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Beer like star Riedenburger Dolden Dark Porter

  • Typ Porter
  • Alkohol 6.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 7 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 21 Bewertungen und 13 Rezensionen

#24783

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 21 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
93% Avatar von Freiberger
90% Avatar von Wursti
87% Avatar von benkenobi
85% Avatar von Proximus
83% Avatar von TasteItAll
83% Avatar von Biertester84 aus GE
83% Avatar von Bier-Klaus
82% Avatar von Schluckspecht
82% Avatar von tonne
81% Avatar von goldblumpen
81% Avatar von Schwarzer Kater
81% Avatar von Bier-Sven
80% Avatar von dreizack
78% Avatar von Altfan
76% Avatar von gerdez
70% Avatar von Daniel McSherman
65% Avatar von Chris
63% Avatar von Florian
47% Avatar von Hobbytester
42% Avatar von Blueshawk
42% Avatar von Felix

42% Dünner Körper mit zuviel Alkohol !

Avatar von Blueshawk

- schöne schwarze Farbe
- kaum Schaumbildung
- Kaffee-, Röst- und ein leichtes Raucharoma
- der Alkohol schwebt etwas zu stark über den Aromen
- geschmacklich kommt dann leider noch eine etwas zu süßlich-karamellige Note hinzu
- im Abgang wird es dann einfach zu dünn

Bewertet am

90% Rezension zum Riedenburger Dolden Dark Porter

Avatar von Wursti

Das Dolden Dark kommt mit einer stimmigen Aufmachung. Den Halbmond, wie auf dem Logo abgebildet habe ich allerdings durchs Bier nicht sehen können. Tiefschwarz steht es im Glas (0,4l Kelch) und baut dort eine cremige Blume auf, die aber schnell wieder vergeht.

In der Nase finde ich kräftige Röstaromen. Da ist vom Kaffee über Schokolade bis zur Kastanie alles dabei. Im Antrunk ist es leicht säuerlich. Das vergeht aber sehr rasch und macht Platz für die Röstfraktion. Im Mund fühlt es sich herrlich sahnig an und ist vergleichsweise süffig. Der Abgang ist schön lang, mit Kaffee aber auch leicht säuerlichen Noten.

Bewertet am

87% Süffiges Dunkles

Avatar von benkenobi

Beim einschenken "erschreckt" es durch eine extreme Schwärze die durch eine schicke, schnell schwindende Schaumkrone verziert wird. Der Einstieg macht Hoffnung auf ein richtig schmackhaftes Bier, welche nicht enttäuscht wird. Im Abgang eine leicht rauchige Note, die aber angenehm ist.

Bewertet am

47% Widersprüchlich trotz guter Malzansätze

Avatar von Hobbytester

Jahre ist nun schon wieder her, als der Riedenburger Doldensud das Thema IPA mit Furore in die Biomärkte brachte, auch als jemand, der den momentanen Bio-Hype nicht in letzter Konsequenz nachvollziehen kann, war ich vom Geschmack begeistert. Nun steht mit dem Porter wieder alles auf Anfang. Im Antrunk regiert zuckrige Süße, das gehört für einige zur Vorstellung eines Porters, für mich nicht. Dazu im Widerspruch steht ein rauchig speckiger Geruch, der schon an ein Rauchbier erinnert. Im Abgang bleiben beide Eindrücke bestehen und finden für meine Begriffe leider nicht zueinander. Hier ist eine interessante Geschichte begonnen worden, die leider unvollendet bleibt. Die Rauchigkeit fasziniert mit ihrer Kompromisslosigkeit, sie passt aber einfach nicht zu diesem zuckrig süßem, fast schon klebrigen Mundgefühl. Von einem Körper erwartet man, dass er diese aromatischen Widersprüche auflöst. Hier geschieht das leider nicht. Ich bin mit Rauchmalz geradezu bestechlich, hier muss ich aber die nüchterne Wahrheit anerkennen, dass damit allein noch nicht viel geleistet ist. Mir fehlt der Hopfen und mir missfällt die Süße. Ein Porter muss auch Schokoladennoten haben, hier stand wohl eher das von mir nicht sehr geschätzte Lausitzer Porter Pate. Schwarze Farbe trifft auf nicht lang anhaltenden Schaum. Das Bier ist einigermaßen süffig. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Schade, hier will den Riedenburgern für meine Begriffe kein gutes Porter gelingen. Wo sind eigentlich die Dolden?

Bewertet am

82% Ein echt starkes Bier

Avatar von Schluckspecht

Aus dem Sud 7 stammt mein Bio-Porter. 28 IBU und 6,9 % ABV treten gemeinsam an, wie im Dolden Sud wurde hier mit Emmermalz gebraut. Ein schönes, kräftiges Schwarz wartet mit einer cremigen, etwas dunkleren Schaumkrone auf - welche jedoch nur eingeschränkt beständig ist. Bereits die Nase vermeldet reichlich Malz, in diesem Falle vorrangig ein an milden Kaffee und dunkler Schokolade erinnerndes Röstmalz. Mit dabei schwingt eine kräuterige Frische, die das Bier bereits im Geruch recht leicht und beschwingt erscheinen lässt. Subtile Fruchtnoten wie etwa nach Trockenpflaumen sind vorhanden, aber das wirklich nur dezent.

Ein ausgewogen malziger Antrunk erwartet mich mit ausblanancierter Süße und Säure sowie gut akzentuierter Kohlensäure. Das Röstmalz ist präsent, aber nicht überzeichnet. Das Dolden Dark erscheint weich und leicht, verzichtet aber auf Wässrigkeit. Gut! Nur mild tritt im vollmundigen (und dennoch recht unbeschwerten) Körper der Hopfen auf grasig-frische Weise in Erscheinung. Mit einem sehr ausgewogenem, feinem Porter haben wir es hier zu tun. Harmonie vor Geschmacksgewalt, Süffigkeit vor Charakter. Rund, fein, lecker. Der Abgang ist lang und malzbetont, die Hopfenbitterkeit im idealen Maße vertreten. Kaffee und vor allem dunkle Schokolade bleiben letztlich zurück. Das Dolden Dark gefällt mir insgesamt wirklich gut, auch wenn dieser siebte Sud bereits seit zwei Tagen seinen MHD überschritten hat. Das macht bei dieser Klasse wirklich nichts aus...

Bewertet am

83% Klasse deutsches Porter

Avatar von Biertester84 aus GE

Ein sehr dezentes Porter, welches durch seine extreme süffigkeit besticht. Es ist leicht, aber nicht wässrig. Bei Geruch und Geschmack kommen gleichermaßen Malz, Kaffee und Schokoladenaromen zum Vorschein. Mir gefällt dieses Bier sehr gut. Der grobporige Schaum fällt jedoch wirklich sehr schnell in sich zusammen. Die Farbe ist tief Schwarz. Klasse

Bewertet am

93% Rezension zum Riedenburger Dolden Dark Porter

Avatar von Freiberger

Klasse Bier.
Schwer, aromatisch-süffig, deutlich an schwarzen Bohnenkaffee und bittere Herrenschokolade erinnernd.
Dennoch weder süßlich, säuerlich oder durch übertriebene Röstmalzigkeit auffallend.
Und vor allem in einem sehr lange währenden Nachtrunk nachhaltig an sich erinnernd.
Man will mehr, wohl wissend, dass die fast 7 % das sicher nicht lange gestatten werden.
Klasse Gebräu, wer nach einem langen Arbeitstag genüsslich versacken will, sollte statt des üblichen Cognac oder Whisky mal das hier probieren!

Bewertet am

85% Ein schönes Porter

Avatar von Proximus

Tiefschwarz, Dunkelbrauner cremiger Schaum, sinkt gleichmäßig aber relativ zügig zusammen. Kräftiger Duft, röstig, etwas alkoholaromatisch, Trockenpflaumen, dunke Schokolade.
Mundgefühl sanft und viskos. Geschmack. Malzbonbonnoten, austarierte Restsüße, schwarze Schokolade, dezent „lakritzsalzig“ . Bin sehr positiv überrascht. Leckeres Porter!

PS: Sud Nr. 11

Bewertet am

63% Riedenburger Dolden Dark Porter Sud 3

Avatar von Florian

Milchiger Kaffee, ziemlich süß mit etwas Säure, ganz zart in Richtung Joghurt…passabel.

Bewertet am

83% Rezension zum Riedenburger Dolden Dark Porter

Avatar von Bier-Klaus

Die Riedenburger begeistern mich immer wieder mit ihren hochwertigen Bieren. Ich bin gespannt wie sich das Dolden Dark gegen das vorher verkostete Smoked Porter von Heidenpeters schlägt.

Das Bier ist schwarz wie die Nacht mit grobporigem rotbraunem Schaum. In der Nase Kaffee- und dunkle Schokolade Aromen.

Im Antrunk offenbart sich eine wunderbare Textur, samtig und weich. Dann folgt wie beim Heidenpeters eine leichte Säure und zusätzlich röstiger Kaffee. Alle Aromen sind sehr harmonisch im Zusammenspiel. Die zitronige Säure macht das Porter frisch und süffig, die 6,9 Prozent Alkohol spürt man zu keinem Zeitpunkt. Ein sehr gelungenes Bier. Wahrscheinlich macht die Verwendung von Emmer den schlanken und säuerlichen Körper. Ich finde das Heidenpeters Smoked Porter noch etwas interessanter.

Bewertet am

70% Rezension zum Riedenburger Dolden Dark Porter

Avatar von Daniel McSherman

Sud 3
tiefschwarz mit wenig hellbraunem Schaum.
Geruch: Röstmalz, Kaffee. Sehr vielversprechend.
Geschmack: zu den genannten Aromen kommen beerige Aromen hinzu. Die Basis ist recht süß, zum Abgang wird es dann noch etwas säuerlich.

Bewertet am

42% Rezension zum Riedenburger Dolden Dark Porter

Avatar von Felix

Am Flaschenboden zeichnet sich erstaunlich starker Satz ab. Das vorliegende Bier ist ein Bio-Porter aus der Riedenburger Brauerei.

Dunkelbrauner Sud mit geringer Schaumbildung. Macht einen sirupigen, dichten Eindruck.

Der Duft ist von ein einziger, kräftiger Schwall von dem, was man von einem Porter erwartet. Hier zeigt sich die Aromatik als tiefdunkel, milchig und süß, sowie mit röstiger Orientierung, die stark in Richtung dunkler Schokolade geht (ca. 60-70%). Das Porter riecht nach Milchkaffee, etwas Honig und gerösteten Mandeln. Kakao und Kaffeebohnen mit schokoladigem Auftritt geben den Tenor an.

Im Geschmack ist das Porter ziemlich süß, tatsächlich leicht sirupig und von unerwartet fruchtigen Tönen durchsetzt. Kaum sind es die Röstnoten, die hier dominieren, viel mehr offenbart sich ein Sammelsurium aus Fruchtnoten, die von Heidelbeere, Himbeere und Schattenmorelle bis hin zu Rhabarber reichen. An sich sind es schöne Noten, doch die starke Süße gibt dadurch leider den Eindruck, überladen zu sein. Das Bier wirkt unfreiwillig gepanscht.

Der Körper ist nicht ganz ausbalanciert. Einerseits ist er sehr schwergewichtig und klebrig, zum anderen schlägt eine fast shcon nervig-kitzelige Kohlensäure so durch, dass sie nicht wie ein Kontrast, sondern unpassend wirkt. Der Körper ist an sich in Ordnung, doch die Details stimmen meiner Ansicht nach nicht ganz.

Der Abgang ist dann zwar etwas verstärkt röstig und weiterhin schokoladig bis fruchtig, aber erscheint insgesamt völlig platt und erdrückend. Der Heidelbeerton schwingt noch immer nach, die süßen Schattenmorellen sind vielleich auch noch zu erkennen. Doch leider kommt das alles am Schluss eher billig rüber. Schade, dass ein solch volles, ja fülliges Bier in eine Richtung "Schwarzer Abt" abdriftet, wo es doch gar nicht diese Intention gehabt zu haben scheint.
Nein, der Abgang ist wirklich plump und blechern.

Das Dolden Dark aus Riedenburg ist ein ganz angenehmes Porterbier, das aber den Ansprüchen nicht gerecht wird, welche von den großen englischen und amerikanischen Brauereien - inzwischen allerdings auch den deutschen - ausgehen. Obwohl mir viele Aspekte an ihm gut gefallen und ich es für einen leckeren Sud halte, sind die Details noch ziemlich unausgegoren. Das Bier hat zu viel Süße, die ständig - vermutlich unrechtmäßig - vermittelt, dass diesem Bier mit Zucker nachgeholfen wurde. Auch die Kohlensäure macht ein bisschen diesen Eindruck, sodass es aromatisch eher noch an einen sehr dunklen Belgier angelehnt ist, als an ein tatsächliches Porterbier aus Deutschland, England oder den USA. Erstaunlicherweise empfinde ich eine nähere Verwandtschaft zu Bieren wie dem Kasteel Donker oder dem Leffe Bruin als zu klassischen Vertretern aus besagten Landen. Einzig der Geruch ist unmissverständlich. Das Bier hat eindeutige Porternoten, die aber süßer und milchiger ausfallen.
Ein Bier, das meinen Geschmack nicht wirklich trifft, da ich die Details in Sachen Körper, Kohlensäure und Aromafarbe nicht gelungen finde. Das Bier gibt das Gefühl, ein Porter für eben diejenigen zu sein, die "richtige" Porterbiere zu kräftig finden, so wie Störtebeker es mit dem Hanse-Porter hält. Es ist nicht zu leugnen, dass diese Biere irgendwie auch schmecken, aber abgesehen davon, dass sie den Porterstil kaum verkörpern, sind sie zumeist viel zu süß und erschlagend. Hier ist es leider ähnlich, wenn auch noch deutlich besser gemacht, als bei allen erwähnten Bieren.

Bewertet am

80% Eine etwas zu deutliche Alkoholnote, sonst top

Avatar von dreizack

Optik: Absolut schwarz. Selbst gegen das Licht gehalten, schimmert hier nichts durch. Eine dichte, braune Schaumkrone von großzügigem Ausmaß und guter Haltbarkeit veredelt den optischen Leckerbissen.

Nase: Der höhere Alkoholgehalt (6,9%) ist riechbar, das gefällt mir nicht ganz so gut. Dazu kommen intensive Röstmalznoten, reife Pflaumen und Lakritz. Eine Kaffeenote stößt hinzu, auch etwas Toffee und ein mineralischer Unterton. Schwerer Duft, Tendenz Richtung Portwein.

Mund: In meiner Wahrnehmung hat sich das Bier mit jedem Schluck besser entwickelt. Im Trinkverlauf werden nach und nach ständig neue Geschmacksnoten freigesetzt, was äußerst interessant und reizvoll ist. Der süße Antrunk ist fast standesgemäß. Karamellmalz und Toffee sind zuerst tonangebend. In der Folge kommen Kaffee, brauner Zucker, Milchschokolade, Hefe, ein feines Nussaroma, dunkle Fruchtnoten (Pflaumen, reife Kirschen), ein Hauch Banane, etwas holziges, Lakritz, eine moderate Rauchigkeit und sogar dezent zitrusfruchtige Nuancen hinzu. Manches baut aufeinander auf, manches taucht in linearer Reihenfolge auf. Schöner, langer Ausklang. Das größte Manko, das ich erkennen kann, ist der bereits riechbare und später auch deutlich schmeckbare sehr präsente Alkoholton. Den hätte ich mir etwas dezenter verwoben gewünscht. Dennoch: eine dunkle Freude, die mir großes Vergnügen bereitet hat.

Bewertet am