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Beer like star Old Foghorn Barleywine Style Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12-14°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 10 Benutzer

Bewertet mit 90% von 100% basierend auf 17 Bewertungen und 8 Rezensionen

Das Bier Old Foghorn Barleywine Style Ale wird hier als Produktbild gezeigt.
#1749

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 17 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
100% Avatar von Brewnox
100% Avatar von LordAltbier
100% Avatar von Blueshawk
96% Avatar von Robert
95% Avatar von bromfiets
94% Avatar von Dirk
93% Avatar von goldblumpen
93% Avatar von woerdey
91% Avatar von Hobbytester
90% Avatar von Bierkules
90% Avatar von Das Sushi
90% Avatar von Reini Dandy Rebelz
87% Avatar von Ernesto
86% Avatar von Felix
81% Avatar von Florian
72% Avatar von Tobieras
72% Avatar von dreizack

90% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Wenn der Nebel durch die Bucht von San Francisco treibt, könnten die Lotsen ein Nebelhorn sicher gebrauchen. Vom „Old Foghorn“ lassen sie aber hoffentlich die Finger, denn dieses Bier im Stile eines „Barleywine“ (Malzwein) ist nicht zu unterschätzen und dürfte mit seinen 9 Umdrehungen für einige Kollisionen sorgen.

Schon optisch ist dieses Bier ein Genuss: ein klares Braun erfüllt das Glas, rotgoldenes Schimmern breitet sich unter cremigem Schaum aus…da läuft das Wasser im Munde zusammen.

Der Geruch erinnert mit seinen einerseits dumpfmalzig-schokoladigen und andererseits fruchtig-süßen Noten auf ulkige Weise an Geleebananen. Im Einklang damit wirkt die Süße zuckrig und ein klein wenig künstlich. Hinzu kommt ein ordentlicher Schwung Alkohol. Ebenso schmeckt das Bier dann auch, cremig-fruchtig geht es über die Zunge. Der Körper ist enorm leicht für ein Bier dieser Stärke und Geschmackstiefe, aber dennoch wärmend. Im Abgang kommt eine trockene Bitterkeit auf, die ein schönes Zusammenspiel mit den immer noch vorhandenen Fruchtnoten (hier eher Orange)  und der schokoladig-süßen Malzigkeit betreibt. Ein geniales Winterbier.

Bewertet am

100% Absolut Top !

Avatar von Blueshawk

- schöne rot-braune Farbe mit leichter Schaumbildung
- sehr schöne Aromen nach Malz und Trockenobst machen sich in der Nase breit
- die Kohlensäure ist für diesen Stil passend dosiert
- geschmacklich ist alles in harmonischer Balance
- Hopfen, Malz und süße Früchte stehen in perfektem Einklang
- selbst der Alkohol hält sich dezent im Hintergrund
- im Abgang gewinnt der Hopfen dann leicht die Oberhand und ruft einem in Erinnerung, dass es sich hier um ein Bier handelt
Fazit: Ein fantastisches Barley Wine mit einem sensationellen Preis-/Leistungsverhältnis

Bewertet am

91% Feurige Spitzenklasse

Avatar von Hobbytester

Das amerikanische Barleywine Style Ale riecht stark candyartig malzig, Süße wirkt stark alkoholinduziert. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um ein im aromatischen Sinne höchst prononciertes, vielschichtiges Bier handelt. Gleich zu Beginn fällt schon seine schwer wirkende und klebrig wirkende Beschaffenheit auf. Der Antrunk entspricht dem Geruch, es geht malzig, süß, fruchtig und likörartig zu. Mir gefällt, dass der Abgang auf feurige Weise pflaumenartige Süße vermittelt und dabei auch noch zum Schluss deutlich erfrischende Hopfennoten präsentiert. Dabei wird das Bier nicht zu bitter. Der Körper ist sehr gut komponiert! Leichte aromatische Bitterkeit und Aromatik des Hopfens sind beteiligt, hinzu kommt aber auch die bonbonartige Malzigkeit, die an gute dunkle Starkbiere erinnert, möglicherweise kann man leichte Parallelen zum EKU 28 ziehen, aber nur in Bezug auf den Malzcharakter, ansonsten gibt es keine Anknüpfungspunkte. Auffällig ist diese unglaubliche Balance der aufeinander folgenden Aromen. Man kann den Biergenuss in Phasen aufteilen, von denen jede einzelne mit äußerster Liebe zum Detail komponiert wirkt. So kommt es zustande, dass dieses Bier zunächst weinartig, schwer, enorm vollmundig im Geschmack auftritt, mit dem Hopfen kommt in der zweiten Phase dann aber der Erfrischungsaspekt. Es ist den Brauern hoch anzurechnen, dass dieses Bier dann nicht so bitter wird wie zum Beispiel das Sierra Nevada Bigfoot Ale. Hier muss man nicht zeigen, dass man zu Extremen in der Lage ist, hier liegt der Schwerpunkt auf dem harmonischen Zusammenspiel der Aromen, was dieses Bier unschlagbar und erhaben gegenüber ganz vielen anderen macht! Leuchtende dunkelrote Farbe liegt vor, Schaum verschwindet recht schnell. Das Bier ist sehr süffig, wegen seines Weincharakters trinkt man es aber nicht schnell herunter, das ist schlicht unmöglich. Es gibt wenig Kohlensäure, das passt perfekt zum Auftritt des Old Foghorn.

Fazit: Mit diesem Bier setzt sich die Anchor Brewery ein für Jahrzehnte währendes Denkmal, das muss ihr jemand erst einmal nachmachen. Eines meiner neuen Lieblingsbiere, von denen ich gestern im Tap House Munich gleich zwei getrunken habe!

Bewertet am

100% Ein Absolut geiles Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Alkoholgehalt liegt nicht nur bei 9% sondern bei 9,4%

Der Antrunk gestaltet sich leicht säuerlich und vor allem schön malzig, es sind herrliche Schokoladen-Noten erkennbar welche an Zart-Bitter-Schokolade und auch an Kakao erinnern. Der Abgang ist sehr schön malzig mit wunderbaren Kakao-Noten welche an einen richtig schönen Kakao mit Vollmilch erinnern. Von den 9,4% Alc. merkt man nur sehr wenig. Fazit: Ein Bier genau nach meinem Geschmack, es schmeckt herrlich - echt lecker. Es reiht sich definitiv neben "The Best Brewjob Ever", "Hertog Jan Dubbel" und "Uerige DoppelSticke Edition 1862" in die Reihe meiner Lieblings-Biere ein. Ein absolut tolles Bier! Ich trinke es sehr, sehr gerne wieder! Hammer Bier!

Bewertet am

95% Rezension zum Old Foghorn Barleywine Style Ale

Avatar von bromfiets

Ich musste ein wenig schmunzeln, als ich die Rezension der Redaktion las: "Der Geruch erinnert mit seinen einerseits dumpfmalzig-schokoladigen und andererseits fruchtig-süßen Noten auf ulkige Weise an Geleebananen." Genau das dachte ich auch, als ich erstmals meine Nase in das Glas, welches mit Old Foghorn gefüllt war, steckte. Sensationell. Dazu die tolle Farbe: ein klares Rotbraun und dieser leicht dunkle Schaum: Der Gesamteindruck stimmt vollends. Geschmacklich folgt dann diese cremige Frucht, die leichte Süße als Teil der vollen Malzigkeit. Es ist das beste letzte Bier des Abends, wenn der Winter noch nicht komplett gegangen ist, aber der Frühling schon angeklopft hat. Wahnsinn. Mehr davon. Am liebsten auch in anderen Jahreszeiten - so großartig schmeckt das Old Foghorn von Anchor.

Bewertet am

93% Rezension zum Old Foghorn Barleywine Style Ale

Avatar von woerdey

In der Nase Aromen von braunem Zucker und fruchtigem Hopfen. Das Bier schmeckt dann durchgehend malzig-süß und fruchtig bei durchgehender Hopfenbitterkeit. Orangen, Kirschen und Kräuter sind herauszuschmecken. Im tollen, trockenen Abgang dominiert die Bitterkeit, aber auch eine schöne Säure kommt hinzu. Das alles ist vom Anfang bis zum Ende perfekt ausbalanciert, unglaublich harmonisch und von einer Komplexität, die ihresgleichen sucht. Ein Weltklasse-Bier!

Bewertet am

90% Der HAMMER

Avatar von Das Sushi

Diese Bier ist der Hammer!!
Eines der besten Biere die ich je getrunken habe.
Wunderschön dunkle Farbe im Glas. geschmacklich sehr kraftvoll.
Ein typisches Barleywine mit 9,2 % Alkohol der allerdings geschmacklich nicht
nicht aus der Reihe fällt.
Dieses Bier ist eine absolute Empfelung

Bewertet am

86% Rezension zum Old Foghorn Barleywine Style Ale

Avatar von Felix

Mein erster Barley Wine...und er ist ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt habe..

Vorab: Man kann in der Tat eigentlich geschmacklich schon eher von einem Wein als von einem Bier sprechen.
Bereits optisch fällt auf, dass das alte Nebelhorn so ziemlich keine Schaumkrone bildet, obwohl es einen durchaus sprudeligen Kohlensäuregehalt aufweist. Es ist farblich dunkelrot und tief, jedoch auch klar.
Besonders intensiv ist der Geruch, der bereits alkoholisch, aber auch hopfig, malzig , fruchtig und ein wenig schokoladig anmutet.
Der Antrunk finde ich sehr gelungen, der Barley Wine ist hier dickflüssig und kräftig, sofort machen sich vergärte Aromen von Pflaume und dunkler Frucht bemerkbar, die das gesamte Biererlebnis vollkommen von vorne bis hinten durchziehen. In der Rezenz sprudelt das Bier ganz schön auf, was die Fruchtnote noch einmal unterstreicht, der Körper ist sehr dick und voll, es schmeckt nach mehr als 8,8%. Im Nachtrunk kommt nun eine ziemlich heftige Bitterkeit hervor, die den ganzen Gaumen belegt und sich mit der vergärten Frucht und dem starken Alkohol vermengt, spätestens hier hat man eine deutliche Assoziation zu kräftigem spanischem oder Südafrikanischem Rotwein. Das Bier ist - nach Weinkriterien - als extrem trocken zu beschreiben.
Ich muss sagen, so viel "Wein" hatte ich mir unter dem Begriff "Barley Wine" nicht vorgestellt. Ich hatte eher an ein kräftiges, sehr malziges Starkbier gedacht, mit eher erdig-ledrigen Noten, doch dass ich hier wirklich einen Wein stehen hab, das war eine Überraschung. Im ersten Moment hat mich das Gärig-Fruchtige stark abgeschreckt, nach einer kurzen Zeit der Gewöhnung, in der man sich darauf aber einlässt, entwickelt sich dieses Bier zu etwas ganz Besonderem. Ich empfinde die starke Bitterkeit, die sich vom Antrunk bis in den Nachtrunk immer heftiger Hervortut als etwas unstimmig zum dominanten Alkohol, wobei sie sehr gut zur trockenen, dunklen Frucht passt. Hat sich das Bier im Glas nach ein paar Minuten von überschüssiger Kohlensäure befreit, so verbinden sich die Aromen jedoch weit besser, als direkt zum Anfang. Mein Tipp also; nach dem Einschenken einen Moment stehen lassen.
Schlussendlich urteile ich also wiefolgt: Das Old Foghorn ist eine Überraschung für mich. Antrunk und Nachtrunk gehen absolut fließend ineinander über, was es sehr schwer zu bewerten macht. Die Bitterkeit ist weintypisch sehr trocken, beinahe schon pelzig, das Bier ist dominiert von Aromen dunkler Trockenfrüchte wie Kirsche und Pflaume, diese wirken aber bereits vergärt, was den starken Alkohol erklärt, der sich - ebenso Weintypisch - durch das ganze Bier zieht. Untermalt wird dies durch Subnoten von einer überreifen Banane und leichter Schokolade. Explosiv kommt jedoch im Nachtrunk die heftige Bitterkeit hervor, die wieder daran erinnert, dass man ein Bier vor sich stehen hat, gleichzeitig aber noch untermalt von einer deutlichen Säure.
Ein wirklich schöner Barley Wine, eine Gattung, an die man sich erst einmal gewöhnen muss, die aber dafür einen absolut eigenen Reiz und Charme besitzt, der sich komplett von dem abhebt, was man sonst so von Bier kennt, allein die Bitterkeit und den Alkohol bspw. würde ich bei einem normalen Bier negativ bewerten, bei einem Barley Wine jedoch scheint es mir genau so angebracht zu sein.

Bewertet am