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Beer like star Recken Kellerbier

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#8617

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
71% Avatar von hightower
68% Avatar von Felix
53% Avatar von LordAltbier

53% Ganz OK!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, fein-säuerlich und etwas malzig-weich. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk mit dem Unterschied dass das weiche Malz hier etwas weniger ausgeprägt ist. Der Abgang ist ein klein bisschen herb, fein-würzig und auch ein bisschen malzig-weich. Fazit: Schmeckt ganz gut und ist süffig aber ist auch nix besonderes!

Bewertet am

71% Rezension zum Recken Kellerbier

Avatar von hightower

Optik:
Gelborange und ein wenig trüb erblickt es das Licht im Glas. Beim Einschenken entwickelt sich eine schöne weiße mittelporige Schaumkrone.

Einstieg:
Aus dem Glas strömt ein angenehm würziger und grasiger Duft. Ein kräftiges Getreidearoma bestimmt den Antrunk. Der Hopfen lässt es daneben noch ein wenig Herb wirken. Nach kurzer Zeit stöß Karamell dazu und das Bier wird recht süffig.

Körper:
Süffig, mit einem ausgewogenem malzigen Körper!

Abgang:
Die Herbe zieht ein wenig an, während das Getreide quasi unverändert bleibt. Dies verschwindet jedoch zum Schluß, sodass die Herbe über bleibt.

Fazit:
Süffig, herb, würzig, geht runter wie Öl. Kann man ohne bedenken weiterempfehlen.

Bewertet am

68% Rezension zum Recken Kellerbier

Avatar von Felix

Trübes Bernstein mit Rosénuance. Starke Perlage.

Im Geruch fruchtige und leichte Aromen, mit Malzigkeit vermengt. Noten tendieren in Richtung Zitronenschale, Malzzucker, leichte Nüsse, dunkleres Getreide (Dinkel, Roggen; rein aromatisch, ohne Zutat zu sein).

Der Geschmack ist erfrischend und voll zugleich. Angenehme Balance zwischen eher trockenen, süßen Malznoten, bauschiger Hefe und hellfruchtigen Hopfentönen. Zarte Hopfenbittere bahnt sich am Gaumen in Form von Seifigkeit an, zugleich eine harmonische Süße im Zungenbereich mit prickeliger Frucht an der Spitze.

Der Körper ist süffig und leicht. Auch die Hefe und Kohlensäure sind stark ausgebildet und füllen das Bier an, machen es aber nicht schwer. Das Malz erdrückt kein bisschen, rundet nur ab. Dominant ist vor allem die Kohlensäure bei guter Abstimmung zur frischen Aromatik.

Der Nachtrunk ist eher unspektakulär bei betonter Malzsüße und eher leichter Hopfennote. Ein unauffälliger, aber keineswegs platter Abgang. Es zeigen sich alle vorherigen Noten erneut in kurzer Glänze, dann vergeht das gesamte Kompott gleichmäßig.

Das Reckendorfer Keller-Bier (wie auf meiner Flasche steht) ist ein wirklich gutes, leckeres und erfrischendes Bier, das mir rundum gefällt, aber nirgends begeistert.
Besonders überzeugt hat mich die organische Vermengung von Hopfen, Malz und Hefe, die einander nicht zuwiderlaufen und dennoch allesamt ihr Können unter Beweis stellen, ohne dass man mit der Lupe nach ihnen suchen muss. Sie sind außerdem relativ kontrastierend eingesetzt und mischen sich dabei nur bedingt, wechseln sich eher in rascher Folge ab. Der Hopfen zeigt seifige, hellfruchtige Töne, zugleich gibt das Malz stetige Kandisnoten ab, ohne je wirklich süß zu werden. Es gleicht immer nur aus, wirkt wie die sich selbst regulierende Waage, die alles stets im Griff hat. Eingelegt ist das ganze dann in eine aromatische und volle, aber überhaupt nicht füllige Hefe mit starker, erfrischender Kohlensäure.
Ich finde es eigentlich schon schade, dass dieses Bier nicht wirklich charakteristisch ist, denn eigentlich gefällt es mir gerade wegen seiner Stimmigkeit so gut. Leider birgt es wenig hervorstechende Merkmale, trotzdem aber weiß ich es zu schätzen. Das Reckendorfer Keller-Bier ist einfach ein leckeres, sehr bekömmliches Lager, das schon so abgestimmt ist in den Zutaten, dass keine einzige Zutat herausgelöst zutage tritt.
Ich kann es mir als gelungener Begleiter zu verschiedenstem Essen vorstellen, da es durch seine uneindeutige, keineswegs festgelegte Aromatik anpassungsfähig wirkt. Sicher lässt es sich unkompliziert mit so ziemlich allem verbinden.
Trotzdem ist es kein hervorragendes Bier.

Bewertet am