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Beer like star Paulaner Salvator

  • Typ Untergärig, Doppelbock
  • Alkohol 7.9% vol.
  • Stammwürze 18.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 11 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 38 Bewertungen und 27 Rezensionen

Das Bier Paulaner Salvator wird hier als Produktbild gezeigt.
#524

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 39 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
99% Avatar von Dirk
93% Avatar von Konjugator
89% Avatar von Hobbytester
89% Avatar von Tarfeqz
88% Avatar von derkaro
86% Avatar von Robert
85% Avatar von BierTherapie
85% Avatar von Rathon
83% Avatar von Crafter
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von waldschraat
83% Avatar von jeanelsass
81% Avatar von HansJ.
79% Avatar von Biergroßmeister_Kevin
78% Avatar von MichaelF
78% Avatar von Wursti
77% Avatar von Dunkel-Fhyrst
75% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von Puck
74% Avatar von woerdey
74% Avatar von Hendrik
73% Avatar von Bastus
72% Avatar von LordAltbier
68% Avatar von vermiel
68% Avatar von remus456
68% Avatar von skalli_net
64% Avatar von Felix
63% Avatar von Schmallo
60% Avatar von tonne
58% Avatar von FBier
58% Avatar von Weinnase
57% Avatar von Bier-Sven
56% Avatar von deadparrot
56% Avatar von Johannes
55% Avatar von Florian
55% Avatar von pvitt
51% Avatar von Schwarzer Kater
27% Avatar von Blueshawk

80% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Der „Salvator“ ist ein sehr berühmter Doppelbock, der polarisiert, denn wem 7,9 Vol.% nicht zusagen, der dürfte sich von diesem Bier erschlagen fühlen. Das Bier wurde von den Paulaner Mönchen übrigens gebraut, um die Fastenzeit gut zu überstehen. Man möge sich ausmalen, wie ein solches Bier auf nüchternen Magen wirkt...

Wer sich auf den „Salvator“ einlässt, dem wird zunächst die satte rotbraune Farbe auffallen, die an sich schon „Nahrhaftigkeit“ verspricht. In der Nase zeigt dieser Doppelbock reichhaltige Aromen von malziger Süße, die sich vielleicht mit Gummibärchen oder Kräuterlimonade vergleichen lässt. Auch der Alkohol riecht deutlich durch, was die süßen Noten leicht in die Richtung von oxidiertem Pflaumenwein zieht.

Der Körper des „Salvator“ ist füllig und sehr komplex. Der Alkohol dringt deutlich vor, ist aber nicht wirklich störend. Allerdings erfordert er große Konzentration, um die harmonischen Aromen von karamellisiertem Zucker und Fliederblütennektar genießen zu können, die sich auch in den buttermalzigen Abgang ziehen.

Der „Salvator“ ist definitiv ein Bier für besinnliche Abende, wie sie Mönche in der Fastenzeit durchleben, und absolut ungeeignet für den unkomplizierten Biergenuss. Übrigens: Wer sich jemals gewundert hat, warum so viel Doppelböcke auf „-ator“ enden – das geschieht zu Ehren dieses Biers, dessen Name wahrscheinlich eine Verballhornung von „Sankt-Vaters-Bier“ darstellt.

Bewertet am

27% Klebrig süßer Brei !

Avatar von Blueshawk

- rotbraune Farbe mit leichter, schnell zerfallender Schaumbildung
- ein leichtes Aromen nach Süße und Malz
- angenehme Carbonisierung
- geschmacklich ist das Ganze dann leider nur ein malzig-süßlicher Brei ohne besonderen Körper oder weitere Noten
- im Abgang kommt dann noch etwas Hopfen hinzu und das wár es dann
- es bleibt ein seltsam klebriges Mundgefühl

Bewertet am

68% Ein solides Doppelbock Bier ohne zu viel drumherum

Avatar von vermiel

Wer die Doppelböcke kennt, der weiss um die Vollmundigkeit (will nicht von "Maul stopfen" reden) und der mitunter überragenden Malzsüsse, die einem beinahe den Gaumen verkleben möchte. Unter diesem Vorbehalt ist das Salvator durchaus als "schlank" zu bezeichnen. Die Nase: Nuss, Karamell und dunkles Kaffeearoma mit Orangennote, Koriander, hellem Lehm und verbranntem Ingwer lehnen sich im Antrunk eng an abgestandene Cola-Noten mit einen kleinen Schuss gutem Branntwein und irgendeinem entfernten Röstbieransatz. Eine distante Herbe oder Bitterkeit ist bei so viel Süße ja ohnehin fast Nebensache. Im Mund und dann im Abgang leicht bitter bis scharf, trotzdem muss man wieder ansetzen und dann schmeckt man deutlich mehr gutes Bockbier heraus. Der Schaum baut übrigens ziemlich schnell ab und bei entsprechender Kühlung perlt Salvator leider nur ganz leicht, was der Biererfrischung nicht hilft. Und genau das stört mich ein bisschen an dem großen Salvator Bier. Hier fehlt für meinen Geschmack die Mitte (wie bei Hochtönern und Bässen in einer schlechten HiFi Anlage). Nach einer halben Flasche weiss man zwar, dass man Spass haben wird aber vergisst auch schnell, wonach das Zeug eigentlich schmeckt.

Ein weniger süffiges als eher vergnügliches Doppelbock ohne zu viel drumherum aber mit deutlichen Schwächen in der Aromamitte und am Gaumen. Die Brauerei Paulaner hat zwar Stärken - Doppelbock zählt aber nicht dazu.

Bewertet am

78% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Wursti

Das Salvator präsentiert sich traditionsbewusst in einer NRW Flasche. Mit dunklem ins Orange gehendem Bernstein steht es im Glas (0,4l Tulpe). Trüb ist s und baut eine gut haltbare, feine Blume auf.

Es verströmt einen Duft nach dunklen süßen Früchten und Brot. So muss das wohl sein, wenn ein Bier – Gedacht als Nahrungsergänzungsmittel – dem Mönch von Welt gereicht werden soll. IM Antrunk kommen diese Eindrücke gut heraus, verbinden sich jedoch auch sofort mit einer Alkoholschärfe. Diese wird hinten heraus stärker und macht das Bier zusammen mit der dem Hopfen trocken.

Bewertet am

83% Das klassische Bockbier aus München

Avatar von jeanelsass

Nichts zu sagen. Das klassische bayerische Bockbier. Top-Bier. Aroma-intensiv, alkoholintensiv, narhaft. Einfach ein tolles Bier. Das beste Paulaner was bis jetzt probiert habe. Trotzdem jammer schade, dass es so teuer ist. 18 € der Kosten im Getränkemarkt ist schon eine Summe. Doch seinen Preis hat sich dieses tolle Bier schon gelohnt.

Bewertet am

74% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Puck

Von Beginn an dominiert das Malz in seiner süsslichen Form, beim Einschenken und auch beim Antrunk. Insgesamt komplex und mit leicht fruchtigen Anklängen. Nach und nach meldet sich auch der Alkohol mit seinen 7,9 %. Im Abgang kommt auch etwas Hopfenbitterkeit zum Vorschein als schöner Widerpart zum Malz. Kein Bier für den Biergarten, aber mit Musse in der kalten Jahreszeit mal ein gute Alternative.

Bewertet am

57% Zu alkoholisch...

Avatar von Bier-Sven

... was zu erwarten ist und somit nicht überrascht.

Etwas Besonderes, so dessen Zielgruppe ich jedoch nicht zähle.
Kräftige Aromen, extrem malzig und vom Mundgefühl überhaupt nicht mein Ding.
Ich mag es einfach nicht, wenn meine Lippen aneinander kleben...

Fazit: Dieses Bier polarisiert jetzt wirklich mal. Meine Frau hat spontan gesagt: "Sofort wieder kaufen!"
... ich bleibe bei meiner Meinung.

Bewertet am

75% Mal was Vernünftiges von Paulaner...

Avatar von Schluckspecht

Einer muss ja den Anfang machen. Bei den Bockbieren gilt der Salvator von Paulaner als Vorbild vieler weiterer Bockbiere. Ob das Gründe haben mag?!

Kastanienbraun mit deutlichem Roteinstich steht das Salvator praktisch klar im Glas, trotz an und für sich fehlender Filtration. Die Schaumkrone ist allenfalls anfangs ansehnlich, welche hefig angebräunt und cremig erscheint, aber sehr schnell restlos verschwindet. Nun denn, optisch ergibt sich da ein zwielichtiges Bild.

Es riecht kräftig malzig sowie fruchtig-süß nach Kirschen und Beeren. Der Einstieg schließt direkt an den Geruch an, entwickelt sich im Körper zu einer reichhaltig fruchtig-süßen Malznote und gewinnt im Abgang durch den akzentuiert einsetzenden Alkohol und mild abgestimmten Hopfen an Volumen. Malz, Alkohol, karamellartige Süße und Fruchtnoten klingen gemeinsam mit etwas Bitterhopfen in einen langen Abgang aus und hinterlassen ein leicht glühendes Gefühl im Mund. Der verbleibende Geschmack gefällt und knüpft optimal an den Einstieg an. Das Salvator hinterlässt einen kräftigen Eindruck und kann den hohen Alkoholgehalt zwar nicht restlos verbergen, integriert ihn jedoch sehr gut.

Für ein Starkbier liegt eine hohe Süffigkeit vor, auch wenn eine beinahe klebrige Süße und der kräftige Alkohol dies nicht unbedingt begünstigen. Ein schwerfälliger Hefecharakter liegt nicht vor, der Alkohol passt zum Bouquet.

Fazit:

Das Salvator - der Urvater aller "-atoren" - darf als gelungenes Doppelbock gelten mit einer ausgeprägt süffig-lieblichen Note und einem optimal dosierten Alkoholgeschmack. Die Farbe sieht unheimlich gut aus, doch an Schaum mangelt es leider. Trotz belassener Hefe merkt man von ihr im Glas nicht wirklich etwas.

Bewertet am

56% Warum ist das ein Klassiker?

Avatar von deadparrot

Das ist er also, der Urgroßvator, äh, -vater aller Doppelböcke. Endlich ist mir dieser Klassiker im Getränkemarkt meines Vertrauens auch einmal begegnet und ich habe sofort zugegriffen. Die Farbe ist ganz unvergleichlich: Eine so rote Farbe habe ich noch bei keinem anderen Bier gesehen, das sieht richtig nach Erdbeersaft aus. Nach Erdbeeren riecht der Salvator auch, außerdem ist auch eine leichte Hefeteignote vernehmbar.

Auf der Zunge ist das Bier erst einmal unglaublich süß. Bei einem dunklen Doppelbock ist nichts anderes als kräftig malzige Süße zu erwarten, aber das ist fast schon zuviel für meinen Geschmack. Dass, wie bereits von einigen Rezensenten bemerkt, im Körper vor allem ein vorrangig alkoholischer Geschmack zu verzeichnen ist, muss ich leider bestätigen. Ich finde den Körper daher auch nicht besonders komplex. Ja, das Bier hat all die Aromen, die man bei einem dunklen Doppelbock erwartet – Malz, Süße, dunkle Früchte, Röstaromen – aber keines davon sticht besonders eindrucksvoll hervor. Stattdessen ergibt sich ein irgendwie enttäuschender Einheitsbrei. Am ehesten fällt noch die eingangs bereits erwähnte Erdbeernote wieder auf, die jetzt, an Fassbrause erinnernd, wieder bemerkbar wird.

Der Abgang ist bitter, allerdings nicht besonders hopfenbitter – das ist eher die Art von Bitterkeit, die aus dem Alkohol kommt. Erst nach einiger Zeit stellen sich Röstaromen am Gaumen ein, aber auch eher verhalten. Wenn ich mit einem positiven Gedanken abschließen soll, dann mit dem Hinweis, dass der Salvator für ein Bockbier ziemlich süffig ist. Viel mehr Lob habe ich für diesen Doppelbock aber leider nicht übrig. Ich habe schon viele deutlich bessere -atoren getrunken.

Bewertet am

83% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Bier-Klaus

Orange-rote Farbe, sehr trüb mit wenig feinem Schaum. Süßer Duft nach Karamell und Malz.

Kräftiger Geschmack, am Beginn wenig rezent, stark alkoholisch und leicht röstig,
wobei man im Hintergrund schon die starke Malzsüße des kräftigen Körpers spürt.

Im Nachtrunk kommt zu der Alkohol-Bittere noch eine starke Hopfenbittere,
die einen guten Widerpart zum süßen Malzkörper darstellt.

Ich bin positiv überrascht, ich hatte das Bier nicht so gut in Erinnerung.

Benchmark bleiben der Camba Mastrobator, Müllerbräu Jahrtausendbock und der Maxlrainer Jubilator.

Bewertet am

79% Höhen und Tiefen

Avatar von Biergroßmeister_Kevin

Optik: Rot bräunlich, etwas heller als eine Kastanie. Der Schaum ist auch ein wenig dunkler, dieser ist recht feinporig, und mittellange haltbar.

Einstieg: Das Bier riecht einerseits süß malzig, aber anderseits auch würzig nach Hopfen. Im Antrunk ist das Bier malzig und leicht karamellig.

Körper: Im Hauptteil wird die süße von Hopfen, Kräutern und Gewürzen abgelöst. Auch ein leicht alkoholische Geschmack ist erkennbar. Ebenfalls deutet sich eine leichte Säure an, welche sich aber nicht durchsetzten kann. Die Textur des Bieres ist gut getroffen.

Abgang: Im Abgang baut der Hopfen eine angenehme Bitterkeit auf, welche von leichten Röstmalzaromen begleitet wird. Dern Alkohol kann man nun auch deutlicher erkennen.

Fazit: Da ich die Meinung vertrete, dass den Alkohol nicht allzu deutlich herausschmecken können sollte, konnte mich das Bier nicht vollkommen überzeugen. Außerdem hätten die Röstmalzaromen, oder auch die Würze ruhig noch ein wenig deutlicher sein können. Insgesamt ist das Bier zwar gut, ich ziehe aber den Andechser Doppelbock (Dunkel) vor.

Bewertet am

72% Lecker!

Avatar von LordAltbier

Sehr malzig und leicht hopfenbetont kommt dieses Bier rüber. Der Antrunk ist eher hopfig und der Abgang dann malzig. Es ist ein schönes, gut bekömmliches Starkbier. Das Etikett sieht ganz gut aus. Fazit: Schmeckt ganz anständig, gutes Bier!

Bewertet am

58% Der Klassiker - aber nicht für mich...

Avatar von FBier

Der Klassiker hat mich nicht wirklich begeistern können. Vielleicht habe ich ihn dezent zu kühl getrunken. Oder einfach mit der falschen, übersteigerten Erwartung… Schöne, kastanienbraune Farbe. Geruch nach Malz und Lakritze. Genauso schmeckt der Doppelbock auch. Obwohl er süß ist, dominiert klar eine röstmalzige Bittere. Überhaupt ist der Lakitzgeschmack hier überdominant. Der Abgang ist herb, jedoch ohne eine Spur von Hopfen. Ölige Konsistenz. Halbwegs süffig, weil recht geradlinnig im Geschmack. Der Salvator hat einen sehr charakterisitschen Geschmack – aber ich konnte für mich zu wenig Feinheiten darin entdecken, als dass ich das Bier als wirklich komplex empfunden hätte. Der Alkohol schimmert auch geschmacklich immer wieder stark durch.

Bewertet am

73% Ehrlicher Bock

Avatar von Bastus

Ehrlich wärt am längsten.Und als gestandener Bockbierfan weiss ich den Salvator einfach zu schätzen.Nicht mein Lieblingsbock aber immer wieder Gerne.Lecker!

Bewertet am

63% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Schmallo

Beim einschenken zeigt sich ein Bernsteinfarbener und fester Schaum. Kräftig malziger, leicht rauchiger Geruch. Kräftiger, malziger Antrunk mit einem starken Hopfenaroma, ohne dabei bitter zu sein. Im Nachgeschmack ebenso kräftig wie der Antrunk. Insgesammt kräftig und ausgewogen. In meinen Augen ein sehr zu empfehlendes Bockbier recht Süffig und lecker.

Bewertet am

58% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Weinnase

rötlich bis helles kastanienbraun, nicht glanzklar; die Schaumkrone verabschiedet sich recht flott;
eher dezente Malznote mit Karamell und etwas Citrus - aber nicht sehr aussagekräftig;
weicher, saftiger Ansatz mit zunächst überraschender Kohlensäure; wirkt trotz seines Alkoholgehaltes relativ schlank - es fehlt etwas die Malzaromatik (wie sie z. B. beim "Speziator" von Riegele sehr schön vorhanden ist); wenig Malzsüße - eher "trocken", aber auch im Nachhall dann relativ kurz. Vom Klassiker der Doppelböcke hätte ich etwas mehr erwartet!

Bewertet am

89% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Hobbytester

Der absolut charakteristische Geruch verleiht dem Original Paulaner Bier der ersten Stunde schon die Aura des Besonderen. Das Mundgefühl ist angenehm, so weich! Man schmeckt eine sehr würzige Süße. Malz- und Alkoholnoten folgen. Das Bier wird im Nachgeschmack bitterer, herrliche Röstaromen machen diese Phase zum Erlebnis. Ähnlich wie beim Paulaner Oktoberfest Bier fällt hier ein alkoholischer Geschmack auf, aber er stört ausnahmsweise keineswegs, denn vom Salvator erwartet man ja genau das! Das Problem mit den Alkoholnoten ist in der Mehrzahl der Fälle, dass sie affektiert wirken. Hier nicht, in diesem Bier sind sie neben dem sehr lang anhaltenden Malzgeschmack und den tollen Röstaromen einfach nur Bestandteil eines süßen Dunklen. Roséfarben treffen auf eher kurz anhaltenden Schaum, der sich aber anfangs imposant entwickelt. Das Bier ist das süffigste Starkbier, das ich kenne. Die Bitterkeit fällt angenehm auf. Kohlensäure ist genug vorhanden.
Fazit: Das, was Augustiner mit dem Hellen schafft, ist die Besonderheit des Paulaner Starkbiers. Beide sind für mich konkurrenzlos in ihrer Nische, beide geben vor, wie ein Bier dieser Gattung zu sein hat. Das Salvator führt eindrucksvoll vor, dass ein Bockbier eben nicht nur süß, sondern bleibend würzig sein muss. Wenn so etwas gesundheitlich überhaupt vertretbar ist, präsentiere ich hier das erste 7,9%-Bier für den Alltag, an dem nichts falsch ist. Perfektion ist erreicht.

Bewertet am

83% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Crafter

Dieses Bier hat eine klar braune Farbe, fast wie dünne Cola.
Es besitzt einen schönen Geruch nach Bananen und Karamell.
Der sich im Geschmack mit Honig und Malz vereint.
Der Körper ist schwer ohne zu ölig zu wirken und der Abgang
Zeichnet sich kräftig und aromatisch.
Ich muss gestehen das ich vom Salvator nicht viel erwartet habe,
bin aber sehr überrascht. Ein schönes Winterbier und eine gute Grundlage
für ein kreatives Glühbier.

Bewertet am

56% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Johannes

Durch die positiven Bewertungen der Redaktion bin ich auf dieses Bier gestoßen und als ich es dann im Edeka sah, hab ich es einfach mal mitgenommen.
Nun befindet sich ein rotes Bier in meinem Glas und ich bin mir nicht ganz schlüssig...
Ich war ja schon im Vorfeld skeptisch, da Florian es als sehr Alkoholaromatisch empfunden hat.
Aber erst fürs erste zum Bier. Es reicht sehr frisch, mit etwas Alkohol, Beeren und feinen Kräutern. Insgesamt ist der Geruch aber nicht allzu präsent.
Das Paulaner Bier hat dann relativ süße Anklänge, die in einem bitteren Abgang zu enden, bei dem der Alkoholgehalt spürbar ist. Genau dieser macht mir ein paar Probleme. Ich glaube ich würde ihn am ehesten mit dunkler Chili-Schokolade vergleichen. Mein Bier war ziemlich kalt, habe es nun noch etwas aufgewärmt. Nun sind die Alkoholnoten noch viel stärker. Dies fördert meinen Eindruck von dem Bier nicht gerade...
Wahrscheinlich ein Bier an dem sich die Geister scheiden. Ich finde es interessant mehr aber auch nicht.

Bewertet am

83% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von waldschraat

Der erste Eindruck von diesem Bier ist auf jeden Fall sehr gut. Die Farbe weiß zu überzeugen. Der Geruch erinnert an Banane.
Die findet sich auch im Geschmack wieder. Alles in allem ein sehr gutes Bier, aber wie schon in vielen Bewertungen erwähnt keines für zwischendurch. Da muss man sich drauf einlassen.

Bewertet am

64% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Felix

Da ist er, der berühmte Salvator, an dem sich die Geister scheiden, wie an keinem anderen Bock.
Zur Farbe lässt sich nicht mehr sagen, als meine VOrgänger es getan haben, rötlich, verhältnismäßig kleine, aber nicht unansehnliche, beige-farbene Schaumkrone, einiges an erfrischender Kohlensäure.
Geruchlich ist der Salvator ersteinmal noch nicht sonderlich komplex. Hier erwarten einen frische Trauben, Beeren und weiche, süße Banane, nicht vergleichbar mit Weizenbieren, viel dezenter und lockerer eingebunden.
Ich möchte an dieser Stelle vermerken, dass mein Bier, ein paar Stunden im Kühlschrank stand, also für eine Bockverkostung vergleichsweise kalt ist. Ich finde aber, wenn ich mich an meine erste Begegnung mit diesem Bier erinnere, dass sich das sehr zum Positiven auslegt.
Im Geschmack ist das Bier recht erfrischend, was trotz des hohen ABV-gehaltes nicht unangenehm ist. Die Aromen sind hier relativ dezent, weshalb ich das Bier auch hier nicht als sehr komplex beschreiben würde, dafür handelt es sich um eine feine Komposition, bei der aber der Alkohol noch zu sehr durchkommt.
Der Salvator ist sehr süßlich, nur leicht hefig, dafür besitzt er ordentlich Malz und andererseits eine heitere Frische, er schmeckt kräuterig und ein bisschen phenolisch, da hätten die Umdrehungen noch etwas besser in das Bier integriert werden können.
Ich finde den Salvator also insgesamt durchaus nicht schlecht, wobei er mir persönlich zu langweilig schmeckt. Er ist irgendwie weder das eine noch das andere und überzeugt nirgendwo vollkommen, bildet aber ein solides Fundament, wenn man sich vielleicht an erste Böcke heranwagen möchte.

Bewertet am

74% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von woerdey

Mein letzter Salvator lag schon einige Zeit zurück und ich hatte es eher mittelmäßig in Erinnerung. Da das aber zu einer Zeit war, in der ich mit der gesamten Sorte Doppelbock nicht viel anfangen konnte und dieses Bier hier bislang fast ausschließlich sehr gut bewertet wurde, packte mich die Neugier.

Die Farbe ist ein wirklich sehr schön und erinnert an Bernstein. In der Nase malzig-süßlich vor allem nach Karamell, dazu buttrig und leicht säuerlich. Im Einstieg ist der Salvator relativ frisch, etwas süßlich und irgendwie Bonbon-artig. Bei längerem "Im Mund behalten" meine ich sogar eine winzige Spur Vanille wahrzunehmen. Im ordentlich langen Abgang paart sich dann Malzigkeit mit einer angenehmen Hopfenbitterkeit, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr geschmackliche Tiefe gewünscht. Körper sowie Gesamteindruck sind fast schon weinbrandartig. Den Alkoholgehalt schmeckt man schon heraus, allerdings ist er nicht zu dominant.

Fazit: Der Salvator ist definitiv besser als ich ihn in Erinnerung hatte, mein Favorit bei Doppelböcken (oder wie lautet der korrekte Plural von Doppelbock?) ist er allerdings nicht. Trotzdem ist das Bier auf jeden Fall probierenswert.

Bewertet am

88% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von derkaro

... eines meiner absoluten Favoriten auf dem deutschen Biermarkt!!
keineswegs ein Durstlöscher sondern ein wahres Feuerwerk für die Geschmacksnerven...
sanft ölig/malzig im Antrunk lässt es auch eine gewisse Spur Hopfen nicht vermissen, wird im Verlauf lakritzig, dezent herb und wirkt in der Gesamtheit einfach nur rund und ausgewogen!
Genussbier!!!

Bewertet am

74% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Hendrik

Tolle Farbe, satter Einstieg und ein voller Körper. Lecker, aber der Alkohol ist sehr dominant. Kein Bier für Zwischendurch...

Bewertet am

93% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Konjugator

Als ich dieses Bier vor einem Vierteljahrhundert in einer der Paulaner Stuben zum ersten Mal bestellte, war das eine Offenbarung. Das Salvator (oder muß es heißen "der Salvator" ??) ist, wie schon beschrieben, ein gehaltvoller Doppelbock, der auf nüchternen Magen so richtig reinhaut.Spritzig/leicht ölig im Einstieg, entfacht dieses Kleinod einen kräftigen, malzaromatischen Körper, schwer und süßlich, im Abgang von einem unverwechselbaren Lakritzgeschmack veredelt, der von einer leichten Schärfe begleitet wird und in einen dezent bitteren Nachgeschmack mündet. Das Salvator gehört mit einem Literpreis von etwa 1 Euro 60 sicherlich nicht zu den Billigbieren. Man sollte sich Zeit dafür nehmen; es ist appetitanregend, völlig ungeeignet als Durstlöscher und auch nicht das richtige Genussmittel für Liebhaber des herben, hopfigen Biergeschmacks.

Bewertet am

55% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Florian

Ich bin der benannte Gegenpol der Redaktion. Meiner Meinung nach ist der Alkohol viel zu dominant und schon nach einem Halben fängt die Wirkung an.

Bewertet am

89% Rezension zum Paulaner Salvator

Avatar von Tarfeqz

Also der Einstieg bei diesem Bier ist geradezu samtig, oder vielleicht sogar ölig. Wobei ölig übertrieben ist. Man schmeckt dazu noch eine hopfenbetonte leicht Würze heraus. Im Abgang jedoch haut es einem um. Es ist zu erwähnen, das dieses Bier nix für zart betuchte, ist. Man schmeckt den Alkohol schon sehr deutlich heraus. Jedoch die starke Würze, die sich jetzt sehr stark entfaltet, und das hopfenbetonte macht das ganze wiederum irgendwie stimmig. Vom Geschmack her würde ich sogar behaupten Mandeln heraus zu schmecken.

Bewertet am