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Beer like star Profanity Stout Rich, Dark & Dry Hopped

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze 1068 OG, 17%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 86% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Amarillo-Hopfen
  • Centennial-Hopfen
  • dunkles Kristallmalz
  • First-Gold-Hopfen
  • geröstete Gerste
  • Haferflocken
  • Maris-Otter-Malz
  • Nelson-Sauvin-Hopfen
  • Schokoladenmalz
  • Trockenhopfung
  • Weizenmalz
    #7189

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 1 Bewertung
    86% Avatar von Felix

    86% Rezension zum Profanity Stout Rich, Dark & Dry Hopped

    Avatar von Felix

    Optisch absolut schwarz mit Rotschimmer beim Eingießen, ein wunderschönes Foreign/Imperial Stout mit kleiner, röstigbrauner Schaumkrone.
    IM Geruch ist es intensiv fruchtig, da kommen vor allem Aromen dunkler Waldfrüchte durch, Brombeere, Kirsche, auch Pflaume und eine ausgeprägte, karamellige Süße, die sehr stark in RIchtung Schokolade geht. Die Röstnoten sind erstmal nur begleitend. Ist duftet einfach wundervoll.
    Im Antrunk ist es total weich und dunkelfruchtig, diese Noten, nun vor allem Brombeere und Pflaume, sowie Rumtraube bleiben durchgehend bestehen. Unterlegt wird alles durch einen ölig-cremigen, beinahe schon sahnigen Körper, bei dem der Alkohol zwar durchkommt, jedoch einzig das Mundgefühl alkoholisierter Früchte vermittelt und so zum geschmackserlebnis beiträgt. Man fühlt sich schon an einen Rumtopf erinnert. Die Röstigkeit führt hier nicht zwangsweise zur Kaffeeassoziation, sie ist sehr weich und cremig eingebunden und mit einer relativ stark ausgeprägten Kohlensäure verbunden. Für ein Stout wird hier eine ungeahnte Spritzigkeit und Fruchtigkeit an den Tag gelegt.
    Gerade wenn man durch die Nasenflügel ausatmet offenbart sich einem eine feine Zartbitterschokolade, wie ich sie sonst selten in einem Bier geschmeckt habe.
    Im Nachtrunk wird das Bier dann schön herb, vor allem aber Malzbitter, der Hopfen kommt in der Bitterkeit nur ergänzend unter und scheint in erster Linie für den weich-herben Geschmack zuständig zu sein, der sich an den Gaumen legt. So kommt auch eine wirklich schöne Bitterkeit zum Ende hin gut durch
    "rich, dark and dry hopped" heißt es auf dem Etikett und ich kann das absolut bestätigen. Dieses Stout ist definitiv überdurschnittlich und sein Geld allemal Wert, ich gönne es den WIlliams Brothers, dass sie hier mal ein klasse Produkt auf den Markt gebracht haben, wo sie doch sonst bei ihren ausgefallenen Idee wie ich finde leider immer nicht alles ganz richtig machen, irgendwas fehlt sonst immer. Hier kann man aber wirklich von einem tollen Stout sprechen. Es ist innovativ, weil es betont fruchtig ist, besitzt allerdings auch eine interessante Zartbittersubnote, die dauerhaft mitschwingt und dem Röstmalz eine angenehme Süße verleiht. Der leider doch etwas sehr präsente Alkohol (eigentlich bei gerade einmal 7%ABV nicht unbedingt verständlich) wäre für mich einziger Kritikpunkt, wobei er hier zur Fruchtigkeit der Pflaumen und Beeren/Traubenaromen wirklich gut passt. Es lässt sich also ambivalent betrachten. Auch die Trockenhopfung ist an dieser Stelle wirklich überzeugend geraten.
    ALL IN ALL: Ein tolles Stout, das sollte man sich mal gegönnt haben!

    Bewertet am