Paulaner Salvator
Paulaner Brauerei, München, Bayern
- Typ Untergärig, Doppelbock
- Alkohol 7.9% vol.
- Stammwürze 18.3%
- Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Lieblingsbier 4 Stimmen
Querverweise
Wenn Dir dieses Bier schmeckt, dann könnte Dir Folgendes auch schmecken.
- Tucher Bajuvator Doppelbock
- Berliner Bürgerbräu Rotkehlchen
- Berliner Bürgerbräu Bernauer Schwarzbier
- Berliner Bürgerbräu Dunkler Bock
- Berliner Bürgerbräu Heller Bock
- Kirsch Porter
- Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer Abt
- Krušovice Imperial Czech Premium Lager
- Allgäuer Brauhaus St. Magnus Heller Bock
- Neuzeller Kloster-Bräu Closter Zell Refugium
- Lausitzer Porter
- Chimay Blue (Grande Réserve)
- Jenlain Ambrée
- Kloster Scheyern Kloster-Export Dunkel
- La Chouffe Blonde
- Schloßbräu Odin-Trunk
- Louny Lager Premium
- Young's Special London Ale
- Samuel Adams Boston Ale
- Schlafmützchen
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Redaktionsbewertungen für das Bier Paulaner Salvator
Der „Salvator“ ist ein sehr berühmter Doppelbock, der polarisiert, denn wem 7,9 Vol.% nicht zusagen, der dürfte sich von diesem Bier erschlagen fühlen. Das Bier wurde von den Paulaner Mönchen übrigens gebraut, um die Fastenzeit gut zu überstehen. Man möge sich ausmalen, wie ein solches Bier auf nüchternen Magen wirkt...
Wer sich auf den „Salvator“ einlässt, dem wird zunächst die satte rotbraune Farbe auffallen, die an sich schon „Nahrhaftigkeit“ verspricht. In der Nase zeigt dieser Doppelbock reichhaltige Aromen von malziger Süße, die sich vielleicht mit Gummibärchen oder Kräuterlimonade vergleichen lässt. Auch der Alkohol riecht deutlich durch, was die süßen Noten leicht in die Richtung von oxidiertem Pflaumenwein zieht.
Der Körper des „Salvator“ ist füllig und sehr komplex. Der Alkohol dringt deutlich vor, ist aber nicht wirklich störend. Allerdings erfordert er große Konzentration, um die harmonischen Aromen von karamellisiertem Zucker und Fliederblütennektar genießen zu können, die sich auch in den buttermalzigen Abgang ziehen.
Der „Salvator“ ist definitiv ein Bier für besinnliche Abende, wie sie Mönche in der Fastenzeit durchleben, und absolut ungeeignet für den unkomplizierten Biergenuss. Übrigens: Wer sich jemals gewundert hat, warum so viel Doppelböcke auf „-ator“ enden – das geschieht zu Ehren dieses Biers, dessen Name wahrscheinlich eine Verballhornung von „Sankt-Vaters-Bier“ darstellt.Verfasst von der Redaktion
Wer sich auf den „Salvator“ einlässt, dem wird zunächst die satte rotbraune Farbe auffallen, die an sich schon „Nahrhaftigkeit“ verspricht. In der Nase zeigt dieser Doppelbock reichhaltige Aromen von malziger Süße, die sich vielleicht mit Gummibärchen oder Kräuterlimonade vergleichen lässt. Auch der Alkohol riecht deutlich durch, was die süßen Noten leicht in die Richtung von oxidiertem Pflaumenwein zieht.
Der Körper des „Salvator“ ist füllig und sehr komplex. Der Alkohol dringt deutlich vor, ist aber nicht wirklich störend. Allerdings erfordert er große Konzentration, um die harmonischen Aromen von karamellisiertem Zucker und Fliederblütennektar genießen zu können, die sich auch in den buttermalzigen Abgang ziehen.
Der „Salvator“ ist definitiv ein Bier für besinnliche Abende, wie sie Mönche in der Fastenzeit durchleben, und absolut ungeeignet für den unkomplizierten Biergenuss. Übrigens: Wer sich jemals gewundert hat, warum so viel Doppelböcke auf „-ator“ enden – das geschieht zu Ehren dieses Biers, dessen Name wahrscheinlich eine Verballhornung von „Sankt-Vaters-Bier“ darstellt.Verfasst von der Redaktion
Ich bin der benannte Gegenpol der Redaktion. Meiner Meinung nach ist der Alkohol viel zu dominant und schon nach einem Halben fängt die Wirkung an.Verfasst von Florian
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74%
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Benutzerkommentare und Bewertungen
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Also der Einstieg bei diesem Bier ist geradezu samtig, oder vielleicht sogar ölig. Wobei ölig übertrieben ist. Man schmeckt dazu noch eine hopfenbetonte leicht Würze heraus. Im Abgang jedoch haut es einem um. Es ist zu erwähnen, das dieses Bier nix für zart betuchte, ist. Man schmeckt den Alkohol schon sehr deutlich heraus. Jedoch die starke Würze, die sich jetzt sehr stark entfaltet, und das hopfenbetonte macht das ganze wiederum irgendwie stimmig. Vom Geschmack her würde ich sogar behaupten Mandeln heraus zu schmecken.Verfasst von Tarfeqz
Tolle Farbe, satter Einstieg und ein voller Körper. Lecker, aber der Alkohol ist sehr dominant. Kein Bier für Zwischendurch...Verfasst von Hendrik
Als ich dieses Bier vor einem Vierteljahrhundert in einer der Paulaner Stuben zum ersten Mal bestellte, war das eine Offenbarung. Das Salvator (oder muß es heißen "der Salvator" ??) ist, wie schon beschrieben, ein gehaltvoller Doppelbock, der auf nüchternen Magen so richtig reinhaut.Spritzig/leicht ölig im Einstieg, entfacht dieses Kleinod einen kräftigen, malzaromatischen Körper, schwer und süßlich, im Abgang von einem unverwechselbaren Lakritzgeschmack veredelt, der von einer leichten Schärfe begleitet wird und in einen dezent bitteren Nachgeschmack mündet. Das Salvator gehört mit einem Literpreis von etwa 1 Euro 60 sicherlich nicht zu den Billigbieren. Man sollte sich Zeit dafür nehmen; es ist appetitanregend, völlig ungeeignet als Durstlöscher und auch nicht das richtige Genussmittel für Liebhaber des herben, hopfigen Biergeschmacks.Verfasst von Konjugator
Da ist er, der berühmte Salvator, an dem sich die Geister scheiden, wie an keinem anderen Bock.
Zur Farbe lässt sich nicht mehr sagen, als meine VOrgänger es getan haben, rötlich, verhältnismäßig kleine, aber nicht unansehnliche, beige-farbene Schaumkrone, einiges an erfrischender Kohlensäure.
Geruchlich ist der Salvator ersteinmal noch nicht sonderlich komplex. Hier erwarten einen frische Trauben, Beeren und weiche, süße Banane, nicht vergleichbar mit Weizenbieren, viel dezenter und lockerer eingebunden.
Ich möchte an dieser Stelle vermerken, dass mein Bier, ein paar Stunden im Kühlschrank stand, also für eine Bockverkostung vergleichsweise kalt ist. Ich finde aber, wenn ich mich an meine erste Begegnung mit diesem Bier erinnere, dass sich das sehr zum Positiven auslegt.
Im Geschmack ist das Bier recht erfrischend, was trotz des hohen ABV-gehaltes nicht unangenehm ist. Die Aromen sind hier relativ dezent, weshalb ich das Bier auch hier nicht als sehr komplex beschreiben würde, dafür handelt es sich um eine feine Komposition, bei der aber der Alkohol noch zu sehr durchkommt.
Der Salvator ist sehr süßlich, nur leicht hefig, dafür besitzt er ordentlich Malz und andererseits eine heitere Frische, er schmeckt kräuterig und ein bisschen phenolisch, da hätten die Umdrehungen noch etwas besser in das Bier integriert werden können.
Ich finde den Salvator also insgesamt durchaus nicht schlecht, wobei er mir persönlich zu langweilig schmeckt. Er ist irgendwie weder das eine noch das andere und überzeugt nirgendwo vollkommen, bildet aber ein solides Fundament, wenn man sich vielleicht an erste Böcke heranwagen möchte.Verfasst von Felix
Zur Farbe lässt sich nicht mehr sagen, als meine VOrgänger es getan haben, rötlich, verhältnismäßig kleine, aber nicht unansehnliche, beige-farbene Schaumkrone, einiges an erfrischender Kohlensäure.
Geruchlich ist der Salvator ersteinmal noch nicht sonderlich komplex. Hier erwarten einen frische Trauben, Beeren und weiche, süße Banane, nicht vergleichbar mit Weizenbieren, viel dezenter und lockerer eingebunden.
Ich möchte an dieser Stelle vermerken, dass mein Bier, ein paar Stunden im Kühlschrank stand, also für eine Bockverkostung vergleichsweise kalt ist. Ich finde aber, wenn ich mich an meine erste Begegnung mit diesem Bier erinnere, dass sich das sehr zum Positiven auslegt.
Im Geschmack ist das Bier recht erfrischend, was trotz des hohen ABV-gehaltes nicht unangenehm ist. Die Aromen sind hier relativ dezent, weshalb ich das Bier auch hier nicht als sehr komplex beschreiben würde, dafür handelt es sich um eine feine Komposition, bei der aber der Alkohol noch zu sehr durchkommt.
Der Salvator ist sehr süßlich, nur leicht hefig, dafür besitzt er ordentlich Malz und andererseits eine heitere Frische, er schmeckt kräuterig und ein bisschen phenolisch, da hätten die Umdrehungen noch etwas besser in das Bier integriert werden können.
Ich finde den Salvator also insgesamt durchaus nicht schlecht, wobei er mir persönlich zu langweilig schmeckt. Er ist irgendwie weder das eine noch das andere und überzeugt nirgendwo vollkommen, bildet aber ein solides Fundament, wenn man sich vielleicht an erste Böcke heranwagen möchte.Verfasst von Felix
... eines meiner absoluten Favoriten auf dem deutschen Biermarkt!!
keineswegs ein Durstlöscher sondern ein wahres Feuerwerk für die Geschmacksnerven...
sanft ölig/malzig im Antrunk lässt es auch eine gewisse Spur Hopfen nicht vermissen, wird im Verlauf lakritzig, dezent herb und wirkt in der Gesamtheit einfach nur rund und ausgewogen!
Genussbier!!!Verfasst von derkaro
keineswegs ein Durstlöscher sondern ein wahres Feuerwerk für die Geschmacksnerven...
sanft ölig/malzig im Antrunk lässt es auch eine gewisse Spur Hopfen nicht vermissen, wird im Verlauf lakritzig, dezent herb und wirkt in der Gesamtheit einfach nur rund und ausgewogen!
Genussbier!!!Verfasst von derkaro
Mein letzter Salvator lag schon einige Zeit zurück und ich hatte es eher mittelmäßig in Erinnerung. Da das aber zu einer Zeit war, in der ich mit der gesamten Sorte Doppelbock nicht viel anfangen konnte und dieses Bier hier bislang fast ausschließlich sehr gut bewertet wurde, packte mich die Neugier.
Die Farbe ist ein wirklich sehr schön und erinnert an Bernstein. In der Nase malzig-süßlich vor allem nach Karamell, dazu buttrig und leicht säuerlich. Im Einstieg ist der Salvator relativ frisch, etwas süßlich und irgendwie Bonbon-artig. Bei längerem "Im Mund behalten" meine ich sogar eine winzige Spur Vanille wahrzunehmen. Im ordentlich langen Abgang paart sich dann Malzigkeit mit einer angenehmen Hopfenbitterkeit, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr geschmackliche Tiefe gewünscht. Körper sowie Gesamteindruck sind fast schon weinbrandartig. Den Alkoholgehalt schmeckt man schon heraus, allerdings ist er nicht zu dominant.
Fazit: Der Salvator ist definitiv besser als ich ihn in Erinnerung hatte, mein Favorit bei Doppelböcken (oder wie lautet der korrekte Plural von Doppelbock?) ist er allerdings nicht. Trotzdem ist das Bier auf jeden Fall probierenswert.Verfasst von woerdey
Die Farbe ist ein wirklich sehr schön und erinnert an Bernstein. In der Nase malzig-süßlich vor allem nach Karamell, dazu buttrig und leicht säuerlich. Im Einstieg ist der Salvator relativ frisch, etwas süßlich und irgendwie Bonbon-artig. Bei längerem "Im Mund behalten" meine ich sogar eine winzige Spur Vanille wahrzunehmen. Im ordentlich langen Abgang paart sich dann Malzigkeit mit einer angenehmen Hopfenbitterkeit, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr geschmackliche Tiefe gewünscht. Körper sowie Gesamteindruck sind fast schon weinbrandartig. Den Alkoholgehalt schmeckt man schon heraus, allerdings ist er nicht zu dominant.
Fazit: Der Salvator ist definitiv besser als ich ihn in Erinnerung hatte, mein Favorit bei Doppelböcken (oder wie lautet der korrekte Plural von Doppelbock?) ist er allerdings nicht. Trotzdem ist das Bier auf jeden Fall probierenswert.Verfasst von woerdey
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