem Stammlokal in Wien. Wie so oft musste ich in der langen, langen Liste an belgischen Bieren das nächste Bier des Abends suchen. Eines, das ich noch nicht kannte, ist mir ins Auge gestochen: Rodenbach Vintage Limited Edition 2009 für stolze 14,50 Euro per 0,75l Flasche. Nach einer kleinen Recherche stelle ich fest, dass nur einige tausend Flaschen gebraut wurden, von denen wiederum einige in die Vereinigten Staaten gelangten und die restlichen nach Belgien wanderten. Wie diese 2009 limitiert eingebraute Flasche 2013 auf meinen Tisch nach Wien kommt, ist ein wenig abenteuerlich. Ein limitiertes Bier, an das ich so schnell nicht mehr kommen würde, also habe ich es mir gegönnt. Mit einer dunklen rötlichen Farbe fließt es ins eigens dafür vorgesehen Glas (noch ein immenser Pluspunkt meines Stammlokals) und riecht süßlich; vorneweg meine ich Herzkirschen zu riechen und eine ganz, ganz leichte Malzsüße. Schon im Geruch kommt jener Duft hervor, den man nachher auch im Bier (in meinen Augen penetrant) schmecken wird: Essig. Der Geruch war für mich etwas ungewöhnlich, aber dennoch stimmig und irgendwie passend zu einem limitierten Bier. Geschmacklich hatte ich arge Probleme, mich mit dem Vintage Limited 2009 anzufreunden. Es schmeckt nach so vielem. Nach sauren Kirschen (mir hätten süßere Kirschen besser gefallen). Nach Apfelwein. Nach Essig. Irgendwie werden in mir noch dazu Assoziationen an ein Salatdressing geweckt. Dazu kommt wie im Geruch eine schwach ausgeprägte Malzigkeit, bei der ich mir nicht vorstellen kann, wie sie gegen diese Essigschärfe ankämpfen soll. Im Abgang wird es trockener und klingt mit Essignoten aus, gegen die das Malz verbissen ankämpfen will. Keine Frage, es ist ein Bier, dass seine Linie klar durchzieht. Mit den Aromen, die einem mitunter den ganzen Mund zusammenziehen lassen, muss man sich anfreunden. Und wie ein unregelmäßiger Biertrinker dieses absolut nicht nach Mainstream schmeckende Bier bewertet, möchte ich lieber gar nicht denken. Ich bin nicht so recht damit klargekommen, einerseits wegen des Preises und andererseits, weil ich Essig lieber in meinen lecker schmeckenden Salat kippe.

Bewertet am