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Beer like star Original Pinkus Obergärig

  • Typ Obergärig, Alt
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 54% von 100% basierend auf 12 Bewertungen und 7 Rezensionen

Das Bier Original Pinkus Obergärig wird hier als Produktbild gezeigt.
#633

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 12 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Dirk
71% Avatar von JimiDo
67% Avatar von Florian
61% Avatar von Dirk
60% Avatar von Felix
59% Avatar von tonne
55% Avatar von schloemi
54% Avatar von gerdez
53% Avatar von Puck
50% Avatar von Bastus
45% Avatar von goldblumpen
40% Avatar von Hobbytester
33% Avatar von DerBasti

71% Rezension zum Original Pinkus Obergärig

Avatar von JimiDo

Also bevor man dieses Bier verkostet sollte man sich darüber im Klaren sein das Münstersch Alt ein eigenständiges Bier ist und fast nichts mit dem rheinischen Alt zu tun hat. Dann fällt auch die Bewertung leichter. Es befindet sich in einer 0,5 l NRW Flasche. Die Aufmachung wirkt eher billig. Aber darauf kommt es auch nicht an. Da es sich um ein Bioland Produkt handelt will die Brauerei vielleicht auch nur der Ressourcenschonung dienen.

Münstersch Alt ist obergärig und enthält 5,1 % Alkohol. Die Stammwürze ist leider unbekannt. Im Glas ist es hellgold und ganz leicht trüb. Das CO² ist gut am perlen, die Schaumkrone dicht und feinporig. In der Nase sind nur schwache, säuerliche Aromen zu vernehmen. Der Antrunk ist sehr schlank und leicht sauer. Etwas später lässt sich eine schwache Malzsüße vernehmen. Durch die gute Perlung wirkt das Bier frisch und süffig. Erst im Nachtrunk lässt sich schwache Hopfenherbe erschmecken. Ich finde das Münstersch Alt auf seine Art sehr gut trinkbar. Also bitte nicht ein rheinisches Alt zum Vergleich nehmen und dann meckern Original Pinkus Alt würde anders schmecken. ;-)

Bewertet am

53% Rezension zum Original Pinkus Obergärig

Avatar von Puck

Das Münsteraner Alt ist goldgelb klar und nicht eher dunkel, wie man es von den Düsseldorfer Vertretern der Art kennt. Im Antrunk blumig hopfig und leicht säuerlich. Auch der Körper bleibt eher säuerlich, Malz schmecke ich gar nicht. Hinten raus wird es dann leider auch etwas dünn. Altbier geht anders und auf jeden Fall besser. Auch wenn Pinkus eine Institution in Münster ist, dies Bier wird diesem Anspruch nicht gerecht.

Bewertet am

50% Rezension zum Original Pinkus Obergärig

Avatar von Bastus

Ich komm so ungefähr aus der Gegend wo dieses Bier beheimatet ist und komischer weise hat dieses Bier viele Abnehmer.
Aber von Altbier hab ich einfach eine völlig andere Vorstellung, und das Pinkus hat wenig damit zu tun.Es schmeckt spritzig sauer,sehr sauer,aber auch interessant fruchtig,hopfig,zitrone,grapefruit, aber das Malz ist irgendwie zu dünn und schaft es nicht die Aromen zu tragen.
Aber auch sehr erfrischend das ganze was angenehm sein kann, schmeckt insgesammt wie eine Mischung aus Kölsch,Berliner Weisse und Pale Ale.Ich finde dieses Bier unausgeglichen, mutig aber mit Altbier ist da nicht viel.Daumen runter....

Bewertet am

59% Rezension zum Original Pinkus Obergärig

Avatar von tonne

Eigentich ganz okay, wenn man es nicht als Alt bewertet. Erfrischend schlank, leicht säuerlich, aber auch fruchtig süß. Nur mit "Alt" hat das nichts zu tun. Vielleicht liege ich ja falsch, aber ich erwarte bei nem Alt eine dunklere Farbe und Röstaromen. Das ist als würde ich ein trübes Weizen mit kräftigen Bananenaromen brauen und dann Pils drauf schreiben.

Bewertet am

60% Rezension zum Original Pinkus Obergärig

Avatar von Felix

Das Alt aus Münster ist von unerwarteter Farbe. Dieses hier ist ganz hellgolden, sieht aus wie ein Lager, ich bin verwundert.

Der Geruch ist meiner Empfindung nach ausgewogen und vor allem betörend duftig in der Hopfennote, dabei aber auch noch nicht überwältigend. Das Bier hat in der Tat eher Lageraromen, zeigt getreidig-brotige Trockenheit und saftigen, grünen Hopfen, die obergärige Hefe macht aber trotzdem eine subtile Fruchtigkeit deutlich. Wenn ich ehrlich bin, mutet dieses Alt ziemlich wie ein frisches Kölsch an. Hab ich da etwas nicht mitbekommen?
Nichtsdestotrotz gefällt mir der Geruch gut.

Im Mund sogleich eine zitronige Seifigkeit, zitral-säuerliche Fruchtfleischnoten auf hellen Malzen serviert. Die weitreichende, wenig zentrierte Aromatik lässt nun endgültig die Obergärigkeit durch. Leider passiert ansonsten nicht unbedingt viel mehr. Von Komplexität lässt sich hier zwar nicht sprechen, dennoch macht das Bier vor allem einen gestandenen Eindruck in Richtung Erfrischung. Es ist nun allerdings etwas enttäuschend zurückhaltend.

Der Körper wäre für ein Kölsch wie gemacht. Er hat eine ordentliche Portion Kohlensäure mit an Bord und lässt sich von der weichen Hefe beflügeln.
Ist allerdings in der Textur dürftig. Seine Weichheit übertreibt es, er verlässt sich zu sehr auf die Kohlensäure, die das Bier schön spritzig macht. Das Mundgefühl kann getrost als dünn beschrieben werden. Schade!

Der Abgang zeigt endlich Bittere, die zwar natürlich vom Hopfen stammt, aber aromatisch wie ein Zwitter aus Zitronenschaleninneres und Seife wirkt. Sie ist nicht sehr stark, aber kräftig genug, um das Bier deutlich gehopft zu nennen. Eine Betonung ist durchaus zu erkennen. Der Abgang verhält sich mittellang bei stärker ausgeprägter Säure.

Dieses Bier ist ein kleines Rätsel, ein Bier, das ich nicht ganz verstehe, das aber auch nicht um Verständnis bettelt. Ich denke, viel Gerede hat hier keine Wirkung, ich fasse mich also kurz:
Unter einem Alt verstehe ich etwas ziemlich anderes, vielleicht ist dies hier aber auch eine bestimmte Stilrichtung des Altbiers, die ich bislang nicht kannte. Eine Erkundigung muss getan werden. Ich jedenfalls finde, es wäre ein schönes Kölsch geworden, erfüllt alle mir bekannten Kriterien dafür, von Optik, über Süffigkeit bis Hopfung. Unter Kölsch-Kriterien wäre dieses Bier gut, als Alt bin ich einfach so unentschlossen, dass ich keine Wertung abgeben kann. Ich ziehe in solchen Fällen vor zu fragen: Schmeckt es mir oder schmeckt es mir nicht? Ich kann getrost sagen, dass es mir schmeckt. Vom Hocker reißen tut es mich jedoch nicht.
Der Hopfen ist aromatisch und von bester Qualität, aber es wird irgendwie zu wenig aus ihm gemacht. So gesehen gilt für dieses Bier, was für die allermeisten Biobiere derzeit noch (Deutschland, 2014) gilt: Die Rohstoffe sind so hervorragend in ihrer Qualität, sie schmecken grandios, das Handwerk stimmt auch, nur die "Kunst" fehlt noch. Die momentanen Bio-Biere ruhen sich darauf aus, die tolle Essenbegleiter und Durstlöscher in der Privatgastronomie zu sein, sie sind meist noch in Hand kleinster Brauereigaststätten und demnach häufig für den kleinen Absatz gedacht. Gebraut für den Mann vor Ort, nicht für den Handel. Das merkt man, denn das tolle Handwerk ist eindeutig spürbar. Es fehlt nur noch der Schritt, aus diesem soliden Handwerk eine elegante Kunst zu machen.

Bewertet am

40% Geröstete Gummibärchen

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht schön nach malziger Röstung. Schon der Antrunk ist fruchtig süß, fast schon ein wenig ins Kitschige, Gummibärchenartige gehend. Der Abgang hält im Ansatz zwar Hopfennoten bereit, sie entfalten sich aber nicht, da hier die schon zuvor bemerkbare kitschige Süße alles weichspült. Mit dabei sind noch Getreidenoten, die aber nichts retten können, sondern unvermittelt im Raum stehen bleiben.
Ich hatte über Biobiere vor längerer Zeit ein Klischee parat, das wegen einiger brautechnischer Glanzleistungen aus dieser Ecke seinen Realitätsbezug nach und nach verlor. Dieser kitschig süße und fruchtige Dünnbierkörper weckt die schlafenden Hunde wieder. Der Fokus schien mir zuvor auf Biozutaten zu liegen. Das ist an sich ja auch begrüßenswert, nur sollte man darüber nicht ignorieren, welche Richtung das Gebräu geschmacklich einschlägt. Hier dominiert kitschige Fruchtsüße in Verbindung mit Getreidearomen. Das geht einfach gewaltig schief. Ein Altbier soll ich hier trinken? Ich habe schon gelesen, dass das Münstersch Alt an sich ganz anders als ein Diebels (vorzüglich) oder ein Frankenheim (gut) schmecken soll. Mit so einem gefühlten Niveauabfall habe ich aber nicht gerechnet. Das Bier ist rötlich gelb und verfügt über nicht lang bleibenden Schaum. Es ist nicht gerade süffig.
Bitterkeit: Fehlanzeige! Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Nein, wenn das der Inbegriff vom Münstersch Alt ist, dann stelle ich meine Nachforschungen auf diesem Gebiet lieber gestern als heute ein! Dieses Bier trinkt sich nicht leicht. Das ist aber kein Hinweis auf seine Komplexität, sondern auf seine fragwürdigen Aromen und seine Unausgewogenheit.

Bewertet am

33% Rezension zum Original Pinkus Obergärig

Avatar von DerBasti

Ist echt gut zum Saufen, da man nichts Besonderes schmeckt - außer einer leichten Süße vielleicht.

Bewertet am