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Beer like star Ratsherrn Westküsten IPA

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 6.3% vol.
  • Stammwürze 14.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 21 Bewertungen und 10 Rezensionen

#23750

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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72%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 21 Bewertungen
90% Avatar von Oblomow
87% Avatar von rc376silva
83% Avatar von Schluckspecht
81% Avatar von Meandmydemon
79% Avatar von LordAltbier
78% Avatar von maui
78% Avatar von gerdez
78% Avatar von Puck
78% Avatar von JimiDo
78% Avatar von HansJ.
77% Avatar von madscientist79
77% Avatar von orsch
75% Avatar von Chris
73% Avatar von tonne
69% Avatar von pvitt
65% Avatar von Bierkules
63% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von AlkohOle
60% Avatar von Bier-Sven
45% Avatar von dreizack
30% Avatar von Felix

90% Mich hats überrascht

Avatar von Oblomow

Kommt deutlich malziger als erwartet.
Die Fruchtnoten nehme ich nicht wahr.

Und ja, man kann an der Kohlensäure mäkeln.

Ich finde aber es hat durchaus Charakter. Klar, Westküste, da begibt man sich in die Sierra Nevada- Liga etc..

Aber für ein Bier, dass im Getränkemarkt um die Ecke halb soviel kostet, finde ich es sehr gelungen. Wie gesagt, überraschend.

Mir ist der Malz und der Hopfen da etwas unversöhnt nebeneinander- oder besser nacheinander, aber das mag Geschmackssache sein.
Ich finds ziemlich gut.
Kauf ich nochmal.

Bewertet am

78% Rezension zum Ratsherrn Westküsten IPA

Avatar von JimiDo

Heute verkoste ich das Westküsten IPA der Hamburger Ratsherrn Brauerei. Es hat eine Stammwürze von 14,3 % und enthält 6,3 % Alkohol. Der Bitterwert beträgt ordentliche 60 IBU. Sechs Hopfen- und drei Malzsorten kamen zum Einsatz um uns ein gutes Bier zu kredenzen.

Im Glas eingeschenkt zeigt sich ein leicht trübes, goldorangenes IPA. Bedeckt wird es von einer schönen mittel- bis feinporigen haltbaren Schaumkrone. Es riecht deutlich nach frischen Hopfen und Mandarine. Der malzige Körper zeigt im Antrunk Aromen von Südfrüchten. Der Hopfen zeigt sich auch schnell sehr deutlich. Im Hintergrund gibt eine zitronige Säure die nötige Frische. Der Abgang ist fruchtig schlank mit guter Herbe. Gut trinkbar!

Bewertet am

83% Stimmiges, mildes, hopfiges IPA

Avatar von Schluckspecht

"Ein bissiges, naturbelassenes Bier mit einem Hauch exotischer Frucht und einer erfrischenden Hopfennote" - bissig, mhm, daher also der alarmierend schreckliche (hopfenfressende) Haischlund als Motiv. Die Flaschengestaltung gefällt mir wirklich gut. Es wurden nicht weniger als sechs Hopfen eingesetzt: Herkules, Saphir, W. Goldings, Cascade, Simcoe und Amarillo. Viel hilft viel? Bei 6,3 % Alkoholgehalt und 14,3 % Stammwürze erzielt man immerhin 60 IBU. Als Malzsorten treten auf: Wiener, Chateau Biscuit und Caramünch. Die optimale Trinktemperatur wird mit 11° C vorgeschlagen. Als Speise dazu empfiehlt man scharfes BBQ, Thai Cuisine oder - kein Scherz - Karottenkuchen. Bei mir muss es das Bier wie immer solo richten, aber es gut zu wissen, wie man ein Bier treffsicher platzieren kann.

Es zeigt sich ein dunkles, rötliches Bernsteinorange mit hefiger Trübung. Nicht übel! Dazu gibt es einen knappen Finger dezent beigefarbenen Schaum, der jedem Pale Ale/IPA gut stehen würde. Der Geruch hat es definitiv in sich, denn hier fighten sich alle aufgezählten Hopfensorten. Ja, Frucht ist hier auch viel zu erfassen: Mandarine, Orange, Wassermelone, Zitrone. Den exotischen Duft hat man hier gut hinbekommen, denn eine grasige, würzige Hopfennote rundet ihn gelungen ab - es riecht hier also nicht unedfinierbar süß und fruchtig wie nach einer Öffnung von Fruchttkonserven.

Fruchtig spritzig steigt das Coast Guard ein. Es herrscht Hai-Alarm, denn der Hopfen baut bereits grasig-herbe Züge auf. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann er zuschnappt! Ausgewogen malzig-hefig mit stark hopfigen Akzenten (fruchtig wie herb) gelingt ein IPA-lastiger Körper - das hat was! Leider schleicht sich eine (sehr) dezente Seifigkeit durch. Der Abgang fällt enttäuschend kurz aus, wobei grasig-würzige Noten dann auch hervorteten - und von denen hat man dann auch noch in ihrer Bitterkeit länger etwas. Spürt man die 60 IBU? Nicht wirklich, der Hai hat stumpfe Zähne. Es ist erstaunlich, wie mild sich das Westküsten IPA dann doch gibt. Die Balance aus Fruchtigkeit und Herbe stimmt aus meiner Sicht.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden - mein Geschmack reckt zumindest den (Korrektur: die) Daumen nach oben. Mir gefällt das frische, hopfige Auftreten eines runden IPA. Die Hopfensorten spielen ihr Programm souverän ab und servieren ein durchaus packendes IPA. Doch zubeißend ist es nicht - muss es vielleicht auch nicht, denn wer einem Hai begegnet, möchte auch nicht gleich in Stücke zerfetzt werden. Das Ratsherrn IPA bewahrt Contenance. Es mag bessere IPA geben, aber ein typisches Pale Ale sticht der Coast Guard locker aus. Daher verstehe ich die vertretenen schlechten Bewertungen nur unzureichend. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden...

Bewertet am

63% Rezension zum Ratsherrn Westküsten IPA

Avatar von Bier-Klaus

Hier wird auf dem Etikett Seemannsgarn gesponnen. Von der deutschen Westküste, Schifferbieren als Vorgänger des IPA und Haien. Auf dem Etikett ist ein Hai abgebildet, der eine Hopfendolde frisst. Papier ist ja geduldig.
Nun zum Bier:
Die Farbe ist ein dunkles orange mit deutlicher Trübung und sehr wenig gemischtporigem Schaum. In der Nase hopfig bittere und fruchtig zitrale Aromen. Das riecht super! Hoffentlich schmeckt es auch so. Wie das Latitude 48 hat das Ratsherren IPA auch einen Malzkörper, der mit seinen dunklen Malzaromen im Hintergrund wirkt. Die Bittere ist vergleichbar und mit gutem Willen kann ich etwas bittere Grapefruit Schale schmecken. Fruchtige Pink Grapefruit wie angegeben, kann ich nicht feststellen. Hier hätte ich mir mehr fruchtige Aromen gewünscht. Das Latitude 48, das gar nicht vorgab fruchtig zu sein, kommt bei vergleichbarer Bittere einfach runder rüber.

Bewertet am

63% Gutes IPA

Avatar von AlkohOle

Bernstein. Malz gut erkennbar. Spürbar herb und nach hinten raus zunehmend. Nicht sehr gut, aber gut.

Bewertet am

30% Rezension zum Ratsherrn Westküsten IPA

Avatar von Felix

Farbe von hellem Bernstein. Schaumbildung fällt gering aus. Der Sud macht einen zähen, klebrigen Eindruck.

Der Geruch ist für ein IPA amerikanischer Art vollkommen gewöhnlich. Saftige Hopfenfrüchte mit zart honiglicher Malzigkeit darunter. Angenehm voll, sehr feucht und dicht zugleich. Einzelne Noten sind weniger in der Hopfung als vielmehr im Malzanteil zu bemerken, welcher komplexer und kräftiger wirkt und dadurch schon Aspekte von einem Märzen erhält. Trockenobst und kandierte Früchte.

Im Mund ein aromatisch recht zahmer, aber sehr bitterer Einstieg. Das Bier ist vor allem bitter, doch zeigt kaum fruchtige Aromen. Der Hopfen erschöpft sich in seiner Herbe, das Malz dringt auch hier deutlicher durch. Wirklich viel passiert aber leider nicht.

Der Körper des Bieres ist irgendwie uneben. Während der Sud einerseits eine gute Schwere und eine sirupige Textur aufweist, wirkt er damit bereits überladen. Die punktuell stechende, aber insgesamt wenig flächige Kohlensäure kann die Masse an Gewicht nicht gleichmäßig auflockern. Das IPA wirkt, als habe es sich übernommen. Die Kohlensäure hat einen ganz unangenehm chemischen Gestus und erinnert an zugesetzte Kohlensäure bei Mineralwasser in PET-Flaschen.

Der Abgang des Bieres ist weiterhin kräftig bitter mit dunkler, erdiger Farbe. Viel mehr passiert leider nicht. Hier kommt keine Komplexität auf, gleichzeitig wird aber auch kein irgendwie eigenständiger Abgang hergestellt. Die Vanille eines Billig-Bourbon steigt durch.

Das Westküsten IPA aus der Ratsherrn Brauerei ist höchstens ein Durchschnitts-IPA. Es erfüllt natürlich die Anforderungen des Stils, kann diese aber überhaupt nicht souverän oder flüssig präsentieren. Vielmehr empfinde ich die Einzelheiten des Sudes als ziemlich kantig und unorganisch. Vor allem die so unangenehm schmeckende, geradezu unnatürliche Kohlensäure irritiert mich völlig. Das Wasser von Gerolsteiner hat auch einen solchen Aspekt.
Insgesamt ist das IPA deutlich malzbetonter als so manches andere. Der Hopfen ist zwar sehr bitter, aber aromatisch kaum interessant. Böse Zungen könnten meinen, damit ist der West-Coast-Stil eigentlich wunderbar getroffen. Nein, also meiner Ansicht nach sind die originalen Westküsten-IPAs doch noch eine ganze Schiene besser. Dieses hier wirkt wie eine sehr holperige Nachahmung.
Schon der Duft ist nichts besonderes, aber der Geschmack lässt tatsächlich auch zu Wünschen übrig. Viel Bitterkeit, dickes Gewicht, aber ohne Hopfen- und ohne Malzaroma. Das Bier ist wässrig und zu karbonisiert zugleich. Es ist dünn im Aroma, liegt aber schwer im Magen. Irgendwie will nichts hier so richtig passen und insgesamt erschöpft das Bier auch sehr, ich mag es kaum austrinken.
Nein, also überzeugt bin ich hierbei wirklich nicht. Dieses hier gehört sicherlich zu den schlechteren IPAs.

Bewertet am

78% Rezension zum Ratsherrn Westküsten IPA

Avatar von Puck

Eine schöne rot-goldene Farbe und viele Citrusnoten gleich beim Einschenken. Im Antrunk fruchtig-spritzig-frisch. Dazu kommt eine schöne Hopfennote. Auch im Abgang bleibt der fruchtig frische Eindruck und eine wirklich gute balancierte Bitterkeit. Das schmeckt mir auf jeden Fall. Ein richtig gutes IPA.

Bewertet am

75% Rezension zum Ratsherrn Westküsten IPA

Avatar von Chris

Sehr angenehmes, einsteigerfreundliches IPA!

Bewertet am

79% Gutes Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist leicht säuerlich, hopfig-spritzig und hat angenehme Citrus-Noten - das ganze kommt fruchtig-erfrischend rüber. Der Mittelteil ist leicht säuerlich und schmeckt schön nach Zitrone. Der Abgang ist zunächst wieder hopfig-spritzig und leicht sauer (mit feinen Citrus-Noten), dann kommt ein recht trockenes Finish mit angenehmen Bitter-Noten welche das Bier gut abrunden. Der verwendete Aroma-Hopfen ist hier sehr gut eingesetzt und bringt wirklich schöne Aromen mit sich. Fazit: Ein fruchtiges, erfrischendes und süffiges Bier. Schmeckt wirklich top! Gerne Wieder!

Bewertet am

77% Rezension zum Ratsherrn Westküsten IPA

Avatar von madscientist79

Das Westküsten IPA scheit der Nachfolger des limitiert gebrauten Westcoast IPA zu sein, jetzt mit neuem Etikett und womöglich dauerhaft verfügbar. Geschmacklich tut sich zwischen den beiden jedenfalls nicht viel, soweit ich mich erinnere. Es handelt sich um ein rotgoldenes Bier, im Duft mit Noten von Grapefruit und einem Hauch Mango. Der Einstieg ist sprudeld und frisch, der Körper eher schlank. Ein etwas zurückhaltendes IPA, aber dafür sehr ausgewogen und spritzig-süffig mit angenehm bitterem Abgang.

Bewertet am