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Beer like star Reckendorfer Keller-Bier

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 5 Rezensionen

#24251

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
73% Avatar von Bier-Klaus
65% Avatar von Hirsch
65% Avatar von Florian
60% Avatar von Schluckspecht
53% Avatar von LordAltbier

53% Ganz OK!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, fein-säuerlich und etwas malzig-weich. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk mit dem Unterschied dass das weiche Malz hier etwas weniger ausgeprägt ist. Der Abgang ist ein klein bisschen herb, fein-würzig und auch ein bisschen malzig-weich. Fazit: Schmeckt ganz gut und ist süffig aber ist auch nix besonderes!

Bewertet am

73% Rezension zum Reckendorfer Keller-Bier

Avatar von Bier-Klaus

Kellerbierverkostung mit Ganter Urtrunk, Kitzmann Kellerbier 1904 und Reckendorfer Kellerbier.

Das Reckendorfer hat eine Farbe wie Bernstein mit leichter Trübung und wenig feinem Schaum. Der Trunk ist vollmundig und malzig-würzig. Die dunkle Farbe im Vergleich zu den beiden anderen Bieren schlägt sich auch im Geschmack nieder. Das dunkle Malz gibt leicht bittere Aromen ab, der Hopfen stellt seine herben Noten dazu. Das Zwickl ist würzig, harmonisch und süffig. Gefällt mir gut.

Das Ganter und das Reckendorfer sind gut süffig. der Kitzmann fällt gegen die beiden etwas ab.

Bewertet am

65% Rezension zum Reckendorfer Keller-Bier

Avatar von Florian

In der Nase etwas seifig, marginal säuerlich, passt gut zur Note von gekochtem Apfel, recht unkompliziertes Bier

Bewertet am

65% Everybody's darling?

Avatar von Hirsch

Scheinbar weiß kaum einer mehr, was ein Recke ist. Denn früher war Recken-Bier für mich ein Begriff. Schon der Name heldenhaft. Inzwischen muss man sich, wenn man oben bleiben will, wohl der Heimat-Mode anschließen, was auch bei Großbrauereien wie Hassegrüner und Wernesröder klappt. Für fränkische Dimensionen ist die Schlossbrauerei Reckendorf sogar eher eine große. Also heißen heute die Biere "Reckendorfer" plus soundso-Bier. Meinetwegen. Zum Bier:

Schaum: sehr schön sahnig, blütenweiß und stabil – eine Pracht!
Farbe: hefetrübes Bernstein
Geruch: leicht honigsüß, ein bisschen Sahnebonbon

Der Antrunk ist malzigsüß, ein bisschen harzig. Auch ein bisschen ganz leicht maischige Frucht ist da. Welche, weiß ich nicht. Besonders vieldimensional wird es nicht.

Körper: angesichts der relativ süßen Aromen nicht zu füllig. Gut balanciert.
Rezenz: die Kohlensäure begleitet die Aromen wunderbar.

Im Nachtrunk kommt die schon im Mittelteil erkennbare aromatische Hopfung noch mal zur Geltung. So richtig bitter oder hopfig akzentuiert wird’s aber nicht. Und so etwas fehlt mir für ein rundes Kellerbier. Schluckspecht nennt den Nachtrunk salzig. Ich wär nicht darauf gekommen, kann seine Assoziation aber nachvollziehen.

Kommentar: Ein gefälliges, mildes Kellerbier. So richtig eigene Akzente setzt es nicht. Abgesehen von der prima Optik.

Bewertet am

60% Optisch fein, geschmacklich austauschbar

Avatar von Schluckspecht

Wenn man diesem Kellerbier optisch überhaupt etwas vorwerfen kann, dann die leichte Inhomogenität, die sich zu Beginn ergibt. Alles andere besticht jedoch durch eine handwerkliche Optik. Die Farbe ist sattes, bernsteinfarbenes Gold, die vorhandenen Schwebeteilchen sind homogen und fein und die Schaumkrone ist äußerst üppig, fest und stabil. Dieses Bier sieht wirklich nach Bier aus.

In der Nase zeigen sich nur verhaltene Klänge, die vordergründig getreidig und malzig ausgelegt sind. Insbesondere Karamellmalz ist im Duft zu erfassen, eine leichte Fruchtigkeit nach Pfirsichen zeigt sich. Der Antrunk ist eher von der wässrigen Sorte, jedoch gefällt der prickelige Einsatz von Kohlensäure und das nicht zu süß agierende Malz. Der Körper gewinnt an Würzigkeit, aber nicht besonders viel an Volumen. Hier merkt man dann auch, dass Hefe im Spiel ist - das Aroma wird insgesamt runder und vielseitiger. Kurz darauf klingt es schon würzig aus, ohne die Betonung dabei zu sehr auf den Bitterhopfen zu legen. Hier ist die für bayrische Helle so typische Säure wieder sehr zielbestimmend. Etwas Würze und sogar Salz lässt dieses Zwickel herzhaft enden.

Sehr viel Nachgeschmack bleibt nicht, aber es kleidet sich in einem deftigen Gewand. Der typische Trebergeschmack bleibt übrig, Süße und Säure sind längst abgeklungen, da zieht eine würzige Note nach. Assoziationen an herzhaften Braten werden wach. Ja, dieses Unfiltrierte hat dann doch einen langen Atem.

Die Süffigkeit ist allenfalls auf durchschnittlichem Niveau anzusiedeln. Im gesamten Genuss wird eine lechzende Frische trotz der eher zarten Aromen nie erreicht. Der Körper erscheint schwer, ohne wirklich geschmacksgeladen zu sein. Ein etwas aussagekräftigerer Hopfen könnte der Süffigkeit sicherlich auf die Sprünge helfen.

Dieses Keller-Bier dürfte gern also noch etwas mehr aus sich herausgehen. Es wirkt zwar traditionell, aber zumindest im Körper relativ aromaschwach. Die Malz- und vor allem Hopfenaromen spielen ihre Akzente sehr leise und können eine gewisse Wässrigkeit nicht verhindern. Immerhin sorgt die Hefe dafür, dass dieses Bier nicht komplett ins Belanglose hinabrutscht. Der würzige Abgang gefällt, auch wenn auch dieser mehr Volumen aufbauen könnte. Insgesamt bleibt es ein durchwachsenes Kellerbier – nicht schlecht, aber eben noch lange nicht perfekt.

Fazit: Die Schlossbrauerei aus Reckendorf kredenzt uns hier ein zünftiges Kellerbier – nur leider bietet es zu schwach betonte Akzente, die es am Ende austauschbar werden lassen. Optisch gefällt das Produkt jedenfalls schon mal, jetzt muss nur noch der Geschmack folgen.

Bewertet am