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Beer like star Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

  • Typ Obergärig, Emmerbier
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 57% von 100% basierend auf 20 Bewertungen und 13 Rezensionen

#602

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 20 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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35%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
79% Avatar von Bier-Klaus
78% Avatar von Ickes
73% Avatar von Hobbytester
73% Avatar von madscientist79
73% Avatar von LordAltbier
69% Avatar von Felix
67% Avatar von Massingasetta
66% Avatar von Chris
65% Avatar von Daniel McSherman
64% Avatar von ren1529
61% Avatar von deadparrot
55% Avatar von remus456
52% Avatar von Bert
47% Avatar von gerdez
47% Avatar von Tarfeqz
44% Avatar von Florian
35% Avatar von WeinArte
35% Avatar von Robb
35% Avatar von Robert
26% Avatar von Dirk

35% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Früher wurden auch andere Getreide vergoren, bevor Hopfen und Malz den Titel der exklusiven Bierzutaten für sich beanspruchten. Emmer ist eine dieser Alternativen. Man kann allerdings nur hoffen, dass es auch bessere Emmerprodukte gab und gibt, denn sonst kann man sich nur schwer vorstellen, warum man so etwas trinken sollte.

Schon die Farbe des Emmerbiers zeigt sich eher unappetitlich trüb. Es riecht hefig und herb mit Anklängen von Zitrone. Den Einstieg bestimmen süßliche Malznoten mit sehr leichten Kaffeearomen, die jedoch daherkommen, als tränke man lauwarmen Kaffee mit zu viel Milch. Auch werden seichte Bitternoten erst durch das „Spülen“ der Zunge mit dem Bier hervorgelockt. Ansonsten weist dieses Emmerbier einen sehr schwachen und wässrigen Körper auf, wodurch es sich zwar gut „nebenbei wegtrinkt“, ansonsten aber keinerlei Reize zu bieten hat.

Bewertet am

65% Rezension zum Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

Avatar von Daniel McSherman

nussbraun trüb mit weißem schaum.
Aromen: malzig, leicht geröstet, etwas Milchschokolade, leicht säuerlich und recht süß. Wenig Hopfen, etwas herb und gut süffig.
Das Emmer gibt dem Bier eine ganz eigene interessante Note. Durchaus eine lohnende Abwechslung.

Bewertet am

78% Historisch..... und gut!

Avatar von Ickes

Ein historisches Emmer Bier und dann noch Bio, dass muss ich doch mal probiert haben. Und ich muss sagen mir schmeckt es! Es hat eine bräunliche Farbe und riecht nach Röstaromen. Der Körper ist ein wenig fad, aber der Einstig und der Abgang gefallen mir. Ich bin froh dieses Bier heute probiert zu haben!

Bewertet am

67% Emmerbier von Riedenburg

Avatar von Massingasetta

Ein naturtrübes Bier aus Bayern mit Emmermalz gebraut. Es ist ein wie ein Kellerbier anmutendes Bier das recht würzig daher kommt. Einsteig und Körper sind würzig und süffig zugleich. Dieses Bier hat historischen Charakter, sieht gut aus und läd ein in einer besinnlichen Stunde getrunken zu werden.

Bewertet am

61% In einer eigenen Liga

Avatar von deadparrot

Emmer, verrät mir Wikipedia, ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten und wurde vermutlich schon in der Antike im Nahen Osten zum Bierbrauen verwendet. Auf welche Rezeptur genau man sich bei der Zubereitung dieses "historischen" Gebräus beruft, verrät die Brauerei allerdings nicht. Wie dem auch sei: Das Bier liegt kastanienbraun und hefetrüb im Glas und verströmt einen satt malzigen, süßlichen und auch fruchtigen Geruch, der mich ein wenig an reife Erdbeeren denken lässt.

Der Antrunk ist überwiegend getreidig, auffallend ist der geringe Gehalt an Kohlensäure. Eine leichte Säure macht sich im Körper breit, der ansonsten überwiegend süß und diffus fruchtig ist, auch ein etwas milchschokoladiges Aroma bereithält, davon abgesehen aber enttäuschend wässrig wird. Das Mundgefühl ist zwar durchaus angenehm und die Textur des Bieres, das sehr geschmeidig daherkommt, gut gelungen, aber die Aromen können einfach nicht mithalten.

Im Abgang setzt sich das Bier sauer und wenig angenehm am Gaumen fest, das fühlt sich nicht schön an. Geschmacklich dürfte es hier für meinen Geschmack ruhig etwas herber zugehen, ich vermisse ein wenig eine schöne Hopfennote.

Alles in allem vergebe ich für dieses Bier keine Bestnoten, aber es wäre ganz gewiss falsch, es aufgrund einer mittelmäßigen Bewertung als durchschnittlich zu bezeichnen. Dazu ist es einfach zu ausgefallen und unorthodox. Man sucht einfach vergebens nach einer adäquaten Vergleichsbasis und kommt daher zu ganz merkwürdigen und spannenden Assoziationen: Einerseits erinnert der süße und fruchtige Geschmack teilweise an ein Bockbier, dann wieder fühlt man sich an ein Hefeweizen erinnert, und irgendwie ist dieses Bier auch streckenweise so süffig wie ein schönes Helles. Es ist lohnenswert, sich mit ihm auseinanderzusetzen, und jeder Biertrinker wird es gewiss als eine Bereicherung empfinden. Allein schon deshalb empfehle ich es weiter.

Bewertet am

73% Kann man gut trinken

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist spritzig, hat eine leichte Limettennote und etwas Hefe ist auch zu erkennen. Dann wird es kurz etwas wässerig, aber das stört nicht weiter. Der Abgang ist etwas malzig, hat was von Weintrauben und Zitrone. Fazit: Erstaunlicherweise ist dieses Bier sehr süffig. Kann man ganz gut trinken!

Bewertet am

79% Rezension zum Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraun hefetrübe Farbe trifft auf weißen festen Schaum. Das Bier riecht kräuterig, nach Röstmalz und nach Cola. Es folgt ein sehr vollmundiger Geschmack nach unbekanntem Malz, d.h. es sind weder die bekannten Getreide- und Malzaromen anderer Biere, das wird wohl der Emmer sein. Zum Abschluß kommen leicht säuerliche Noten hinzu.
Ein sehr vollmundiges und süffiges Bier.

Bewertet am

73% Zeitreise

Avatar von Hobbytester

Dieses Riedenburger sorgt bei Bierfreunden für große Kontroversen, weshalb ich mich liebend gerne einmischen will. Der Geruch ist intensiv getreidig und malzig, das gefällt mir schon einmal sehr gut. Der Antrunk ist fruchtig süß. Im Abgang werden die Malznoten sehr deutlich. Davon hat dieses Bier recht viel zu bieten: Emmer-, Gersten-, Dinkel- und Weizenmalz. Dieser stark geröstete Geschmack sagt mir zu. Das Mundgefühl ist weich und samtig, das gefällt mir gut. Es ist wirklich ganz interessant: Das Bier hat etwas undefiniert Fruchtiges – wer hier genaue Fruchtaromen erkennt, dessen Geschmacksempfinden beneide ich – trotzdem kommt ein recht kräftiger Getreidegeschmack mit wunderbarer Röstung und perfekter, eigenwilliger, aber durchaus harmonischer Würze zustande. Hellbraune Farbe trifft auf lang anhaltenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Ich habe das Bier mal vor Jahren getrunken und nicht gut gefunden, damals war ich aber auch bei allem skeptisch, was kein Pils, Helles oder Weißbier ist. Die unmittelbar zurückliegende Erfahrung zeigt, wie gewinnbringend Zweitverkostungen nach langer Zeit sein können. Am liebsten hätte ich noch ein weiteres Emmerbier, so gut hat es geschmeckt. Nun weiß man also, dass auch die Welt des Mittelalters gute Rohstoffe fürs Bier verwendet hat. Ich kann mich Felix nur anschließen, indem auch ich dieses Bier als eine aromatische Bereicherung empfinde.

Bewertet am

69% Rezension zum Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

Avatar von Felix

5,1%ABV
Rötlichbraun und extrem trüb mit wunderschöner, cremiger und nicht zu kleiner Blume in beigefarbenem Ton. Schönes Bier.

Im Geruch ein ausgewogenes Bouquet aus kratzig-staubig-würzigem Getreide (Ich denke, das ist weniger das Emmermalz als vielmehr der Dinkel) und süßlichen Estern mit Ideen von Kirschbonbon und roter Traube. Würze und Fruchtsüße weben immer wieder etwas andere Noten, sodass das Bier stets im Wandel bleibt. Vermutlich ist es die obergärige Hefe, die darunter wild und unbezwungen Fruchtnoten sät.
Vielleicht der Grund, warum das Bier hier bei den Kollegen auf so viel negative Resonanz stößt: Es hat einfach eine ganz deutliche Vegetabilität. In diesem Kontext empfinde ich sie als in Ordnung, was reine Ansichtssache ist.

Im Geschmack setzen sich Getreide und Frucht gleichermaßen durch. Das Bier prägt in beide Richtungen intensivere Noten aus, wird einerseits noch trockener und staubiger, zum anderen aber auch süßer mit stärkeren Früchten. Die saftige Traube wandelt sich hier eher in eine Rosine. Kein besonders überraschender, aber ein sehr konsequenter Antrunk.

Der Körper des Bieres ist in der Fülle voluminös und schön bauschig. Weißbierausmaße erreicht es längst nicht, dafür ist es im Kern noch zu gebündelt. Es schafft die Fülle eines Weißbieres mit der Geschlossenheit eines Kölsch zu verbinden. Das gefällt mir ziemlich gut. Die Kohlensäure ist demgegenüber sehr gut balanciert. Und auch das Mundgefühl der Textur überzeugt mich, wenn es auch gewöhnungbedürftig ist. Das Emmerbier schlängelt sich aalglatt über den Gaumen, ist dabei aber nicht nur seidig, sondern auch markant seifig mit einer Idee von Öl.

Der Abgang des Bieres ist süßlich und hefig. Retronasal entstehen hier vor allem wieder die staubigen Dinkelnoten. Ich finde diese Balance zwischen Trockenheit, Vegetabilität und Frucht eigentlich bis zum Schluss ziemlich gelungen. Bitterkeit zeigt sich erst nach und nach in gemäßigtem Ton. Schön bekömmlich. Ein Essensbegleiter.

Das Riedenburger Emmerbier scheint sich in den letzten Jahren durchaus gewandelt zu haben, wenn ich die sonstigen Rezensionen hier lese (man bemerke den ABV-Unterschied). Ich finde, dass dieses Bier zwar gewöhnungsbedürftig und anders ist, aber keineswegs eine Katastrophe. Technisch ist vieles an ihm sehr gelungen gemeistert und mit etwas Hingabe und Experimentierfreude (ich denke, hier hat niemand Angst vor ungewöhnlichen Noten) lässt sich diesem Bier eine Menge abgewinnen.
Es ist erstmal grundsätzlich durch die starke Getreidebetonung ungewöhnlich trocken, kratzig, ja sogar staubig gehalten, und diese Aromen durchziehen das gesamte Bier, vom ersten Riechen bis in den letzten retronasalen Zug. Unterstützt wird das von einer vielleicht etwas zu penetranten, esterigen Fruchtsüße, die sicherlich von der Hefe stammt. Diese Mischung aus Dinkel/Emmer und der obergärigen Hefe lässt natürlich eine gewisse Diskrepanz entstehen, der man aber aufgeschlossen gegenüberstehen kann. Zugegeben: Die Süße ist mir auch ein bisschen zu heftig, aber grauenvoll ungenießbar ist sie nun wirklich nicht. Vielleicht noch ein bisschen mehr Mut zum urig-würzigen Geschmack und mehr Hopfen hätten das Bier deutlich anders wirken lassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das früher der Fall war und eben das bei so vielen aufgestoßen hat. Die jetzige Süße ist weit pflegeleichter und entgegenkommender.
Ich finde gerade die Textur, das Mundgefühl, den Körper wunderbar gemacht. Er ist weich und geschmeidig und trotzdem nicht kernlos. Das Bier wirkt süffig und leicht, ist aber trotzdem gehaltvoll und trotzdem nicht zu kohlensäurestark. Ich finde es recht balanciert. An dieser Stelle merkt man schon, wie gut das Bier grundsätzlich gemacht ist.
Ich denke, jegliche Abneigung kommt wenn überhaupt von der ungewohnten Vegetabilität und den verschiedenen Malzen. An dieser Stelle macht streiten wahrscheinlich eher wenig Sinn. Ob diese vegetabile Note nun gewollt ist, wer weiß... Ob sie schmeckt muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Klassifiziert man sie nicht eindeutig als vegetabil, so wirkt das Bier wohl wesentlich leckerer, als wenn man den Teufel an die Wand malt. Obwohl ich sonst sehr empfindlich auf Vegetabilität reagiere, finde ich die Note in diesem Bier stimmig. Das Wort "historisch" ist hierbei wohl prägend und lässt mich Fehlnoten als "schön" bezeichnen, rechtfertigt vielleicht so einiges.
Das Emmerbier ist definitiv eines der schwierigeren Biere, die Bewertung fällt nicht leicht, weil die Maßstäbe für mich nicht abzusehen sind. Ich persönlich entdecke so einiges an ihm, das ich nicht mag, trotzdem schmeckt es mir im Ganzen und empfinde es als eine sehr gelungene Abwechslung zu den sonstigen Bierstilen und dahingehend als eine aromatische Bereicherung. Für jeden Tag ist es allerdings auch nichts. Es darf sich Besonderheit wahren.

Bewertet am

35% Rezension zum Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

Avatar von Robb

Dieses Bier hat mich sehr enttäuscht - im Bioladen entdeckt und das Design und die Aufmachung haben mich sehr angesprochen. Zu Hause dann die Ernüchterung beim Einschenken, ein sehr dunkles, trübes rotbraun im Glas. Indifferenter süßlicher Geruch. Der erste Schluck offenbart auch keine großen Geschmackserlebnisse - es herrscht ein dumpfer Malzgeschmack mit für mich nicht näher beschreibbaren Aromen. Im Abgang für mich nur eine leichte Säure und Bitterkeit.
Für mich leider eine absolute Enttäuschung weil ich mir von der "Besonderheit" Emmer doch mehr Geschmack erwartet hatte. Wässriges Bier mit wenig Charakter.

Bewertet am

73% Rezension zum Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

Avatar von madscientist79

Am ehesten lässt sich dieses Bier wohlmit einem Weißbier vergleichen, wobei durch die Malzmischung Gerste, Weizen, Dinkel und Emmer deutlich andere Geschmacksnoten erreicht werden als gewohnt. Das Bier ist rotbraun, trüb und hefig, aber ohne die bekannten Bananennoten eines typischen Weizen. Im Duft erinnert es eher an die grasigen Noten eines Zwickel. Im Geschmack finden sich leichte Röstnoten und viel Getreide. Im Abgang das gleiche plus ein klein wenig Hopfen, von dem ein wenig mehr dem Gesamteindruck guttun würde. Dennoch ist dieses Bier sehr süffig und ich mag es sehr gerne.

Bewertet am

35% Rezension zum Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

Avatar von WeinArte

Das Riedenburger Emmer Bier liegt dunkel trüb im Glas mit weißem langanhaltenden Schaum. An der Nase erinnert der Geruch an Vanille Aroma. Am Gaumen findet sich eigenartige saure Vanillegeschmack wieder. Das Bier ist trotz der Säure weich und kaum bitter. Wer den Geschmack mag, kann das Bier trinken, ich bevorzuge dann lieber Wasser.

Bewertet am

47% Rezension zum Riedenburger Historisches Emmerbier Naturtrüb

Avatar von Tarfeqz

Der Geruch erinnert mich an Nüssen und Malz. Mit einem leichten typischen Hefeweizenton. Im Einstieg ist es recht mild mit einem schwachen fauligen Unterton. Der abgang verliert dann jedoch fast völlig den Geschmack und das leicht faulige bleibt mit einem trockenen Nachhall. Generell wirkt es zu schwach.

Bewertet am