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Beer like star Rhöner Hopfensinfonie

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#27551

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von Felix

73% Rezension zum Rhöner Hopfensinfonie

Avatar von Felix

Sehr gute, aber auch starke Schaumbildung über trübem, orangeblassem Sud. Sieht recht natürlich aus, aber auch ein bisschen arm.

Der Geruch ist enorm fruchtig. Hier erfährt man überhaupt nichts, was an hellen Bock erinnert, sondern eine breite Ale-Note. Erstaunlich. Ist dieses Bier wirklich untergärig?
Es riecht deutlich nach Blutorange mit etwas Honig und Zucker gesüßt.

Im Mund bleibt dieses sehr ale-lastige Gefühl. Nein, ich kann nicht sagen, dass dieses Bier irgendetwas von einem Bock hat, ja nicht einmal von einem Lager. Eine ganz leichte, für helle Böcke typische Blumigkeit lässt sich erkennen, aber das war es auch. Das Bier ist dominiert von einer weichen, zuckrigen Hefe und sehr exotisch-fruchtigem Hopfen, dessen Linie aber recht fokussiert bleibt. Hier ist kein wilder Obstsalat zu schmecken.

Der Körper des Bieres ist angenehm rund, weder schwer noch leicht. Es lässt sich sehr gut trinken. Die Kohlensäure spielt mit ohne zu pieken. Schon ein bisschen gefährlich ist die Süffigkeit dieses Bieres.

Der Abgang ist nun ein wenig trockener und ich meine, hier wird alles doch etwas Lager-ähnlich. Eine honigliche Süße und ein Hauch Getreide.

Charakter: Die Hopfensinfonie ist äußerst einfach, aber offensiv. Ein direkter Start, ein Kurs, der ins Schwarze trifft. Das Bier sprüht auf, glüht, sprießt. Ein erinnert mich an eine SIlvesterrakete.

Ungefähr so kurzweilig ist es auch, was ich sowohl positiv wie auch negativ meine. Das Bier ist sehr süffig und anregend. Zugleich ist die aromatische Dichte nicht atemberaubend. Recht schnell versiegt der Abgang, und weil es nicht besondere Diversität gab, bleibt auch nicht ein ungewöhnliches Potpourrie in Erinnerung, sondern einfach der Gedanke an ein sehr leckeres, freundliches Bier.
Ich habe nicht einmal auf der Website der Brauerei herausfinden können, ob dieses Bier wirklich ein Bock ist. Ich würde inzwischen sagen, dass das stimmt. Gerade im Abgang wird es spürbar und die deutliche Dichte auf nur 6%ABV deutet ebenfalls darauf hin. Aber es ist schon ungewöhnlich, wie sehr die Rhöner es geschafft haben, diesen Stil zu relativieren. Diese enorme Fruchtigkeit kommt zwar nur von den Hopfen, aber die Hefe gibt vor, da kräftig mitzumischen. Es würde mich sehr interessieren, ob hier eine besondere Hefekultur am Werke ist. Die Hopfen kommen übrigens aus Spalt, was mich erstaunt. Solche Fruchtigkeit bin ich bei den Spaltern nicht gewohnt.
Der Körper ist eine Perle dieses Sudes. So viel Kraft mit nur 6%ABV. Da wirkt das Bier sogar stärker und ohne dabei sprittig zu sein. Auch die rege Karbonisierung fördert enorm die Trinkbarkeit. Das Bier ist ein klassischer Allrounder.
Insgesamt ein sehr leckeres Bier mit unwahrscheinlicher Dynamik, dessen Stilinterpretation mir aber persönlich nicht so gut gefällt. Ich finde, dass alles, was an hellen Böcken schön ist, verloren geht für den kurzen Eindruck eines IPAs. Da habe ich deutlich lieber einen richtigen Bock. Und trotzdem kann ich unabhängig von meinen persönlichen Vorlieben nur sagen: Dieses Bier schmeckt gut!

Bewertet am

73% Die Sinfonie rockt!

Avatar von Bier-Klaus

Der helle Bock hat eine schöne trübe Bernsteinfarbe. Die große Blume fällt schnell zusammen. Wenig Geruch folgt ein voller und gut rezenter Antrunk. Der Geschmack überrascht mit Fruchtnoten. Das hätte ich nicht erwartet. Da hat man doch eine ordentliche Portion guten Hopfen reingekippt. Zwar ist auch Hopfenextrakt dabei aber das schmälert den guten Geschmack nicht. Zusammen mit der spritzigen Kohlensäure ergibt die Hopfenherbe einen schlanken süffigen Körper, dem man die 6% nicht ankennt. Die Malzbasis ist auch überhaupt nicht getreidig und auch nicht mastig süß. Das gefällt mir sehr gut!

Bewertet am