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Beer like star Ratsherrn Springbock

  • Typ Maibock
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze 17%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9-13°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 3 Rezensionen

Das Bier Ratsherrn Springbock wird hier als Produktbild gezeigt.
#12373

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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
88% Avatar von mysland
78% Avatar von Schluckspecht
75% Avatar von Florian
74% Avatar von maui
68% Avatar von madscientist79
63% Avatar von Bier-Klaus

63% Rezension zum Ratsherrn Springbock

Avatar von Bier-Klaus

Der Mai ist da, die Zeit der Frühlings- und Maiböcke ist gekommen. Ich drehe die große Runde mit sechs verschiedenen Böcken, von den fünf aus dem letzten Jahr sind und sich den Winter über in meinem Bockbierkeller entspannen durften. Es handelt sich um den Neuzeller Bock, den Hohenthanner Maibock, den Schwaben Bräu Heller Bock (2016), den Augustiner Heller Bock, den Bräu Z'Loh Heller Bock und den Ratsherrn Springbock. 

Der Springbock ist mit 7,5% ABV der stärkste in der Runde, er schrammt nur ein wenig am Doppelbock vorbei. Die Farbe ist glanzfeiner Bernstein, der Geruch getreidig und fruchtig nach Kirschen. Er hat auch einen leichten Getreide- und Kirschgeschmack, wie der Geruch vermuten ließ. Der Alkohol kommt hier schon durch, für mich ist er aber nicht unangenehm. Zum Nachtrunk hin wird es deutlich herb, zwar nicht kantig aber auch nicht super aromatisch, obwohl die Hopfensorten (Saphir und Hallertauer Mittelfrüh und Hallertauer Tradition) eigentlich sehr vielversprechend wären.

Bewertet am

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78% Haste Bock? Trinkste Bock!

Avatar von Schluckspecht

Ich muss zugeben, ich bin vorbelastet. In einer Verkostung habe ich das Springbock schon verkostet - und direkt für gut befunden. Die empfohlenen Speisen in Form von Kalbscarré, grünem Spargelsalat und New Yorker Cheesecake habe ich leider gerade nicht parat, also muss es das Bier nun solo richten. Dieses wurde mit den Malzen der Sorte Pilsener und Carahell gebraut und erhielt die passende Hopfung durch Saphir sowie durch Mittelfrüh und Tradition aus der Hallertau. Die optimale Genusstemperatur wird mit 9° C nahegelegt. Bei einer Stammwürze von 17 % entwickeln 7,5 % Alkohol ein mild loderndes Feuer. Mit für ein Bockbier beachtlichen 26 IBU wird eine zarte Bitterkeit versprochen.

Flasche auf, der Kronkorken mit Bockmotiv entfernt und Nase rangehalten: Ich rieche nichts. Mhm. Im Glas kommt dann eher etwas in der Nase an, aber das ist erstaunlich schwach gezeichnet. Klar, Malz ist natürlich zu erfassen, zudem etwas fallfrischer Apfel. Der Rest riecht aber eher bieruntypisch, ähnlich einem Gemüse-Bouillonwürfel. Optisch haben wir ein klares, orangefarben leuchtendes Bernstein mit etwas verbleibendem Schaum. Heller Bock? Check!

Es folgt ein frischer, spritziger Antrunk, der auch einem Summer Ale gut stehen würde. Fruchtnoten von Apfel werdem vom süßlichen Malzbett getragen. Bis hierhin nichts Spektakuläres und auch irgendwie noch nicht bockig genug. Etwas interessanter und dichter wird es im samtigen Körper. Einen so cremigen Körper habe ich bisher selten erlebt! Und genau deswegen habe ich mich auch in diesen Bock verliebt. Die Geschmacksnoten sind: Apfel, Vanille, Malz, florale Noten. Feinherb schließt das Bockbier mit leichter Säure ab. Gut gemacht.

Geschmacklich ist der Springbock vielleicht keine Offenbarung, aber die 7,5 % verschleiert er so gut wie fast kein anderer. Ich hätte hier vielleicht 6,2 % gedeutet, wenn ich die wahre Zahl nicht wüsste. Das cremige Mundgefühl gefällt mir sehr gut. Was also bleibt, ist ein milder, süffiger, freundlicher Bock mit einer ausgewogenen, erfrischenden Komposition.

Bewertet am

75% Ratsherrn Springbock — Verkostungsnotizen

Avatar von Florian

Opales, leuchtendes Orange. Weich, fast schon klassisch und eine hauchdünne, grazile Hopfung. Diese wirkt etwas harzig und hat etwas von unreifer Birne. Etwas Eisbonbon-Ester, passt zur Birne. Abgang säuert schön nach, Aromen steigern sich. Ganz hintergründig kommt eine nicht frische Note von Champignon durch, marginal. Solider Bock, angenehm im Mund.

Bewertet am