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Beer like star Pinkus Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 6 Rezensionen

#634

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
73% Avatar von Bierkules
65% Avatar von Felix
65% Avatar von Florian
64% Avatar von JimiDo
59% Avatar von Bert
58% Avatar von dreizack
58% Avatar von Bastus
57% Avatar von tonne
56% Avatar von Hobbytester
47% Avatar von Dirk
40% Avatar von Robert

51% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Mit dem „Pinkus Pils“ steht erneut ein Biobier ins Haus, diesmal aus Münster in Nordrhein-Westfalen. Es riecht frisch, spritzig und leicht alkoholisch.

Im Einstieg ist es schwach salzig und getreidig, ansonsten jedoch durchweg eher bitterbetont. Gewöhnt man sich daran, so offenbaren sich seichte Malzaromen und ein Geschmack von schwarzer Johannisbeere. Leider gehen diese Noten zu sehr unter, dennoch schaffen sie es, das „Pinkus Pils“ gerade noch so in den empfehlenswerten Bereich zu hieven.

Bewertet am

64% Rezension zum Pinkus Pils

Avatar von JimiDo

Auch das Pinkus Pils ist ein Bioland Bier. Erstanden habe ich es in einer 0,5 l NRW Flasche. Das typische Pinkus Etikett ist beim Pils in grasgrün gehalten. Zutaten sind Wasser, Gerstenmalz und Naturhopfen. Malz und Hopfen sind aus biologischen Vertragsanbau der Brauerei. 5,0 % Alkohol sind in dem Pils zu finden.

Unter dem feinporigen Schaum befindet sich ein hellgelbes, blitzblankes Bier. CO² Perlen sind kaum vorhanden. In der Nase zeigt sich dann grasige und schwach getreidige Note. Das Pinkus Pils kommt recht schlank daher. Am Anfang ist es schön säuerlich. Der Malzkörper lässt sich nur erahnen. Vom feinherben Aromahopfen ist erst zum Abgang was zu merken. Dann aber deutlich, bis er von der erfrischenden, zitronigen Säure schnell wieder eingeholt wird.

Das Bier ist, auch durch die gut eingestellte Karbonisierung, sehr süffig. Für ein echtes Pils ist es etwas mild. Aber es hat durchaus seine Qualitäten. Zum Beispiel als Begleiter bei einem schönen Essen!

Bewertet am

57% Rezension zum Pinkus Pils

Avatar von tonne

Klar, kräftig gelb, weißer gemischtporiger Schaum, der schnell zusammenfällt.
Geruch grasig, fruchtig (Apfel, Birne). Geschmack leicht säuerlich fruchtig. Körper recht dünn, Rezenz zurückhaltend. Bitterkeit angenehm, aber etwas zu zurückhaltend, wie das ganze Bier.
Irgendwie anders aber nicht besonders einprägsam. Kann man gut trinken.

Bewertet am

58% Rezension zum Pinkus Pils

Avatar von Bastus

Ein sehr erfrischendes Pils mit leichtem Körper.Klingt seltsam aber eine gewisse Schärfe ist festzustellen, mit zitralen Anklängen und etwas zu dünem Malz.Relativ mild, und ordentlich süffig.Dieses Pils ist auf jeden Fall untypisch und nicht uninteressant.Für den Bierdurst an einem heissen Tag sicherlich geeignet.Insgesamt etwas zu verhalten.

Bewertet am

65% Rezension zum Pinkus Pils

Avatar von Felix

Starke Perlage von dünnerer Cremigkeit mit deutlicher Kohlensäure. Klares Gelbgold.

Im Geruch zeigen sich sehr würzige Noten, fast schon schärflich-gewürzige, zugleich ein süßes, starkes Malz, deutliche Getreidearomatik, aber auch ein wirklich wunderschöner, saftig-grüner, duftiger Hopfen, der Noten von Wassermelone und Zitronenlimonade abgibt. Ich finde die Hopfennote hervorhebenswert schön und sie wird noch schöner, dadurch dass sie in Würze und Süße eingelegt ist.
Ein vielleicht nicht überwältigender Geruch, aber einer mit exzellent samtiger Hopfensaftigkeit.

Im Geschmack dann ist das Bier etwas dünn, doch der seidige Aromahopfen kann sich zurückhaltend bewähren. Die Getreidenote verbleibt, stärker als bei einem Pils vielleicht üblich, sodass das Bier eher an ein einfaches, helles Lager erinnert. Auch bringt dieses Getreide eine etwas sehr würzige Note mit, tendiert schon ins platt-pfeffrige.
Das Bier hat im Antrunk dann eher eine Tendenz zum Rückzug, die es aber gar nicht bräuchte.

Der Körper ist dichter und sahniger als für ein Pils üblig, zugleich auch leider etwas kohlensäureärmer als erwartet. Dadurch entsteht eine kleine Stilverwirrung. Das Bier könnte meiner Ansicht nach gut mehr Spritzigkeit zeigen und weniger dicht und schwer erscheinen. Das passt irgendwie gar nicht zu seiner Art. Wäre vielleicht eine persönliche Kritik an dieser Interpretation.

Der Abgang ist mittellang. Die Bittere des Hopfens ist sehr mild gehalten, hier wurde wohl wirklich nur mit Aromahopfen gearbeitet, sodass das Bier äußerst unauffällig in der Bitterkeit ausklingt, aber bis zuletzt die grandiose Hopfennote präsentiert. Sie ist so limettig und grasig, ist das ein Tettnanger? Zugleich diese unheimliche Weichheit bei milder Bittere: Hersbrucker?
Ganz zum Ende leider: Durchaus erwartet einen ein plumpbitteres Getreide. Nach einiger Zeit aber gibt es hier durch die Nach-und-Nach-Überlagerung der Bitteraromen eine ausgewogene Hopfenbittere. Ist die Flasche leer, erscheint der Abgang gelungen.

Das Pinkus Pils ist ein Pilsener, das als Interpretation betrachtet werden sollte. Es ist nicht ganz alltäglich und zwar an mancher Stelle irgendwie unklar für mich, aber reißt eigentlich das meiste durch die wunderbare Aromahopfung heraus.
Der Geruch ist bildschön und sowohl aromatisch wie auch mild. Er ist weich und zurückhaltend, zeigt parfumierte Noten von saftigem Gras, Melone, Limette, Zitrone und Zucker. Ein Traum von Naturdoldenduft.
Insgesamt ist die Konstruktion über dieser Weide dann leider unschlüssig konzipiert. Ich verstehe das Verhältnis von Hefe und Kohlensäure nicht so ganz. Irgendwie irritiert das Bier auch durch die Zurückhaltung sehr, es könnte doch bedachtlos extrovertiert sein, gibt sich aber unnötig schüchtern.
Die Kohlensäure ist vor allem merkwürdig. Hier liegt das bekannte, aber irgendwie unausgesprochene Phänomen vor, dass zwar theoretisch viel Kohlensäure vorhanden ist, aber keinerlei Spritzigkeit entsteht. Man bemerkt sie einzig beim Drang aufzustoßen, doch erfrischend ist das Bier eher weniger. Eine ärgerliche Diskrepanz.
Der Abgang ist leider so ein bisschen der Makel an dem Sud. Er ist zwar an sich angenehm mild, aber leider durch eine eher platte Bitternote letztlich nicht mehr so rund. Das einzige, was am Gaumen zurückbleibt, ist diese plumpe Getreidigkeit, die das Bier die ganze Zeit über so glücklich umschiffen konnte. Und trotzdem, nach einiger Zeit holt der Hopfen auf, das Bier wird rund. Vielleicht ein Anzeichen für ein wunderbar süffiges Bier, dass sich auch gut in größerem Maßen genießen lässt.
Das Pinkus Pils ist meiner Einschätzung nach ein Bier knapp über dem Durchschnitt. Seine saftig-doldige Hopfennote zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht und ich könnte den ganzen, lieben, langen Tag meine Nase in diesen Sud hängen.
Körper und Abgang dagegen brauchen etwas Anlaufzeit. Dieses Bier offenbart sich damit als gelungenes Nebenbeibier vor allem in größerer Runde. Seine Weichheit und seine Süffigkeit zeichnen es als richtiges Kumpelbier aus.
Es ist nicht viel. Ich finde, dieses Pils hat tolle Anlage, es müsste sich nur einmal jemand richtig Zeit nehmen und sich mit dem Sud beschäftigen, dann käme hier in kürzester Zeit ein Bilderbuchpilsener zum Vorschein.
Ich kann mir wenig helfen. Auch wenn ich noch klar auszubügelnde Makel erkenne, ist mir dieses Bier sympathisch. Auch wenn ich es keineswegs als Aromareise bezeichnen möchte, ich sehe darin ein mir persönliches Zwischendurchbier, das ich gern in größerem Umfang mit Freunden teilen möchte. Ein Bier, das zu trinken ist.
Und diese mild-saftige Hopfennote...mmhh...

Bewertet am

56% Rezension zum Pinkus Pils

Avatar von Hobbytester

Das sehr hopfig riechende Bier ist im Antrunk scharf und würzig, das ist ganz gut. Es gibt eine Menge Pilsner, die im Abgang noch komplexer sind. Außer einer Intensivierung von Hopfenaromen und einer daraus resultierenden und ganz überzeugenden Bitterkeit, die auch im Nachgeschmack noch länger vorhanden ist, bietet das Pinkus Pils nichts. Der Körper könnte also wirklich noch aussagekräftiger sein, die Bitterkeit ist gut, das Bier ist auch würzig, aber ich würde mir neben einem pilstypischen, gut ausbalancierten Hopfen- und Malzverhältnis schon noch mehr Aromavielfalt wünschen. Noch nicht einmal Kräuteraromen sind erkennbar, was bei Pilsnern keine große Braukunst darstellt. Besser als das Hasseröder Premium Pils ist es aber definitiv. Trübgelbe Färbung trifft auf nicht allzu lang bleibenden Schaum. Dieses Bier ist durchaus süffig, jedoch nicht in besonders ausgeprägtem Maße. Die Bitterkeit rettet das Bier vor dem Sturz in die Belanglosigkeit.
Ein bisschen mehr Kohlensäure könnte nicht schaden.
Fazit: Hier liegt ein passables Pils vor, mit dem Pinkus lässt sich ein netter Abend verbringen. Allzu hohe Ansprüche an die Pilsner Braukunst sollte man allerdings nicht stellen, sie würden enttäuscht.

Bewertet am