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Beer like star Riedenburger Ur-Helles

  • Typ
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 7 Rezensionen

#6344

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
74% Avatar von Felix
70% Avatar von mysland
68% Avatar von Chris
65% Avatar von WeinArte
63% Avatar von JimiDo
58% Avatar von tonne
53% Avatar von Bier-Klaus
53% Avatar von Hobbytester

63% Rezension zum Riedenburger Ur-Helles

Avatar von JimiDo

Heute habe ich wieder ein Biobier aus dem Riedenburger Brauhaus zur Verkostung. Es ergießt sich aus einer 0,5l NRW Flasche hellgelb und recht trüb ins Glas. Der Schaum ist eher grob und mäßig haltbar. Es riecht frisch, getreidig und nach Hefe. Der Antrunk beginnt malzig und etwas säuerlich. Bevor sich der angenehm herbe Aromahopfen einfügt, zeigt sich auch noch eine milde Malzsüße im Hintergrund. Im Abgang wieder leichter Hefegeschmack begleitet von feinherben Hopfen. Insgesamt zeigt sich ein gutes Mundgefühl. Vor allem die gut eingebundene Kohlensäure ermuntert zum weiter trinken. Ich muss sagen dass, es von allen bisher verkosteten Biobieren, nun ja, viele waren es noch nicht, das beste Bier ist. Das ist natürlich etwas wenig bei den doch eher hochpreisigen Biobieren.

Bewertet am

58% Rezension zum Riedenburger Ur-Helles

Avatar von tonne

Leicht trüb, helle Farbe, gemischtporier weißer Schaum, nicht sehr stabil.
Geruch sehr malzig, süßlich, dahinter grasig, irgendwie auch etwas holzig.
Einstieg dünn, dann kommt etwas Malzigkeit, die sich steigert, aber nix besonderes. Es endet dann wieder, wie es begann: recht dünn. Die Malzigkeit bleibt noch etwas bestehen, begleitet von etwas Säure. Hopfen, der im Einstieg noch anklingt, sucht man hier vergebens. Ein kurzes Vergnügen.
Kohlensäure ist okay, könnte für meinen Geschmack aber stärker sein.
Insgesamt kein besonders einprägsames Bier. Schlecht ist es aber nicht. Kann man gut trinken.

Bewertet am

53% Rezension zum Riedenburger Ur-Helles

Avatar von Bier-Klaus

Das Helle hat eine hellgelbe und sehr trübe Farbe mit sehr vielen Schwebeteilchen drin, das sieht nicht sehr appetitlich aus.
Die Blume ist fein aber minimal.

Der Antrunk beginnt sehr schlank, die Textur ist sehr breit, sämig und wenig rezent.
Direkt auf den schlanken Antrunk folgt eine geringe Hopfenbittere und ein leicht säuerlicher Abgang.

Da ist nichts Umwerfendes dabei, von den Riedenburgern bin ich eigentlich viel Besseres gewohnt.

Bewertet am

74% Rezension zum Riedenburger Ur-Helles

Avatar von Felix

Sehr viel Kohlensäure, eher grobporige Blume, auf helltrübem Sud.

Der Geruch gibt ein ausgewogenes Verhältnis von kernigem Getreide, erfrischendem Hopfen und süßer Hefe ab. Das Malz ist eher pikant und der Hopfen merklich seifig und eher schlank-erfrischend, aber noch nicht zitral. Klarer Einfluss von Aromahopfensorten (könnten sehr gut Tettnanger sein). Die Hefe ist darin schon ein wenig zu deutlich mit ihrer kaugummiähnlichen Note, gibt aber ebenso eine interessante Kombination ab. Etwas Gewürziges schimmert durch die Seifigkeit.

Aromatisch überträgt sich der Duft sehr gekonnt in den Mund. Zuerst dominiert die süße Hefe, doch in rasanter Geschwindigkeit kommt Hopfenbittere und schließlich ein Schub pfeffriger Getreidenoten hinzu und das Bier wird von Kernigkeit übernommen. Diese Malze sind es, die das Bier knapp am Pilsener-Stil vorbeiführen und es doch zu einem Hellen machen.

Der Körper ist relativ leicht, er scheint eher an ein hopfendominantes Bier angepasst zu sein. Sehr erfrischend agiert die Kohlensäure. Das Bier ist deutlich perlig und zart gehalten, hat aber dafür sehr viel aromatische Strenge zu verbuchen. Diese bewusste Leichtigkeit gefällt mir. Eine gewisse Unsicherheit ist aber dennoch an dieser Stelle enthalten.

Im Abgang zeigt sich die starke Aromahopfennote erneut mit einer schlanken Weichheit. Sehr frisch und fruchtig, doch ebensowenig zitral wie exotisch. Eher in Richtung Pfirsich oder Melone tendiert dieser seifige Hopfen, der außerdem eine grasige Bittere abgibt. Verbunden mit der kräftigen Würze des Malzes entsteht ein kräftiger Eindruck auf zarten Beinchen. Bemerkenswerte - doch nicht starke - Bitterkeit für ein Helles.

Das Ur-Helle aus Riedenburg ist zwar nicht vollkommen perfekt, aber insgesamt ein sehr erfrischendes, gutes Untergäriges. Ich bin mit dem allermeisten vollkommen zufrieden, und einiges gefällt mir sogar bemerkenswert gut, sodass ich eigentlich von einem Lob zum nächsten zu gehen habe.
Zuallererst der Hopfen: Hier ist merklich hochwertiger Aromahopfen verwendet worden. Er zeigt sich nicht blumig, aber auch nicht zitral. Seine helle Fruchtigkeit gibt Noten zwischen Melone, Pfirsich und Gras ab. Damit entsteht eine aromatische Frische und eine nachdrückliche Leichtigkeit.
Die Malze sind nicht bemerkenswert füllig, aber von aromatischer Qualität. Kernige und würzige Strenge wird hier hereingebracht, trotzdem bleiben reine Malznoten vordergründig.
Die Hefe ist ebenso besonders in diesem Sud, weil sie zwar einerseits eine deutliche esterige Süße abgibt, sie aber andererseits auch das Bier in die Breite gehen lässt. Ihr Aroma empfinde ich als nicht so schön, doch es ist auch längst nicht übermäßig, sondern gelungen abgeschmeckt, sodass ich auch hier eher zustimme, als ablehne.
Das Ur-Helle des Riedenburger Brauhauses ist alles in allem ein meiner Ansicht nach ziemlich gelungenes Bier, das sich in die Reihe seiner Kollegen qualitativ und auch charakterlich einzuordnen weiß. Durchaus vergleichbar ist es mit dem Ur-Weizen und dem historischen Emmerbier. Ich mag das maßvolle Herangehen dieser Biere sehr und finde, dass die guten Zutaten aus biologischem Anbau bei ihnen klarmachen, dass jene nicht nur Mode sind.

Bewertet am

68% Rezension zum Riedenburger Ur-Helles

Avatar von Chris

Ein orangefarbenes, naturtrübes Bier mit einer feinperligen Schaumkrone. Im Geschmack malzaromatisch und karamellig. Der Antrunk ist leicht und angenehm. Der Körper ist weich und gut balanciert. Eine ganz zarte Bitternote begleitet einen in den süßlichen, leicht malzigen Abgang. Insgesamt nicht schlecht, aber es könnte etwas mehr Charakter vertragen!

Bewertet am

53% Ein sanftes Biobier

Avatar von Hobbytester

Das naturtrübe Helle riecht hefig, und leicht malzig, der Antrunk gestaltet sich ähnlich. Im Abgang werden die malzigen Noten intensiver und verdichten sich zu etwas sehr Getreidigem und leicht Brotigem. Lange währt dieses Vergnügen aber nicht. Das samtige und weiche Mundgefühl gefällt mir sehr gut. In aromatischer Hinsicht werden allerdings keine sehr auffälligen Impulse gesetzt. Es scheint mir fast schon so eine Art Biobierkonsens zu geben, wonach helle Biere immer sehr getreidig und malzbetont ausfallen. Das ist vergleichbar mit dem Herrmannsdorfer Schweinsbräu, das ja auch in dieser Brauerei gebraut wird. An und für sich schön und gut, nur der Hopfenimpuls fehlt mir hier geschmacklich schon sehr! Trübgelbe Farbe trifft auf lang anhaltenden Schaum. Das Bier ist einigermaßen süffig. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Das Bier ist grundsolide, aber Anlass zu großen Gefühlsregungen bietet es nicht. Dafür ist die Hopfung einfach zu zurückhaltend.

Bewertet am

65% Rezension zum Riedenburger Ur-Helles

Avatar von WeinArte

Das Ur-Helle des Riedenbruger Brauhauses ist ein süffiges und frisches Bier. An der Nase zeigen sich dezente, aber doch angenehme Aromen, die sich auch am Gaumen wieder finden. Der Körper ist etwas dünn, dennoch harmonisch, obwohl er ohne die Hopfenbittere auskommen muss. Der Abgang wirkt dadurch etwas schnell schwindend und bleibt kaum in Erinnerung. Alles in allem ein sehr unauffälliges Bier, das man aber durchaus trinken kann.

Bewertet am