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Beer like star Püttner Bräu Basalter Dunkel

  • Typ Untergärig, Dunkles Lager
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 59% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#22021

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
59% Avatar von Felix

59% Rezension zum Püttner Bräu Basalter Dunkel

Avatar von Felix

Sehr dunkles Bier mit Bordeaux-Stich. Eher gering ausfallende Schaumbildung.

Der Geruch ist ganz charakteristisch und ungewöhnlich. Eine schwer zu bestimmende Note, deutbar als eine Art Fruchtlakritz. Malzbonbon, etwas Waldhonig, zarte Fruchtigkeit dazwischen, stets kräuterig. Bei tiefem Zug ein wohliger, voller Duft aus cremiger Süße und duftigeren Wiesenkräutern (Waldmeister, Thymian, Anis usw...).
Unkonventioneller Duft.

Im Mund geht das Aroma leider zurück. Es bleibt die Herbe des Honigs, wandelt sich in den Abgang hinein nach und nach in eine wurzelige Bittere mit Kräuterschnapsaroma. Im Antrunk selbst ist davon noch kaum etwas zu spüren.
Eine stechende Würze entwickelt später Magenbitternoten. Die Süße schafft es leider mit zu wenig Aromen in den Antrunk überzusetzen, sodass dieser verhältnismäßig flach ausfällt.

Der Körper des Bieres ist schaumig und gewaltig, aber nicht besonders konzentriert oder gebündelt. Es entsteht ein voller Eindruck, der aber keine besonders gespannte Textur zeigt. Die Kohlensäure ist ziemlich ausgeprägt, was das Bier strategisch rettet, aber die Form irritiert.

Der Abgang ist durchdrungen von den bereits erwähnten Wurzelschnapsnoten. Magenbitter trifft hier auf Röstmalz, Malzbonbon und einen Schuss Honig. Charakteristisch für den Abgang ist ein wirklich hübsche, aber sehr subtile Lakritznote.
Für diese Schlusskadenz muss sich Zeit genommen werden. War ich anfangs noch wenig begeistert, kann ich dem Bier nach fast einer Flasche schon mehr abgewinnen.
Das Bier zeigt eher Stoutideen und ist eben nicht ganz konventionell.

Das Basalter Dunkel der Püttner Brauerei ist ein nicht vollkommen gewöhnliches Dunkles, das sich aber grundsätzlich auch nicht übermäßig absetzt.
Es überzeugt in erster Linie mit einem angenehmen Geruch, der vor allem dadurch auffällt, dass er stimmig Honig- und Malzsüße mit Wiesenkräuternoten vereint. Dadurch entsteht ein erstmal gefälliges, weiches Bier, auf das man sich freuen darf.
Das Dunkle nimmt sich im Laufe des Trinkens immer mehr zurück. Es verliert sich hier und da mal, steigt aber nie ganz aus dem Ring. Man hat es hier mit einer deutlichen Veränderung der Aromatik im Trinkverlauf zu tun, der die Süße mehr und mehr abstreift und zur Bittere übergeht. Zugleich ist der Körper etwas unstet. Einerseits schaumig und kohlensäurestark, andererseits süßlich-voll und etwas klebrig. Das passt mir nicht zusammen, erscheint aber auch hier nicht katastrophal.
Das Basalter Dunkel ist ein Bier, das für mich trotz seiner etwas eigenwilligen Art nicht aus dem Meer der bayerischen Lager-Sude hervorstechen kann. Es ist in Ordnung, um mal zum Essen getrunken zu werden und es ist auch bestimmt eine kleine Freude, wenn man direkt vor Ort ist und die Gegend um die Brauerei im Zusammenhang mit den Bieren betrachten kann. Mehr aber kann man von diesem Dunklen nicht erwarten.
Es ist ein sehr durchschnittliches dunkles Lager.

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