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Beer like star Riegele Aechtes Dunkel

  • Typ Untergärig, Dunkles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 13.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 13 Bewertungen und 6 Rezensionen

#1100

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 13 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
83% Avatar von Robert
80% Avatar von gerdez
78% Avatar von JimiDo
78% Avatar von Dirk
76% Avatar von Florian
76% Avatar von mysland
76% Avatar von LordAltbier
75% Avatar von Puck
75% Avatar von Harrynator
73% Avatar von Chris
68% Avatar von Felix
68% Avatar von HansJ.
63% Avatar von Bier-Klaus

78% Rezension zum Riegele Aechtes Dunkel

Avatar von JimiDo

Ich will mal glauben das es sich bei dieser Bierspezialität um ein altes, aufwendiges Brauverfahren handelt, obwohl ich meine, Riegele braucht gar nicht so auf den Putz zu hauen. Die Produkte die ich bis jetzt von Riegele verkostet habe sind alle von hoher Qualität und sprechen für sich. Das Aechte Dunkle hat eine glanzfeine, mittelbraune Farbe. Bedeckt wird es von einer schmalen, kompakten Schaumhaube. Ein malziger Duft strömt in die Nase. Der Antrunk ist schön malzig, nur etwas röstig und mild kräuterig. Süße und Säure geben sich die Waage und sorgen für ein harmonisches Mundgefühl. Der würzige Abgang hält lange an und erzeugt Durst auf mehr von dem feinen Stoff. Vom Hopfen ist wenig zu schmecken. Alles in allem ein leckeres, rundes Dunkles was ich gut weiterempfehlen kann!

Bewertet am

63% Rezension zum Riegele Aechtes Dunkel

Avatar von Bier-Klaus

Das rotbraune blanke Bier hat eine große feinporige Blume. Mittel vollmundig und angenehm rezent gestaltet sich der Einstieg. Der Malzkörper meldet sich mit süßen Aromen, ergänzt von ganz dezent bitteren Dunkelmalz-Aromen. Im Gegensatz zum Dachsenfranz Dunkel überwiegt hier das süße Malz. Verwundert auch nicht, wenn man aus 13,3° Plato nur 4,9% ABV holt, dann muss eine ordentliche Restsüße im Bier verbleiben. Vielleicht soll das Aechte eine Anspielung auf die niedrigen Endvergärungsgrade früherer Biere sein. Im Nachtrunk nur ganz leicht röstig, wenig gehopft und leicht säuerlich. Das Dunkle trifft nicht meinen Geschmack.

Bewertet am

75% Rezension zum Riegele Aechtes Dunkel

Avatar von Puck

In die Nase steigen feine Malznoten und eine schöne rotbraune Farbe erfreut das Auge. Dezent malzig mit einer feinen Säure, wodurch das ganz auch nicht zu süß wird. Der Körper ausgewogen harmonisch mit eine leichten Rezenz. Und auch im Abgang merkt man das Riegele die Braukunst durchweg beherrscht, wobei mir der Abgang etwas zu schwach und kurz ausfällt. Insgesamt dennoch ein wirklich gutes Dunkles aus Augsburg.

Bewertet am

76% Geht fit!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und hat eine leicht saure Note, sowie eine sehr feine Malz-Süße im Hintergrund. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk. Der Abgang ist ein wenig hopfig-spritzig aber auch recht cremig-malzig mit einer sehr feinen Süße im Hintergrund. Fazit: Anständiges und süffiges Bier. Kann man gut trinken, etwas besonderes ist es nicht aber schmecken tut es auf jeden Fall!

Bewertet am

73% Rezension zum Riegele Aechtes Dunkel

Avatar von Chris

Ein dunkelrotes Bier mit einer feincremigen und recht stabilen Schaumkrone. Im Geschmack malzaromatisch, würzig und vollmundig. Der Antrunk ist röstmalzaromatisch und würzeartig. Der Körper ist weich und harmonisch. Eine herbzarte Bitternote begleitet einen in den malzigen und lang anhltenden Abgang. Aecht gut!

Bewertet am

68% Rezension zum Riegele Aechtes Dunkel

Avatar von Felix

Das Dunkle aus Augsburg ist gar nicht so dunkel, wie man erwarten könnte. Eher kirschsaftrot liegt es im Glas, die Schaumbildung ist äußerst fein und cremig, macht einen mittelstarken, aber gut gemachten Eindruck. Ein schönes Aussehen.

Der Geruch gibt Malznoten auf mehreren Ebenen her. Zuerst fällt die Uneindeutigkeit auf, die diese Malze an den Tag legen. Einerseits sind sie vordergründig süßlich mit sirupigen Nuancen, zugleich kommt am Rande noch merkliche Röstigkeit nach Kakaobohnen durch, wandert aber noch längst nicht in Richtung Kaffee. Und zugleich wird alles von einer hopfig-seifigen Dunkelfrucht begleitet. Das Bier prägt säuerlich-süße, düstere Noten nach eingelegten Kirschen und Pflaumen aus, etwas würzig sogar. Dahinter steht eine sahnige Erdnussnote.
Ein insgesamt bekömmlicher, vielseitiger Duft, der mir sehr gut gefällt, weil er nicht zu dick aufträgt und aus wenig eine ganze Menge macht.

Im Mund zeigt sich erstaunliche Hefigkeit mit starker Dichte. Das Bier mutet an wie eine säuerliche Kaffeesahnecreme. Die Vielseitigkeit der Malze bleibt dabei leider auf der Strecke, dafür zeigt das Dunkle schöne, herb-süße Noten nach Kakao und Kaffeesahne sowie deutlichem Hopfen, alles in eine weiche Cremigkeit eingebunden, die mir zwar gefällt, leider aber genauso Grund dafür ist, dass die Komplexität leidet.

Der Körper ist mittelschwer. Die Süße macht ihn stärker als er eigentlich ist, auch die ungewöhnlich dichte Textur, das weiche Mundgefühl, das an ein Weizenbier erinnert, geben mir ein bisschen zu sehr an und erdrücken leider die Kohlensäure, deren Lebenserwartung verschwindend gering ausfällt. So schön ich die Textur auch finde, selten hatte ich Dunkle im Glas, die so rasch schal geworden sind. Das ist ärgerlich!

Der Nachtrunk positioniert hopfige Bitterkeit und entspannende Trockenheit neben der angenehm süß-säuerlichen, dunklen Pflaume/Kirsche. Eine wirklich gefällige Verbindung, die dem Bier die Oberflächlichkeit nimmt (es hat eben doch nicht nur Süße auf Lager) und zugleich einen wechselseitigen Kontext, ein Geben und Nehmen von Süße, Säure, Herbe, Trockenheit und Frische erstellt.
Ein schöner Abgang.

Das Dunkle von Riegele lässt mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Ich habe mich so sehr über diese feinfühlige, komplexe Duftkomposition gefreut. Wie hier dunkle, würzige Früchte mit Sirupsüße und Kakaoherbe verbunden werden, wie auf so feinem Niveau ein nuanciertes Gerüst aus unterschiedlichsten Malznoten erstellt wird, das nur am Rande mit Hopfen versehen ist, das hat mir hervorragend gefallen. Vielschichtige Aromen, die von Süßkirschen und Gewürzpflaumen, über Kakaobohnen und Erdnüsse reichen, sind hier wunderbar zart eingebracht.
Doch der Einstieg kann diese Zartheit leider nicht transportieren. Geradezu plump und grob geht die Textur mit der zerbrechlichen Aromakonstruktion um, dichte Hefe und reiche Fülle können die Noten nicht angemessen übertragen und verfallen ins säuerliche Chaos. Der Körper an sich ist eigentlich auch schön gemacht, aber meiner Empfindung nach nicht passgenau an den Einstieg angesetzt. Er ist von völlig anderem Schlag.
Der Nachtrunk schafft es dann wieder, die Feinheiten des Duftes aufzugreifen und die Überreste zu retten. Er kann sich die Früchte und die Hopfentrockenheit schnappen und führt sie gekonnt zusammen. Süße und Bittere werden hierbei mit einer prickligen Frucht gekreuzt und können überzeugen. Sogar eine letzte Karamellsüße scheint ganz zum Schluss durch und lässt das Trinkerlebnis süß und verspielt ausklingen.
So verhält sich das Dunkle von Riegele ein bisschen chaotisch und doch wie von Könnerhand. In diesem Bier ist so vieles enthalten, auf das sich achten ließe, man darf sich nicht von seiner eigenwilligen Konzeption durcheinander bringen lassen.
Ich jedenfalls finde das Bier lecker und möchte vor allem seine gelungene Zartheit hervorheben, die mit viel Komplexität einhergeht. Leider schafft es die Konstruktion letztlich nicht, alles aus sich herauszuholen und scheitert teilweise an der Umsetzung. Im Duft noch genial, ist der restliche Einstieg nicht mehr konform, Textur und Rezenz können nicht anschließen und der Abgang schafft es erstaunlich und unvorhergesehen wie auch fantastisch, das Notwendige zu retten.
Ein Bier für den anspruchsvollen Genießer. Vielleicht aber nicht für den "zu" anspruchsvollen, dem nämlich wird doch das eine oder andere Zusammenhangslose auffallen.

Bewertet am