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Beer like star Pinkus Special

  • Typ
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 57% von 100% basierend auf 13 Bewertungen und 7 Rezensionen

#632

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 13 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
76% Avatar von JimiDo
74% Avatar von tonne
70% Avatar von Hobbytester
67% Avatar von Reinhard Mawick
64% Avatar von Daniel McSherman
62% Avatar von Felix
62% Avatar von Schmallo
59% Avatar von Bier-Sven
58% Avatar von cafeldelmar73
51% Avatar von Chris
42% Avatar von Florian
29% Avatar von Robert
29% Avatar von Dirk

34% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Das „Special“ der Brauerei „Pinkus Müller“, ein Biobier, riecht seltsamerweise wie ein Alkoholfreies, also hefig und getreidig nach Cornflakes. Dies zieht sich auch in den Geschmack. Hier steigt das „Special“ mit Noten von hellen Früchten leicht und zu wässrig ein, um dann im Abgang eine unangenehme Bitterkeit zu entwickeln. Ein wenig fühlt man sich an Apfelsaft mit Alkohol erinnert, jedoch ohne die Qualität eines ordentlichen Ciders.

Bewertet am

76% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von JimiDo

Abgefüllt ist das Pinkus Special genauso wie sein großer Bruder, das Münstersch Alt, in einer 0,5 l NRW Flasche. Es hat ebenfalls 5,1 % Alkohol. Die Aufmachung ist ähnlich dem Alt. Nur statt Rot hat man die Farbe Grün gewählt.

Das Special liegt hellgelb und gut trüb im Glas. Der Schaum ist feinporig und gut haltbar. Es riecht schwach nach Früchten und nach Bierkeller. Im Antrunk ist es malzig und leicht säuerlich. Eine leichte Süße zeigt sich nur kurz. Im Abgang dann eine gute Hopfennote ohne zu herb zu werden. Durch die gute Spundung ist das Special erfrischend süffig. Mir persönlich schmeckt es besser als das Alt von Pinkus. Das ist aber Geschmackssache.

Bewertet am

62% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von Schmallo

Ein Pinkus Special gezapft sollte es sein und es sieht ansprechend aus, goldgelb und leicht getrübt, im Duft leicht hopfig und nach Getreide riechend. Der erste Schluck entspricht dem Duft und der Hopfen verstärkt sein Aroma langsam. Eine schöne würze, mit einer dezenten Bitterkeit tritt auf was zu einem ständigen hin und her mit den Aromen führt und die Süffigkeit bleibt erhalten. Im weiteren Verlauf bleibt auch das Getreidige vorhanden. Der Abschluss wird wieder verstärkt von den Hopfennoten. Ein gelungenes Geschmackserlebnis.

Bewertet am

64% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von Daniel McSherman

Gelb - orange, fast klar mit unbeständigem Schaum. Malziger und hefiger Geruch. Geschmach: süßlich, malzig, metallisch.

Bewertet am

70% Markante Eigenwilligkeit

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht kräftig nach Hopfen, bringt aber eine sauerteigähnliche Hefenote ein, ich fühle mich an ein Zwickl erinnert. Der Antrunk ist kräftig sauer. Früher hätte mich das vielleicht schockiert, zurzeit finde ich es originell. Einmal etwas anderes! Viele Biere wählen den scheinbar kritiklosen, aber im Endeffekt faden Weg. Diesen Vorwurf muss man sich hier nicht gefallen lassen. Der Abgang schießt hopfige Bitterkeit aus allen Rohren. Hier endet auch schon die Zwickl-Assoziation, das gefällt mir ja durch aus, man schüttelt sich und steht wieder auf, etwas Ähnliches werden die Jever-Freunde unter uns zu beschreiben wissen. Diese Bitterkeit stellt einerseits die alleinstellende Perspektive, andererseits auch die Schwäche des Körpers dar. Unter ihr und einer Säure, an die man sich definitiv gewöhnen muss, bleibt nicht viel an Aromenspiel übrig. Im Nachtrunk kommen aber noch leichte Malznoten hinzu, die ein ganz nettes Kräuterthema in Verbindung mit dem Hopfen abgeben. Trotzdem wirkt das Bier, das zwar mit dieser Leichtigkeit und dem samtigen Mundgefühl ein Zwickl sein könnte, danach aber wie ein norddeutsches Pils anmutet, für meine Begriffe ein wenig zu reduziert. Das Bier ist gelb und verfügt über nicht lang bleibenden Schaum. Es ist nicht gerade süffig. Es ist gefühlt viel Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Das letzte Pinkus, das ich verkostete, mochte ich gar nicht, es handelt sich um das Original Pinkus Obergärig. Das hier ist sehr eigen, verschroben, in seinem Ausdruck reduziert und dennoch ganz liebenswert.

P.S.: Lieber Felix, ich habe mich auch sehr darüber gefreut, dass Du meinen Vorschlag sofort berücksichtigt hast und dem Ur-Weizen auch noch viel abgewinnen kannst. Sehr treffend fand ich den fast schon lyrischen Schluss Deines Postscriptums. Ich glaube, wir sind beide Freunde ungewöhnlicher Biere, das führt uns wohl auch in die Biobier-Ecke, in der ich mich auch ganz wohl fühle. Das zeigt sich auch beim Pinkus Special!

Bewertet am

62% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von Felix

Trübes Orangegelb mit schöner, feinporiger Krone.

Im Geruch eine sehr weiche Aromatik, die zwischen Hefe und Hopfen balanciert. Wie bei den anderen Pinkusbieren findet sich auch hier ein sehr duftiger, grüner, saftiger Hopfen. Er ist allerdings durch die süßliche Hefe bei dem Special etwas eingewobener. Ich pflichte der Beobachtung der Redaktion zu, wenn hier von dem Geruch eines Alkoholfreien gesprochen wird. Diese Note ist aber trotzdem eher beiläufig.

Der Duft sagt noch nicht wirklich viel, im Geschmack dagegen passiert dann so einiges an Unerwartetem. Das Bier schmeckt getreidig und hopfig in undefinierbarem Verhältnis. Etwas herb, trocken, säuerlich, seifigbitter. Eine direkte Aromatik kann ich nicht wiedererkennen, doch Hopfen und Getreide spielen einwandfrei miteinander. Das Bier schmeckt ungewöhnlich bitter und weich zugleich.

Der Körper ist bei diesem Bier der wirkliche Schatz im Fundament, der alles wohlbehütet zusammenhält. Die Kohlensäure ist ziemlich stark und die Textur butterweich. Das Bier breitet sich samtig weich im Mundraum aus. Es ist wirklich interessant, wie hier die Frische und die Fülle miteinander wirken und damit auch so stark die Aromatik beeinflussen. Die Perzeption der Aromen verändert sich durch den Körper ungemein, entledigt sich deren Definiertheit.

Der Abgang ist eher kurz gehalten, aber trotzdem von guter Bittere. Neben dieser Bitterkeit schwingt jedoch stets eine zarte Säuerlichkeit mit, die nicht unbedingt nur gut ist. Ich verbinde mit ihr Zitronensaftkonzentrat aus der Plastikpulle. Hier ist wieder diese aromatische Konstellation auszumachen, die schon im Duft an ein Alkoholfreies erinnert hat.

Das Special von Pinkus entledigt sich seines Stiles geschickt mit seinem wohlgewählten Namen.
Wenn auch der Einstieg aromatisch eher unspektakulär ist und der Abgang sogar Tendenzen zum Unangenehmen aufweist, so reißt dieser Körper hier eine ganze Menge raus. Er versammelt jegliche Fähigkeiten konzentriert, stützt mit Frische der sprudelnden Kohlensäure und mit malzig-hefiger Weichheit zugleich.
Dadurch entwickelt dieses Pinkus eine dieser ungewöhnlichen Konstruktionen, bei denen Aromatik, Körper und Mundgefühl fließend ineinander übergehen. Ich würde stark behaupten, dass die Kohlensäure bspw. hier besonders wesentlich für die Aromaentwicklung ist, genauso wie die Textur für die Bitterkeit. Die Frische der Kohlensäure hebt den Hopfen hervor und lässt ihn noch duftiger erscheinen. Und auch die Malznoten profitieren von der Weichheit der Textur. Das lässt sich verschiedenartig sehen: entweder hier wird ganz schön getrickst (denn diese Unregelmäßigkeit ist ja durchaus zu erkennen) oder aber das Bier ist das, was man in der Regel hervorragend stimmig nennt.
Das Pinkus Special hat eine weiche Bitterkeit, die mir gut gefällt. Gemindert wird dieser Eindruck nur durch eine unangenehm nachklingende, metallische Säuerlichkeit. Der Abgang ist nicht gerade glanzvoll geworden. Die Grundaromatik wird nur vom Hopfen und der Kohlensäure gerettet.
Obwohl ich finde, dass es ganz gut schmeckt, haut es mich nicht vom Hocker. Ich denke, man könnte sich mit diesem Bier durchaus beschäftigen, mich regt es dazu irgendwie von Grund auf wenig an. Es ist halt auch ein lockeres Sommerbier und will mehr nicht sein. Das aber schafft es gut. Nur ist seine Hefe teilweise so stark, dass es weißbierähnlich im Magen liegt. Das finde ich ob der schönen Hopfennote schade.

Bewertet am

58% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von cafeldelmar73

schwach und feinporig aufschäumend fällt die Blume rasch wieder in sich zusammen. Da das Bier unfiltriert ist schimmert es trübe und honigfarben im Glas.
Der erste Geruch ist fruchtig herb und hopfig. Im Antrunk zeigt sich eine angenehme Frische trotz einer zu schwach vorhandenen Kohlensäure.Die deutliche Bitterkeit hält sich mit Hilfe des durchaus ausgewogenen Körpers bis lange nach dem Abgang.

Bewertet am