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Beer like star Flying Dog Raging Bitch Belgian-Style India Pale Ale

  • Typ Obergärig, belgisch-amerikanisches IPA
  • Alkohol 8.3% vol.
  • Stammwürze 18%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 12 Bewertungen und 6 Rezensionen

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Amarillo-Hopfen
  • Columbus-Hopfen
  • Warrior-Hopfen

Speiseempfehlungen / Food pairing:

  • Cajun-Küche
  • Cayenne Pfeffer
  • Ingwer
  • Wasabi
#6277

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
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78%
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I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 12 Bewertungen
98% Avatar von Bierblogger Felix
89% Avatar von Tobieras
86% Avatar von gerdez
85% Avatar von mysland
83% Avatar von Daniel McSherman
83% Avatar von Bier-Klaus
81% Avatar von Schöni
77% Avatar von willworkforbeer
72% Avatar von Felix
68% Avatar von ProAlt
63% Avatar von Ernesto
54% Avatar von Altfan

81% yeah...geile B***ch!

Avatar von Schöni

Jau!..Geiles Design hier muss ich sagen. Die Etikettierung ist künstlerisch anspruchsvoll, und zugleich gesetzeskonform bezüglich der relevanten Angaben: ABV, Inhaltstoffe und sogar die Schwangere Frau ist drauf. Die rasende Hündin samt Zitzen und Mumu ist manchem "über-eiligen" Trinker wohl nicht aufgefallen.....egal. Geiles Artwork. Das Bier ist Bernstein-kupfer-farbig. Die Schaumkrone ist gut, sehr fluffig mit großen Poren. Das Aroma ist fruchtig, wie ne frisch angeschnittene Mango. Mhhhhh. Ich finde dieses Bier riecht auch ein wenig nach Baumharz. Der Geschmack ist der Wahnsinn. Sehr süßlich und fruchtig, Noten von Honig beim Antrunk. Ich merke, dass hier ein gut robuster Malzkörper am Start ist. Ich hab eigentlich kein Bock, aber ich versuche schon wieder die Malze zu erraten. Carra- mit Pilsner und Wiener- würd ich sagen...aber des is wieder mal daneben denk ich. Egal. Leichte Bitternis im Abgang. Wenig IBUs für 8,3%! Ich finde genau das ist der Punkt: Die ganzen IPAs dieser Welt sollten mal die Hopfenüberladung mit nem guten Malzkörper ausbalancieren... so wie hier. Sehr angenhemes Mundgefühl. Der Nachgeschmack hinterlässt keinesfalls ne bittere Zunge, sondern eher den Geschmack von Kaugummi und Birne. Geiles Diong....oder sollte ich eher sagen geile B**TCH!!....aber wie bei jeder B***ch, hat die Sache nen Haken: Was bitte ist hier Belgian Style???

Bewertet am

68% Geschmacksachterbahn

Avatar von ProAlt

stark alkoholisch,aber sehr spannend,muß mir noch mal eine Flasche besorgen.

Bewertet am

83% Rezension zum Flying Dog Raging Bitch Belgian-Style India Pale Ale

Avatar von Daniel McSherman

Orange bis Kupferfarbig klar mit recht beständigem weißen Schaum. Tolle Aromen eines IPA: Zitrus, Grapefruit. Geschmack: fruchtig frisch, malzig süß und dann anhaltend hopfenaromatisch bitter. Runde Sache!

Bewertet am

83% Braukunst live 2014

Avatar von Bier-Klaus

Das Bier hat eine schöne goldgelbe Farbe mit rötlichen Kupfer-Reflexen.
In der Nase ein bitter-süßer Waldhonig-Geruch mit leicht zuckrigen und karamelligen Aromen.

Der Geschmack ist vollmundig und fruchtig, ziemlich süß, wird aber am Gaumen sehr schnell und sehr deutlich bitter. Trotzdem ist die Struktur des Bieres sehr harmonisch. Im Nachtrunk entfaltet sich erst der volle Malzkörper, danach kommen erst die schönen, deutlichen Hopfenaromen mit ihrer fruchtigen Bittere zum Tragen.
Das Bier ist für mich sehr zwiespältig in den einzelnen Trinkphasen, der Antrunk ist sehr rund, fruchtig und harmonisch der Nachtrunk bietet extreme Hopfenaromen und Hopfenbittere.

Bier mit Ecken und Kanten aber sehr spannend.

Bewertet am

72% Rezension zum Flying Dog Raging Bitch Belgian-Style India Pale Ale

Avatar von Felix

Im Glas ein leicht blasses Bernstein mit starker Tendenz ins Orangene. Die Schaumkrone ist fein und schmal von beige-gräulicher Färbung.

Dem Bier entsteigt der Duft einer Mischung aus belgischem, korianderbeladenem Wit, zartem Lambic und trockengehopftem IPA. Das Bier fährt sofort zweischienig, indem es einerseits komplex konstruiert, andererseits auch angenehm erfrischend anmutet. Es prägt eine eindeutige, belgische Hefenote aus mit zitralem Stich, einer ordentlichen Saftigkeit, völlig eingeschlagen jedoch in würzig-kernige Kräuteraromen. Dennoch bleibt das Bier sehr weich. Der Hopfen kommt weniger aromatisch als vielmehr charakterlich durch. Er ist zu spüren und wirkt doch nicht präsent in der Nase.
Ich finde die Verbindung von Säure und Kräuterigkeit enorm spannend und angenehm. Die schwere der belgischen Starkbiere wird durch die saftige Zitrusnote genommen und die Leichtigkeit des erfrischenden Aromas wird gleichsam mit tiefweicher Kräuter - und Gewürznote angereichert und ausgeglichen. Und obwohl das Bier eigentlich so belgisch anmutet, trägt es die Seele eines IPAs und wird eher als ein solches verstanden.

Im Mund offenbart sich dann der so versteckte Hopfen mit grünknospigen Noten, weniger fruchtig, als vielmehr satt und tief. Er färbt die ummantelnde Decke der Hefe, die das Bier noch immer dominiert. Und so dicht und weich auch die Hefe das Bier macht; im Vordergrund stehen eindeutig die witbierartigen Kräuternoten, die nun noch voluminöser werden und mit kerniger Würze dem Bier aus der Weichheit und der sanften Herbe heraus einen anmutigen Pfiff geben. Ein schöner Zug, als würde sich das Bier hinter einigen Facetten verschleiern, um dann daraus hervorzubrechen.

Die enorme Hefigkeit saugt die Alkoholnote etwas auf, sodass die 8,3%ABV merkbar werden, ohne wirklich zu stören. Die starke Bitterkeit absorbiert dann zum Dritten den Alkohol. So wird eine recht schwere Wirkung mit diesem Bier erreicht, obwohl die Aromatik eher Leichtigkeit vermitteln möchte. Es entsteht ein sahnig-vollmundiges Ale, dem es als Ausgleich leider an Spritzigkeit fehlt. Gerade mit diesen tollen Saft,- Hopfen- und Kräuternoten wäre es geradezu dazu prädestiniert, einen fruchtig-feuchten Körper auszustrahlen. Mir wird das Bier dann etwas zu trocken, die Rezenz ist im ersten Moment noch wunderbar, die Kohlensäure verliert sich jedoch viel zu schnell.

Der Nachtrunk bietet viel Hopfigkeit, hinter der nun noch immer die bitter-kräuterige Gewürznote steht. In Verbindung mit der herben Hopfung entsteht so eine Art Wermutharoma, bitter, trocken und würzig. Die Hefe umschließt all das weiterhin mit weichem Schäfchenkörper.
Das Ale klingt kräftig und souverän aber noch nicht überladen aus.

Das Raging Bitch von Flying Dog ist ein wirklich leckeres IPA, das allerdings die Anforderung nicht ganz erfüllt. Einmal wieder hat sich gezeigt, das Flying Dog im Bereich der Dunklen schönere Produkte macht, als in dem der Hellen.
Ich finde, hier wird noch zu wenig das Potenzial dieses wirklich enorm spannenden Bierstils genutzt. Obwohl ich weder ein Freund von belgischen Bierstilen noch ein IPA-Liebhaber bin, finde ich den Belgian IPA-Style hervorhebenswert interessant. Gerade die Verbindung von Hopfenherbe und Säure, von Frische, Leichtigkeit und Tiefe erschafft ein unheimlich komplexes, vielschichtiges Bouquet, das zu unterschiedlichstem Essen gereicht werden kann und auch an und für sich bereits eine intensive Beschäftigung allemal wert ist. Es ist weder so erschlagend wie die reinen Belgier, noch so eintönig wie viele IPAs. Hier werden alle Aromen angerissen, einige aber übertrieben.
Bei diesem Exemplar fehlt mir ein wenig die Zielorientiertheit. Mir ist es zu wenig spritzig-sauer (die Brettanomyces-Hefe hätte noch länger arbeiten dürfen), zugleich überwiegt mir zu sehr die hefige Weichheit, die den Körper des Bieres schluckt, den ALkohol hervorhebt und das IPA zu undefiniert macht, sodass es bereits die Wirkung eines Weizenbockes erhält.
Schön dagegen ist die präsente, aber ausgeglichene Bittere, die schon ganz schön viel Kraft hat, aber nicht überfordert, sie wandelt auf dem schmalen Grad und kann stetig den Geist, der den IPAs innewohnt transportieren. Auch die Kräuteraromen finde ich wunderschön, sie reichern das Bier an und machen es facettenreich und durch die starke Würze charakterstark. Also die IPA-Seite gefällt mir gut, an dem belgischen Einfluss ließe sich teilweise noch werkeln.
Ein schönes Bier, dem es aber an Geradlinigkeit fehlt. Doch ist es ja auch gerade an diesem Stil so toll, dass er derartig breit zu interpretieren ist, hier wird für jeden etwas dabei sein, vielleicht wird jemand genau unter diesem Bier ein wirklich gutes, belgisches IPA verstehen, für mich ist es eher in IPA-artiges Witbier.

Bewertet am

98% Rezension zum Flying Dog Raging Bitch Belgian-Style India Pale Ale

Avatar von Bierblogger Felix

Die Raging Bitch der Flying Dog aus den USA! Vom ersten Blick schon ein spannendes und äußerst lässiges Bier. Richtig geiles Etikett!

Bei dem Bier passt wirklich alles. Es ist sofort zu eines meiner Lieblingsbiere geworden.. Tolle leuchtend orangene Farbe, stabiler, weißer und feincremiger Schaumkopf. Der Duft ist betörend nach frischen Zitrusfrüchten, Kräutern, Waldhonig und frischem Malz. Der Geschmack ist einfach perfekt. Sehr gut abgestimmt, absolut harmonisch mit einem wunderbaren Körper und einem genialen Mundgefühl!! Ich muss hier einfach komplett 10 Punkte geben!! Keine andere Wahl!

Das Bier schmeckt zunächst frisch nach Zitrusfrüchten, leicht süßlich und schön malzig. Dann kommen feine Kräuter hervor und der Mund jubeliert. Der Abgang ist äußerst geschmeidig, auf keinen Fall zu bitter sondern sehr ansprechend. Wunderbare Hopfenaromen, tolles Malz und die Hefe gibt dem Bier wirklich das I-Tüpfelchen!!

Prädikat SEHR zu empfehlen!!

Bewertet am