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Beer like star Omnipollo Magic Numbers 3.14

  • Typ Saison
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 39% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#24547

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
39% Avatar von dreizack

39% High "Kinkability"

Avatar von dreizack

Hinter Omnipollo verbergen sich die beiden schwedischen Gypsy-Brewer Henok Fentie und Karl Grandin. Unter Bierfreunden, die experimentellen Suden besonders zugetan sind, genießen sie einen ähnlich legendären Ruf wie Mikkel Borg Bjergsø und Kristian Klarup Keller von Mikkeller. Die meisten Omnipollo-Biere werden limitiert in relativ kleinen Serien aufgelegt. Einige "Klassiker" wie das Imperial IPA "Nebuchadnezzar", das Pale Ale "Mazarin" oder das Hefeweizen "Näcken" werden ganzjährig gebraut. Unter den außergewöhnlichen Beigaben in den Braurezepten von Omnipollo finden sich unter anderem frische Minze, Marshmallows, Ahornsirup, Maisgrieß oder auch Champagnerhefe. Da mutet der für das "Magic Numbers 3.14" verwendete Wildblütenhonig fast gewöhnlich an. Die Menge ist dann jedoch wieder eine Besonderheit. Der Sud enthielt angeblich satte 16% Wildblütenhonig, im Gärprozess kam Brettanomyces-Hefe zum Einsatz.

Das Bier - ein Saison - perlt sprudelig in einem leuchtenden, sehr, sehr hellen Gelbton im Glas vor sich hin. Schaum ist wenig vorhanden, zudem ist er schnell verflogen. In der Nase überlagert ein strenger, saurer Geruch alle übrigen Aromen.

Der Antrunk bestätigt die Optik und den Duft. Sehr lebhaft und außergewöhnlich spritzig beginnt das "3.14" sofort mächtig im Mund aufzuschäumen. Geschmacklich bestimmt der hohe Säureanteil den Ton. Zudem schmeckt das Bier heftig nach Stall. Die ungewöhnlich hohe Menge Honig macht sich indes kaum bemerkbar. Der "Stall"-Geschmack übertönt alles. Kaum Bitterkeit. Ganz entfernt im Hintergrund liegt eine malzige Süße (zu) gut verborgen; Kräuternuancen (Richtung Koriander, aber als solcher nicht klar erkennbar) und eine pfeffrige Schärfe bringen zusätzliche Würzigkeit ins Spiel. Über allem aber, sorry für die Wiederholung, dieses pferd-haft, animalische Stallaroma. Hier müssen Unmengen von Brett am Werk gewesen sein. Minimal metallische Note. Vergleichsweise kurzes Finish.

Freunde von sauren Bieren sollten, sofern sie einer Flasche habhaft werden können, durchaus mal zuschlagen. Für meinen Geschmack war das eher nix. Für mich hatte das Bier wenig Drinkability, dafür umso mehr "Kinkability".

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